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Tatort Erlebnisbad

460 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Flüchtlinge, Missbrauch, Kriminalität, Erlebnisbad
KillingTime
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Tatort Erlebnisbad

05.03.2016 um 19:53
Sauffenberg schrieb:Es muss dringend vermittelt werden, dass die Flüchtlingskrise auch eine Bereicherung darstellen kann
Na erzähl doch mal, wer wen bereichert oder wer sich bereichert. Gib doch mal ein paar konkrete Beispiele, wie Otto Normalverbraucher von dem Flüchtlingsstrom profitiert. Nein, ich meine jetzt nicht, dass er seine alten Klamotten loswird, sondern wo es ihm konkret hinterher besser geht, weil irgendwo ein Asylheim aufgemacht hat, eine libanesische Großfamilie eingezogen ist oder große Gruppen kräftiger junger Männer eine alte Kaserne bevölkern.


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05.03.2016 um 21:17
@Sauffenberg

Da liegst du richtig; deshalb sollte es statt einfach nur "Islam" besser "sunnitischer Islam mit radikaler Ausprägung" heißen.


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Tatort Erlebnisbad

06.03.2016 um 08:38
@Sauffenberg
Sauffenberg schrieb:Für mich sind die Flüchtlinge in unserer Stadt wie kriminelle Aliens
was ist denn das bitte für eine Aussage? Du sagst im gleichen Absatz, dass es in Deiner Stadt sowieso schon zu viele Rechte gibt, dann beschreibst Du Flüchtlinge als "kriminelle Aliens", die nur zu zweit durch die Gassen huschen (entschuldige, aber vielleicht ist ihnen das auch empfohlen worden, so aus Sicherheitsgründen? oder aber, weil man wenn man fremd ist ungern auch noch alleine rumlatscht?), Du willst Flüchtlingsheime "öffnen", damit man mal Flüchtlinge kennenlernt, die sollen dann landestypisch kochen etc....alles sehr schön, wenn es nicht total beengt wäre, ungemütlich ohne jede Privatsphäre, aber dann kann man ja auch noch einen Erlebnispark für Einheimische draus machen. Dürfen die Flüchtlinge Eintritt nehmen oder wird nur eine Essenspauschale bezahlt? Warum kochst Du eigentlich nicht mal landestypisch und lädst die zwei durch die Gassen huschenden Flüchtlinge, die kriminellen Aliens, zu Dir ein, um sie kennen zu lernen und somit Deine und ihre möglichen Vorurteile abzubauen? Du und jeder andere kann sich jederzeit engagieren, kann jederzeit auf Flüchtlinge zu gehen, Interesse zeigen, da bekommste dann auch bestimmt was zu Essen. Wenn man davon ausgeht, wie viele Flüchtlinge traumatisiert sind, Furchtbares erlebt haben, von der Familie getrennt sind, allein in einem fremden Land, dann ist es - denke ich - schwerer für sie, vertrauensvoll auf Menschen zu zugehen, als es für Dich sein müsste.


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06.03.2016 um 08:46
zum Thema bereichern finde ich das ganz interessant
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article143982854/Fluechtlinge-bereichern-ihre-alte-und-neue-Heimat.html


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Sauffenberg
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06.03.2016 um 08:57
Sauffenberg schrieb:Für mich sind die Flüchtlinge in unserer Stadt wie kriminelle Aliens
Tussinelda schrieb:was ist denn das bitte für eine Aussage?
??? Hab ich doch alles haarklein erklärt. Wahrscheinlich willst aus Prinzip nicht begreifen oder kannst nicht - kA.
Ich habe u.a. meiner Stadt den Vorwurf gemacht, dass sie NICHTS tut, um Stadtbürgern und Flüchtlingen die Scheu voreinander zu nehmen, sondern das einzige, was man von ihnen hört, ist im Zusammenhang mit Straftaten.
Sauffenberg schrieb:Für mich sind die Flüchtlinge in unserer Stadt wie kriminelle Aliens
Das war ein Vorwurf an mich und die Stadt - doch nicht an die Flüchtlinge!
Ich hoffe, die anderen User haben das wenigstens begriffen.
Sauffenberg schrieb:Es muss dringend vermittelt werden, dass die Flüchtlingskrise auch eine Bereicherung darstellen kann (und sich die Investitionen auch lohnen) - durch Fakten! und nicht durch Asylromantik.

Finanziell wird das die nächsten Jahre ein dickes Minusgeschäftt, aber kulturell muss man doch eine Bereicherung vermitteln können:
- Offener Tag im Flüchtlingsheim mit landestypischem Essen, Deutsch-Syrisches Frühlingsfest, Vorträge von Flüchtlingen über ihre Heimat und die Umstände ihrer Flucht, Musik-Festivals (mit Musikern aus Flüchtlingsländern), gemeinsame Wanderungen, Fahrradtouren, Kinderfeste und und und ... einfach mal den Deutschen die Scheu nehmen und zeigen, dass die Flüchtlinge auch nur Menschen sind.
Derartige Veranstaltungen werden sich finanziell nie rentieren, aber kulturell und zum Abbau sozialer Spannungen sind sie bestimmt sinnvoll. Soll der Staat doch mal 500 Millionen an die Städte für kulturelle Veranstaltungen, Sport und Freizeit-Events raushauen - aber zweckgebunden!

Derartiges gibt es in unserer Stadt überhaupt nicht - gar nix - und geplant ist soweit ich weiß auch nichts! (Ich werde aber mal ähnliche Vorschläge dem Stadtrat vorbringen.).
Für mich sind die Flüchtlinge in unserer Stadt wie kriminelle Aliens - abgeschottete Lage des ganzes Flüchtlingsgeländes, man sieht sie in der Stadt (meist zu zweit) durch die Gassen schleichen (die machen dabei einen genauso kontaktfreudigen Eindruck wie ich = NULL). Das einzige, was man über sie hört, ist im Zusammenhang mit Körperverletzungen und Drogen-Delikten. Und das in einer Stadt, die schon ohne Flüchtlingskrise viel zu viele Rechte hatte.


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06.03.2016 um 09:06
@Sauffenberg
und da siehst Du mal, wie Du Dich manipulieren lässt, Flüchtlinge werden zu kriminellen Aliens durch die Berichterstattung (aus Deiner Sicht), die auch noch abgeschottet sind (in einer Stadt mit zu vielen Rechten!!), aber *huch* in der Stadt rumlaufen, aber ZU ZWEIT!!!.....und dann, wenn Du schon manipuliert bist erwartest Du, von irgendwem, dass er bitte dafür sorgt, dass Du Deine Vorurteile abbauen kannst und die Flüchtlinge bitte ihren Teil beitragen, kochen, erzählen etc. , DU selbst musst natürlich nur anwesend sein.......was auch sonst......


