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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

467 Beiträge, Schlüsselwörter: Fahrrad, Hannover, 2000, Eilenriede, Inka Köntges August 2000 Vermisst

Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

24.10.2014 um 06:50
Yup, so ist. Es gibt genügend vorstellbare Szenarien und Orte in der Eilenriede und Umgebung, die eine solche Tat möglich erscheinen lassen, ohne dass man dazu auf ganz andere Theorien kommen muss.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

17.12.2014 um 06:34
Ich weiß nicht genau, ob es hier schon erwähnt wurde, aber auf der linken Seite nach der Rut-und-Klaus-Bahlsen-Brücke gibt es einen abgezäunten Bereich des Waldes, wo kein gewöhnlicher Spaziergänger hinkommt, wenn man denn nicht irgendwie befugten Zugang dazu hat. Weiß dazu jemand nähere Infos?
Dann habe ich schon Transporter in der Eilenriede rumfahren sehen, die dort von Forstarbeitern benutzt werden. Sogar recht oft auf dem breiten Weg, der von der gepflasterten Straße " Wald Chausse" zur Schneckenbrücke führt. Diese Transporter fallen auch nicht auf, da sie ja von Forstarbeitern benutzt werden. Es wäre noch eine Option, dass sie ein Forstarbeiter abgefangen hat.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

17.12.2014 um 08:20
Das wurde hier schon mal erwähnt, ja. Dennoch danke.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

17.12.2014 um 08:44
Wurde dieser abgezäunte Bereich damals auch von der Polizei durchkämmt?


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

17.12.2014 um 08:49
Keine Ahnung. :(


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

27.12.2014 um 14:33
Habe mir alles noch einmal in Ruhe durchgelesen, und entwickle mal ein paar Ansätze:

-Der Weg wurde ihr anscheinend von einer Arbeitskollegin empfohlen, d.h. es wussten höchstwahrscheinlich mehrere Personen davon, möglicherweise gab es auch Notizen, Markierung auf Stadtplan, ect.

-Wenn man davon ausgeht, dass es tatsächlich sie war, mit jener der Zeuge gesprochen hat, so ist es dennoch möglich, dass sie bis zur MHH gekommen ist, nur es gibt keine Bestätigung hierfür.

-Theoretisch könnte sie somit auch mit jemandem vor der MHH oder dergleichen verabredet gewesen sein.


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Zfaktor
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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

28.12.2014 um 03:14
Als ich hier auf den Fall aufmerksam wurde wurde so der Eindruck vermittelt als sei jemand in
der Eilenriede eigentlich ganz gut aufgehoben was die Gefahr von Verbrechen betrifft.
Die letzten Kommentare haben aber die Gefahrenpunkte der Eilenriede
hervorgehoben und dadurch empfinde ich das Gebiet nun nicht unbedingt als relativ sicher.

Wie nicht so selten (scheint es Auffälligkeiten) im Umfeld der Vermissten zu geben,vom
Gefühl würde ich hier doch auf ein Verbrechen im Bereich der Eilenriede schließen,
wobei ich mir aber keinen Reim auf diese Massen Telefonate machen kann
und deshalb so recht an keine Zufallstat glaube.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

28.12.2014 um 13:05
Ein weiterer möglicher Ansatz, der zu überlegen wär, könnt gern korrigieren, wenn ich falsch liege:

Es erscheint so, als gebe es für die Tatsache, dass sie den Weg durch die Eilenriede genommen hat, nur die Aussage des Forstarbeiters, eben als sie sich nach dem Weg erkundigte.

Theoretisch möglich, dass es sich hierbei um eine andere Person handelte. Verwechslungen und Ähnlichkeiten können vorkommen, wie in vielen anderen Vermisstenfällen, wo es Sichtungen gab.

Worauf ich hinaus will:
-Hat sie den Weg tatsächlich angetreten, bzw. evtl. eine Alternativstrecke?
-Oder hatte sie vielleicht etwas anderes vor? Verabredung ect?

Zu den Massenanrufen: in der Tat schwer zu erklären.


