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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht
Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

10.05.2017 um 09:28
Robin76 schrieb:Wenn die Kripo, die täglich mit Menschen zu tun hat, von denen sie angelogen/angeschwindelt werden, die Aussage als glaubwürdig einstuft,
Also mit dem glauben bin ich noch nicht so ganz durch, hin und wieder erlaube ich mir mal diese Polizei Doku Sendungen anzuschauen die ja angeblich an reale Fälle angelehnt sein sollen auf SAT1.
Wie oft sagen die Polizisten dort wie wir das Moralisch sehen oder was wir glauben steht nicht zur Debatte das ist Sache der Staatsanwaltschaft, also was das glauben von Polizisten angeht, hm.


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Cosmo69
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Der Fall Sonja Engelbrecht

10.05.2017 um 12:01
@Robin76
 
Nun ist es ja so das die Polizei wohl nicht mit nix was Markbert betrifft bei der Staatsanwaltschaft aufgeschlagen ist den diese bestätigte ja Wiedersprüche bei Markbert bezeichnete diese allerdings als irrelevant oder so ähnlich.
So etwas wie im Fall K. Harder , das kennst Du ja !


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10.05.2017 um 12:16
Sie wendeten sich deshalb an die Staatsanwaltschaft, von der sie bis dahin auch noch nicht angesprochen wurden.
Die ihnen bis dahin bekannten wesentlichen Aussagen zum Verschwinden faßten sie mit einer abschließenden Bewertung in einem Schreiben zusammen. Darin wiesen sie auf die vielen Ungereimtheiten in den Aussagen des Robert, dem sog. letzten Begleiter von Sonja deutlich hin.
Im Telefonat am 30.07.1995 erklärte die zuständige Staatsanwältin Frau Illini (Staatsanwaltschaft München 1) sinngemäß, daß sie diese Ungereimtheiten in den Aussagen des Robert zwar erkenne, diese aber nicht ermittlungserheblich seien und im übrigen auch keine rechtlichen Mittel diesbezüglich gegeben seien. Sonjas Eltern sollen nur dann wieder an sie heran treten, wenn sie über neue ermittlungserhebliche Kenntnisse verfügen.
Für mich sieht es so aus, als ob sich die Familie an die Staatsanwaltschaft gewandt hätte und nicht die Polizei.

Quelle: Homepage Sonja Engelbrecht - Nach Sonja`s Verschwinden


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10.05.2017 um 12:39
Cosmo69 schrieb:So etwas wie im Fall K. Harder , das kennst Du ja !
Da vergleichst Du wieder mal Äpfel mit Birnen, die Aussagen der Behörde sind in diesem Fall ganz anders. Mach Dich mal schlau!


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Cosmo69
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10.05.2017 um 12:46
Robin76 schrieb:Im Telefonat am 30.07.1995 erklärte die zuständige Staatsanwältin Frau Illini (Staatsanwaltschaft München 1) sinngemäß, daß sie diese Ungereimtheiten in den Aussagen des Robert zwar erkenne, diese aber nicht ermittlungserheblich seien
Es gibt Ungereimtheiten das kann man so feststellen , wenn Sonjas Familie da nicht nachgefragt hätte ,diese Tatsache wäre wohl nie an die Öffentlichkeit gelangt.
Gut die Ungereimtheiten sind nicht ermittlungserheblich genau wie die die es wohl im Fall K. Harder gibt.
Du machst aber Unterschiede ob die Polizei was Ungereimtheiten betrifft mit der Staatsanwaltschaft zugange ist oder Bürger ;) .


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10.05.2017 um 12:53
Cosmo69 schrieb:Du machst aber Unterschiede ob die Polizei was Ungereimtheiten betrifft mit der Staatsanwaltschaft zugange ist oder Bürger ;) .
Weil das wohl auch ein Unterschied ist. Wenn die Familie einen Menschen für tatverdächtig hält, ist das wohl immer noch anders als wenn die Polizei der Meinung ist, dass sie genügend Indizien haben, die eine Anklage rechtfertigen würde.


