Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Tatort Erlebnisbad

460 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Flüchtlinge, Missbrauch, Kriminalität, Erlebnisbad

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 09:21
@Tussinelda
Der Thread hat sich immer mehr zu einem Entrüstung- und Hörensagenthread entwickelt. Leider, denn das Thema sollte ernsthaft und auf Basis verfügbarer Fakten (auch wenn sie rar gesät sind) diskutiert werden.
Aber hier werden nur Zeitungsberichte "analysiert" und aus diesen wird versucht, irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen.

Nur wenige hier interessiert es, was wirklich passiert ist oder passiert sein könnte.


melden
Anzeige

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 09:31
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:nach dem Unterschied hast DU nirgends gefragt......
Stimmt. Ich habe es nur als Korinthenkackerei bezeichnet. Dann frage ich eben jetzt ganz deutlich: Wo ist der Unterschied im Ergebnis zwischen " Einkreisen" und eine " Sperre bilden" ? Beides hindert an einer Flucht.


melden
Sauffenberg
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 09:32
Tussinelda schrieb:merkst Du was? Du hattest gar nicht erwähnt geschweige denn zitiert, dass die Mutter Anzeige erstattet, wusstest aber trotzdem, dass die oberflächlichen Berührungen sexuell motiviert waren......aha.......
Da du es ja offensichtlich merkst: In den Medien häufen sich in den letzten Wochen Meldungen von sexuellen Übergriffen auf Kinder in Erlebnisbädern - wovon man früher vielleicht einmal im Jahr so nebenbei gehört hat, wenn überhaupt!
Die Opfer sind dabei meist zwischen 8 - 13 Jahren alt und die Täter oft noch minderjährig und größtenteils afghanischer Herkunft.
Wenn also eine Gruppe afghanischer Jugendlicher zwei 11-jährige Mädchen gegen ihren Willen begrabscht, bis diese weinen, dann ist es durchaus wahrscheinlich, dass dieser Fall ähnlich wie die anderen zahlreichen Fälle gelagert ist.

Zumal mir auch sonst kein Grund einfällt, warum man sonst 2 kleine Mädchen begrabschen sollt.
Und ich finde es keineswegs LariFari, dass keine schweren sexuellen Handlungen vorgenommen wurden, sondern "nur" Rücken, Beine und Hintern berührt wurden - dies reicht vollkommen aus, um bei den Kindern schwere psychische Schäden hervorzurufen.
--------------------------------------------------------------------------
So und jetzt erst einmal genug von mir zu diesem Fall.

Also die ultimative Quelle zu den Herkunftsländern von Anbeginn der Flüchtlingskrise bis heute habe ich nicht gefunden. Aber der Schnitt von zahlreichen Quellen ist das Afghanistan nur etwa 5% - 9% ausmacht. Es wurden hier im Thread auch schon Fälle genannt von Tätern aus Syrien und Irak, aber die Häufung von afghanischen Tätern fällt definitiv ins Auge.

Interessant dazu diese Fakten aus der unten genannten Quelle:
Jede neunte von zehn Frauen widerfährt sexueller wie auch körperliche Gewalt.
Ca. 50 % der afghanischen Mädchen werden vor ihrem 12 Lebensalter verheiratet
Manche Familien verheiraten ihre Töchter um ihre Schulden zu begleichen.
http://www.harunyahya.de/de/Artikel/203812/was-bedeutet-es-eine-frau

Oder auch
"Die Ursache für die steigende Zahl von Kindesmissbrauchsfällen ist, dass das Gesetz nicht konsequent verfolgt wird. Jeden Tag hören wir von neuen Fällen, aber niemand wird zur Rechenschaft gezogen. Niemand wird zum Tod durch den Strang verurteilt oder überhaupt bestraft." Durch diese Laxheit der Justiz würden potentielle Täter ermutigt, da sie wissen, dass sie keine Strafe zu befürchten haben, so Azimi.
http://www.dw.com/de/steigender-kindesmissbrauch-in-afghanistan/a-16391468