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rosewein
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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

21.02.2015 um 11:11
Ich wohne in hannover, die eilenriede ist ca 4km von mir entfernt. Ich weiss nicht, von wo die user kommen die alle diese vielen gedanken eingebracht hatten.
Es war bestimmt kein mann, der morgens in der eilenriede oder am rande umherlungerte u. Auf weibliche kundschaft wartete. Die durchfuehrenden relativ breiten wege fuer radfahrer u. Fussgaenger sind weit einsehbar. Es sind sehr viele personen mit dem rad zur medi unterwegs, weil es im sommer angenehm ist mit dem rad zur arbeit zu fahren. Es wird hier alles moegliche getan, das moeglichst nicht das auto benutzt wird. Es gibt leute in der regierung, die dafuer sorge tragen, das autofahrern staendig erneut schwierigkeiten gemacht werden. Es ist eigentlich unerwuenscht, das man sich in dieser stadt mit dem auto bewegt, man weiss nur nicht wie man das weiter verhindern kann. Aber die verantwortlichen denken schon kreativ um staendig neue hindernisse zu schaffen. Darum fuehlen sich viele menschen wohl wenn sie mit rad zur arbeit fahren.

Es ist definitiv nicht moeglich mit einem fahrzeug in die eilenriede hereinzufahren, nur forstarbeiter, polizei u. Rettungsdienste haben das recht.
Ich moechte nicht an die folgen denken, wenn ich mit meinem privatwagen in die eilenriede fahre.
Hatte inka kein eigenes handy mit.????
Ich glaube niemand hatte inka gesehen, wie sie das haus in der bronsartstr. Mit ihrem fahrrad verlassen hatte. Sie haette mit dem fahrrad von der bronsarttstr. In die schuetzenstr. U. Danach in die vossstr einbiegen muessen, danach die vosstr komplett hoch, am moltkeplatz vorbei, danach in die waldstr, von der waldstr. In die ruehmkorffstr, danach seitlich auf dem radfahrweg durch die bernadotte allee oder aehnelicher name....ist schon die eilenriede....aber viel befahren. Dann bis zookreuzung hoch--ungefaehrliche strecke, da die autos einsicht zum fahhrrad weg in grossen bereichen haben-- am zoo haette sie links abbiegen muessen u. Rechts wieder rein in die eilenriede. Vielleicht 2km durch die eilenriede...auf fahrradwegen, die von anderen auch benutzt werden, die von verschiedenen richtungen kommen u. Zur medi wollen. Dann ueber die schnellweg bruecke. Usw.
Der taeter haette es nie geschafft eine schreiende u. Um hilfe schreiende person aus der eilenriede rauszubringen . Er haette sie nur abstechen koennen, kurz unsittlich beruehren, ihr die geldboerse abnehmen koennen.....danach zu fuss oder Mit dem fahrrad z.b. m8t ihrem rad fluechten koennen. Dann haette man aber ihre leiche gefunden,
Wenn man sich etwas muehe gegeben haette, haette man die fahrt morgens selbst mal durchfuehren sollen.
Mein tip, sie hatte sich morgens mit jemand verabredet. Ob der ex mann damit zu tun hatte, glaube ich nicht unbedingt. Sein verhalten bzw. Die unglueckliche partnerschaft wird zur verabredung gefuehrt haben. In 2001 war er im xy studio. Ich kann den xy streifen nicht mehr abrufen., kann ihn jemand hier einstellen.
Noch als abschluss...das eilenriede waldgebiet in hannover ist nicht der goehrde wald, wo einst zwei paare ermordet wurden. Dieses waldgebiet war sehr einsam, aber die eilenriede ist ein stadtwald...naherholungsgebiet.
man kann da jemand sicherlich umbringen, aber so gut wie unmoeglich die leiche ungesehen wegschaffen oder dauerhaft verstecken. Man haette sie gefunden.. Sicherlich waere es moeglich, das fahrrad vielleicht mitzunehmen..
wie es pasiert sein koennte, darueber wurde auch wenig geschrieben...nur das sie auf dem weg zur arbeit verschwand.
Ihre eltern hatten eigentlich das recht, das der fall geklaert wird.
Vielleicht haben sie lust hier mal ein abschlusskommentar zu schreiben


