Encomium schrieb:Söring legt viel Wert auf seine Privatsphäre und hat, soweit ich weiß, seinen Familienstand nie öffentlich thematisiert.
Encomium schrieb:Ich finde, das ist die richtige Wahl. Es ist natürlich eine Gratwanderung, stets das Rampenlicht zu suchen, aber nichts über das eigene Privatleben preiszugeben. Eines Tages wird jemand Söring auf der Straße wiedererkennen und dies online veröffentlichen. Aber bis das passiert ist, glaube ich, dass Sörings Privatleben off-limits bleiben soll.
Ich glaube nicht, dass das wirklich daran liegt, dass er eine Familie oder auch nur sein eigenes Privatleben schützen will. Wenn er eine Frau und ein zwei kleine Sörings hätte, wären BILD die ersten, die er nach der Geburt anrufen und um einen Bericht bitten würde, damit sie ein Bild von seinem "neu gefunden Glück" auf der Titelseite bringen.
Ich glaube vielmehr, dass das so erbärmlich ist, dass er es lieber nicht öffentlich zeigen will.
Pharus schrieb:Wissen tut man das nicht, aber wo soll deiner Meinung nach das Geld bei ihm herkommen, wenn er nirgendwo mehr eingeladen wird? Und würde er sich den Stress mit seiner "Tournee" antun? Mit der zuverlässigen deutschen Bahn von einer in die nächste Stadt springen, um jede Kneipe abzuklappern? Ich stelle mich das nicht gerade geil vor. Ich glaube keiner will, dass JS von unseren Steuergeldern lebt. Jeder, der in der Öffentlichkeit steht, muss was liefern, um nicht in Vergessenheit zu geraten, das ist nicht nur bei JS so.
Ich glaube es geht ihm dabei nicht um Geld, sondern um den Auftritt. Der "Star" zu sein, im Mittelpunkt zu stehen, sich selber vor Publikum reden hören. Es gibt in der
Pharus schrieb:Ich als guter Arbeitgeber würde solchen Menschen sogar eher eine Chance geben.
Das Problem bei dem Typen als Angestelltem ist doch nicht mal, dass er ein verurteilter Doppelmörder ist, da könnte man ja noch sagen, dass er das abgesessen hat und eine zweite Chance verdient.
Das Problem ist doch, dass er schon als Jüngelchen total verwöhnt war und sich niergends die Hände schmuddelig machen wollte und musste und danach 33 Jahre lang im Knast sozialisiert wurde. In meinen Augen kommt hinzu, dass er ein extreme Narzisst ist, der sich anderen ständig überlegen fühlt, obwohl er selbst im Leben nichts auf die Kette gebracht hat.
Was für ein Sozialverhalten gegenüber Kollegen im Betrieb kann man von so jemandem erwarten? Und welche Position könnte man ihm geben? Für Büro ist er nicht qualifiziert, für Hausmeister oder Fachkraft in einer Produktion auch nicht, weil er weder eine handwerkliche noch eine technische Ausbildung hat. Irgendwas mit Kundenkontakt würde ich auch eher vermeiden, dazu wäre meine Nächstenliebe nicht groß genug, dass ich mir den Ruf meines Geschäftes verderben würde, weil dort ein Doppelmörder Handtaschen, Schreibwaren oder Blumen verkauft. Bleiben noch Hilfstätigkeiten. Und ich glaube nicht, dass er Dir für so ein Angebot die Hand küssen würde. Das ist unter seiner Würde.