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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

28.01.2017 um 18:26
@Mauro

Aber dann stimmt deine Aussage, daß Sonja nicht leicht "zu kaschen" war, so ja auch nicht.

Denn eigentlich ist genau dieser Typ Mensch doch als Opfer prädestiniert. Und genau dafür haben die Täter ganz feine Antennen.
Was meinst du, wie gerne ich meine Große in Watte packen und für immer in den Schrank sperren würde, weil sie genau SO eine Persönlichkeit hat - minus die Modelmaße und kurze oder enge Kleidung...


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.01.2017 um 10:30
Mauro schrieb:Ein „Freier“, war signalisiert, evtl. aufgrund ihres „outfits“ und kontaktierte sie…
spiky73 schrieb:Übrigens soll das keine Verunglimpfung des Mädchens sein, denn ich weiß natürlich auch, daß es kein Schutz gegen zB Sexualdelikte ist, wenn frau sich in einen Kartoffelsack hüllt, aber körperbetonte Kleidung im Rotlichtviertel ist schon ein bißchen, hmmm, sagen wir mal: unglücklich gewählt... Das können die falschen Personen durchaus falsch interpretieren... ☹
Nein, ich glaube nicht, daß Sonja "nuttig" angezogen im Rotlichtbezirk Zufallsopfer oder Opfer eines "Freiers" wurde, nachdem ich die ersten Seiten dieses Threads noch einmal durchgelesen habe, was ich jedem empfehle, der an diesem Fall ernsthaft interessiert ist.


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16.11.2016, PP München https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/vermisste/index.html/2296
29.04.15 https://www.tz.de/muenchen/stadt/seit-jahren-verschwunden-jetzt-fahndet-sonjas-familie-internet-tz-4953284.html
Die Homepage der Eltern http://sonja-engelbrecht.de/category/sonjas-verschwinden


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29.01.2017 um 11:27
Gerade sehe ich, dass Kommentare als "Link Spam" gelöscht wurden, weil nicht aus dem Link zitiert wurde, was ich hiermit nachhole:

1. Link
Besondere Merkmale
Nasenring, Ohrläppchen durchstochen. Beide kleine Finger sind nach innen gebogen.
Bekleidung/Mitgeführte Gegenstände
Bekleidung: schwarze Lederhose, hohe schwarze Schnürstiefel, schwarze Lederjacke, violett-farbener Pullover, silberne Fingerringe und Halskette, Halstuch.

2. Link
Es ist die Hoffnung, die Ingrid (72) und Harry Engelbrecht (82) immer wieder antreibt. Die große Hoffnung, dass ihre Tochter eines Tages wieder zur Tür hereinkommen wird. Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach dem Verschwinden der Münchner Fachoberschülerin Sonja Engelbrecht (19) gibt es eine neue Homepage.

3. Link
Nach Roberts Aussage gingen Sonja und er am Stiglmaierplatz in eine der beiden Telefonzellen am Taxistand. Sonja wollte angeblich jetzt doch ihre Schwester anrufen. Dazu übergab er ihr, nach Aussage, seine Telefonkarte. Er behauptete weiter, daß er bei Sonjas angeblichem Telefongespräch mit in der Telefonzelle war. Sonja soll in seinem Beisein die erste Telefonziffer gewählt haben. Später äußerte er, daß die Telefonkarte möglicherweise defekt gewesen sein könnte, obwohl er vorher behauptete, daß sie noch einen Wert von DM 6 ,– hatte.



Die Fotos habe ich gepostet, um zu zeigen, dass Sonja kein bisschen verrucht oder so aussah, sondern im Gegenteil, eher zart, unschuldig und fast kindlich.


In vielen Vermisstenfällen wird irgendwann nach Jahren mal ein Bild von der vermissten Person angefertig, wie sie heute aussehen könnte. Im Fall Sonja Engelbrecht geschah das, soweit mir bekannt, nie.