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

02.03.2015 um 16:58
Ich fahre seit fast zehn Jahren jeden Tag mit dem Rad durch diesen Teil der Eilenriede und hielt es immer für sehr sicher dort. Bis ich mich letztes Jahr auf dem Heimweg durch eine Hundertschaft Polizei schlängeln musste. Es war zwar an einer anderen Stelle (Bischofshol), aber aus Neugier habe ich natürlich im Internet geschaut, wonach die Polizei dort eigentlich gesucht hat. Ich fand zwar nichts zu der aktuellen Suchaktion, aber der Name Inka Köntges tauchte sofort in den Suchergebnissen auf. Bis dahin hatte ich noch nie etwas von diesem Vorfall gehört.

Kurz danach berichtete eine Bekannte, dass sie in der Eilenriede beim Joggen von einem Mann angefallen wurde. Es gelang ihr, dass er ihr nicht den Mund zuhalten konnte und sie schrie um Hilfe. Glücklicherweise ware auch ein paar Spaziergänger in der Nähe, so dass er schließlich von ihr abließ und das Weite suchte.

Nachdem ich diesen Thread gelesen habe, erinnere ich mich wieder an das "Balkonmonster", dass zu jener Zeit in aller Munde war, aber der Name Inka Köntges sagte mir bis zu der kurzen Internetrecherche letztes Jahr überhaupt nichts. Kann es sein, dass ihr Verschwinden ziemlich schnell aus der Presse verschwunden ist? Von Fällen wie Frauke Liebs oder Tanja Gräff habe ich gehört, aber dass so etwas ähnliches wenige Meter von meinem täglichen Arbeitsweg passiert ist, ging völlig an mir vorbei. Ok, im Jahre 2000 war ich noch Autofahrer, aber immerhin schon in Hannover.

Was ich eigentlich nur sagen wollte, ich halte es für überhaupt nicht abwegig, dass Inka Köntges in der Eilenriede verschleppt wurde. An der Kleestraße, besonders in Höhe der Kleingärten, stehen fast jeden Tag irgendwelche Lieferwagen und auch durch die Eilenriede selbst fahren regelmäßig Autos mit Arbeitern, die dort Bäume beschneiden oder Wege ausbessern. Ein Auto ist also nicht so ungewöhnlich.

Ich habe auch grad gelesen, dass das "Balkonmonster" mit einem Bus herum gefahren ist, mit dem es Frauen verschleppt hat. Sogar als der Täter gefasst wurde, hatte er eine Frau dort drin gefangen. Kann eigentlich ausgeschlossen werden, dass er auch für diesen Fall verantwortlich ist? Die Polizei hat ihn ja wohl nur durch einen dummen Zufall gefasst. Allzuviel Vertrauen habe ich in die Polizei hier in Hannover eh nicht, aber das ist wieder ein anderes Thema.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

03.03.2015 um 06:46
@cjelli

Die Tatzeit würde tatsächlich grob passen, und wie Du richtig schreibst, hat das "Balkonmonster" ja nicht nur Einbrüche mit folgender Vergewaltigung begangen, das ist damals ein wenig untergegangen. Allerdings wäre der m.o. schon ein wenig anders, denn eine Verschleppung "von der Strasse weg" lag bei ihm wohl nicht vor.

Dennoch: Man wüsste jetzt gerne, wo er sich am 10. August befunden hat.


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rosewein
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

