Gendern zur Pflicht machen?
08.08.2025 um 11:54Erstaunlich wie jede Studie dazu einfach vom Tisch gewischt wird, wenn sie nicht ins Weltbild passt.
Meinst du deine pralle Studie wo 500 Kinder befragt wurden? Sehr aussagekräftig so hinsichtlich der Anzahl und des Alters der Teilnehmer. Weißt du doch selber 🤷Bone02943 schrieb:Erstaunlich wie jede Studie dazu einfach vom Tisch gewischt wird, wenn sie nicht ins Weltbild passt.
Passiert ja hier nur "leider" nicht. Da werden sämtliche Studien einfach als nichtig erklärt, weil die Ergebnisse nicht ins Weltbild passen und es werden wiederholt die immer noch falschen Annahmen heruntergebetet. Man könnte fast denken, dass ganze ist für einige hier eine echte Glaubensfrage. Und alles was diesen Glauben ins wanken bringen kann, wird weggeleugnet.Noumenon schrieb:Es ist lustig, wie von den Genderbefürwortern plötzlich keine Argumente mehr kommen, sobald man ihre "Logik" ad absurdum führt. :D
Du darfst gerne andere Studien ranbringen die das Gegenteil beweisen. Ansonsten sind diese einfach mal aussagekräftiger als eine Privatmeinung aufgrund des Bauchgefühls auf Amlly.JSugar schrieb:Meinst du deine pralle Studie wo 500 Kinder befragt wurden? Sehr aussagekräftig so hinsichtlich der Anzahl und des Alters der Teilnehmer. Weißt du doch selber 🤷
Ein Beispiel hatte ich doch nun aber gerade eben erst gebracht, vielleicht war meine Randbemerkung ja nicht ausführlich genug. Niemand bestreitet, dass Personenbezeichnungen auch gewisse Assoziationen hervorrufen. Solche Studien messen im Kern, welche Bilder Menschen spontan im Kopf haben, und die entstehen nicht nur beim Thema Geschlecht. Würden wir dieselbe Methode mit anderen Kategorien anwenden, etwa Hautfarbe oder Alter, würden wir auch feststellen, dass viele Menschen sich bei "der Arzt" eher eine hellhäutige oder eine ältere Person vorstellen, aber nur wenige Menschen an eine junge und dunkelhäutige Person denken. Das heißt aber nicht, dass Sprache diese Gruppen ausschließt, sondern dass gesellschaftlich geprägte Stereotype wirken, egal ob es dafür ein eigenes grammatisches System gibt oder nicht.Bone02943 schrieb:Passiert ja hier nur "leider" nicht.
geht es eigentlich noch? Ich habe eine relativ neue Studie eingestellt und aufgrund der Resultate des Fazits der Studie eine Frage gestellt. Warum kommst Du mir dann bitte so?Noumenon schrieb:Ernsthaft, was soll der Müll?! Warum fragst du die Probanden nicht auch mal, ob sie sich bei "Arzt" bspw. eher weiße oder eher schwarze Menschen vorstellen?!
einfach lassen, zeigt es doch nur, auf welche Art DU diese Diskussion führst. Unsachlich.Noumenon schrieb:Es ist lustig, wie von den Genderbefürwortern plötzlich keine Argumente mehr kommen, sobald man ihre "Logik" ad absurdum führt. :D
Finde ich sehr vernünftig.Rerun schrieb:Die Niederländer gehen den umgekehrten Weg und schaffen die weiblichen Begriffe ab. Sie sagen ganz bewußt "Sie ist Arzt", denn nur das könnte das Bild, dass Frauen keine Ärzte sein können, tatsächlich eliminieren.
jetzt wo du es sagst - ja, klingt einleuchtend - der Fokus wird dadurch viel zu sehr auf die Geschlechtertrennung gerichtet.Rerun schrieb:Das Gendern im Deutschen hingegen schafft das Gegenteil. Es manifestiert, dass Frauen keine Ärzte sein können, sondern nur Ärztinnen. Man erzeugt damit erst, was man angeblich bekämpfen möchte
genau, wie inkonseqent die doch sein können :)Rerun schrieb:Dass die Genderaktivisten der Uni Würzburg es mal wieder nicht richtig hinbekommen, ist schon wieder unfreiwillig komisch:
"In ihrer Studie haben die beiden Sozialpsychologen zwei Experimente mit jeweils 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – alles deutsche Muttersprachler – durchgeführt."
Da kommen sie selber ohne das generische Maskulinum, dass sie so dringend bekämpfen wollen, nicht aus. Das generische Maskulinum ist die einzige Art im Deutschen tatsächlich geschlechtslose und generische Aussagen zu treffen
aber halt nich einseitig, sondern wenn schon ists für Beide Seiten eine Glaubensfrage. ;)Bone02943 schrieb:Man könnte fast denken, dass ganze ist für einige hier eine echte Glaubensfrage
->Noumenon schrieb:Würden wir dieselbe Methode mit anderen Kategorien anwenden, etwa Hautfarbe oder Alter, würden wir auch feststellen, dass viele Menschen sich bei "der Arzt" eher eine hellhäutige oder eine ältere Person vorstellen, aber nur wenige Menschen an eine junge und dunkelhäutige Person denken. Das heißt aber nicht, dass Sprache diese Gruppen ausschließt, sondern dass gesellschaftlich geprägte Stereotype wirken, egal ob es dafür ein eigenes grammatisches System gibt oder nicht
Noumenon schrieb: dass gesellschaftlich geprägte Stereotype wirken, egal ob es dafür ein eigenes grammatisches System gibt oder nicht
Fändest du es genauso vernünftig, wenn ausschließlich nur noch die weibliche Form, auch für Männer, benutzt würde?Optimist schrieb:Finde ich sehr vernünftig
ja. Mir ist egal welche Form. Hauptsache es klingt gut und ist einheitlich. :)Kältezeit schrieb:Fändest du es genauso vernünftig, wenn ausschließlich nur noch die weibliche Form, auch für Männer, benutzt würde?
