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Tatort Erlebnisbad

460 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Flüchtlinge, Missbrauch, Kriminalität, Erlebnisbad

Tatort Erlebnisbad

24.07.2016 um 05:06
insideman schrieb: Ich meine in dem Bad werden doch auch andere Männer zugegen sein? Wo waren die Freunde der unzähligen Frauen in Köln?
Was sollen die Männer denn machen?
Die heutzutage gestandenen Frauen brauchen doch keine Männer, können doch alles genauso gut.
Ziemlich arm in so einer Situation nach dem maskulinen Part zu schauen, wenn man(Frau) sonst darauf besteht seinen(ihren) Wasserkasten selber tragen zu können. :troll:


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24.07.2016 um 06:33
@Bottner29

Das ist eine ziemlich dumme Aussage von dir.
Klar, selber schuld diese blöden frauen. Wollen wählen und arbeiten, dann müssen sie sich auch begrapschen lassen.


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24.07.2016 um 08:39
@insideman
insideman schrieb:Ich meine in dem Bad werden doch auch andere Männer zugegen sein? Wo waren die Freunde der unzähligen Frauen in Köln?

Vl. sind manche Männer etwas zu verwöhnt vom Ponyhof.
Sehe ich auch so.
Das ist das Motto:,,Jeder ist für sich verantwortlich, ICH will ja keinen Ärger und bloß nicht als Rechter dastehen...".
Und es ist die fehlende Bereitschaft, für seine Werte auch nachdrücklich einzustehen. Auch, wenn es ,,hart auf hart kommt".
Dem modernen Mann im Westen wird eingetrichtert, immer schön brav zu sein, gut zu arbeiten und zu konsumieren.

Gewaltsame Auseinandersetzungen sind immer zu vermeiden, wer schlägt, hat immer Unrecht.

@Shionoro
Shionoro schrieb:Wenn du mit deiner freundin baden gehst und da ne fünfergruppe stress macht oder in manchen fällen sogar sehr viel mehr, dann ist das nich so einfach.
Es geht da mindestens um Selbstachtung.
Was ist das denn für ein Mann, der sagt:,,Oh, lass ich doch meine Freundin lieber belästigen/beleidigen, ich will ja keinen Ärger und will nicht als rechts gelten...".

Pures Feiglingsverhalten.
Dann soll er Lärm machen, andere Leute dazu holen, sich eine Flasche oder einen Schläger von irgendwo nehmen, wenn nötig oder halt selbst den Eindruck erwecken, dass er den Halbstarken die Stirn bietet.
Die verstehen mit unter nur diese Sprache und kein kultiviertes Ausdiskutieren mit schlussendlichem Ergebnis, dass jeder irgendwie Recht hat.

Unter solchen Umständen ist es doch kein Wunder, wenn manche Kreise mit orientalischem Hintergrund die Deutschen für schwach halten und denken, sie können sich hier alles erlauben.
In Deutschland bekommt man seit frühester Kindheit eingetrichtert:,,Nicht hauen, nicht beleidigen, immer nett sein, bei Konflikten holst du Mama/Erzieherin/Bademeister/Polizei..." und der brave Deutsche macht das immer schön.

In anderen Kulturen lernen die Kinder von klein auf:

,,Der Stärkere hat Recht! Wenn dir jemand dumm kommt oder nicht passt, dann antwortet ein echter Mann mit der Faust!"

Das prallt im heutigen Deutschland aufeinander, diese Wertesysteme und Vorstellungen.
Und die Deutschen sind in dieser Hinsicht durch ihre pazifistische Einstellung massiv im Nachteil.

Es ist ein kulturelles Missverständnis, das zu diesen Ereignissen führt.
Die heutigen Deutschen sind nicht konsequent und wehren sich nicht vernünftig, wenn nötig.

Auch, wenn das irgendwie unkultiviert oder machomäßig oder chauvinistisch klingen mag :D
-> es gibt Situationen, wo es ganz einfach die Aufgabe von Männern ist, Frauen zu schützen.
Beispielsweise bei Belästigungen, bei asozialem, bedrohlichem, beleidigenden Verhalten von anderen Männern gegenüber Frauen.