03.03.2015 um 17:31
Ich hatte mich auch damals sehr fuer das balkonmonster interessiert. Ich hatte damals ca. Ende August nachts am Fenster eine merkwürdige Entdeckung gemacht. Ich wurde nachts wach, hatte magenschmerzen, machte mir einen Tee, guckte aus dem Küchenfenster. Ich wohnte ziemlich in der Innenstadt. Vom Küchenfenster aus schaute ich auf eine strasse wo die strassenbahn länger, es gab immer was zu gucken.. Das interessante War, aus der Stadt kamen Haeufig maenner schnellen Schrittes die es eilig hatten noch irgendwo auf abwegen hinzukommen, bevor es nach hause ging. 400m weiter War ein bordell. Ich schaute nach rechts auf die gegenüberliegende strassenseite. Da hielt ein Kleinwagen, eine Frau stieg aus ging ueber die strasse u. Gleise wohl zwei haeuser nach rechts auf meiner Seite.
Ploetzlich kam ein Renault kann u. hielt vielleicht 60m vor ihren Wagen eilig in einer Parklücke. Er sprang richtig aus dem Auto lief schräg ueber die strassengeschaefte zu dem Haus wo die Frau hinging. Bevor ich mich versah kam er gehend zu seinem Fahrzeug zurück, stieg ein u. Fuhr weiter...wahrscheinlich War die Haustür schon eingeklickt u. Die Frau War in Sicherheit. Leider fuhr er sehr schnell wieder aus der Parklücke raus u. Das Kennzeichen War von der zweiten Etage aus schräg nach gegenüberliegend nicht richtig zu erkennen. Ich dachte immer, das koennte er gewesen sein u. Wollte den Vorfall auch der Polizei melden....Ploetzlich wurde das balkonmonster aber im alten VW Bus gefasst u. Ich behielt meine Sichtung fuer mich. Daher las ich alles ueber ihn sehr interessiert.
Es wurde auch überprüft, ob er fuer den mord an inka in frage kam. Fuer den Zeitraum hatte er aber ein Alibi. Er War zu dem Zeitpunkt wohl nicht in Hannover, sondern woanders in einer anderen Stadt mit Alibi.
Meine Sichtung hatte ich nicht weiter gemeldet, es haette immerhin auch sein koennen, das sie irgendwo was verloren hatte u. Der mann ihr hinterher in eile Was ueberreichen wollte. Da meine Frau die Küchenfensterbank vollgestellt hatte, War es nicht möglich das Fenster schnell zu öffnen.
Ich hatte dann noch bis 2005 im Herz von Hannover gewohnt mit 1 bis zwei Parkplätzen u. Garage auf dem Hof. Kein mensch hat sich da um einen gekümmert, man konnte da gut wohnen. Die Leute in den Nachbarhaeusern kannte man kaum. Unten im haus waren Geschäfte. Selbst wenn ich mit einem Bentley auf den Hof gefahren waere.....bin ich natürlich nicht.....es haette keinen interessiert.
Natürlich kenne ich auch die kleestr. Es ist richtig das dort am strassenrand Fahrzeuge parken....aber da die strasse hinten nicht weiter führt , stehen sie meistens mehr nach klefeld hin


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

03.03.2015 um 18:02
Die Polizei hat also sein Alibi überprüft. Ok, davon sollte man eigentlich auch ausgehen. Es passte natürlich auch nicht ganz in sein Schema, aber Serientäter können ja durchaus auch mal etwas davon abweichen.

Trotzdem scheint es noch heute Männer zu geben, die in der Eilenriede über Frauen herfallen. Es muss ja nicht immer gleich mit dem Verschwinden oder Mord enden. Ich möchte gar nicht wissen, wie hoch da die Dunkelziffer ist. Meine Bekannte ist auch nur zur Polizei gegangen, weil eine Freundin von ihr dort arbeitet. Viel gemacht haben die nicht, nur zugesagt, dort in Zukunft öfter ihre Streife auf dem Rad oder Pferd vorbei zu schicken.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

14.04.2015 um 22:52
Ich kannte Inka aus der Schulzeit, leider hat man nach der Schulzeit keinen Kontakt mehr gehabt. Ich habe von dem Fall jetzt erst erfahren und bin zum Einen geschockt über ihr Verschwinden aber zum Anderen auch über die nicht enden wollenden Spekulationen der vielen Möchtegern-Sherlocks im Netz.
Wie ich erfahren habe, hat die Familie Inka für tot erklären lassen um zur Ruhe kommen zu können. Und aus Respekt vor Angehörigen sollte sich wirklich mal jeder User hier fragen, ob man wirklich immer im Netz die wildesten Theorien ausspinnen muss.
Wenn ihr alle so gerne im Kriminaldienst tätig sein wollt, dann bewerbt euch doch bitte bei den zuständigen Stellen. Hier - auch noch 15 Jahre nach ihrem Verschwinden - zu phantasieren empfinde ich als geschmacklos.
Jeder, der glaubt wirklich wichtige Hinweise geben zu können, sollte sich - auch nach so vielen Jahren - bei der Polizei melden. Oder schreibt mir eine Nachricht, wenn ihr wirklich relevante Dinge wisst.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