Warum?

Die Eltern ließen sie zwar nach 13 Jahren "schweren Herzens für tot erklären", wiederholen aber immer wieder, daß Sonja für sie nicht tot ist.


Diskussion: Der Fall Sonja Engelbrecht - Zeitungsartikel, Links, Berichterstattung (Beitrag von ARWEN1976)


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29.01.2017 um 13:37
@Christl
Christl schrieb:schwarze Lederhose, hohe schwarze Schnürstiefel
Na, wenn sowas im Rotlichtbezirk nicht eine unbeabsichtigte Signalwirkung hat/haben kann, dann weiß ich auch nicht.

Und nein, sie sah nicht "verrucht" aus, ich versuchte lediglich, daß Ganze aus Freier-Sicht zu betrachten, wenn da in dem Bezirk eine junge, schöne Frau mit Haaren wie ein Fanal, Lederhose und hohen Stiefelchen herum spaziert. Falls es eine Zufallstat war, dann war Sonja einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.

Im übrigen habe ich mich nicht zu intensiv mit diesem Fall beschäftigt. Sonja hat sich halt (selbst mir als Frau) durch ihre langen blonden Haare und ihre Schönheit ins Gedächtnis gebrannt.

Ich kenne vor allem die XY-Beiträge, und mein persönlicher Gedanke dazu war: Das glaub ich im Leben nicht, daß es so abgelaufen ist wie dargestellt. Ohne jemanden zu beschuldigen, da ich nicht weiß, wer damals alles zugegen war.

Mein nächster Gedanke war: Der Freund (war es ein fester Freund oder nur eine lose Bekanntschaft?) war alles andere als ein Gentleman, läßt das Mädchen einfach so da stehen (wenn man seine Aussage zu Grunde legt). Im Alter von Sonja hatte ich auch kein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis und hätte das Verhalten vielleicht als normal bewertet. Heute (ich bin etwa drei Jahre älter als Sonja heutzutage wäre) wäre ein Mann mit so einem unaufmerksamen Verhalten mir gegenüber die längste Zeit mein Partner/Freund/Bekannter gewesen. Das wäre nämlich das mindeste an Anstand und Höflichkeit, was man von einem Mann erwarten kann: Daß er dafür Sorge trägt, daß die Frau sicher und gesund nach Hause kommt (oder zumindest in ihre Bahn). Selbst wenn es für "ihn" mit Aufwand verbunden ist.


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29.01.2017 um 13:51
@spiky73

Der letzte Begleiter wird von der Polizei nicht als Verdächtiger angesehen, hat also nichts mit dem Verschwinden von Sonja zu tun. Insofern ist es auch nicht weiter zielführend, sein Benehmen zu diskutieren.

Abgesehen davon, dass er meines Wissens nach noch nicht volljährig war, also auch noch kein Mann war, halte ich die Situation für relativ alltäglich: Der eine muss nach Hause und seine Bahn erwischen, die andere sagt, sie telefoniert schnell und sorgt so dafür, dass sie sicher heimkommt, das ist ja nichts, wo gleich Alarmglocken schrillen, schon gar nicht, wenn die Beteiligten noch sehr jung sind.


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migrantbird
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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.01.2017 um 14:12
das hier:
Noella schrieb:Der letzte Begleiter wird von der Polizei nicht als Verdächtiger angesehen, hat also nichts mit dem Verschwinden von Sonja zu tun.
hat rein gar nichts hiermit:
Noella schrieb:Insofern ist es auch nicht weiter zielführend, sein Benehmen zu diskutieren.
zu tun.

Sei doch bitte so nett @Noella, und überlasse es der Moderation abzuwägen, welche komplexen Gedankengänge man hier zum letzten Abend dieser jungen Frau verfolgen kann, die immerhin zeitweise in seiner (Markberts) Begleitung war. Selbstverständlichausschließlich der Überlegung, sein Verhalten böte Rückschlüsse auf seine Schuld, denn die ist ja bekanntlich nicht vorhanden!

