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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

1.871 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einbruch, Selbstjustiz, Osteuropäer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 22:57
Gibt es in dem Fall eigentlich (schon) ein Urteil?


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:00
@off-peak
nee, ist doch gerade erst passiert....der Hausbesitzer ist jetzt erst einmal angeklagt, die Mittäter sind wohl auch gefunden und werden verhört


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:06
Bin gespannt, was raus kommt. Am ehesten Totschlag.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:16
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Danach sieht der Tathergang allerdings nicht aus. Zum Einen hatten die Einbrecher sich nicht am Haus zu schaffen gemacht.
Nein?
Als erstes bleibt festzustellen, dass der Zugang zu etwaitgen Liegenschaften des Schützen sehr erfolgreich verhindert wurde.
Zweitens gehörte die angrenzende Werkstatt bzw. das gesamte Grundstück gehört dem Schützen und dieses betritt man mitten in der Nacht wohl kaum, um nach nem Schokoriegel zu fragen.

Es ist ganz klar das Pech des Einbrechers gewesen, schon vor dem eigentlichen Antritt seiner Tat, die er ganz sicher im vollen Bewusstsein des Unrechts seines Handelns begehen wollte, unter Beschuss zu geraten.
Sicher ist die Frage berechtigt, ob der Schuss verhältnismäßig war, aber letztendlich bestand eine Situation in der der Eigentümer einer Überzahl an Tätern gegenüber gestanden hätte und definitiv den Kürzeren gezogen hätte.
Somit war seine erste Wahl die Schusswaffe. Für mich nachvollziehbar.

Es ist ja nicht so, als würden Leute aus einschlägigen Osteuropäischen Ländern dazu gezwungen werden, in Deutschland auf Tour zu gehen.

Ich kann den Schützen voll und ganz verstehen. Bei mir hat man mehrfach versucht einzubrechen, ebenso bei meinem Nachbarn.
In einem Fall ebenfalls so wie es dem Mann in Hannover ergangen ist, während die gesamte Familie, also meine Frau, zwei Kinder und ich im Haus waren.

Zweimal wurden mir Wohnzimmerfenster beschädigt, die mir aufgrund der "geringfügigkeit der Schäden" keiner ersetzt.

Evtl. muss man selber mal so etwas erlebt haben, um nachzuvollziehen, was in dem Schützen ggf. vorgegangen ist.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:19
Meine Ansicht der Dinge:
NEIN er hätte NICHT schießen sollen (obwohl es vielleicht aus juristischer Sicht legetim wäre), da sein leibliches Wohl nicht direkt in Gefahr war. Er befand sich schließlich geschützt im Haus und konnte gewiss nicht richtig erkennen, ob der eine potentielle Täter eine Waffe hatte. Er hat es angenommen und geschossen.
Der tötlich Getroffene war gerade mal 18. Natürlich konnte das der Schütze nicht wissen, aber trotzdem ist das Ganze schon ziemlich tragisch abgelaufen.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:19
Zitat von HFHF schrieb:Sicher ist die Frage berechtigt, ob der Schuss verhältnismäßig war, aber letztendlich bestand eine Situation in der der Eigentümer einer Überzahl an Tätern gegenüber gestanden hätte und definitiv den Kürzeren gezogen hätte.
Sowas wie präventive Notwehr gibt es aber nunmal nicht. Nötig ist ein gegenwärtiger Angriff. Dieser geschah gegen das Eigentum des Mannes, aber in dem Moment nicht gegen den Mann selbst.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:27
@janc
Zitat von jancjanc schrieb:Sowas wie präventive Notwehr gibt es aber nunmal nicht. Nötig ist ein gegenwärtiger Angriff. Dieser geschah gegen das Eigentum des Mannes, aber in dem Moment nicht gegen den Mann selbst.
Jede Form von Notwehr ist in irgendeiner Form "präventiv". Man muß daher diesen Begriff nicht extra so formulieren.