Kulturell- und Taliban-bedingter fehlender Respekt vor Frau und Kindern, Erfahrungen mit einer laxen Justiz - nach ein paar Monaten im Flüchtlingsheim rumlungern hat man so leider noch keine westlichen Werte verinnerlicht.


melden

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 10:05
kleinundgrün schrieb:Nur wenige hier interessiert es, was wirklich passiert ist oder passiert sein könnte.
Absolut.
Sauffenberg schrieb:Kulturell- und Taliban-bedingter fehlender Respekt vor Frau und Kindern,
Wer hat denn den Menschen dort in Wirklichkeit die Respektlosigkeit gezeigt und sie dazu gebracht zu flüchten? Wer finanzierte die Taliban? Wer machte die Taliban zu dem, der sie heute sind?

Wenn dir jemand keinen Respekt darbringt, wie bringst du ihm denn Respekt bei?


melden
Sauffenberg
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 10:24
Rüsselmensch schrieb:Wer hat denn den Menschen dort in Wirklichkeit die Respektlosigkeit gezeigt und sie dazu gebracht zu flüchten? Wer finanzierte die Taliban? Wer machte die Taliban zu dem, der sie heute sind?

Wenn dir jemand keinen Respekt darbringt, wie bringst du ihm denn Respekt bei?
Genau darauf hatte ich dir schon im Thread geantwortet - dass ich es auch für möglich halte, dass diese Leute auch mit einer Respektlosigkeit, "einer offenen Rechnung" zu uns kommen!
Beitrag von Sauffenberg, Seite 5
Die eine ultimative Ursache wird es für das schwer kriegs-traumatisierte Afghanistan nicht geben. Der "Afghane" ist ja von Geburt an nun auch nicht gewaltätiger oder pädophiler als der "Deutsche" - die Umwelt formt den Menschen! Und die Bedingungen sind - teils durch den Westen verursachte Umstände, teils durch Religion bzw. Religionsmissbrauch, ... - nicht mit der im Normalfall unbesorgten deutschen Kindheit zu vergleichen.


melden

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 10:29
@Frau.N.Zimmer
erstens hindert nicht Beides an einer Flucht, zweitens ging es schlicht darum, dass Dinge einfach anders dargestellt werden, als sie tatsächlich im verlinkten Bericht genannt wurden....wenn Du das nicht verstehst.......da wird aus oberflächlichen Berührungen "Begrapschen mit sexueller Motivation" und aus einer Sperre eine "Umzingelung"

beim "Umzingeln" ist man übrigens von ALLEN Seiten umstellt und hat nicht "nur" eine Sperre vor sich, aber das nur am Rande

@Sauffenberg
ja, die Meldungen häufen sich und werden dann teilweise verzerrt (wie von Dir) weiter gegeben, auch sind einige schlicht falsch oder es handelt sich um den gleichen Fall nur in verschiedenen Zeitungen.......deshalb ist es MIR wichtig, darauf zu achten, denn die Fälle der Übergriffe gegen Flüchtlinge und/oder deren Unterkünfte häufen sich schon länger um ein vielfaches mehr, deshalb sollte man versuchen, bei den Fakten zu bleiben und nicht auch noch zusätzlich Stimmung machen, indem man etwas reißerischer wiedergibt als nötig.


melden

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 10:30
Sauffenberg schrieb: dass ich es auch für möglich halte,
Für "möglich"? Es ist doch alles schon offen gelegt. Es ist Tatsache.
Sauffenberg schrieb:Die eine ultimative Ursache wird es für das schwer kriegs-traumatisierte Afghanistan nicht geben.
Wieso nicht? Ist es zu schmutzig darin zu graben, oder ist es bequemer den Geistigen Wirrwarr an ihrer Kultur oder Religion dingfest zu machen?
Alles was eine Ursache hat, hat auch ein Ende.
Sauffenberg schrieb:Der "Afghane" ist ja von Geburt an nun auch nicht gewaltätiger oder pädophiler als der "Deutsche" - die Umwelt formt den Menschen!
Absolut.