Was die Diskutanten hier für erwähnens-und überlegenswert halten ist nun mal in einem so alten und langen thread vielfältig, und nicht zu beanstanden, sofern es regelkonform geschieht, wie in jedem anderen Krimithread auch.


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29.01.2017 um 14:23
@migrantbird

Und inwiefern hälst Du es für zielführend, Markberts Manieren zu diskutieren? Die sind zum Zeitpunkt von Sonjas Verschwinden nun einmal wie sie sind, und wenn Sonja sie als schlimm oder unerträglich empfunden hätte, dann wäre sie vermutlich schon längst nicht mehr mit ihm ausgegangen.
Abgesehen davon, wenn sie es gestört hätte, dass er sie allein in Telefonzelle zurückließ, hätte sie das ja wohl sicher gesagt.


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29.01.2017 um 14:30
spiky73 schrieb:Mein nächster Gedanke war: Der Freund (war es ein fester Freund oder nur eine lose Bekanntschaft?) war alles andere als ein Gentleman, läßt das Mädchen einfach so da stehen (wenn man seine Aussage zu Grunde legt). Im Alter von Sonja hatte ich auch kein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis und hätte das Verhalten vielleicht als normal bewertet. Heute (ich bin etwa drei Jahre älter als Sonja heutzutage wäre) wäre ein Mann mit so einem unaufmerksamen Verhalten mir gegenüber die längste Zeit mein Partner/Freund/Bekannter gewesen. Das wäre nämlich das mindeste an Anstand und Höflichkeit, was man von einem Mann erwarten kann: Daß er dafür Sorge trägt, daß die Frau sicher und gesund nach Hause kommt (oder zumindest in ihre Bahn). Selbst wenn es für "ihn" mit Aufwand verbunden ist.
Das sehe ich, alte Schule, ganz genauso. Dieser Umstand ist mir von Anfang an aufgestoßen, v.a. aufgrund der ziemlich fortgeschrittenen Uhrzeit.
Es bleibt, Alter hin, Emanzipation her, einfach ein fader Beigeschmack.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.01.2017 um 14:52
@Noella

Wie gesagt, ich bin nicht so in der Materie drin, daß ich irgendjemanden verdächtigen möchte.

Es scheint mir halt nur eine äußerst blöde Situation gewesen zu sein, so oder so, an deren Ende ein schönes Mädchen verschwunden war.

Weißt du, ich habe selbst eine Tochter, die Ende der Woche 17 wird. In einem Jahr ist sie volljährig. Der Gedanke daran verursacht mir jetzt schon Bauchschmerzen, weil sie bisher so gar keine Anstalten machte, sich abzunabeln und auch mal abends weg zu gehen.

Aber andererseits, jetzt wird es etwas off topic: Das scheint heutzutage unter den Jugendlichen gar nicht mehr üblich zu sein. In meiner Jugend gab es hier im Ort noch einige Kneipen, die von jungem Publikum frequentiert wurden. Diese gibt es inzwischen nicht mehr, Kneipen sind auch uncool. Dann wurden von der kath. Jugend oder anderen Organisationen regelmäßig Discos veranstaltet, das hat man irgendwann eingestellt (es fehlen auch Freiwillige, die das organisieren). Dorfdiscos, egal wie man sie belächelt, gibt es auch keine. Diskotheken/Clubs konzentrieren sich in den Städten - U18 kommt man weder hin noch rein, also auch da Fehlanzeige. Lediglich ein Jugendzentrum gibt es seit einigen Monaten. Öffnungszeiten: Mi., Do., Fr. von 16 bis 20 Uhr. Ich finde die zeitliche Umsetzung mehr als unglücklich. Gut gemeint ist nicht unbedingt gut gemacht...