Angriff gegen Eigentum kann auch bereits Notwehr rechtfertigen. Das Notwehrrecht schließt das nicht aus. Die Frage ist und bleibt nach der Verhältnismäßigkeit, das macht es ja gerade so kompliziert. Meiner Meinung nach, sind viele Urteile in ähnlichen Fällen der Vergangenheit zu sehr gegen den Waffenbenutzer und zu wohlwollend dem Verursacher der Situation gegenüber (Räuber, Einbrecher, etc.) gefällt worden.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:31
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Der tötlich Getroffene war gerade mal 18. Natürlich konnte das der Schütze nicht wissen, aber trotzdem ist das Ganze schon ziemlich tragisch abgelaufen.
Was hat es damit zu tun?
Wenn er in das Zimmer einer Vierjährigen eindringt ist das völlig egal, wie alt er ist.
Mir persönlich ist es komplett egal, wie alt der Arsch ist, der bei mir einbricht, oder das versucht. Und wenn er dann die Konsequenz seines Handelns am eigenen Leib erfährt, in welcher Form auch immer, dann ist es ebenso unerheblich, wie alt er ist.
Ich hab mit 18 auch keine Autos aufgebrochen oder bin in anderer Leute Häuser eingestiegen.

Unabhängig vom Alter, gibt es Berufsgruppen mit einem gewissen fehlenden Symphatiefaktor (Einbrecher, Vergewaltiger, Mörder, Versicherungsvertreter, Bankmanager, Soldat,...) und einem gewissen Gefährdungspotential (Feuerwehrmann, Einbrecher, Industriekletterer,...) Die Schnittmenge, z.B. der Einbrecher hat dann halt ein erhöhtes Berufsrisiko, was die körperliche Unversehrtheit angeht. Die ist nämlich in Ausübung des Berufes und dem Bemerken ebenjener akut gefährdet. Darüber sollte man sich schon im Vorfeld im Klaren sein, dann gibt es auch in Nachhinein keinen Grund zur Beschwerde.
Zitat von jancjanc schrieb:Sowas wie präventive Notwehr gibt es aber nunmal nicht. Nötig ist ein gegenwärtiger Angriff. Dieser geschah gegen das Eigentum des Mannes, aber in dem Moment nicht gegen den Mann selbst.
Hmja, wär es nur einer gewesen, dann hätte er ihn ja amtlich vermöbeln können und dann sagen, er habe angefangen. Aber ganz ehrlich? Hätte ich ne Knarre zur Verfügung und kann das ganze abkürzen und vor allem die Gefährdung für mich so weit wie möglich minimieren, dann würd ich sie nutzen. Ggf. wäre ein Warnschuss in die Erde oder so auch ne Maßnahme gewesen, aber das hat der Schütze nicht gemacht.
Ich ziehe allerdings nicht an der Haustür die Grenze, sondern an der Grundstücksgrenze und da sehe ich dann schon die Legitimation dazu, auch mal den scharfen Schuss anzuwenden.

Bei der Bundeswehr wäre er davongekommen.

Clever wäre gewesen, wenn er direkt nach dem ersten Schuss irgendwas mit "Haut ab!" oder so gebrüllt hätte und dann einen zweiten Schuss abgegeben hätte. Somit wäre halt der Warnschuss später gefallen, wäre aber um einiges besser zu rechtfertigen gewesen, zumal man eh nicht feststellen kann, ob nun die erste oder zweite Kugel getroffen hat.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:36
@Tripane
Was ist das für eine Logik? Dann könnte ich (wenn ich ne Waffe hätte) ja im Prinzip jeden erschießen, der sich in irgendeiner Form an menem Eigentum vergreift. Soll ich jeden, der an meinem Fahrrad vorbeigeht, direkt umknocken oder wie?

@HF
Zitat von HFHF schrieb:Wenn er in das Zimmer einer Vierjährigen eindringt ist das völlig egal, wie alt er ist.
Hier ging es um eine Autoreparatur-Werkstatt, im Haus befand sich zwar ein Säugling, aber er war nicht in akuter Lebensgefahr.
Zitat von HFHF schrieb:Ich hab mit 18 auch keine Autos aufgebrochen oder bin in anderer Leute Häuser eingestiegen.
Ich auch nicht und ich gedenke auch nicht, es je zu tun.
Zitat von HFHF schrieb: der Einbrecher hat dann halt ein erhöhtes Berufsrisiko, was die körperliche Unversehrtheit angeht.
Da muss ich dir allerdings Recht geben, obwohl ich auch sagen muss, dass es in Deutschland schwer ist, einen legalen Waffenschein zu kriegen, selbst, wenn man in einem Sportschützenverein ist. Wer hätte also damit rechnen sollen?
Und außerdem hätte der Schütze dem jungen Mann auch ins Bein schießen können oder es zumindest versuchen.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:40
@Nessi96