melden
Sauffenberg
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 11:22
Rüsselmensch schrieb:Für "möglich"? Es ist doch alles schon offen gelegt. Es ist Tatsache.
Was für kurzfristige Lösungen bzw. Alternativen gibt es dann?
- Einfach akzeptieren müssen, dass die Gefahr von sexuellen Übergriffen allgemein bzw. im Schwimmbad größer ist als früher?
- Schutzmaßnahmen wie die im Arriba-Bad?
Beitrag von Sauffenberg, Seite 10
- oder die, einer Schweizer Gemeinde: Flüchtlingsobergrenzen im Schwimmbad (wegen "Platzmangels")
http://www.focus.de/politik/ausland/zustaende-wie-im-apartheidsregime-nur-drei-fluechtlinge-ins-hallenbad-der-grund-ist-...
- ein spezielles Integrationsprogramm (für das Kinder und Frauenbild) für jeden Flüchtling eines bestimmten Musters inkl. psychologischem Gutachten und gegebenfalls Psychotherapien (wahrscheinlich aufgrund des Aufwandes kaum umsetzbar)
- Kann man überhaupt vor Leuten schützen wie z.B. dem Iraker(20), der den 10-jährigen Jungen im Theresienbad vergewaltigt, dass dieser mit schweren Verletzungen im Analbereich ins Krankenhaus musste, mit der Begründung der Tat "Er habe es nicht ohne Sex ausgehalten. Er hatte ausgeprägte überschüssige sexuelle Energie"?

Langfristige Lösungen wie Weltfrieden, Aufbau Syriens/Iraks/Afghanistan, ... usw. sind jetzt erstmal geschenkt.

Bin erstmal raus - guten Start in Wochenende @all


melden

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 12:11
Sauffenberg schrieb:Was für kurzfristige Lösungen bzw. Alternativen gibt es dann?
Eine offene Rechnung wird durch Begleichen negiert. Wie begleicht man Blutschuld die sich in Respektlosigkeit äußert?
Ist eben eine harte Sache...
Der Mensch muss eben wieder gleicher gemacht werden. Auf allen Ebenen. Nur sträubt sich eine kleine Gruppe dagegen.... Warum wohl?
Die Würfel sind längst gefallen. Kurzfristig kann man nur Kollateralschaden minimieren indem jeder einzelne, dem anderen wieder Werte vermittelt, die einander helfen. Einen. Nicht spalten. Wenn schon Stimmungsmache dann für die richtige Sache. Bringt Menschen dazu sich wirklich zu schämen, wenn sie keinen Respekt zeigen, wo Respekt angebracht wäre. Der Sitz ihrer Autorität ist dazu ein gutes Druckmittel. Doch den sieht man auf Anhieb sperrlich, wenn man sich nicht mit dem Gegenüber beschäftigen möchte.
Ansonsten ist es wie bei einem Kind... Hat es keinen Respekt vor Feuer und der Sitz der Autorität liegt nicht in den Eltern die davor warnen, bekommt es Respekt erst, wenn es sich verbrennt.
Sauffenberg schrieb:guten Start in Wochenende
Dankö, dir auch. Lass krachen ^^


melden

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 12:34
Scox schrieb:Ja, hat er. Viele Flüchtlinge kommen aus kaputten, seit Jahren oder Jahrzehnten destabilisierten Ländern, in denen radikale Formen des Islams gelebt werden. Natürlich wird sich das irgendwann in der deutschen Gesellschaft bemerkbar machen, wenn unreguliert fremdes Kulturgut importiert wird. Wie so was ablaufen kann, kann man heute an den Flüchtlingen sehen, die in den 90ern auf Grund des Libanonkrieges eingereist waren. Es wurde sich nie um sie gekümmert, Integrationsbemühungen interessierten keinen. Daraus entwickelte sich eine Parallelstruktur, die heute als Clan-Gemeinschaft bspw. Berlin's Unterwelt kontrolliert. ;)