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Sauffenberg
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06.03.2016 um 09:24
Tussinelda schrieb:Du willst Flüchtlingsheime "öffnen", damit man mal Flüchtlinge kennenlernt, die sollen dann landestypisch kochen etc
Die "sollen" nicht - die können, wenn sie wollen! Und da sie ja so dankbar für die Hilfe der Deutschen sind und "der Muslim" ja sehr gastfreundlich ist, sollte es ja möglich sein. Und das war EIN Beispiel von vielen, die ich aufgezählt habe.
Tussinelda schrieb:Warum kochst Du eigentlich nicht mal landestypisch und lädst die zwei durch die Gassen huschenden Flüchtlinge, die kriminellen Aliens, zu Dir ein, um sie kennen zu lernen und somit Deine und ihre möglichen Vorurteile abzubauen?
Weil mir das bei meinen Kochkünsten dann als Rassismus vorgeworfen wird! :D
Tussinelda schrieb:Du und jeder andere kann sich jederzeit engagieren, kann jederzeit auf Flüchtlinge zu gehen, Interesse zeigen, da bekommste dann auch bestimmt was zu Essen.
Viele Bürger - inkl. mir - haben aber eben Scheu davor! Deshalb würde ich mir eben wünschen, dass vom Staat, der Stadt "Begegnungspunkte" organisiert werden - wo man erstmal locker lernt miteinander umzugehen.
Kann ja schlecht im Heim an einer Flüchtlingswohnung klopfen - "Lasst mich rein, bekocht mich - ich als Deutscher bezahl den Bums hier". So weit wird die Gastfreundschaft verständlicherweise nun auch nicht gehen.
Tussinelda schrieb:einen Erlebnispark für Einheimische draus machen. Dürfen die Flüchtlinge Eintritt nehmen oder wird nur eine Essenspauschale bezahlt?
Nun komm mal wieder runter! Was spricht dagegen:
Sauffenberg schrieb:Offener Tag im Flüchtlingsheim mit landestypischem Essen, Deutsch-Syrisches Frühlingsfest, Vorträge von Flüchtlingen über ihre Heimat und die Umstände ihrer Flucht, Musik-Festivals (mit Musikern aus Flüchtlingsländern), gemeinsame Wanderungen, Fahrradtouren, Kinderfeste und und und ... einfach mal den Deutschen die Scheu nehmen und zeigen, dass die Flüchtlinge auch nur Menschen sind.
Jeder spießbürgerliche deutsche Karnickelverein kriegt es hin, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Da werden sich wohl ein paar dankbare Flüchtlinge finden, die freiwillig mit deutschen Helfern und finanziert von Stadt/Land/Stadt, etwas auf die Beine stellen! Sobald da etwas bei uns geplant ist - melde ich mich sofort als Helfer!


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06.03.2016 um 09:26
@Sauffenberg
eben, man bekommt es hin, auch ohne den Staat.......man kann nämlich auch selbst was organisieren, zum Beispiel.......man kann natürlich auch abwarten, ob es jemand anderes macht und dann "helfen"


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Sauffenberg
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06.03.2016 um 09:40
Tussinelda schrieb:eben, man bekommt es hin, auch ohne den Staat.......man kann nämlich auch selbst was organisieren, zum Beispiel.......man kann natürlich auch abwarten, ob es jemand anderes macht und dann "helfen"
Es ist doch nicht meine Aufgabe, einen offenen Tag im Flüchtlingsheim zu organisieren, und ich könnte es auch gar nicht - da ich über keinerlei Lobby in der Stadt verfüge. Ich bin ja selbst fast ein "Fremder" hier - da ich auch noch nicht lange hier wohne und 500km von der Heimat bin.
Ist das neuerdings verwerflich, wenn man bei einer von jmd. anders geplanten Veranstaltung "helfen" will?
Deinen Tenor kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


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06.03.2016 um 09:56
@Sauffenberg
nein, es ist überhaupt nicht verwerflich, aber das Bild, das man hat, hat man aus der Berichterstattung "entnommen", das zu korrigieren, überlässt man auch anderen.....man kann auch selbst was dazu beitragen........nicht "fremdbestimmt" durchs Leben latschen und immer darauf hoffen, dass jemand einem sagt, dass Asylanten kriminell sind oder jemand einem sagt, dass Asylanten auch nur Menschen sind.....Letzteres sollte eigentlich selbsterklärend sein, somit könnte man auch selbst darauf kommen, dass garantiert nicht jeder Asylant ein krimineller Alien ist......man könnte sich auch informieren, WARUM Asylantenheime/Flüchtlingsunterkünfte "abgeschottet" sind........man könnte sich vielleicht auch nicht so einseitig berieseln lassen......wenn Du wartest, bis jemand anderer was tut, wieso sollte das der Nächste nicht genauso machen? Man kann sich doch nicht ununterbrochen aufregen und trotzdem ständig erwarten, dass "irgendwas" unternommen wird. Informiere Dich doch mal bei der Flüchtlingshilfe, gibts bei euch bestimmt auch, frag doch mal, wie Du in Kontakt mit Flüchtlingen kommen kannst. Da musste gar nix organisieren, kannst aber Vorurteile womöglich abbauen. Zuhause sitzen und Schreckensmeldungen lesen und daraus dann alles Weitere ableiten......das ist wohl zu einfach, findest Du nicht? Und wenn Du dies schon machst, dann solltest Du alle Meldungen lesen, nicht nur die, wo es um kriminelle Flüchtlinge geht