Und ich vermeide jetzt bewusst ,,ihren", denn es geht hier nicht nur um deutsche Frauen und sie ,,gehören" auch niemandem.
Dieses Gebot des Schutzes besteht für mich nicht aus ,,Besitzrechten" heraus, wie man in einigen Teilen der Welt denken mag, sondern aus Anstand, moralischer Pflicht und Selbstachtung.

Ich bin nicht aggressiv. Ich lauf nicht rum und such Ärger oder werf mich einfach in Prügeleien.
Doch wenn ich mit einer Freundin unterwegs bin oder wenn ich sehe, dass eine Frau massiv belästigt und angegangen wird, ein alter, wehrloser Mann, ein behinderter Mensch, dann schreite ich da ein.
Und wenn es keine andere Möglichkeit gibt, ja, dann auch körperlich. Ob es nur ein Belästiger ist oder 5 ist mir egal.
Diese Leute denken ebenfalls in dem Schema:,,Ein Mann muss seine (die) Frau(en) schützen. Wenn er dazu nicht bereit ist, ist er ein Schwächling."

Es geht darum, Zivilcourage und Hilfsbereitschaft zu zeigen.
Die Täter sollen nicht den Eindruck bekommen, sie könnten ungestraft machen, was sie wollen.
Shionoro schrieb:Wenn der bademeister die polizei alarmiert und nichtmal dann wirklich ruhe ist, was soll der einzelne da tun?
Vielleicht selbst mal eine Gruppe bilden?
Was, wenn sich die fünf Jungs dann auf einmal 20 Deutschen gegenüber sehen, die ihnen sagen:,,Ihr haltet jetzt die Klappe und seid brav oder ihr fliegt raus!"


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24.07.2016 um 10:24
@Shionoro
Shionoro schrieb:Das ist eine ziemlich dumme Aussage von dir.
Klar, selber schuld diese blöden frauen. Wollen wählen und arbeiten, dann müssen sie sich auch begrapschen lassen.
Und du kannst es nicht lassen mir etwas zu unterstellen, was ich nicht geschrieben habe. Aber dein mangelndes Textverständnis ist ja nun nichts neues.
Wünsche dir einen schönen Sonntag Shionoro, Ritter des Rechts.


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KillingTime
ehemaliges Mitglied

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24.07.2016 um 10:37
Kc schrieb:In anderen Kulturen lernen die Kinder von klein auf:

,,Der Stärkere hat Recht! Wenn dir jemand dumm kommt oder nicht passt, dann antwortet ein echter Mann mit der Faust!"
In unseren Kindergärten wird dieses Verhalten abtrainiert. Vielleicht können wir uns deswegen nicht wehren. Hinzu kommt, dass nicht jedes Kind in den Kindergarten geht, insbesondere in den Parallelgesellschaften. Dafür gibt es dann sogar noch die Herdprämie. Du siehst, es passt alles zusammen.


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24.07.2016 um 11:09
Ähnlicher Vorfall wohl in Oberösterrich


Schon wieder soll es eine Sex-Attacke an einem Badesee gegeben haben: In Oberösterreich ermittelt die Trauner Polizei nach einem Zwischenfall beim Freizeitparadies Oedter See, wo vermutlich ein Asylwerber einem weiblichen Badegast das Bikini-Oberteil weggerissen haben soll. Dann wurde vom Täter noch der Freund des Opfers malträtiert.


ugenzeugen werden da schon konkreter: Demnach soll Freitagnachmittag eine dunkelhäutige Person einer Frau den Bikini-Oberteil vom Körper gerissen haben. Als sich daraufhin der Freund des Opfers dem Täter entgegen stellte, soll er von diesem und einem weiteren Mann zu Boden gerissen und mit Füßen getreten worden sein. Da schritten dann Freunde der Opfer ein.
Kurz darauf trafen vier Polizeistreifen und der private Wachdienst am See am Ort des Tumultes ein. Sie sollen einige Mühe gehabt haben, den beiden Verdächtigen auf Englisch zu erklären, dass sie stehen zu bleiben haben.
Nur kurz zuvor war es in einem Innsbrucker Bad zu einem Sex-Übergriff auf eine 13-jährige Schülerin gekommen: Ein verdächtiger Afghane wurde auf freiem Fuß angezeigt.


http://www.krone.at/Oesterreich/Sex-Attacke_bei_Badesee_Frau_Bikini_weggerissen-Polizei_ermittelt-Story-521394


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24.07.2016 um 11:12
@insideman

Falls die kein englisch verstehen können, gibt es ja noch die Möglichkeit der Körpersprache ;)


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24.07.2016 um 11:16
Scheinbar sollten da doch Kurse angeboten werden, die die sexuelle Selbstbestimmung der Frau thematisieren.


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KillingTime
ehemaliges Mitglied

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24.07.2016 um 11:34
insideman schrieb:ein Asylwerber einem weiblichen Badegast
Leider kein Einzelfall.

Eine Gruppe junger Männer beschimpfte und bespuckte die Gäste, beleidigte sie als Schlampen und drohte mit deren Ausrottung.

http://www.shortnews.de/id/1207090/xanten-allahu-akbar-und-beschimpfungen-im-fkk-bad


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24.07.2016 um 11:41
Kc schrieb:Sehe ich auch so.
Das ist das Motto:,,Jeder ist für sich verantwortlich, ICH will ja keinen Ärger und bloß nicht als Rechter dastehen...".
Und es ist die fehlende Bereitschaft, für seine Werte auch nachdrücklich einzustehen. Auch, wenn es ,,hart auf hart kommt".
Dem modernen Mann im Westen wird eingetrichtert, immer schön brav zu sein, gut zu arbeiten und zu konsumieren.

Gewaltsame Auseinandersetzungen sind immer zu vermeiden, wer schlägt, hat immer Unrecht.
Grundsätzlich ist das auch etwas Positives. Ist ja nicht so, als würde sich die Bereitschaft Konflikte mehr körperlich auszutragen nur gegen "unaufgeklärte Halbstarke aus dem Orient" richten.

Wir würden dann auch normale Konflikte wo es absolut unnötig ist körperlich austragen.

Es ist aber habe ich das Gefühl ein einseitiges Gewaltmonopol, wenn "wir" es völlig abtrainiert bekommen, uns körperlich zu wehren, während Männer die nun zu uns kommen, das völlige Gegenteil kennen.

Das Problem ist halt auch schon oft, dass diese Halbstarken (vl. auch nur mehr im Hirn halbstark) meist in Gruppen auftreten, bzw. nicht weit von einem, seine Freunde warten.

Das demonstriert nochmal mehr Stärke und Überlegenheit. Bei Asylwerbern ist es außerdem logisch, dass sie in Gruppen auftreten, sind sie hier doch fremd, da würde ich auch nicht oft alleine unterwegs sein.

Aber wie viele andere Männer sind dann in der Umgebung, die einschreiten können? Meist doch sehr viele, wobei wenn ich mir da so einige ansehe, will ich mich nicht auf deren Hilfe im Ernstfall verlassen.

In meinem Beispiel sind dann Freunde eingeschritten, hier aber frage ich mich wieso es dann überhaupt dazu kommen kann, dass der Freund der Frau zu Boden gerissen wird und getreten werden kann?

Ich kann nur von meinem Freundeskreis sprechen, aber in so einem Fall hätten die Polizisten keine Probleme gehabt, den 2 zu erklären, dass sie stehen bleiben sollen.

Wenn jemand am Boden liegt und auf den wird getreten, dann ist das eine äußerst feindliche gewalttätige Handlung welche eine dementsprechende Reaktion hervorruft.

Hier müssen die Aggressoren kampfunfähig gemacht werden, dann erübrigt sich auch das Weglaufen vor der Polizei.


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24.07.2016 um 12:16
@KillingTime
KillingTime schrieb:In unseren Kindergärten wird dieses Verhalten abtrainiert. Vielleicht können wir uns deswegen nicht wehren. Hinzu kommt, dass nicht jedes Kind in den Kindergarten geht, insbesondere in den Parallelgesellschaften. Dafür gibt es dann sogar noch die Herdprämie. Du siehst, es passt alles zusammen.
Genau, das fängt schon im Kindergarten an:

Immer lieb und nett und zurückhaltend sein, niemanden ärgern, niemanden beleidigen, nicht hauen, wenn es Ärger gibt, immer die Erzieherin oder einen Erwachsenen holen, die dann schlichten.
Und schon im Kindergarten wurde dieses vorbildliche, brave Verhalten als Schwäche von anderen Kindern ausgelegt :D
Spätestens in der Schule nannte man das dann Petze, Streber, Langweiler oder Verräter.