Ich bin für die einfache Sprache und daher bleibe ich bei dem Altbewährten.Optimist schrieb:ja. Mir ist egal welche Form. Hauptsache es klingt gut und ist einheitlich. :)
Sind 3 Wörter für einen Begriff. Gerade in einer Zeit wo die Aufmerksamkeitsspanne immer mehr abnimmt und gefühlt alles schneller werden muss, wird sich sowas gar nicht flächendeckend durchsetzen können.Rerun schrieb:Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Das wäre ja ziemlicher Quatsch.Kältezeit schrieb:Fändest du es genauso vernünftig, wenn ausschließlich nur noch die weibliche Form, auch für Männer, benutzt würde?
In der Tat. Die weibliche Movierung ist derzeit eine Sexusdifferenzierung die ausschließlich dem weiblichen Geschlecht vorbehalten ist. Natürlich können wir jetzt festlegen, dass "Straßenbauerinnen" ab sofort geschlechtslos ist und "Straßenbauer" nur Männer meint. Aber was glaubt ihr eigentlich, wie lange es dauert, bis wir dann sehen, dass sich die Menschen bei "Straßenbauerinnen" eher Männer vorstellen, weil Straßenbauer eher Männer sind? Außer überall 5 Buchstaben mehr dran und den Frauen die eigene Form genommen zu haben würde da gar nichts passieren und wir müssten es dann immer mit "weibliche Straßenbauerinnen" deutlich machen, wenn wir nur weibliche Straßenbauer meinten.Aniara schrieb:Das wäre ja ziemlicher Quatsch.
Weil es wieder nur der berühmte alte Wein in neuen Schläuchen ist und du dieses Argument ja nun auch schon seit mindestens zwei, drei Jahren hier gebetsmühlenartig wiederholst. Ich habe keine Lust, hier den kompletten Thread zu durchwühlen, aber man findet dank SuFu ja relativ zügig entsprechende Hinweise:Tussinelda schrieb:Ich habe eine relativ neue Studie eingestellt und aufgrund der Resultate des Fazits der Studie eine Frage gestellt. Warum kommst Du mir dann bitte so?
locutus schrieb am 06.03.2023:Spreche man im Deutschen dagegen von „Journalisten“, denke man eher an Männer. Das ist jedoch falsch.
--Tussinelda schrieb am 06.03.2023:nein, das ist so und wurde hier mit diversen, also ganz vielen unterschiedlichen Studien belegt.....
Zur Sache hatte ich ja nachfolgend noch etwas gesagt, nur kam da nix mehr:Tussinelda schrieb:Deine Argumente haben wir alle schon diskutiert, ich habe Dir IMMER Rede und Antwort gestanden, also kannst Du solchen bs [...] einfach lassen, zeigt es doch nur, auf welche Art DU diese Diskussion führst. Unsachlich.
--Noumenon schrieb:Solche Studien messen im Kern, welche Bilder Menschen spontan im Kopf haben, und die entstehen nicht nur beim Thema Geschlecht. Würden wir dieselbe Methode mit anderen Kategorien anwenden, etwa Hautfarbe oder Alter, würden wir auch feststellen, dass viele Menschen sich bei "der Arzt" eher eine hellhäutige oder eine ältere Person vorstellen, aber nur wenige Menschen an eine junge und dunkelhäutige Person denken. Das heißt aber nicht, dass Sprache diese Gruppen ausschließt, sondern dass gesellschaftlich geprägte Stereotype wirken, egal ob es dafür ein eigenes grammatisches System gibt oder nicht.
Das berühmte "Entgendern nach Phettberg"...philae schrieb:Ein kurzer Einwurf, zum Thema Gendersprache. Kürzlich bin ich in einem Text auf eine mir bislang völlig unbekannte Form der genderneutralen Sprache gestoßen. Und zwar wird das gen. Maskulinum ausgehebelt, indem man ein Y ans Ende setzt, statt der Endung "-er". Also, aus Teilnehmer wird "Teilnehmy", aus Partner wird "Partny" usw. Im Plural kommt dann ein s hinzu (Teilnehmys), der Artikel ist neutral (sprich "das"). Klingt für mich sehr befremdlich, zugegeben. Schlimmer als Sternchen und -Innen ist das aber auch nicht.
neue Studien sind alte Argumente und deswegen wirst Du anmaßend?Noumenon schrieb:Weil es wieder nur der berühmte alte Wein in neuen Schläuchen ist und du dieses Argument ja nun auch schon seit mindestens zwei, drei Jahren hier gebetsmühlenartig wiederholst.
weil das kein Argument ist. Und auch nur eine Wiederholung, die nix wirklich mit dem Thema zu tun hat, da es ja hier um die grammatischen Formen geht und was diese bewirken können. Welche grammatische Form lässt aufs Alter oder Hautfarbe schliessen?Noumenon schrieb:Zur Sache hatte ich ja nachfolgend noch etwas gesagt, nur kam da nix mehr: