Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft
23.04.2026 um 10:39Ok, nehmen wir den "Mann" an der gemeint wurde als es um Beziehungen ging...da gab es diesen schlauen Rat an Frauen.Tussinelda schrieb:biologisch?
Ok, nehmen wir den "Mann" an der gemeint wurde als es um Beziehungen ging...da gab es diesen schlauen Rat an Frauen.Tussinelda schrieb:biologisch?
das beantwortet meine Frage nicht und macht auch keinen Sinn.ApexOne schrieb:Ok, nehmen wir den "Mann" an der gemeint wurde als es um Beziehungen ging...da gab es diesen schlauen Rat an Frauen.
Warum @Tussinelda?ApexOne schrieb:Definiere mal dieses "Konstrukt".
ein soziales Konstrukt, geprägt durch Rollenbilder, kulturelle Normen, Erwartungen.ApexOne schrieb:Ok, was ist ein Mann gesellschaftlich?
finde ich auch interessant, denn offenbar ist @ApexOne ja derjenige, der da eine klare Vorstellung hatStirnsänger schrieb:Du bist es doch, der meint, er müsse/ könne anderen random das "Mann sein" absprechen.
Gibts diese heutzutage noch in grösseren ausmas? Zb die rolle des mannes als versorgers ist ja schon ziemlich obsolet alleine weil weitaus weniger familien durch ein einzelnes gehalt versorgt werden können.Tussinelda schrieb:kulturelle Normen
Nunja.ApexOne schrieb:gegen Männer, übrigens ein unveränderliches genetisches Merkmal, kann man immer kotzen und sich toll dabei fühlen.
Mich erstaunt wie leicht man sich paar Sachen zurecht legt: Problem Mann, alles erledigt.
Klar gibts die noch.interrodings schrieb:Gibts diese heutzutage noch in grösseren ausmas? Zb die rolle des mannes als versorgers ist ja schon ziemlich obsolet alleine weil weitaus weniger familien durch ein einzelnes gehalt versorgt werden können.
Und was Luschen sind, entscheiden die selbsternannten "echten Männer", nehme ich an?Berryl schrieb:Ne Lusche ist aber immer noch ne Lusche.
Mal sehr simpel gehalten.
Gern auch da weniger simpel. Was genau macht denn eine männliche "Lusche" aus?Berryl schrieb:Ne Lusche ist aber immer noch ne Lusche.
Mal sehr simpel gehalten.
Na das is schwerlich "kukturell" sondern eher gesellschaftlich...Berryl schrieb:Klar gibts die noch.
Sie haben sich aber verändert oder abgeschwächt.
Ne Lusche ist aber immer noch ne Lusche.
Mal sehr simpel gehalten.
Das kann jeder für sich selber bestimmen, was er denn wie sieht.Stirnsänger schrieb:Und was Luschen sind, entscheiden die selbsternannten "echten Männer", nehme ich an?
Schwächlich, kann sich nicht durchsetzen-lässt sich alles schön gefallen, Überemotional, wenig Selbstbewusstsein, kommt sozial nicht an, redet mehr als er tatsächlich macht usw.sooma schrieb:Was genau macht denn eine männliche "Lusche" aus?
Naja, Gesellschaft und Kultur sind ja durchaus Bälle, die sich gegenseitig zuspielen.interrodings schrieb:Na das is schwerlich "kukturell" sondern eher gesellschaftlich...
Es ist auch immer eine Frage, auf welcher Seite man steht. Wäre diese Aussage in Richtung Migranten aus dem islamischen Raum gefallen, wäre das aufbrausende Publikum genau auf der anderen Seite (+ Promis die TikTok oder Instagram vollheulen). Über das Kernproblem spricht niemand oder nur die Wenigsten. Warum muss bei sowas ständig eine Meinung mitschwingen? Egal welches Thema, es muss immer eine Meinung abgeben werden, damit man sich in den Kommentaren und Foren zerfleischen kann.ApexOne schrieb:Hmm, jetzt sind wieder in der Situation dass einer Scheisse gelabert hat und das Problem die Botschaftsempfänger sind.