Außerdem besitzt der Löwenanteil der jetzigen Flüchtlinge ein festgefahrenes Männer- und Frauenbild. Es wird kaum möglich sein, das kollektiv zu verändern, zumindest nicht, wenn eine kritische Masse überschritten ist.
Alkohol trinken sowie Frauen und Kinder belästigen würde ich persönlich jetzt nicht als Aspekt von radikalem oder radikalisiertem Islam werten. Das sieht (mir persönlich, ohne ein Experte zu sein) wie "unislamisches" oder entislamisiertes Verhalten aus. Oder, dass die Leutz eben ihren Islam nicht so streng leben. Allah sieht ja zu, da kann man als frommer Muslim nicht mal eben widersinnig zum Koran Alkohol trinken und ner (ungläubigen, unreinen?) Frau zwischen die Beine oder so greifen.

Deswegen bin ich irgendwie der Meinung, wir haben in diesem Aspekt ein Schichtenproblem. Deutschland ist sicherlich attraktiv für Menschen aus dem Ausland, die in ihrer Heimat schon in unteren Schichten gelebt haben bzw. arm waren/sind oder eben ungebildet sind. Aber der Trend ist vielleicht, dass diese Schichten jetzt in sehr großer Zahl und deutlich nach D kommen, wenn in den letzten Jahrzehnten diese Schichten D nicht unbedingt zahlenmäßig ausschlaggebend erreicht haben. Wie als würde man ne brasilianische Favela und seine Bewohner/innen in Rio oder anderen Städten da nach Hamburg oder wo umsiedeln. Das Ergebnis wäre wahrscheinlich ähnlich dann in Erlebnisbädern usw. zu beobachten.


melden

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 12:41
Sich mit Alkohol abfüllen und dann besoffen Frauen antatschen - im Rheinland nennt man das "Karneval".


melden

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 12:51
@Scox

Und ehrlich gesagt, deine aufgeführten Probleme sehnt man sich ja fast schon zurück. Also "früher" konnte man quasi ungestört durch die Innenstadt laufen und telefonieren. Konnte seine Einkaufstasche kurz abstellen, ohne, dass jemand kommt, sie greift und blitzschnell wegrennt. Die Raubüberfall und Einbruchsserien waren trotz deiner Schilderung nicht soooo arg Besorgnis erregend. Es gab immer Plätzchen der Sicherheit, wo man in Ruhe und Frieden war. Straßenzüge oder bekannte problematische Erlebnisbäder mit schwierigem Klientel, die man gemeidet hat und dann war schon alles gut. Heute gibts gefühlt gar keine Garantien mehr.

Bei Türken und Libanesen haste deinen Respekt, wenn de allzeit bereit und wehrfähig bist. Die habens eigentlich auch oft nur mit Schlägerei/Schlagen und so.

Das neue Problemklientel, zum Beispiel aus Südosteuropa oder dem arabischen Raum, au weia. Na gut, nicht unbedingt "neues" Problemklientel, aber eine gewisse Steigerung der Aggression, die über das quasi Hobby Schlagen hinausgeht, ist schon festzustellen. Und das macht mir persönlich Sorgen. Das ist ja auch nicht nur alles "Gegen Deutsche", wir alle (die einfach normal und anständig ihr Leben leben wollen) sehen und spüren das, egal wo wir unsere Wurzeln haben.


melden

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 13:15
@Doors

Ich glaube, dass ist bei Asyl nunmal so, dass man anders als beim regulären Einwanderungsverfahren kein Gewicht auf Bildungshintergrund oder Schichtenherkunft legen kann und das auch nicht soll. Wir haben Großfamilien aus zum Beispiel afghanischen Dörfern von klein bis groß Analphabeten.