Was die Kinder vielmehr lernen sollten, ist die vernünftige Unterscheidung, wann es angebracht ist, Angriffe zu ignorieren, sie mit Worten zu lösen oder eben mit körperlicher Auseinandersetzung. Und entsprechend sollten auch die Fähigkeiten dazu unterrichtet werden.
Es gibt aus meiner Sicht fundamentale Unterschiede zwischen einer aggressiven, stets gewaltbereiten Haltung und der Haltung, dass man Ärger wenn möglich aus dem Weg geht oder mit Worten regelt, aber im Notfall die Bereitschaft auch zu körperlichen Auseinandersetzungen mitzubringen.

Diese ,,aufgeklärten", pazifistischen Haltungen als absolute Haltungen versetzen gesetzestreue, nicht-aggressive Menschen einfach massiv in Nachteile gegenüber so genannten Rowdies. Gegenüber Leuten, die sich aufgrund ihrer Erziehung oder ihrer Natur ganz einfach nicht an die Konventionen und Regeln halten.


Die Herdprämie wurde schon häufiger als Problem genannt, da gebe ich dir Recht.
Man kann sie meiner Meinung nach einerseits als Geschenk an etwas betuchtere, konservative Wählerschichten auffassen, die das Geld und know-how haben, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, andererseits als Maßnahme, Kinder aus sozial schwächeren Schichten gleich welcher Herkunft von den dt. Kindern fern zu halten.
Und von den Kids der betuchteren Leute, die ihre Kinder doch in den Kindergarten schicken.

@insideman
insideman schrieb:Grundsätzlich ist das auch etwas Positives. Ist ja nicht so, als würde sich die Bereitschaft Konflikte mehr körperlich auszutragen nur gegen "unaufgeklärte Halbstarke aus dem Orient" richten.

Wir würden dann auch normale Konflikte wo es absolut unnötig ist körperlich austragen.
Das möchte ich bezweifeln.
Überleg dir mal, wieviele Kampfsportler und Kampfkünstler oder Ausübende von sehr effektiven Formen der Selbstverteidigung wie Krav Maga, Systema oder Silat es gibt. Die sind potenziell durchaus eher in der Lage zu körperlichen Auseinandersetzungen.
Doch sie nutzen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen keineswegs ständig und leichtfertig.

Aus dem Grund, weil ihnen mit fortschreitendem Training und bei guten Trainern auch bewusst wird, was sie anrichten können.
Zudem steigt das Selbstbewusstsein und nimmt gesündere Formen allein durch die Gewissheit an, dass man im Notfall nicht vollkommen ratlos dasteht.
Die Selbstverteidiger, Kampfsportler und Kampfkünstler lernen, zu unterscheiden, wann körperliche Auseinandersetzungen angebracht bzw. unvermeidbar sind, was dann zu tun ist und wann Ignorieren oder Reden die besseren Varianten sind.

Man lernt ja nicht einfach nur, wie man Leuten welche auf die Glocke gibt. In guten Kursen und Schulen lernt man auch, wie man Auseinandersetzungen ohne körperliche Gewalt löst oder vermeidet.

Nur das Wissen oder Training erhöhen noch nicht den Einsatz von körperlicher Gewalt zur Konfliktlösung.
insideman schrieb:Es ist aber habe ich das Gefühl ein einseitiges Gewaltmonopol, wenn "wir" es völlig abtrainiert bekommen, uns körperlich zu wehren, während Männer die nun zu uns kommen, das völlige Gegenteil kennen.
Ja, es ist wie gesagt ein kulturelles Missverständnis.
Man kann selbst bei gebildeten, vernünftigen Familien ausländischer Herkunft nicht erwarten, dass die von heute auf morgen völlig andere Wertesysteme annehmen. Bei den Anständigen besteht allerdings eine größere Bereitschaft zur entsprechenden Anpassung und Aufnahme.

Bei traditioneller geprägten Familien mit einem geringeren Grad der Bildung und Aufklärung dagegen hält man sich an den althergebrachten Traditionen fest.
Man bezieht daraus Stolz und Sicherheit:
,,Okay, ich leb in einem fremden Land, aber ich weiß immer noch, was gut und richtig ist, jawohl! So bring ich das auch meinen Kindern bei, wie es mir mein Vater und Großvater beigebracht haben!"

