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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

05.04.2016 um 22:38
@Cyenita
Bei einer solchen wenn auch ganz oberflächlichen und flüchtigen Bekanntschaft könnte ich mir gut vorstellen, dass auch jemand, der normalerweise aus Sicherheitsbedenken nicht trampen würde, in der gegebenen Situation bei einem entsprechenden freundlichen Angebot dann eben doch einsteigt (sehr müde, sehr spät, nasskaltes Wetter, Bahn gerade weg, kein Geld fürs Taxi, Schwester nicht erreichbar ...). Die Einschätzung, dass das Mitfahren ungefährlich ist, weil man die Person ja "kennt", ist dabei eigentlich völlig irrational, aber vermutlich würden sehr viele das so handhaben.

Oder eben ein Taxifahrer, der eine kostenlose Fahrt anbietet (dieses Szenario wurde hier auch schon diskutiert - in der Art von "na steig halt ein, auch ohne Geld, ich muss sowieso nach Laim fahren ..."). Ich will damit nicht die Münchener Taxifahrer unter Generalverdacht stellen, aber auch das ist eine für mich plausible Variante. Auch Taxifahrer haben eine gewisse Seriosität und etwas "Offizielles" für sich, was ein solches Angebot unverfänglich und ungefährlich erscheinen lässt - zumal wenn man nur noch irgendwie nach Hause möchte.


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Mauro
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.04.2016 um 23:11
@Corydalis
Corydalis schrieb:Bei einer solchen wenn auch ganz oberflächlichen und flüchtigen Bekanntschaft könnte ich mir gut vorstellen, dass auch jemand, der normalerweise aus Sicherheitsbedenken nicht trampen würde, in der gegebenen Situation bei einem entsprechenden freundlichen Angebot dann eben doch einsteigt (sehr müde, sehr spät, nasskaltes Wetter, Bahn gerade weg, kein Geld fürs Taxi, Schwester nicht erreichbar ...). Die Einschätzung, dass das Mitfahren ungefährlich ist, weil man die Person ja "kennt", ist dabei eigentlich völlig irrational, aber vermutlich würden sehr viele das so handhaben.
Sonja E. hatte die Option völlig normal (ohne Hilfe von R.S.) nach Laim zurückzufahren.

Das mit den DM 1,2o in der Geldbörse ist laut Engelbrechts nicht korrekt. Die Telefonstory ist für mich nicht mehr relevant.

Am Hauptbahnhof hätte durchaus, in den frühern Morgenstunden, Gewalt an ihr stattfinden können.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.04.2016 um 23:27
@Mauro
Mauro schrieb:Sonja E. hatte die Option völlig normal (ohne Hilfe von R.S.) nach Laim zurückzufahren.
Diese Option hatte sie zweifellos; aber sie ist ja leider nie zuhause angekommen.

Die Version des letzten Begleiters kann man für wahr oder für falsch halten. Wenn man sie für falsch hält, fällt das Sm-Platz-Szenario eigentlich automatisch weg, dafür tun sich alle möglichen anderen Szenarien auf, die passiert sein können.

Die Ermittlungsbehörden ließen in ihren Äußerungen, die hier schon mehrfach Thema waren, immer wieder durchblicken, dass sie die Version des letzten Begleiters (ich gehe jetzt davon aus dass du das mit "Telefonstory" meinst) für wahr halten. Zumindest wird das anscheinend nach außen kommuniziert. Was wirklich passiert ist, wissen sie aber vermutlich auch nicht.

Dass SE am Hauptbahnhof etwas zugestoßen ist, ist eine weitere mögliche Variante, die ich auch nicht ausschließen würde.


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Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.04.2016 um 23:47
@Corydalis

Es ist eben sehr schwer ob man die Version des Abends/Nacht so wie es hier rüber
kommt dem Markbert abkauft oder nicht.

Würde mir Jemand etwas erzählen und sich dabei immer wieder Wiedersprechen
(was bei Markbert ja der Fall gewesen sein soll) hätte ich die allergrößten
Probleme im das zu glauben, ich bin aber auch nun kein Großstadt Kripo Ermittler
mit Erfahrung und Menschenkenntnis , wie das angehen kann das Markbert
bei der Polizei als glaubwürdig eingestuft worden ist ??

So weit uns bekannt gibt es wohl auch keinerlei Sachbeweise/Zeugen die Markberts
Aussagen ins Schwanken gebracht haben,er steht sauber da .


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Der Fall Sonja Engelbrecht

05.04.2016 um 23:51
Wieviel Geld Sonja Engelbrecht in der Tasche hatte, so würde ich eher nicht auf die Eltern sondern eher auf die Freunde hören. Jugendliche tendieren eher dazu mit wenig Geld aus dem Haus zu gehen. ging mir früher genauso. Meine Eltern haben auch immer gefragt ob ich genug Geld dabei hätte. Oft habe ich ja gesagt obwohl es nicht stimmte nur um einer Diskussion über die Verschwendung meines Taschengelds aus dem Weg zu gehen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 00:01
@Cosmo69
Wir wissen halt nur einen kleinen Bruchteil von dem, was in den Ermittlungsakten steht. Und das, was nicht ausdrücklich in den Ermittlungsakten steht, aber bei den Ermittlern im Kopf oder als "Bauchgefühl" gespeichert ist, wissen wir erst recht nicht.