14.04.2015 um 23:18
Für Angehörige sind Foren wie dieses wohl denkbar ungeeignet. Hier kann man eher Studien über Sensationslust betreiben. Man kann jenen Schreibern nur wünschen, dass ihnen ein ähnliches Schicksal erspart bleibt. Vieles was sonst nur hinter dem Rücken getuschelt wird, wird hier ganz offen für alle Welt veröffentlicht.


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Hastjäger
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

28.06.2015 um 14:47
Aufgrund der im Grunde genommen wenigen veröffentlichten Informationen ist es recht schwer, Klarheit über das Geschehen zu gewinnen. Es ist denkbar, daß ein Wegelagerer (Vergewaltiger, Raubmörder o.ä.) der Täter ist und Frau Köntges ein Zufallsopfer. Dagegen spricht meiner Meinung nach sowohl die angebliche Tatzeit - solche Verbrechen werden meist Abends oder Nachts begangen - wie auch der angebliche Tatort. Zum einen ist die Eilenriede dort zu übersichtlich, um die hinlängliche Sicherheit als Täter zu haben, ein Zufallsopfer unter Kontrolle zu bringen ohne durch Passanten gestört zu werden. Zum anderen ist es dort aus dem gleichen Grunde recht schwer das Opfer - auch nur vorübergehend - zu verbergen oder fortzuschaffen. Irgendein Hund würde es innerhalb kürzester Zeit aufstöbern, bevor man es wegschaffen kann (Gesetzt, der Täter wollte das überhaupt! Den meisten Taten von Tätern, die Opfern im freien Gelände auflauern, reicht es, einige Äste und Blätter über den Leichnam zu werfen und sich aus dem Staub zu machen. Von einem Täter, der sein Opfer im Wald tötet und es dann noch wegbringt habe ich noch nie gehört.) Was mich besonders erstaunt ist die Zeugenaussage des Waldarbeiters: Erscheint es nicht so, als ob es gerade darauf angekommen sei, einen unbeteiligten Dritten zu haben, der bezeugen kann, eine junge Frau gesehen zu haben, auf die die Beschreibung der Vermissten passt? War das möglicherweise überhaupt der Grund dafür, warum die radfahrende Person in der übersichtlichen Gegend nach dem Weg fragen musste? Lässt man den Zweifel daran zu, daß Frau Köntges überhaupt jemals durch die Eilenriede zur Arbeit geradelt ist, bleiben nicht viele Täteroptionen. Wäre ich die Polizei gewesen, hätte ich sehr gründlich das Umfeld des Ehemannes geprüft. Dabei hätte ich das Augenmerk darauf gelegt, ob der Ehemann eine Geliebte gehabt haben könnte, wegen der er die Ehe mit der Vermissten hätte aufgeben wollen. Für die Vermisste wäre eine Scheidung sehr problematisch gewesen, weil diese dem Grunde nach nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar ist. (Anders allerdings bei Ehebruch.) Gesetzt es könnte sich bei dem Ehemann um eine hochbegabte, aber narzisstischen Persönlichkeit mit ausgeprägten Trennungsängsten handeln. Er wäre von seiner Frau mit dem Wunsch nach Scheidung konfrontiert worden, weil diese hinter seine Affäre gekommen sein könnte. Alles spekulativ! Es geht mir nur darum zu zeigen, in welche Richtung ich ermittelt hätte - mit offenem Ergebnis! Es kommt zum Streit, bei dem die Frau ums Leben kommt. Er überzeugt seine Geliebte davon, daß es sich bei dem Tod seiner Frau um einen Unfall gehandelt hat (was es auch gewesen sein könnte) und daß es seine Stellung nicht erlaubt, in einen Mordprozess mit obligatorischer Untersuchungshaft verwickelt zu werden. Die beiden beseitigen die Leiche noch am Wochenende. Am Montagmorgen setzt sich die Geliebte auf das Fahrrad der Toten und fährt so lange durch die Eilenriede, bis sie einen Waldarbeiter trifft. Diesen fragt sie absichtlich umständlich nach dem Weg und erklärt diesem, daß sie auf dem Weg zur Arbeit in der MHH sei. Dann fährt sie weiter. Der Ehemann gibt eine Vermisstenanzeige auf. Er druckt 1000 Suchzettel und setzt 20.000,00 EUR Belohnung aus, wohlwissend, daß er dies risikolos tun kann, da es nie zur Auszahlung kommen wird. Die Beiden haben Glück! Der Waldarbeiter meldet sich bei der Polizei. Somit steht ein bombenfestes Alibi für den Ehemann. Dieser war längst in seinem Büro, als seine Frau noch lebend gesehen wurde! Nunja... Vielleicht habe ich zuviel Inspector Barneby Folgen gesehen und im übrigen eine blühende Phantasie... Das hat die Polizei sicher bereits abgeklopft und den Ehemann umfassend entlastet.