Im Orient gibt es tendenziell eher die Wertvorstellungen, dass Kinder auch mit körperlicher Züchtigung zu erziehen sind, wenn sie nicht spuren. Auch mit Begründungen, die aus dem Islam abgeleitet werden. Ebenso lernen die Kids, sich nichts gefallen zu lassen.
Das merken sich die Kinder und schließen daraus, dass körperliche Auseinandersetzungen ein richtiges, männliches Mittel zur Konfliktlösung sind.

Auch die Erfahrungen von Machtlosigkeit oder Ratlosigkeit der Eltern können dazu führen, dass die sich als stark gegenüber ihren Kindern beweisen wollen.
In der Heimat war der Vater alles, der Ernährer der Familie, die Frau hatte ihren Platz am Herd und war der nette Faktor bei der Kindererziehung, der Vater der harte Faktor (nicht zwangsläufig brutal).
In der neuen Gesellschaft sind Männer und Frauen gleichberechtigt, der Vater steht nicht mehr selbstverständlich an der Spitze, wie man das überall beobachten kann. Er hat möglicherweise keine oder nur eine schlecht bezahlte Arbeit, er wirkt nicht mehr wie der Boss.

Aus diesem Gefühl der Hilflosigkeit und Ratlosigkeit kann es ebenso geschehen, dass man dann mehr Gewalt bei der Kindererziehung anwendet, um den starken Mann zu geben.

Ähnliches ist durchaus auch bei Familien ohne Migrationshintergrund zu beobachten, die aus ähnlichen, sozialen Schichten kommen.
insideman schrieb:Das Problem ist halt auch schon oft, dass diese Halbstarken (vl. auch nur mehr im Hirn halbstark) meist in Gruppen auftreten, bzw. nicht weit von einem, seine Freunde warten.

Das demonstriert nochmal mehr Stärke und Überlegenheit. Bei Asylwerbern ist es außerdem logisch, dass sie in Gruppen auftreten, sind sie hier doch fremd, da würde ich auch nicht oft alleine unterwegs sein.
Die Stärke in der Gruppe zeigt die Schwäche der Einzelnen.
Davon darf man sich sichtlich nicht beeindrucken lassen, sondern sollte ruhig und konsequent auf seinem Standpunkt beharren.
Die Haltung, die Respekt einflößt und auch die Großmäuler oft schnell verstummen lässt, muss lauten:
,,Ich suche keinen Ärger. Aber ich bin nicht ein einfaches Opfer, ich werde mich wehren und andere verteidigen!"
Und zwar egal, ob man dabei auch ein blaues Auge kassiert.

Wie gesagt, dann sollte man sich im Notfall halt einen Stuhl greifen, einen Tennisschläger, eine Flasche oder was sich sonst gerade ergibt. Entschlossenheit und die Verfügbarkeit einer Waffe machen viel aus und verhindern unter Umständen sogar die Auseinandersetzung.

Die Gruppenstärke kann auch durch das eigene Aufstocken der Gruppe relativiert werden.
Wie gesagt, wenn auf einmal 20 erwachsene Männer den 5 Jungs mit der großen Klappe sagen, sie sollen ruhig sein oder verschwinden, dann sieht die Nummer schon ganz anders aus.
insideman schrieb:Aber wie viele andere Männer sind dann in der Umgebung, die einschreiten können? Meist doch sehr viele, wobei wenn ich mir da so einige ansehe, will ich mich nicht auf deren Hilfe im Ernstfall verlassen.
Unverblümt gesagt, aus meiner Sicht: Weil sie feige sind, weil sie es nicht gelernt haben und nicht als Nazis dastehen wollen.