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10.05.2017 um 12:54
SCMP77 schrieb: Mach Dich mal schlau!
Ich kann mich sicher noch weiter schlau machen aber ich kenne die beiden Fälle schon gut ! 
Grob erst einmal hat die Staatsanwaltschaft Cut gesagt und (das ist aber mein Denken) es ist mir nicht sooo wichtig ob jetzt die Polizei mit dem Ende einer Ermittlung und keiner Anklage gut leben kann oder die Familie eines Opfers !


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10.05.2017 um 12:56
Cosmo69 schrieb:Ermittlung und keiner Anklage gut leben kann oder die Familie eines Opfers !
Wenn gegen Markbert genügend Beweise vorliegen würden, hätte die Staatsanwaltschaft bestimmt reagiert.


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10.05.2017 um 13:04
@Robin76

Ich möchte jetzt nicht das es Kindisch wird aber wenn gegen Bernd im Fall Harder genügend Beweise vorliegen würden hätte die Staatsanwaltschaft auch reagiert.
Ich weiß es jetzt nicht  ob die Polizei das Monopol hat Indizien oder Beweise der Staatsanwaltschaft zu präsentieren oder ob das auch der Bürger können .
Wenn nur das Wort der Polizei gilt :(  .


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10.05.2017 um 13:04
@Cosmo69
Naja, dem StA dürfte es deutlich wichtiger sein, dass man keinen Unschuldigen verurteilt, ja, das ist deutlich wichtiger. Das ist die Priorität, welche es in einem Rechtsstaat geben muss.

Im Fall Harder hat jedenfalls der Chef-Ermittler einen bestimmte Person herausgepickt, das ist dann schon ein gewisser Unterschied, was ich aber persönlich schon als kritisch ansehe. Es dürften für einen Chef-Ermittler andere Mittel geben, hier einen Prozess zu erzwingen, wenn wirklich alles schon ausreichend gesichert wäre, als öffentlich so etwas zu behaupten.


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10.05.2017 um 13:05
Cosmo69 schrieb:rnd im Fall Harder genügend Beweise vorliegen würden hätte die Staatsanwaltschaft auch reagiert.
Mit Sicherheit hätte sie dann auch reagiert, nur mit dem Unterschied, dass eine Ermittlungsgruppe diesen Mann für den Täter hält und nicht verstehen kann, dass die Staatsanwalt nicht reagierte.

Im Fall Sonja Engelbrecht ist es aber so, dass sie Familie, die subjektiv eingestellt ist und nicht neutral wie eine Ermittlungsgruppe, eine Anklage durchsetzen wollte.

Ich würde Dir empfehlen, eine Hobbyermittlungsgruppe zu organisieren, die den Fall in München nochmals aufrollt, so wie es im Fall der Familie Schulze aus Drage der Fall ist. Vielleicht würde diese Gruppe etwas bewirken.


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10.05.2017 um 13:09
SCMP77 schrieb:Naja, dem StA dürfte es deutlich wichtiger sein, dass man keinen Unschuldigen verurteilt, ja, das ist deutlich wichtiger. Das ist die Priorität, welche es in einem Rechtsstaat geben muss.
Das ist 100.% klar im TV. sah ich vor Tagen einen Amerikanischen Staatsanwalt der sagte lieber 100. Schuldige laufen lassen als das 1. Unschuldiger verurteilt wird !