Vor diesem Hintergrund finde ich es sehr schwierig, in Bezug auf bestimmte Aussagen oder Behauptungen (die wir weder im genauen Wortlaut noch vollständig noch im Zusammenhang noch in Wechselbezüglichkeiten kennen) Glaubwürdigkeitsüberlegungen anzustellen. Deshalb versuche ist, mir das zu verkneifen, und versuche stattdessen, von Hypothesen auszugehen. So in der Art "wenn es stimmt, dass SE's letzter bekannter Aufenthalt der Sm-Platz war, dann kann anschließend a, b oder c passiert sein". Oder eben "wenn es nicht zutrifft, dass sie zum Sm-Platz gelaufen ist, dann kommt als tatsächlich geschehener Verlauf a, b, c oder ... x in Betracht. Und so weiter.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 06:01
@Mauro
Mauro schrieb:Das mit den DM 1,2o in der Geldbörse ist laut Engelbrechts nicht korrekt
Daran kann ich mich jetzt nicht erinnern. In der Homepage hieß es:
Sie führte zwar gewohnheitsmäßig Führerschein und Ausweis mit sich, jedoch nicht einmal eine Handtasche und lediglich DM 5,-, vorgesehen für Getränke im Lokal (angeblich hat sie nur 1 Bier bestellt). Dieser geringe Geldbetrag lag darin begründet, daß sie nicht gefilzt bzw. von Drogensüchtigen angebettelt oder selbst gezwungen werden konnte, Drogen zu kaufen.
Lt. Markbert soll sie noch einen Betrag von 1,20 DM bei sich gehabt haben. Dann könnte das mit den 1,20 DM auf jeden Fall passen.

Ich zog zwar stellenweise auch schon ein freiwilliges Verschwinden in Betracht, aber mittlerweile bin ich bei der Theorie angelangt, dass sie bei der falschen, flüchtig bekannten Person eingestiegen ist oder erst in Laim überfallen wurde. Dort dürfte sie am meisten aufgefallen sein. Den Weg von und zur Tram hat sie bestimmt täglich zurückgelegt und könnte dem ein oder anderen ins Auge gestochen sein.

Wer könnte in Laim eigentlich um diese Zeit noch unterwegs gewesen sein?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 06:11
@nephilimfield
Nach Meinung der Eltern hat er die Tochter ihren Kidnappern ausgeliefert: „Ein Judas ist der, er hat sein Geld bekommen, und das war’s”, sagt die sonst so ruhige Ingrid Engelbrecht erregt. Das Ehepaar glaubt, Sonja sei auf Bestellung in arabische Länder entführt worden.


Mir ist nicht ganz klar, welche Rolle den beiden anderen Jungs in dieser Theorie zukommen soll. Wozu soll man hier zusätzlich einen 14- und einen 15-Jährigen involvieren, was ja aus Sicht der Entführer ein unnötiges Risiko darstellt?
Das ist eine gute Frage, die so noch niemand gestellt hat. Wenn Markbert hier in etwas verwickelt gewesen wäre, hätte er weder die beiden Jungs mit ins Boot genommen, noch zuvor x-mal bei den Engelbrechts angerufen.

Menschenhändler ziehen eine Entführung alleine durch. Die benötigen mit Sicherheit nicht die Hilfe eines 17-jährigen und bezahlen den auch noch dafür. Sonja ging diesen Weg von und zur Tram - wie es aussieht - stets alleine. Das hätten Menschenhändler schon längst herausgefunden. Aber das ist für mich sowieso kein Thema.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 07:52
Ich selbst mache mir eher Gedanken über die neue, knallenge Lederhose. Weshalb hat sie sich diese für einen Abend ausgesucht, an dem sie eigentlich nicht lange wegbleiben wollte? Mich wundert es, dass sie diese neue Hose nicht schon am Freitag auf ihrer Geburtstagsparty voller Stolz getragen hat. Gerade auf der eigenen Party will man doch besonders gut aussehen. Ich kann jetzt vollkommen falsch liegen. Aber für mich sieht es eigentlich schon so aus, dass sie an diesem Montagabend besonders gut aussehen wollte, dass sie vielleicht sogar jemandem gefallen wollte?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 08:04
...oder einfach, weil diese Hose besser zum Publikum im Vollmond passte. Wie es hier schon öfters hieß, handelte es sich beim Vollmond um keine Studentenkneipe.
Vollmond, Studentenkneipe - Blödsinn, das war einer der Gruftie Szene Hot Spots, asi zwar, aber sicher keine Studentenkneipe.
vom User MonacoFranze