Wer schon mal mit Flüchtlingen gearbeitet hat...na klar fallen diejenigen mit besserem Bildungshintergrund eher durch Umgänglichkeit, Integrationswillen, schnellere Lernfähigkeit auf als manch andere, die einen "anderen" Bildungshintergrund haben. Wahrscheinlich würde eine Untersuchung des Bildungshintergrundes genau das auch zu Tage fördern, dass die Ereignisse in Köln und in Erlebnisbädern wohl von Tätern mit niedrigerem Bildungsstand oder schwieriger/sehr ärmlicher Sozialisation im Heimatland begangen werden.

Hat ja auch wenig mit Hekrunft, Hautfarbe oder Religion zu tun. Ein Erlebnisbad in Hamburg: Deutsche Besucher aus Blankenese legen wohl ein anderes Verhalten an den Tag als Besucher aus dem Hamburger Problemstadtteil Billstedt.

Wie man aber außer mit Law and Order als Politik und Gesellschaft darauf reagieren soll? Vielleicht mit einem Mix aus Law and Order und Sozialpolitik? Wenn man die deutsche Sichtweise zumindest mit einbezieht, dass jedem (egal was er/sie tut) eine Möglichkeit zur Resozialisierung oder mehrere Chancen zustehen, dann bietet sich ja auch der konsequente Mix an. Harte aber faire Bestrafuung, harte aber faire Justiz oder so.


melden
KillingTime
Mitglied ausgeschlossen
-> Begründung

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 19:02
@Sauffenberg
Sauffenberg schrieb:Schilder mit Piktogrammen, dass Badegäste nicht begrabscht werden dürfen
Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne kein Land und keine Kultur, in dem das Begrabschen von Badegästen opportun ist. Das lässt nur den Schluss zu, dass diese Schilder einen fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Hintergrund haben.
Sauffenberg schrieb:spezielle Rutschzeiten für Kinder, Jugendliche und Frauen !!! Also endlich Geschlechtertrennung - Saudi-Arabien lässt grüßen!
Natürlich weiß man nicht, warum der Betreiber diese Maßnahmen beschlossen hat. Man erreicht jedoch eine Empörung in der Bevölkerung und kann diese in die richtige Richtung lenken. Also eine Art von Paradoxer Intervention, falls jemand diesen Begriff googlen möchte. Wenn man den Kommentarspalten gängiger Tageszeitungen glauben kann, sind die Besucher auch tatsächlich auf die Einwanderer sauer, und nicht auf den Betreiber. Meinungslenkung und psychologische Manipulation vom Feinsten.


melden
KillingTime
Mitglied ausgeschlossen
-> Begründung

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 19:16
@DieSache
DieSache schrieb:Beide Seiten müssen lernen aufeinander zu zugehen, sich kennen zu lernen
Das wird sehr schwierig werden. Nach meinen Erfahrungen sind Westdeutsche häufig uninteressiert an Fremden, wohingegen bei Ostdeutschen oftmals eine latente Fremdenfeindlichkeit (welche sich auch gegen andere Deutsche richten kann) besteht. Ich selber habe noch zu wenig Kontakt zu Einwanderern, um mir ein Bild machen zu können, wie integrationsbereit sie sind. Pauschal würde ich behaupten, dass verfolgte und bedrohte Christen aufnahmebereiter für unsere Kultur sind als beispielsweise diejenigen, welche den ganzen Tag am Bahnhof herumlungern und auf ihren Smartphones herumspielen.
DieSache schrieb:was man voneinander als Bereicherung wahrnehmen kann, tja das wird sich zeigen wenn WIR beim WIR angekommen sind!
Du hast aber behauptet, es gäbe diese Bereicherung, und nun kannst du nicht mal ein Beispiel nennen? Dann nenne ich mal eins: ich habe hier einen excellenten syrischen Friseur (allerdings schon mehrere Jahre). Zwar hängen dort auch einige Zauselbärte herum, die mir nicht geheuer sind, aber niemand schneidet besser als dieser Araber. Mehr Beispiele kann ich leider nicht nennen. Insbesondere Beispiele für kulturelle Bereicherung fallen mir nicht ein.