Du weißt ja nicht ob er nicht auf das Bein gezielt hat.
Es ist bei nacht nicht jeder supermann.
Der Schütze wird auch ungern die verantwortung dazu tragen, einen menschen umgebracht zu haben.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:44
@shionoro
Von einem Schuss ins Bein muss man in der Regel aber nicht wiederbelebt werden und stirbt anschließend.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:44
@shionoro

Er hat wohl aus unmittelbarer Nähe geschossen und den getöteten auch noch im Rücken getroffen. Ich weiss ja nicht wie weit ein Sportschütze normalerweise daneben schiesst wenn es Nacht ist, aber ich denke schon, dass das etwas übertrieben wäre.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:47
Wenn man sich in Todesangst befindet, setzt manchmal das logische Denken aus. Da ist dann nicht viel mit Anrufen oder Drohen, sondern nur noch der beruhigende Griff nach dem kühlen Metall im Holster.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:48
@Nessi96

Von einem schuss der das bein treffen sollte, es aber nicht tat, aber schon.

@aseria23

Dazu müsste man dann schon genaueres wissen.

'sportschütze' kann vieles heißen. Irgendwer der im schützenverein ist und ab und an ringe schießt der ist nicht annie oakley.
Es war nachts, der war nervös wenn da drei leute sind.

Das muss man alles in betracht ziehen.

Das ist genauso wie wenn bei notwehrprozessen leuten angelastet wird, dass sie ne kampfsportart machen und doch bestimmt 'ohne allzu große gewalt' die situation hätten entschärfen können.
Das spiegelt die realität nicht immer genau wieder.

Wer weiß wie der mann drauf war zum tatzeitpunkt?
Vielleicht war er angetrunken, gerade geweckt, voll mit adrenalin weil da leute rumrennen bei nacht.

Das klärt deswegen ja auch ein richter.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:50
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Hier ging es um eine Autoreparatur-Werkstatt, im Haus befand sich zwar ein Säugling, aber er war nicht in akuter Lebensgefahr.
Die Autoreparaturwerkstatt dürfte die Lebensgrundlage für Säugling, Frau und Schützen sein.
Durchaus schützenswert. Leider ist ja nicht bekannt, ob es bereits häufiger Einbrüche gab.
Denn dann zahlt im Falle eines Einbruchs keine Versicherung mehr.
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Soll ich jeden, der an meinem Fahrrad vorbeigeht, direkt umknocken oder wie?
Ich denke, zwischen "am Fahrrad vorbeigehen" und "Nachts auf ein Grundstück eindringen um eine Werkstatt aufzubrechen" sind zwei grundverschiedene Angelegenheiten, im zweiten Fall haben wir es definitiv mit krimineller Energie zu tun.
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Da muss ich dir allerdings Recht geben, obwohl ich auch sagen muss, dass es in Deutschland schwer ist, einen legalen Waffenschein zu kriegen, selbst, wenn man in einem Sportschützenverein ist.
Lol, Luftgewehre bekommst du mit Altersnachweis. Das bedeutet, du musst 18 sein. Diese sind auf eine Energie von 7,5 Joule begrenzt. Auf einschlägigen Internetseiten bekommt man für die Dinger sogenannte Exportfedern, ganz legal, denn besitzen darf man sie. (nur nicht einbauen)
Ich sag mal, für nen Hunderter kannst du dir recht lässig ne Waffe zusammenbasteln, die bei gut gesetzten Treffern auf ner normalen Grundstücksdistanz durchaus lethale Treffer verursachen kann.
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb: Wer hätte also damit rechnen sollen?
Was bitteschön ist das denn für ne beschissene Argumentation? Weil in Deutschland eigentlich keiner ne Knarre hat, kann ich da ruhig mal einbrechen? Was hat das damit zu tun? Mein Nachbar stand schonmal mit ner Axt im Garten, damit soll man dann auch nicht rechnen? Ich hab den Hund rausgelassen, wenn der wen zu packen bekommen hätte, kann man davon ausgehen, dass seine Optik danach recht genau dem Inhalt einer Schappidose erinnert.