So, jetzt ist neulich folgendes passiert: Meine Tochter (16) wollte mit einer Freundin (13!!) abends ins Kino, in einen Film, der FSK16 war. Ich wunderte mich, daß die andere Mutter damit offenbar kein Problem hatte, weil das Mädchen sich immer über die "strengen" Eltern beklagt... Die war aber so gechillt, weil sie davon ausging, daß die beiden wegen der Altersbeschränkung eh nicht rein kommen (und so war es dann auch)...

Was wir (beide Mütter) jedoch nicht wussten: Das andere Mädchen - wild am pubertieren und vieles hinter dem Rücken der Eltern machend (lt. Aussage meiner Tochter) - hat per Smartphone einen wildfremden jungen Mann einbestellt.
Meine Tochter hat es mir hinterher erzählt. Dieser junge Mann (sie wusste sein Alter nicht) reiste per Zug aus einem rund 30km entfernten Ort an. Zum Glück für die Mädchen wurde er sauer, als er bemerkte, daß die andere erst 13 ist. Trotzdem schlug er vor, daß beide mit ihm per Zug zu ihm fahren - und zum Glück lehnten die beiden ab.

Als meine Tochter mir das erzählte, fiel ich fast vom Glauben ab. Ich habe mit anderen Müttern darüber geredet und mit meiner Tochter, weil ich unsicher war, wie ich verfahren soll. Letzten Endes habe ich es mit Wissen meiner Tochter der anderen Mutter erzählt. Auch auf die Gefahr hin, daß mich das andere Mädchen nicht mehr mag. Wir haben beide zusammen mit den Mädchen geredet.

Aber wir sind uns auch beide dessen bewußt, daß es heute nicht mehr einfach ist, jung zu sein.... Wir konnten damals noch Erfahrungen sammeln, weil wir die Möglichkeit hatten auszugehen und auch mit dem anderen Geschlecht zu interagieren. Ich sehe diese Entwicklung als problematisch an - irgendwann sind die Kids auf dem Papier volljährig, im Kopf aber nicht, weil sie eben keine Erfahrungen gemacht haben, und ich rede nicht von sexuellen..

Insofern - und hier schließe ich den Bogen - hatte Sonja damals noch die Möglichkeit dazu.... Ich weiß nicht, wie Stadtkinder heute aufwachsen, ob es ähnlich problematisch ist wie auf dem Dorf - man möchte den Kindern einerseits Flügel geben (ich sehe mich nicht als Helikopter-Mutter), andererseits kann man sie nicht ohne ruhiges Gewissen ziehen lassen, weil eben die Möglichkeiten dazu völlig fehlen...


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Der Fall Sonja Engelbrecht

29.01.2017 um 15:06
@spiky73

Ich weiß ganz genau, wie Du das meinst.
Lange Zeit dachte ich übrigens, dass die Erfindung der Handys gerade Mädchen mehr Sicherheit ermögliche, denn wir mussten, wie Sonja damals, ja immer erst Telefonzellen suchen und Telefonkarten dabei haben, wenn etwas war.

Mittlerweile denke ich, dass diese vorgebliche Sicherheit nicht nur nicht existiert, sondern sogar gefährlich ist. Wie wir im Fall von Lucille sehen, hilft ein Handy nicht, wenn ein entschlossener Täter aus dem Nichts auftaucht. Wie wir im Fall Frauke Liebs sehen, verhindert ein Handy nicht, dass eine junge Frau mutmaßlich auf den falschen Mann trifft.
Und dazu kommt, dass es den Kiddies so viel einfacher gemacht wird, Kontakt zu Unbekannten aufzunehmen.

Ich weiß nicht, ob Sonjas Leben anders verlaufen wäre, wenn es zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schon Handys gegeben hätte. Wenn sie selber Kontakt zu demjenigen aufnahm, der an ihrem Verschwinden schuld ist, sicher nicht. Aber wenn sie dies nicht tat, dann vielleicht wohl.