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06.03.2016 um 09:57
@Sauffenberg
Sauffenberg schrieb:Es muss dringend vermittelt werden, dass die Flüchtlingskrise auch eine Bereicherung darstellen kann (und sich die Investitionen auch lohnen) - durch Fakten! und nicht durch Asylromantik.
Versuche mir mal dies zu vermitteln. Ich sehe in erster Linie eine gewaltige und auch kostspielige Aufgabe zur notwendigen Integration. Worin genau und wann kann eine Bereicherung stattfinden?


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Warhead
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06.03.2016 um 09:58
@Sauffenberg
Ich sag dir was,in Berlin ziehen stampfen Jugendliche aus allen vier Himmelsrichtungen und Einheimische zum sechsten Mal das Festiewalla aus dem Boden...mit nix,oder so gut wie nix.
Das Jugendtheaterbüro kann ein wenig organisatorische Logistik beisteuern,da es finanziell hoffnungslos unterfinanziert und personell ausgeblutet ist kann man sich vorstellen wie weit man damit kommt.
Die Jugendlichen sind auf die Parteien zugegangen...wenn überhaupt gabs ein ein paar löbliche Worte in Form von müden Sonntagsreden und bescheuerten Ratschlägen...die Grünen machten immerhin 5000 Euro locker,die Linke sagte zu Subbotniks zu schicken,das wars...toll
Die Kulturstiftung des Bundes...nada.. die Bezirke...nix...die Kunst und Kulturämter der Bezirke...nix...
Theater mit Unterklassenjugendlichen...macht nix her,damit sind keine Punkte zu machen,Wähler schon gar nicht...wenns drum geht ultraharte Richter und Bullen,die Boulevardpresse und Law und Order Politiker in Stellung zu bringen und teure Präventionsprojekte mit autoritärem Anspruch, welche dazu dienen den Nachwuchs zuzurichten,dann sind alle,alle da...wunderbar

http://www.moabitonline.de/10902

Mittlerweile hat Drstiwalla es geschafft sich zu behaupten,die Lottostiftung tut Geld raus und Shermin Langhoff hat Festiwalla schliesslich ans Maxim Gorki Theater geholt


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Sauffenberg
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06.03.2016 um 10:22
@Warhead
Absolut! Und du sprichst es an - die Förderung von solchen Projekten durch Staat, Stiftungen, Parteien (bis auf die Grünen in deinem Beispiel) ist lausig.
Da du ja offenbar gut informiert bist (und sogar aktiv mitwirkst?):
Wie ist das Feedback auf das Festiwalla?
Würde jemand, der bisher kaum Erfahrungen mit fremdländischen Kulturen hatte, als Helfer oder Besucher, am Ende die Scheu vor dem "Fremden" etwas verlieren und dann offener mit der Flüchtlingsproblematik umgehen?


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06.03.2016 um 11:18
Sauffenberg schrieb:Würde jemand, der bisher kaum Erfahrungen mit fremdländischen Kulturen hatte, als Helfer oder Besucher, am Ende die Scheu vor dem "Fremden" etwas verlieren und dann offener mit der Flüchtlingsproblematik umgehen?
grundsätzlich ja, denn es sind ja dann persönliche Erlebnisse, die Du hast, persönliche Kontakte, somit ist es eben nicht mehr so fremd, es handelt sich dann nicht mehr um "kriminelle Aliens", sondern um Menschen, Individuen....aber warum willst Du das vorher erfragen? Das wären dann ja schon wieder Infos über Dritte, ohne selbst mal aktiv geworden zu sein. Ansonsten vergleiche es doch mal mit Essen....nur weil Du etwas nicht kennst oder es komisch aussieht/riecht, muss dies nicht ekelhaft schmecken.....Du musst aber eben schon mal probieren, um dies festzustellen. Man muss (und das erwartest Du doch auch von den Flüchtlingen, oder?) schon auch selbst etwas dafür tun, dass man angstfreier und vorurteilsfreier und insgesamt besser miteinander zurecht kommt. Es kann nicht funktionieren, wenn Du nicht auch einen Schritt machst.