Man bricht nirgendwo ein und wenn man es tut, muss man mit allen Konsequenzen rechnen ("leben können" ist hier wohl etwas fehl am Platze)
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Und außerdem hätte der Schütze dem jungen Mann auch ins Bein schießen können oder es zumindest versuchen.
Keine Ahnung, auf was für Scheiben er geschossen hat, ich hab gelernt, auf Kopf, Brust oder Unterleib zu schießen.
Und ich vermute, im Falle einer Stress- und Ausnahmesituationen würde ich genau das machen.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:51
@Nessi96
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Was ist das für eine Logik? Dann könnte ich (wenn ich ne Waffe hätte) ja im Prinzip jeden erschießen, der sich in irgendeiner Form an menem Eigentum vergreift. Soll ich jeden, der an meinem Fahrrad vorbeigeht, direkt umknocken oder wie?
Blödsinn! Versuche doch erstmal, Aussagen richtig zu interpretieren, bevor du von Logik redest. Deine Logik hakt, nicht meine.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:54
Zitat von HFHF schrieb:für nen Hunderter kannst du dir recht lässig ne Waffe zusammenbasteln, die bei gut gesetzten Treffern auf ner normalen Grundstücksdistanz durchaus lethale Treffer verursachen kann.
Das macht aber keinen Sinn, da du trotz Notwehrsituation hinterher regelmäßig wegen Verstoß gegen das Waffengesetz dran bist. Daher gilt auch hier: Notwehr - ja, aber nur mit legalen Mitteln.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

13.06.2015 um 23:55
@HF
Ich bin selbst im Schützenverein und weiß daher, dass man mit nem Luftgewehr keinen killen kann, der mehr als 20/30 Meter weit wegsteht.
Eine Waffe "zusammenbasteln"? Klingt ziemlich gruselig, wenn du mich fragst. Wie soll man das machen? Da muss man schon Ahnung davon haben und selbst dann ist diese Idee ziemlich strange.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

14.06.2015 um 00:26
@Nessi96
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Ich bin selbst im Schützenverein und weiß daher, dass man mit nem Luftgewehr keinen killen kann, der mehr als 20/30 Meter weit wegsteht.
Wie alt bist du denn, wenn diese Frage erlaubt ist? Deutet die "96" in deinem Nicknamen da irgendwas an?


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14.06.2015 um 00:33
Aufgrund der Löschung nochmal:

@KillingTime
Es geht nicht um die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs oder gar den Verstoß gegen das Waffengesetz.
Es geht um die Tatsache, dass sich jeder Hans und Franz ne Knarre basteln kann.
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Ich bin selbst im Schützenverein und weiß daher, dass man mit nem Luftgewehr keinen killen kann, der mehr als 20/30 Meter weit wegsteht.
Das ist toll, dann kennst du dich ja voll aus. Du schießt mit Matchwaffen, wahrscheinlich mit ner Feinwerkbau oder sowas, die schießen mit komprimierter Luft.
Ich redete von Grundstücksdistanz, das sind selten mehr als 20-30m, wenn wir davon ausgehen, dass ein Haus zumindest annähernd in der Mitte des Grundstücks steht.

Und auch auf die Distanz gibt es Regionen, die bei nem Treffer eines solch kleinen Projektils sehr empfindlich reagieren. (nur mal so am Rande, die MP7 der Bundeswehr hat mit 4,7mm nur 2mm mehr Durchmesser als ein Luftgewehr)
Zitat von Nessi96Nessi96 schrieb:Eine Waffe "zusammenbasteln"? Klingt ziemlich gruselig, wenn du mich fragst. Wie soll man das machen? Da muss man schon Ahnung davon haben und selbst dann ist diese Idee ziemlich strange.
Indem man das Bauteil im gerade gekauften Luftgewehr austauscht, welches die Mündungsenergie der Waffe in Deutschland begrenzt. Denn die gleichen Waffen die es in Deutschland zu kaufen gibt, kannst du auch in Dänemark, Österreich oder der Schweiz kaufen und da haben sie eine deutlich größere Mündungsenergie.
Das ist kein Rumgebastel, das ist einfach der Austausch eines Bauteils, mehr nicht.

Das ist von Außen nicht sichtbar und macht sich erst beim Schießen bemerkbar.


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