Was denkt ihr über Transgender?
um 09:021. Ich habe wohl Recht mit meiner Vermutung zur Kontextauffassung. Ich habe nämlich gar nicht in Frage gestellt wer und warum sich jemand ein Pronomen zu Nutze macht.Tussinelda schrieb:nein, es geht einfach darum, welche Pronomen Menschen für sich nutzen, ganz unabhängig davon, als welches Geschlecht sie irgendwer "liest". Denn genau das ist ja das Problem, weil jeder eine Vorstellung davon hat, wie Mann/Frau auszusehen hat, non-binary wird eh immer vergessen, geht man einfach schlicht davon aus, wie man selbst die andere Person einteilt. Und das ist ja schon das grundlegende Problem.
Ich habe um es nochmal deutlich zu machen, für dich da andere es ja erkannt haben. Das das Passing wohl ein wichtiger Faktor sein muss und selbst wenn das Passing passt kann man nicht wissen ob aus ehem Manfred nun eine Marie, diese dann "Sie" als Pronomen nutzt oder sich eben ein anderes aussucht.
Somit hat @sooma es auf den Punkt gebracht in dem er auf eine nicht vorhanden Holschuld verwies. Wenn es also keine Holschuld und ggf auch keine Bringschuld in Form von einer Information gibt, dann ist Misgendern eben abhängig vom Passing oder der individuellen Pronomennutzung.
2. Und zu deiner Aussagen, wer hier was sich vorstellt, kann ich nur sagen, das auch dies genau wie Sprache ein Intuitiver Vorgang ist. Das ist kein böswilliger Versuch, sondern "Gewohnheit" Erlerntes und Bekanntes.
Wenn du immer wieder darauf verweist, wie stur, dumm oder blöd ggf auch absichtlich User hier und in RL nicht richtig erkennen wollen, dann missachtest du eben die menschliche Intuition.
Wenn wir etwas (kennen)lernen dann prägt sich das ein und ein Umdenken ist nicht so lapidar wie du es verlangst.
Ein Tiger ist kein Löwe, ein Aal keine Schlange, eine Frau ist keine Mann und das Gehirn filtert immer nach abgespeicherten Schemen.
Das Passing ist daher eben essentiell. Bei nonbinären Menschen ist es für das Gehirn umso schwerer, von daher reagieren Menschen dann unsicher oder müssen fragen oder Infos erhalten.
3. Du unterstellst fortwährend, dass so viele grundlegende Probleme haben, außer du und wenige Andere(komischerweise lässt nur du es so offensichtlich raushängen). Aber denke mal drüber nach, dass dich das Thema offensichtig ggf interessiert oder gar praktisch tangiert und du daher einfach einen Informations- oder Erlebnisvorsprung hast. Wenn du so lapidar und grob unterstellt ohne die Vorgänge im Gehirn wie erläutert zu berücksichtigen ist das ein Stück weit arrogant.







