Tussinelda schrieb:Ganz davon ab, dass weder Du noch ich für andere antworten können, richtig?
Ich kann da schon mal besser drauf antworten als du, da ich persönliche Einblicke in diesen Bereich habe und nicht nur aus der Theorie antworte.
Wenn es der Trans*person also um Sport an sich geht, lässt dieser sich problemlos in Gemischtstudios durchführen. Ginge es darum, gäbe es ja den Aufstand der Person nicht.
Frauenfitnessstudios sind Schutzräume, safespaces. Es sind Wirtschaftsunternehmen, die die Rechte ihrer Mitglieder schützen und wenn sie wirtschaftlichen Schaden dadurch erleiden - werden sie ihre Entscheidung zugunsten ihrer Mitglieder treffen. Weiterhin greift das Hausrecht. Es sind sicher auch Einzelfallentscheidungen möglich. Das kommt aber auf die jeweiligen Betreiber an.
Wenn es Trans*personen so wichtig ist, könnten sie problemlos Trans* Studios eröffnen. Eigene safespaces schaffen.
Tussinelda schrieb:sobald sie eine geschlechtsangleichende OP vollzogen haben spielt das aber offenbar gar keine Rolle....
Das wage ich in der Realität zu bezweifeln. Es wäre sicher schön, wenn es so unproblematisch liefe, tut es aber nicht. In reinen Frauenstudios sind oftmals Handwerker schon ein Problem, was ich allerdings völlig schwachsinnig finde. Die Probleme werden dort aus religiösen Gründen kreiert. Dazu könnte man genauso argumentieren, dass es kein (im genannten Fall) muslimisches Studio ist. Auch diese Gruppe hätte die Möglichkeit, rein muslimische Studios zu eröffnen, um zu verhindern, dass männliche Handwerker, Postboten, Paketboten etc. die Räumlichkeiten betreten. Entsprechend müssen diese ihren Aufenthalt dort anpassen. Sich entweder verschleiern oder zu anderen Zeiten trainieren, wenn keine Reparatur- oder Lieferarbeiten stattfinden. Auch da greift das Hausrecht, um den problemlosen Ablauf zu gewährleisten.