"Endlich sagt's mal einer", kommentiert eine Userin auf Instagram.Quelle: Schundblatt
Der Beamte ist hier wohl nicht das Problem, so wie ich das pauschal sehe hat er halt eine sarkastische Aussage gemacht die nicht ernst gemeint ist? Problem sind aber sehr wohl einige der Männer die darauf reagiert haben bzw. was genau sie daraus herleiten UND auch die Journalistin aus deinem Artikel, die Frau Laura Catoni. Ich meine was soll der Scheiß hier?Groucho schrieb:Für alle, die es immer noch nicht verstanden haben, ein lesenswerter Artikel dazu in der taz
Hier ist die scharfe Kritik gegenüber solchen "Journalisten" definitiv gerechtfertigt. Was will sie uns mit ihrem Kommentar denn sagen? Männer sind ein Risiko? Statistisch gesehen, klar. Nur das sind dann so ziemlich alle irgendwo, Frauen, Männer, Migranten, Homosexuelle, etc. jede Gruppe irgendwo kontextuell und statistisch gesehen. Soll ich jetzt den Homosexuellen unter die Nase reiben, dass sie ein Risiko für die Gesellschaft sind, weil sie statistisch gesehen ein vielfach höheres Risiko haben mit HIV in Berührung zu kommen? Ist die Dame damit okay oder hätte das schon die Grenze überschritten und wäre homophob ihrer Meinung nach? Die Information die ich brachte ist statistisch und studienmäßig belegt, die Frage ist aber immer was man aus dieser Information macht und in welchem Kontext man mit dieser Information rumhantiert - und das ist genau das Problem mit dieser Journalistin hier und ihrem Kommentar.Was ich und fast ausnahmslos all meine heterosexuellen Freundinnen erlebt haben, seitdem sie romantische Beziehungen mit Männern eingehen.Quelle: https://taz.de/Kriminalbeamter-geht-viral-Besser-keine-Beziehung-mit-einem-Mann-eingehen/!6173057/
Dass sie ein Risiko sind. Dass sie der Seele und dem Körper schaden können, Vertrauen erschüttern, Traumata hinterlassen, die nach der Trennung in zahllosen Therapiestunden mühselig aufgearbeitet werden müssen – insofern man das Glück hat, einen Therapieplatz zu finden.
Aber nicht alle Männer, werden jetzt wieder viele schreien. Stimmt, nicht alle Männer vergewaltigen oder fügen ihren Freundinnen physische oder psychische Gewalt zu. Oft laden sie auch einfach nur einen Berg an Arbeit auf deren Schultern ab. Hausarbeit. Emotionale Arbeit. Feministische Aufklärungsarbeit. Erziehungsarbeit. Beziehungsarbeit.
Frauen räumen ihren Partnern häufig nicht nur deren liegen gelassene Socken hinterher, sondern auch deren Gefühle, um die sie sich nicht kümmern, Konflikte, denen sie aus dem Weg gehen. Weil die Männer keinen Bock auf „Stress“ haben oder weil es sie überfordert, sich zu reflektieren oder – geschweige denn – zu entschuldigen.
Aber nicht alle Männer, werden jetzt wieder viele schreien. Stimmt, nicht alle Männer führen ihre Freundinnen in den Burn-out. Aber dass die Wahrscheinlichkeit nicht gering ist, dass eine Beziehung zu einem von ihnen für eine Frau bedeutet, dass sie ungesünder, gestresster und ärmer wird als ohne sie, haben in den letzten Jahren genug Studien nahegelegt.
Genau das sagt sie, nicht mehr, nicht weniger.Venom schrieb:Was will sie uns mit ihrem Kommentar denn sagen? Männer sind ein Risiko? Statistisch gesehen, klar.
Stimmt, nicht alle Männer vergewaltigen oQuelle: https://taz.de/Kriminalbeamter-geht-viral-Besser-keine-Beziehung-mit-einem-Mann-eingehen/!6173057/
Stimmt, nicht alle Männer führen ihre Freundinnen in den Burn-outQuelle: https://taz.de/Kriminalbeamter-geht-viral-Besser-keine-Beziehung-mit-einem-Mann-eingehen/!6173057/
Und wer da wie du und @ApexOne nun rumlamentiert und relativiert, tja, da kann ich mich der Dame nur anschließen:Dass er weder das eine noch das andere getan hat, konnte bereits jeder verstehen, der dem Kriminalexperten im Interview richtig zugehört hat, anstatt sich von seinem gekränkten Männerego leiten zu lassen. Peglow spricht von Statistiken – und die sprechen nun mal nicht für die Männer. Wer das nicht aushält, ist selbst Teil des Problems.Quelle: ebenda
Da kann ich nur zustimmen.:DVenom schrieb:Vielleicht sollte die Dame an sich selbst arbeiten bevor sie Kommentare als Journalistin für Zeitungen abgibt, jedenfalls wenn sie seriös genommen werden will. Heute kann wohl jeder ein Journalist sein.
Also ich, wenn ich du wäre, hätte mir ja so einen Kommentar verkniffen.
Ist einfach nur mimimi als ad-hominem.
Ist übrigens auch ein (negativer) Männerklassiker: Frauen persönlich beleidigen, wenn einem nicht passt, was sie sagen.
"Teil des Problems"
Wie wäre es, wenn du stattdessen mal an dir arbeiten würdest?
Grundsätzlich ja und dies sollte man auch weiterhin klar ansprechen im Rahmen der Prävention.Venom schrieb:Soll ich jetzt den Homosexuellen unter die Nase reiben, dass sie ein Risiko für die Gesellschaft sind, weil sie statistisch gesehen ein vielfach höheres Risiko haben mit HIV in Berührung zu kommen?
Hmm, du schreibst was ein Kosntrukt ist, ich würde mich freuen wenn aus jeder hier genannten Kategorie paar Beispiele bringst.Tussinelda schrieb:ein soziales Konstrukt, geprägt durch Rollenbilder, kulturelle Normen, Erwartungen.