melden
Scox
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

04.03.2016 um 21:25
@kofi
kofi schrieb:Alkohol trinken sowie Frauen und Kinder belästigen würde ich persönlich jetzt nicht als Aspekt von radikalem oder radikalisiertem Islam werten. Das sieht (mir persönlich, ohne ein Experte zu sein) wie "unislamisches" oder entislamisiertes Verhalten aus. Oder, dass die Leutz eben ihren Islam nicht so streng leben. Allah sieht ja zu, da kann man als frommer Muslim nicht mal eben widersinnig zum Koran Alkohol trinken und ner (ungläubigen, unreinen?) Frau zwischen die Beine oder so greifen.
Auf den ersten Blick sieht das auch so aus. Tatsächlich ist Alkohol in den wenigsten islamischen Ländern verboten. In der Geschichte des Islams wurde das Alkoholverbot schon immer kreativ umgangen, zumal es oft auch schlicht davon abhängig war, wie der Herrscher selbst mit der Droge umging (und die Kalifen pichelten schon reichlich ;)).

Heute kannst du in den meisten islamischen Ländern ab 18 problemlos Alkohol kaufen und konsumieren. Viele Moslems halten sich nicht mal außerhalb des Ramadans an das Verbot. Im eigtl. sehr muslimisch anmutenden Marokko ist Alkohol sogar ab 16 erlaubt.
kofi schrieb:Deswegen bin ich irgendwie der Meinung, wir haben in diesem Aspekt ein Schichtenproblem. Deutschland ist sicherlich attraktiv für Menschen aus dem Ausland, die in ihrer Heimat schon in unteren Schichten gelebt haben bzw. arm waren/sind oder eben ungebildet sind. Aber der Trend ist vielleicht, dass diese Schichten jetzt in sehr großer Zahl und deutlich nach D kommen, wenn in den letzten Jahrzehnten diese Schichten D nicht unbedingt zahlenmäßig ausschlaggebend erreicht haben.
Sign! Gerade im Hinblick auf die Taschendieb-Spezis aus dem Maghreb zeigt sich dieses Problem deutlich. Von daher sind die in dem Kontext häufigeren Übergriffe in Erlebnisbädern (um den Bezug zum Topic herzustellen) nicht überraschend.
kofi schrieb:Es gab immer Plätzchen der Sicherheit, wo man in Ruhe und Frieden war. Straßenzüge oder bekannte problematische Erlebnisbäder mit schwierigem Klientel, die man gemeidet hat und dann war schon alles gut. Heute gibts gefühlt gar keine Garantien mehr.
Wenn die Gesellschaft sowieso verroht, tut man sich keinen Gefallen, wenn man Menschen aus niedrigen sozialen Schichten, die ohnehin illegal hier einreisen, nicht wieder rigoros abschiebt und den Bewilligten nicht entgegenkommt, indem man hier landläufige Kulturattribute erfolgreich vermittelt. Mit ein paar Hinweisschildern auf Arabisch, Laissez-faire-Politik und Kuscheljustiz werden sich negative Tendenzen kaum aufhalten lassen.
kofi schrieb:Bei Türken und Libanesen haste deinen Respekt, wenn de allzeit bereit und wehrfähig bist. Die habens eigentlich auch oft nur mit Schlägerei/Schlagen und so.
Also die Libanesen und Palästinenser (die im Übrigen auch Araber sind), die regional Patenstatus genießen, sind nicht gerade zimperlich. Miris, Abou Chakers, al-Zeins und wie sie alle heißen sind dafür bekannt, scharfe Waffen nicht zu verabscheuen. Besonders, weil tlw. Verbindungen zu diversen Rocker-Gangs bestehen.
kofi schrieb:Das ist ja auch nicht nur alles "Gegen Deutsche", wir alle (die einfach normal und anständig ihr Leben leben wollen) sehen und spüren das, egal wo wir unsere Wurzeln haben.
Wie sehr gescheitert die Integrations- und Siedlungspolitik in DL schon ist, lässt sich super an den Verhältnissen in bestimmten Duisburger und Berliner Schulen veranschaulichen, an denen die Migrantenanteile bei um die 90% liegen, und die wenigen in der Ghettoisierung übrig gebliebenen christlichen Kinder gemobbt werden. Wer da noch behauptet, der Islam bzw. islamische Migranten in der Konzentration, wie dort vorhanden, seien unproblematisch, hat den Schuss einfach nicht gehört.