Mir käme es echt nicht in den Sinn, einfach so hinzugehen und jemanden anzugreifen, der mir gar nichts getan hat.
Oder der nur mal einen dummen Spruch gemacht hat.
Aber wenn die Situation es erfordert, muss man auch bereit sein, klare Linien zu ziehen.
insideman schrieb:Bei Asylwerbern ist es außerdem logisch, dass sie in Gruppen auftreten, sind sie hier doch fremd, da würde ich auch nicht oft alleine unterwegs sein.
Anständige Asylbewerber und Deutsche ausländischer Herkunft sind oft sogar eher bereit, sich um andere zu kümmern.
Auch diese Erfahrung habe ich schon gemacht.
insideman schrieb:Hier müssen die Aggressoren kampfunfähig gemacht werden, dann erübrigt sich auch das Weglaufen vor der Polizei.
Ganz genau.
Bei der Polizei besteht auch oft das Problem in fehlender Unterstützung durch Politik und Öffentlichkeit.
Man sehe sich nur mal die jüngste Story an mit dem erschossenen Afghanen, der im Zug in Würzburg Amok gelaufen ist bzw. in seinen Wahnvorstellungen für den IS kämpfen wollte:

Der attackiert Menschen mit Axt und Messer, wird daraufhin von der Polizei erschossen - und was macht beispielsweise Renate Künast, eine wichtige und bekannte Politikerin der Grünen und Vorsitzende der Bundestagsfraktion?
Sie stellt als allererstes in Frage, ob der Amokläufer überhaupt erschossen werden musste.

Das sendet das Signal:,,Die Polizei verhält sich stets falsch, wenn sie Gewalt anwendet oder autoritär auftritt".
Das stärkt natürlich nicht gerade die Achtung vor den Polizisten in anderen Situationen.


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Tatort Erlebnisbad

24.07.2016 um 12:45
@Kc

Sehe ich auch so, nach meiner persönlichen Erfahrung führen verbale Deeskalationsstrategien mit "gewaltbereiten" Menschen am ehesten zum Erfolg, wenn man ausstrahlt: Alter ich will kein Stress, aber wenn du es drauf anlegst, dann reiß ich dir die Eier ab...

Wenn man aber ängstlich ist, dann ist das bei manchen Leuten eher eine Einladung es auf die Spitze zu treiben.


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Tatort Erlebnisbad

24.07.2016 um 13:09
Kc schrieb:Das möchte ich bezweifeln.
Überleg dir mal, wieviele Kampfsportler und Kampfkünstler oder Ausübende von sehr effektiven Formen der Selbstverteidigung wie Krav Maga, Systema oder Silat es gibt. Die sind potenziell durchaus eher in der Lage zu körperlichen Auseinandersetzungen.
Doch sie nutzen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen keineswegs ständig und leichtfertig.
Also ich meine eher das generelle Erziehungschema, dass man auch wieder Konflikte mit körperlicher Gewalt lösen können muss.

Das birgt durchaus die Gefahr, denn das bedeutet noch lange nicht, dass jeder ein ausgebildeter Krav Maga Kämpfer ist der nach alter Karate Kid Lehre seine Fähigkeiten nur sinnvoll nutzt.

So viel Erziehung wird es nicht geben. ich sprach nur davon, dass das Bewusstsein da sein sollte, es auch körperlich lösen zu müssen und das hat eben den Nachteil, dass das viele Menschen wieder anders auffassen.
Kc schrieb:Wie gesagt, dann sollte man sich im Notfall halt einen Stuhl greifen, einen Tennisschläger, eine Flasche oder was sich sonst gerade ergibt. Entschlossenheit und die Verfügbarkeit einer Waffe machen viel aus und verhindern unter Umständen sogar die Auseinandersetzung.
Würde ich auf jeden Fall machen, wobei einem bewusst sein muss, dass bei einer gewissen Anzahl an Angreifern man bestenfalls seiner weiblichen Begleitung Zeit zum fliehen verschaffen kann.

Aber 2 so Patienten aus dem Orient, die sind zumindest bei uns keine 2m großen Schränke, wären keine 2 Minuten senkrecht. Die fliehen dann auch nicht mehr, dann kann man auf die Polizei warten.

Aber nicht jeder hat Erfahrung mit körperlichen Auseinandersetzungen oder eine Kampfsporterfahrung, deshalb ist es natürlich klug, nach Alternative zu suchen, wenn man sich nicht in der Lage fühlt körperlich etwas zu tun.

Was natürlich nicht bedeutet, dass man Körpersignale geben muss wie eine Babyrobbe vor dem Eisbären.


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Tatort Erlebnisbad

24.07.2016 um 13:48
@insideman

Das mit den Körpersignalen ist wohl kaum steuerbar, jemand der Angst hat gleich aufs Maul zu bekommen, der strahlt das fast automatisch so aus.


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