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26.04.2017 um 15:03
Na dann, versuchen wir es erneut. Die gesonderten Regeln zur Rubrik sind zu beachten! Haltlose Verdächtigungen sind natürlich nicht erwünscht, sowie das Angehen von Angehörigen und Freunden.

Mal schauen, ob es diesmal funktioniert.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.04.2017 um 15:17
Noella schrieb:ch weiß nicht, ob Sonjas Leben anders verlaufen wäre, wenn es zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schon Handys gegeben hätte. Wenn sie selber Kontakt zu demjenigen aufnahm, der an ihrem Verschwinden schuld ist, sicher nicht. Aber wenn sie dies nicht tat, dann vielleicht wohl.
Da es auch heute im Zeitalter der Handys ebenfalls Vermisstenfälle und Verbrechen gibt, ist es nicht sicher, ob das Schicksal von Sonja anders verlaufen wäre. Aber gesichert ist, dass sie nicht erst eine Telefonzelle aufsuchen hätte müssen, um jemanden verständigen zu können. Aber selbst sie hatte damals die Möglichkeit, bereits von der Wohnung der Freunde aus, zu Hause anzurufen. Weshalb sie das letztendlich nicht gemacht hat, das ist die Frage.

Seit ich den Fall Malina K. jetzt verfolgt habe, verstehe ich aber auch Einiges besser. Sollte auch Sonja etwas angeheitert gewesen sein wie Malina, könnte sie völlig anders reagiert haben, als wir es nachvollziehen können.


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26.04.2017 um 16:32
@Robin76

durchaus. man kann betrunken oder angeheitert Dinge tun, die man normalerweise nicht tun oder die auch keiner von einem denken würde. allerdings kommt hier das Verschwinden hinzu, und da hab ich eben noch immer so meine Probleme damit. wenn sie beduselt irgendwo runtergefallen und verunfallt wäre o.Ä. dann hätte man sie doch gefunden. das muss also, wenn sie eben in genau dieser Nacht aufgrund der oben erwähnten Umstände doch getrampt ist/Fremde angesprochen hat, dermaßen schwerwiegend schiefgegangen sein, sie muss quasi unfassbares Pech gehabt haben. dass man ihr nicht nur evtl. etwas angetan hat, sondern dass sie auch nie wieder auftauchte.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.04.2017 um 16:37
@Suburbia
Ich will nicht sagen, dass sie wie Malina verunfallt sein muss. Aber sie könnte einfach Dinge getan haben, die sie sonst nicht getan hätte. Vielleicht wäre sie sonst in die Tram eingestiegen, an diesem Abend eben nicht. Ich schließe nach wie vor nicht aus, dass sie dann letztendlich doch zu Fuß zum Hauptbahnhof gelaufen sein könnte (ca. 800 - 900 m), weil ihr eben dann aufgefallen sein könnte, dass sie die Nummer ihrer Schwester nicht hatte und sie die Eltern eventuell nicht anrufen wollte. Wenn man sich das so vorstellt. Sie war zuvor schon unterwegs und war eigentlich müde und wollte nicht mehr weggehen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Eltern dann nicht sonderlich begeistert waren, dass sie dann doch mit Markbert ausgegangen ist. Dass sie sich dann eventuell gescheut hatte bzw. zu stolz war, die Eltern anzurufen, könnte ich mir sehr gut vorstellen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.04.2017 um 16:44
@Robin76