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

05.03.2016 um 07:57
@KillingTime

na z.B. was Gastfreundschaft und Familienzusammenhalt betrifft, könnten wir halbtiefgefrohrenen Einheimischen von den Gästen durchaus wieder dazu lernen!

Und das mit dem aufeinander zugehen, da sind Länder, Kommunen und Städte gefragt, dass man wieder Möglichkeiten schafft durch die öffentliches Miteinender auch wieder gelebt werden kann (Verschönerung der Anlagen die schon vorhanden sind, aufhüpschen von Gegenden die zu Problemplätzen wurden!). Mehr unterstützung für Anlagen die allgemeinnützig und kostenfrei genutzt werden können...


melden
Sauffenberg
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

05.03.2016 um 15:19
Scox schrieb:Wer da noch behauptet, der Islam bzw. islamische Migranten in der Konzentration, wie dort vorhanden, seien unproblematisch, hat den Schuss einfach nicht gehört.
Dazu kommt noch, dass es DIE islamischen Migranten auch überhaupt nicht gibt, die man alle in einen religiösen Topf werfen kann! Es igbt ja einige islamische Ausrichtungen. Alleine die verbitterte Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten seit über 1300 Jahren, auf die wohl auch ein Teil der Konflikte in Flüchtlingsheimen zurückzuführen ist.
DieSache schrieb:na z.B. was Gastfreundschaft und Familienzusammenhalt betrifft, könnten wir halbtiefgefrohrenen Einheimischen von den Gästen durchaus wieder dazu lernen!
Sehe ich ganz anders - was Deutschland (insbesondere die vielen Helfer) an Gastfreundschaft (im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten) bewiesen hat, davor müssen wir uns nun nicht verstecken, wenn auch mit einigen unschönen Begleiterscheinungen wie Pegida und brennenden Asylheimen.
Und die Familiensache - naja - ob nun Zwangsheirat, Ehrenmorde, Familienfehden, Frauenunterdrückung usw. unbedingt erstrebenswert sind. Mir ist auch nicht bekannt, dass Deutschland generell ein Problem mit fehlendem Familienzusammenhalt hat.
Das Bild vermitteln zu wollen, dass DER islamische Flüchtling nun das Sinnbild der Freundlichkeit gegenüber Fremden ist und wir von seinem Familienleben lernen können, ist nun nichts weiter als Asylromantik.
DieSache schrieb:Und das mit dem aufeinander zugehen, da sind Länder, Kommunen und Städte gefragt, dass man wieder Möglichkeiten schafft durch die öffentliches Miteinender auch wieder gelebt werden kann
Wenn das überhaupt gewollt ist - von beiden Seiten! Siehe z.B. Problemviertel in Berlin, wo sich viele Deutsche gar nicht mehr hintrauen. Oder sächsische Städte, wo sich Flüchtlinge aufgrund von Rechtsextremismus nicht sicher fühlen.
DieSache schrieb:Verschönerung der Anlagen die schon vorhanden sind, aufhüpschen von Gegenden die zu Problemplätzen wurden!
Als ob irgendwelche Spannungen gelöst würden, weil nun irgendwo ein paar Blumenkübel stehen - Asylromantik!
DieSache schrieb:Mehr unterstützung für Anlagen die allgemeinnützig und kostenfrei genutzt werden können...
Also wahrscheinlich meinst du, dass es mehr Anreize (Sportstätten, soziale Einrichtungen, ...) geben sollte - wo sich Deutsche und Asylbewerber treffen und gegenseitig die "Scheu" verlieren - da hast du natürlich recht.