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06.03.2016 um 14:12
Sauffenberg schrieb:Würde jemand, der bisher kaum Erfahrungen mit fremdländischen Kulturen hatte, als Helfer oder Besucher, am Ende die Scheu vor dem "Fremden" etwas verlieren und dann offener mit der Flüchtlingsproblematik umgehen?
Wo sollte so ein Jemand denn die letzten Jahrzehnte versteckt gewesen sein? Ihr verwirrt mich jetzt :D Bin ich der einzige Mensch , die seit Kindesbeinen mit " Fremden" zu tun hat? Als Nachbar, in der Pizzeria, in der Schule,im Beruf, beim Arzt, eigentlich ÜBERALL leben und arbeiten " Fremde".


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06.03.2016 um 15:00
Tussinelda schrieb: deshalb ist es MIR wichtig, darauf zu achten, denn die Fälle der Übergriffe gegen Flüchtlinge und/oder deren Unterkünfte häufen sich schon länger um ein vielfaches mehr, deshalb sollte man versuchen, bei den Fakten zu bleiben und nicht auch noch zusätzlich Stimmung machen, indem man etwas reißerischer wiedergibt als nötig.
Was denkst du, und ich frage das bewusst so weil wir keine Zahlen kennen, wird Flüchtlingsfrauen öfter passieren.

Gewalt von Deutschen oder Gewalt von Flüchtlingsmännern?

Warum die Frage? Zum einen, weil du ja von Fakten sprichst und ich befürchte, würden wir alle Fakten kennen und benennen können, würde sich das Bild bestimmter Flüchtlinge noch verschlimmern. Alleine auf der Reise nach Europa, wird den Frauen schon Gewalt angetan, die wir uns nicht vorstellen wollen.

Zum anderen ist es wichtig zu unterscheiden. Man spricht immer von Flüchtlingen.

Würdet ihr eure Kinder ( Töchter) ins Bad lassen wo viele Flüchtlinge sind.....

Die Frage habe ich hier irgendwo gelesen und sie ist inhaltlich falsch gestellt. Denn sie muss lauten,

"Würdet ihr eure Kinder in Bäder lassen, wo viele Flüchtlingsmänner ( 14+) ebenfalls anwesend sind?"

Das wär schon mal die erste Differenzierung. Denn man kann ganz klar sagen, dass so ein Verhalten wie man es nun hier und auch in den Medien liest, nicht von Frauen und Kindern ausgeht.
KillingTime schrieb:Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne kein Land und keine Kultur, in dem das Begrabschen von Badegästen opportun ist.
Da wo die Männer um die es hier geht herkommen, gibt es solche Frauen auch nicht, welche im Bikini im Bad rumlaufen. Insofern kann es auch nicht zur Kultur gehören.