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Pfannkuchen
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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 10:41
@Robin76 Laut der Aussage der Mutter trug Sonja diese Kleidung nicht zum ersten mal. Sie war nur sehr stolz auf diese Kleidung, weil sie noch zu der "neuen Kleidung" dazugehörte, aber schon getragen wurde und deshalb nicht mehr allzu neu war. Meine Meinung: Vielleicht trug sie die Kleidung ja an ihrer Party? Wenn sie schon stolz darauf war, würde mich das nicht wundern. Außerdem muss eine Frau sich nicht zwangsläufig für jemanden "hübsch machen". Frauen wollen sich auch so schön fühlen, ohne einer bestimmten Person zu gefallen. Frauen wollen selbst in der Früh perfekt aussehen. xD


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 10:45
Hast du hierzu eine Quelle. Das ist mir jetzt neu. Hieß es nicht, dass Sonja die Hose erst mit ihrem Geburtstagsgeld gekauft hatte? Ist aber auch egal. Aber nur für ein paar Stunden eine Lederhose anziehen, um dann - wie teilweise angenommen wird -den ganzen Abend in einer Wohnung mit minderjährigen Jungs zu verbringen, wäre absoluter Quatsch gewesen.


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Pfannkuchen
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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 10:50
@Robin76 Dann kennst du Frauen aber schlecht. Sobald sie in der Öffentlichkeit sind, wollen sie schön aussehen. Es gibt ihnen ein besseres Gefühl. Manche Frauen wollen selbst beim Müll entsorgen schön aussehen. Männer richten sich ja auch zurecht, sobald sie das Haus verlassen. Die Quelle liefert dir eine Sendung, in der ihre Eltern über sie gesprochen haben "Wo ist mein Kind",
. Schließlich ging sie ja aus.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 11:05
@Pfannkuchen
Das habe ich wohl falsch verstanden. Sie hatte die Hose zwar ganz neu gekauft, aber es wird nicht gesagt, dass sie diese zum ersten Mal trug. Aber das spielt aber auch keine Rolle.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 11:15
Jetzt kenne ich mich überhaupt nicht mehr aus. Markbert sagt aus, dass sie gegen 21.45 Uhr im Vollmond gewesen seien. Die Nachbarin sagt aus,dass sie die beiden um ca. 22.00 Uhr im Hausflur in der Schellingstraße gesehen hat. Das lasse ich mir noch eingehen, 15 Minuten hin oder her. So genau kann man das oft nicht sagen. Aber bei Maischberger sagt Fr. Engelbrecht, dass Sonja erst gegen 22.00 Uhr das Haus verlassen hat.

Zudem sagt Fr. Engelbrecht auch, dass ihr Mann noch geschaut hat, wie sie nach Hause kommen kann, dass sie noch rechtzeitig da sei. Wie sie das jetzt genau meint, verstehe ich nicht ganz. Sonja hatte ursprünglich nicht vor, lange wegzubleiben, dann hätte sie ja auf jeden Fall noch eine Tram erreicht. Aber gut, dann wusste sie auch, wann sie die letzte Tram erreichen musste. Aber weshalb sprach man das so genau durch. Die Sonja hatte ja ihren Begleiter Markbert dabei. Ging man davon aus, dass Sonja den Heimweg doch alleine antreten wollte, falls sie z.B. früher als Markbert nach Hause gewollt hätte?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 11:53
@Robin76

Das mit der Uhrzeit hat mich auch verwirrt. Da sagt jeder was Anderes...

Das mit dem Fahrplan wiederum nicht. Markbert wohnt nicht in der Nähe von Sonja, folglich muss diese den Rest des Heimwegs alleine bewältigen. Und es schadet nicht, gut informiert zu sein.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 11:54
@mostellaria
Ja, den Rest des Heimweges ab dem Hauptbahnhof. Aber in der HP hieß es auch, dass dieser öfters der Treffpunkt der Clique war. Das würde bedeuten, dass Sonja die Verbindungen vom HBF nach Laim in- und auswendig gekannt haben müsste. Es muss also um die Verbindungen bis zum HBF gegangen sein.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 11:57
@Robin76

Eigentlich schon. Vielleicht war der Vater besonders ähm... behütend und hat sich deswegen die Mühe gemacht. Oder sie kannte sich weniger gut aus als sie eigentlich sollte.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 12:02
@mostellaria
Ja, vielleicht wollte er eine Nummer sicher gehen. :)


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Pfannkuchen
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Der Fall Sonja Engelbrecht

06.04.2016 um 12:07
Hier ist die Rede davon, dass sie selber nach Hause fahren wollte. Es hieß aber, Quelle Aktenzeichen XY - Video bereits oben gepostet, dass sie sich ein Auto mit ihrer Schwester teilen musste. Die Schwester benötigte jedoch das Auto, wollte sie aber nach Sonjas Anruf abholen kommen. Sie wollte von ihrer Schwester abgeholt werden. Wo steht geschrieben, dass sie selber nach Hause fahren musste oder wollte?


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