Das Problem ist doch das folgende (mal sehr plakativ beschrieben):

Wir geben für die Flüchtlinge Milliarden aus, hunderttausende ehrenamtliche Helfer machen tolle Arbeit.
Was bekommen wir (gefühlt) als Dank zurück: Wir werden beklaut und vergewaltigt.

Die Politik, Polizei, Medien verschleiern dann noch und erzählen Märchen ohne Ende: Und dann ensteht der Eindruck:
Es muss alles noch viel, viel, viel schlimmer sein - und am Ende ist jeder Flüchtling eher kriminell als rechtschaffen.

Es muss dringend vermittelt werden, dass die Flüchtlingskrise auch eine Bereicherung darstellen kann (und sich die Investitionen auch lohnen) - durch Fakten! und nicht durch Asylromantik.

Finanziell wird das die nächsten Jahre ein dickes Minusgeschäftt, aber kulturell muss man doch eine Bereicherung vermitteln können:
- Offener Tag im Flüchtlingsheim mit landestypischem Essen, Deutsch-Syrisches Frühlingsfest, Vorträge von Flüchtlingen über ihre Heimat und die Umstände ihrer Flucht, Musik-Festivals (mit Musikern aus Flüchtlingsländern), gemeinsame Wanderungen, Fahrradtouren, Kinderfeste und und und ... einfach mal den Deutschen die Scheu nehmen und zeigen, dass die Flüchtlinge auch nur Menschen sind.
Derartige Veranstaltungen werden sich finanziell nie rentieren, aber kulturell und zum Abbau sozialer Spannungen sind sie bestimmt sinnvoll. Soll der Staat doch mal 500 Millionen an die Städte für kulturelle Veranstaltungen, Sport und Freizeit-Events raushauen - aber zweckgebunden!

Derartiges gibt es in unserer Stadt überhaupt nicht - gar nix - und geplant ist soweit ich weiß auch nichts! (Ich werde aber mal ähnliche Vorschläge dem Stadtrat vorbringen.).
Für mich sind die Flüchtlinge in unserer Stadt wie kriminelle Aliens - abgeschottete Lage des ganzes Flüchtlingsgeländes, man sieht sie in der Stadt (meist zu zweit) durch die Gassen schleichen (die machen dabei einen genauso kontaktfreudigen Eindruck wie ich = NULL). Das einzige, was man über sie hört, ist im Zusammenhang mit Körperverletzungen und Drogen-Delikten. Und das in einer Stadt, die schon ohne Flüchtlingskrise viel zu viele Rechte hatte.


melden
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

05.03.2016 um 18:48
@Sauffenberg

ich frag mich immer, warum man den Augenmerk immer sofort auf Negatives richtet, vorallem auf Dinge die in unserem eigenen Kulturkreis ebenso gegeben sind, aber die werden nicht als Gegenargument zugelassen. Mir kommt es oft so vor, als halte man eben doch an Vorurteilen fest um irgendwem irgendwann dann den schwarzen Perter zu zuschieben...

Sorry, nur weil Einzelne Verfehlungen begehen weigere ich mich der Verallgemeinerung Platz zu geben, egal ob jetzt von der Ein, oder der Anderen Seite. Für mich sind Menschen, Menschen und fragwürdige Charaktäre gibt es in allen Facetten!


melden
Anzeige
DieSache
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tatort Erlebnisbad

05.03.2016 um 18:52
@Sauffenberg
DieSache schrieb:
Verschönerung der Anlagen die schon vorhanden sind, aufhüpschen von Gegenden die zu Problemplätzen wurden!

Als ob irgendwelche Spannungen gelöst würden, weil nun irgendwo ein paar Blumenkübel stehen - Asylromantik!
Hm, habe ich behauptet ein Blumenkübel würde ausreichen?

Es ging mir darum die Plätze wieder mit neuem gesellschaftlichen Leben zu füllen, die z.B. in Verruf kamen, die dem Zerfall überlassen wurden, dass man gewisse Gegenden einfach wieder belebt und nutzbar macht und zwar für Alle!


melden
775 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Die neue Rubrik24 Beiträge