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10.05.2017 um 13:26
Robin76 schrieb:Im Fall Sonja Engelbrecht ist es aber so, dass sie Familie, die subjektiv eingestellt
Wieder nur mein Ding aber ich sträube mich gegen diese subjektiv Voreingenommenheit von Opferfamilien, ich halte es sogar für denkbar das sie objektiver sein können als die Polizei vor allem wenn es Vorgeschichten gibt.
Die Engelbrechts halte ich nicht für Leute die denken egal wer, hauptsächlich es hängt wer für den Verlust unserer Tochter -bildlich gesprochen, sondern die wollen Wissen was mit Sonja passiert ist und da die Polizei nach ihrer Ansicht zu spät in die Puschen kam (das finde ich auch) begannen sie selber nach zu forschen, ist das in unserem Rechtsstaat verboten :ask: zumindest gab es ein Kontaktverbot zu den Markberts ob das jetzt nur Gespräche oder Annäherung auf 100. Meter betrifft ?


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10.05.2017 um 13:35
Cosmo69 schrieb:egannen sie selber nach zu forschen, ist das in unserem Rechtsstaat verboten
Natürlich nicht, wenn man die Privatsphäre anderer Menschen berücksichtigt.


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10.05.2017 um 13:59
Robin76 schrieb:Natürlich nicht, wenn man die Privatsphäre anderer Menschen berücksichtigt.
Ja gut aber wie soll das den gehen :ask: höchstens in dem man da nix in die Öffentlichkeit posaunt.
Wäre ich ein Opferangehöriger und würde einen echten Verdacht hegen der meiner Meinung nach von der Polizei nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt wird so würde der nicht mal aufs Klo gehen ohne das ich das wüsste, aber damit verletze ich die Privatsphäre !
Wir leben in einem Rechtsstaat super gut wenn es um Klauen- Sachbeschädigung-Beleidigung u.s.w geht aber stell Dir mal vor eines deiner Kinder würde verschwinden und Du wärst Dir sicher der und der.... aber die Polizei - halten sie Distanz zu ... ansonsten machen sie sich schwerst strafbar.
Wir brauchen in unserem Rechtsstaat nicht gegen Familienangehörige aussagen selbst wenn wir wüssten das ein Angehöriger gemordet hat ,selbst wenn wir das Opfer verbringen droht uns meine ich keine Strafe , ich finde deshalb das wir eigentlich berechtigt sein sollten in vollem Maße den Täter zu verfolgen der z.B. unsere Tochter vergewaltigt hat und zur Strecke zu bringen, aber da gehts los mit Selbstjustiz u.s.w. .
Dieser Fall regt mich zeitweilig sehr dazu an über Wahrheit/Gerechtigkeit wer das festlegen darf nachzudenken.


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10.05.2017 um 15:40
Cosmo69 schrieb:ell Dir mal vor eines deiner Kinder würde verschwinden
Ich würde ebenfalls selbst nachforschen. Ich würde alle Hebel in Bewegung setzen. Voraussichtlich würde ich sogar wie die Engelbrechts nicht mehr darauf achten, ob sich andere belästigt fühlen. Ich würde wahrscheinlich genauso nicht darauf achten, dass ich die Privatsphäre von anderen nicht mehr berücksichtige und voraussichtlich müsste ich auch in Kauf nehmen, dass sich diese Menschen dann von mir abwenden. Bei allem Schmerz, den man in sich trägt, gibt es aber vom Gesetz her immer noch Grenzen und das ist auch richtig so. Man muss sich auch in die Lage des Gegenübers versetzen. Stell dir mal vor, du oder dein Kind werden beschuldigt, mit dem Verschwinden eines Menschen zu tun zu haben. Du wirst durch die Medien gezogen, obwohl du nichts getan hast. Wie würdest du damit leben?
Cosmo69 schrieb:Wir brauchen in unserem Rechtsstaat nicht gegen Familienangehörige aussagen selbst wenn wir wüssten das ein Angehöriger gemordet hat
Nein, das müssen wir nicht. Du musst gegen überhaupt niemanden aussagen (außer du stehst vor Gericht unter Eid), auch wenn diese Person kein Familienangehöriger ist., Aber auf was willst du jetzt eigentlich hinaus?