ich habe mal ganz bewusst versucht, mir Situationen ins Gedächtnis zu rufen, in denen ich 'unlogisch' oder rätselhaft/ungewohnt gehandelt habe. da gab es so Einiges.. und das mit der Tel.Nummer, manchmal ändern die sich ja und man wählt aus Gewohntheít eine Weile noch die alte, solche Sachen. das mit dem zu Stolz sein ist auch nachvollziehbar. aber ich denke irgendwie doch nicht, dass Sonja so neben sich stand an dem Abend. müde vielleicht ja, aber so durch den Wind?
ich versteh's wirklich nicht, wenn ich müde bin, freu ich mich ohne Ende über eine anfahrende Tram und renne hin.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.04.2017 um 16:55
Suburbia schrieb:ich versteh's wirklich nicht, wenn ich müde bin, freu ich mich ohne Ende über eine anfahrende Tram und renne hin.
Würde man glauben. Aber wenn man müde ist, wie es Sonja anscheinend an diesem Tag war, dann lässt man sich nicht zum Fortgehen überreden. :) Ich frage mich deshalb, ob sie ihre ursprüngliche Müdigkeit nicht doch schon etwas überwunden hatte und deshalb zusagte.
Schließlich hatte sie den ganzen Tag Zeit gehabt, sich auszuruhen und bei jungen Leuten geht das schnell.


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Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.04.2017 um 17:24
Robin76 schrieb: Aber wenn man müde ist, wie es Sonja anscheinend an diesem Tag war, dann lässt man sich nicht zum Fortgehen überreden. :)
Na ja laut Sonjas Eltern sollte die Ausgehaktion ja nur kurzfristig sein, Sonja sagte ja wohl das sie rasch wieder nach Hause kommt, verwunderlich das sie dann nicht schnell mal Zuhause angerufen hat das es doch später wird.
Müde zu sein ist ja auch Relativ ,die Tägliche Müdigkeit ist nicht zu vergleichen mit der Müdigkeit die durch Alkohol verursacht wird oder man 48. Stunden nicht geschlafen hat da wird man groggy ,unaufmerksam die Unfallgefahr steigt sprunghaft an.
Nun ist die Frage in wie weit sich Sonja von den Strapazen der langen Party vom Wochenende erholt hat.


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26.04.2017 um 17:28
Cosmo69 schrieb:Na ja laut Sonjas Eltern sollte die Ausgehaktion ja nur kurzfristig sein, Sonja sagte ja wohl das sie rasch wieder nach Hause kommt, verwunderlich das sie dann nicht schnell mal Zuhause angerufen hat das es doch später wird.
Hast Du das gemacht als du jung warst. Oft kommt man doch in jungem Alter gar nicht auf die Idee, dass man sich zu Hause Sorgen machen könnte. Zudem war Sonja volljährig. Sie musste sich ja nicht mehr rechtfertigen, wenn sie doch mal länger weg blieb als geplant.


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26.04.2017 um 17:48
@Robin76

naja, aber zuverlässig war Sonja schon. es kam anscheinend nicht vor, dass sie einfach so wegblieb oder sich ewig lange nicht meldete.
dass sie trotz Müdigkeit sich zum Ausgehen überreden ließ (es war ja nicht ihre Idee) ist mir auch sooo oft passiert. hab's dann meist auf halber Strecke bereut, weil man in so einem Zustand nicht sehr viel Spaß hat (es sei denn, es ist eine extrem spannende Nacht - was hier aber wohl nicht der Fall gewesen ist?)

habe mich dann relativ früh verabschiedet oder zumindest geschaut, wie ich so schnell es geht heimkomme.
dazu passt hier aber das nicht-aus-der-Wohnung anrufen und die Rumtrödelei auf dem Weg zum SMP/Verpassen der Tram überhaupt nicht.

ergo: es muss also was passiert sein, was wir gar nicht nachvollziehen KÖNNEN.


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.04.2017 um 17:53
Robin76 schrieb:Hast Du das gemacht als du jung warst. Oft kommt man doch in jungem Alter gar nicht auf die Idee, dass man sich zu Hause Sorgen machen könnte.
Wenn etwas vereinbart wurde oder ich sagte dann und dann bin ich wieder zu Hause so war ich bemüht mich zu melden wenn es später wurde weil meine Eltern auch als ich schon längst über 18. war sich Sorgen machten, schwierig war es damals weil nicht immer ein Telefon in der Nähe war.


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