Es gehört eben zu mancher Kultur, dass Frauen keine Rechte haben, oder diese endend wollend sind, weshalb es dann vermutlich eher zu so einem Verhalten kommt. Ist auch ganz klar, wenn ich gelehrt bekomme, es in der Praxis auch erlebe, dass Frauen wie Müll behandelt werden, dann kann ich auch nicht einschätzen wie ich mich in neuer Umgebung verhalten soll, wo Frauen plötzlich nicht in der Burka rumlaufen und sogar alleine baden gehen dürfen.
KillingTime schrieb: Ich selber habe noch zu wenig Kontakt zu Einwanderern, um mir ein Bild machen zu können, wie integrationsbereit sie sind. Pauschal würde ich behaupten, dass verfolgte und bedrohte Christen aufnahmebereiter für unsere Kultur sind als beispielsweise diejenigen, welche den ganzen Tag am Bahnhof herumlungern und auf ihren Smartphones herumspielen.
Also ich habe schon einige Gespräche mit Flüchtlingen bei uns geführt, so gut das eben sprachlich auf Englisch ging.
Die waren alle sehr integrationsbereit, ich muss aber dazu sagen, es sind fast alles Familien und nur sehr wenige ( der ohnehin wenigen die wir aufnahmen) unbegleitete minderjährige Burschen.
DieSache schrieb:ich frag mich immer, warum man den Augenmerk immer sofort auf Negatives richtet, vorallem auf Dinge die in unserem eigenen Kulturkreis ebenso gegeben sind, aber die werden nicht als Gegenargument zugelassen. Mir kommt es oft so vor, als halte man eben doch an Vorurteilen fest um irgendwem irgendwann dann den schwarzen Perter zu zuschieben...
Ich denke das ist ganz einfach und logisch. Man hat sich als Staat etwas erarbeitet. Frauenrechte, gleiche Rechte für alle Menschen, Toleranz, Akzeptanz für Menschen die anders denken, fühlen.... wie auch immer.

Es gibt nun in unserer bestehenden Gesellschaft schon Menschen, die dem entgegenstehen. Damit meine ich nicht Menschen die nicht lauthals jubeln und weiche Knie bekommen wenn sich 2 Männer küssen ( dazu gehöre ich auch nicht), sondern eben Menschen die eine aggressive Antihaltung dazu haben.

Nun kommen Menschen aus Gegenden dieser Erde, wo man dieses Verhalten welche hier in der Minderheit ist, sogar erwarten muss.
Es ist also völlig logisch, dass man, sollte man dann bestätigt werden, energisch darauf hinweist. Denn es ist völlig egal, ob es solche Leute auch hier schon gibt.

Du weiß auch, das sich im Schwimmbad bereits Urin befindet und findest es trotzdem nicht cool, wenn plötzlich Menschen am Beckenrand stehen und reinpinkeln, mit dem Verweis, dass das nicht so schlimm ist weil sich eh schon Urin darin befindet.
Tussinelda schrieb:Du willst Flüchtlingsheime "öffnen", damit man mal Flüchtlinge kennenlernt, die sollen dann landestypisch kochen etc....alles sehr schön, wenn es nicht total beengt wäre, ungemütlich ohne jede Privatsphäre,
Also stellst du schon fest, dass ihr schon zu viele Flüchtlinge aufgenommen habt.


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06.03.2016 um 15:32
@insideman
ich habe schon hier in einem thread gepostet, wie es Frauen in Flüchtlingsheimen und auf der Flucht ergeht, war im Zusammenhang damit, dass so viele männliche Flüchtlinge kommen, da bin ich also nicht völlig unwissend ;)

die Flüchtlingsunterkünfte waren zu keinem Zeitpunkt wirklich ausreichend, geschweige denn gemütlich etc. aber es wird natürlich nicht besser, ob man daran messen kann, Deutschland hat zu viele aufgenommen? Weiß ich nicht, soll man sie irgendwo im nirgendwo stehen lassen?


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06.03.2016 um 15:38
Tussinelda schrieb:ob man daran messen kann, Deutschland hat zu viele aufgenommen?
Wo würdest du denn den Strich ziehen?


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Tatort Erlebnisbad

06.03.2016 um 15:39
@KillingTime
ich weiß es nicht


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Tatort Erlebnisbad

06.03.2016 um 15:44
@Tussinelda

Danke, das ist wenigstens ehrlich.

Ich weiß übrigens auch nicht, ab wann es objektiv "zu viele" sind. Vielleicht, wenn die Aufnahme nicht mehr finanzierbar ist, so wie bei allem im Kapitalismus.


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