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olli1231
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

06.07.2015 um 13:59
na ja, in diesem fall ist sicherlich alles möglich. in einem fall, der nach so langer zeit immer noch nicht aufgeklärt ist, werden sicherlich auch unwahrscheinlichere szenarien immer wahrscheinlicher.

das traurige an diesem fall ist , dass er irgendwie immer mehr einstaubt. es gibt sehr wenige
stichhaltige infos. klar, es gibt noch 2 oder 3 bilder der verschollenen, die auch nicht gerade von guter qualität sind. und einige wenige alte artikel im netz, aus denen sich auch nicht besonders viel ableiten läßt. mord verjährt zwar nie, aber in diesem fall habe ich den eindruck, dass dieser schon verjährt ist.

selbst die folge azxy ungelöst kann man sich nicht einmal mehr anschauen. dieser fall ist leider

´tot´.

an richtige fakten kommt man doch gar nicht ran.

selbst über den wochentag besteht hier keine einigkeit. es handele sich angeblich um einen montag.
meinen recherchen nach müßte es ein donnerstag gewesen sein.

wann hat man i.k. das letzte mal gesehen? also, vor dem verschwinden. hat jemand i.k. beim verlassen
ihrer wohnung noch gesehen??

hat ihr ehemann ein 100%-iges alibi?

inka soll angeblich einen waldarbeiter nach dem weg gefragt haben. wo war das genau in der eilenriede? hat man diesen herrn genauer unter die lupe genommen? denn so eine person
hat vielleicht das werkzeug, um jemanden im wald verschwinden zu lassen.

sollte man wirklich davon ausgehen, das i.k. verschleppt wurde??? ich denke nicht.
ich glaube, die liegt da irgendwo. vielleicht sogar das fahrrad.
denn selbst ein einsatz mit hunden , ist kein garant dafür, dass sie nicht doch dort irgendwo liegt.
man denke nur mal an diesen fall hier: Diskussion: Tötungsfall Lisa Marie B. aus Tornesch

hier wurde die leiche erst ca. 4 tage nach dem verschwinden gefunden, obwohl sie nur 50 meter vom wohnhaus des tatverdächtigen lediglich leicht verscharrt gelegen hat. wohlgemerkt, es wurden hunde eingesetzt.


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Hastjäger
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

06.07.2015 um 22:44
Hat irgendjemand Lust auf eine kleine Wanderung durch die Eilenriede? Ich glaube zwar nicht, daß man dort Frau K. und ihr Fahrrad finden kann (da würde ich mir eher die Fundamente von Windrädern ansehen...). Aber vielleicht findet man ein paar Aufschlüsse zum Geschehen. (Außerdem wollte ich mir immer schon mal "Hahnebutts Block" ansehen.) Bin Ende Juli in der Gegend. Wer kommt mit?


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olli1231
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

26.08.2015 um 16:20
@@Hastjäger
hast du dir die eilenriede mittlerweile mal angeschaut?


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olli1231
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

26.08.2015 um 16:21
oh, ich sehe gerade hastjäger ist gar kein forenmitglied mehr-sorry


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