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10.05.2017 um 17:28
Robin76 schrieb:Ich würde ebenfalls selbst nachforschen. Ich würde alle Hebel in Bewegung setzen. Voraussichtlich würde ich sogar wie die Engelbrechts nicht mehr darauf achten, ob sich andere belästigt fühlen. I
:) Finde ich gut das Du da doch die Familie Engelbrecht verstehst !
Robin76 schrieb:Stell dir mal vor, du oder dein Kind werden beschuldigt, mit dem Verschwinden eines Menschen zu tun zu haben.
Wer sich unschuldig in so einer Situation befindet absolut grausam !
Wenn ich mich recht entsinne schrieb ich vor Jahren hier schon das Sonjas Schicksal die Engelbrechts wie die Markberts ins Verderben gerissen hat.
Leider wird sich nichts an der Grundsituation ändern die heißt Engelbrechts vs. Markberts das ganze ist furchtbar wenn ein ungreifbares X. für all das Leid verantwortlich ist !


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10.05.2017 um 17:32
Cosmo69 schrieb:Wir leben in einem Rechtsstaat super gut wenn es um Klauen- Sachbeschädigung-Beleidigung u.s.w geht aber stell Dir mal vor eines deiner Kinder würde verschwinden und Du wärst Dir sicher der und der.... aber die Polizei - halten sie Distanz zu ... ansonsten machen sie sich schwerst strafbar.
Nein, es ist auch gerade gut, wenn es um Totschlag oder Mord geht. Eigentlich weiß doch jeder, wohin Selbstjustiz führen würde.

Gerade die Homepage von Engelbrechts ist doch ein Beispiel subjektiver Verzerrung. Da wird sogar versucht entlastende Dinge zu belastenden zu machen. Da sollen Personen lügen etc..

Das vermeintliche sich sicher sein beruht in den meisten Fällen auf eine subjektive Verzerrung.


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10.05.2017 um 23:49
Robin76 schrieb: Du musst gegen überhaupt niemanden aussagen (außer du stehst vor Gericht unter Eid), auch wenn diese Person kein Familienangehöriger ist., Aber auf was willst du jetzt eigentlich hinaus?
Darauf
Cosmo69 schrieb: ich finde deshalb das wir eigentlich berechtigt sein sollten in vollem Maße den Täter zu verfolgen der z.B. unsere Tochter vergewaltigt hat und zur Strecke zu bringen, aber da gehts los mit Selbstjustiz u.s.w. .  Das ist natürlich jetzt total Theoretisch und ich stelle mir vor das eine Opferfamilie es miterleben muss wie ein Täter total seiner Strafe entgeht aber ich schweife ab , egal .


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11.05.2017 um 10:30
Cosmo69 schrieb:ich finde deshalb das wir eigentlich berechtigt sein sollten in vollem Maße den Täter zu verfolgen der z.B. unsere Tochter vergewaltigt hat und zur Strecke zu bringen, aber da gehts los mit Selbstjustiz u.s.w. .  Das ist natürlich jetzt total Theoretisch und ich stelle mir vor das eine Opferfamilie es miterleben muss wie ein Täter total seiner Strafe entgeht aber ich schweife ab , egal .
Das halte ich für keine gute Idee, weil man wie es @SCMP77 schon ausgedrückt hat, als Angehöriger oft "subjektiv verzerrt" sieht.

Es ist furchtbar, wenn man weiß, dass ein Täter nicht bestraft wurde. Aber im Fall von Sonja gibt es keine Leiche und somit ist nicht mal sicher, ob es überhaupt einen Täter gibt. Es ist zwar davon auszugehen, dass sie nicht mehr am Leben ist, aber wenn es keine Beweise für eine Täterschaft einer Person gibt, gibt es eben keine Verurteilung. Das ist das deutsche Rechtssystem. Auf der anderen Seite bringt es eben auch den Vorteil, dass keine Unschuldigen zu unrecht verurteilt werden.


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