Ja, richtig und siehe oben - wenn ihr mir verbietet festzulegen was ein Mann ist und meine Vorstellung ist nicht so klar, dann stellt mal Eure dar.Tussinelda schrieb:finde ich auch interessant, denn offenbar ist @ApexOne ja derjenige, der da eine klare Vorstellung hat
Ja, also nein.Berryl schrieb:Muss man diese Bubbles irgendwie für voll nehmen, in denen dies grassiert?.
Angesichts der Tatsache dass Putin schon an der Grenze steht, sieht man durch die neue Wehrpflicht dass Männer das vorgesehene Kanonenfutter sind - die Frauen sind mal wieder fein raus mit dem Opt In.Tussinelda schrieb:Was sehe ich denn in der Diskussion über Wehrpflicht?
Doch er ist das Problem, er hat es ausgesprochen...Venom schrieb:Der Beamte ist hier wohl nicht das Problem, so wie ich das pauschal sehe hat er halt eine sarkastische Aussage gemacht die nicht ernst gemeint ist?
Gibt es für Männer eine vorgegebene Reaktion und was man herleiten muss? Bitte ausführen.Venom schrieb:Problem sind aber sehr wohl einige der Männer die darauf reagiert haben bzw. was genau sie daraus herleiten
Das ist Männerhass - so wie er üblich ist und sein darf, die Bubble feiert.Venom schrieb:UND auch die Journalistin aus deinem Artikel, die Frau Laura Catoni. Ich meine was soll der Scheiß hier?
Und wer da wie du und @ApexOne nun rumlamentiert und relativiert, tja, da kann ich mich der Dame nur anschließen:Wen hast Du da zitiert?
Dass er weder das eine noch das andere getan hat, konnte bereits jeder verstehen, der dem Kriminalexperten im Interview richtig zugehört hat, anstatt sich von seinem gekränkten Männerego leiten zu lassen. Peglow spricht von Statistiken – und die sprechen nun mal nicht für die Männer. Wer das nicht aushält, ist selbst Teil des ProblemsMit anderen Worten:
Nein, für sie ist es wohl mehr als das. Man sieht anhand des gesamten Kommentars, dass es für sie mehr ist als nur nur eine Statistik zu erwähnen. Dass ein anderes Kommentar von ihr ein Frustartikel gegen Männer und die "patriarchale Gesellschaft" ist wohl kein Zufall und dann dieser Artikel hier Monate später.Groucho schrieb:Genau das sagt sie, nicht mehr, nicht weniger.
Und wer da wie du und @ApexOne nun rumlamentiert und relativiert, tja, da kann ich mich der Dame nur anschließen:Du solltest dich vielleicht damit auseinandersetzen, dass nur weil es eine Frau ist und ein Mann ihr gegenüber scharfe Kritik ausübt es noch lange nicht heißt, dass man was gegen Frauen hat falls es das worauf du hinaus willst mit dem Zitat was ich als Nächtes drunter gleich ansprechen werde. Dass da mitunter auch gekränkte Männeregos auf die Aussage von dem Beamten reagiert haben ist mir schon bewusst, allerdings ist die Dame die du verlinkt hast selber eine gekränkte Frau bzw mit ihrem Ego die aus gewissen Statistiken mal wieder eine Vendetta draus macht.
Ist übrigens auch ein (negativer) Männerklassiker: Frauen persönlich beleidigen, wenn einem nicht passt, was sie sagen.Ja, spielt sich aber gerade in deinem Kopf ab im Falle des Kontext hier im Forum.
Wie wäre es, wenn du stattdessen mal an dir arbeiten würdest?Im Gegensatz zu der Journalistin mache ich das schon und kann mir eingestehen wenn ich irgendwo das Problem oder Teil des Problems bin und nicht die Gesellschaft und nicht die Frauen oder andere Männer.
Ja, aber der Kontext ist auch sehr wichtig und wie man was kommuniziert.Capspauldin schrieb:Grundsätzlich ja und dies sollte man auch weiterhin klar ansprechen im Rahmen der Prävention.
Ja, aber in welchem Kontext?ApexOne schrieb:Doch er ist das Problem, er hat es ausgesprochen...
Jedenfalls sollte man daraus nicht herleiten, dass die Männer jetzt schwerst diskriminiert werden gesellschaftlich und auch daraus misogyne Ideologie entwickeln. Da kenne ich gleich mehrere Exemplare aus meinem Umfeld.ApexOne schrieb:Gibt es für Männer eine vorgegebene Reaktion und was man herleiten muss? Bitte ausführen.
Genau das.jorkis schrieb:Ich halte auch solche Text und journalistische Arbeit für ein Teil des Problems. Unabhängig davon, ob nun von einem Mann oder einer Frau verfasst. Am Ende torpediert es einen sinnvollen Dialog.
Er hat es verallgemeinert. (dass die unsägliche Hayali im Hintergrund dazu gelacht hat, geschenkt)Venom schrieb:Ja, aber in welchem Kontext?