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Gendern zur Pflicht machen?

15.022 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Weiblich, Transgender ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gendern zur Pflicht machen?

um 21:56
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ich hab dir doch gesagt, dass ich an der Stelle ein generisches Maskulinum verwendet habe. Was ich verneinte war deine Aussage, dass das Geschlecht hier keine Rolle spielt (und ich es deswegen verwenden würde). Das ist falsch. Das Geschlecht spielt immer eine Rolle auch und gerade dann wenn ich ein gM verwende.
Das würde ich tatsächlich gerne verstehen.

Denn für mich liegt der Charme des gM darin, dass es sehr gut passt, wenn das Geschlecht der Person oder der Personen, um die es geht, ohne Bedeutung ist.
Zitat von x-ray-2x-ray-2 schrieb:um trans-irgendwas,
Doch, schon. Es gibt doch einige Fälle, in denen Transmänner schwanger waren und entbunden haben.
Wenn man diese nun nicht ausschliessen möchte, weil sie für sich das Wort 'Mutter' nicht anwenden....muss man halt eine andere Formulierung bemühen.
Aber wenn man sagt, dass auch dem zweite Elternteil, das nicht entbunden hat, nun freie Tage nach der Entbindung des Kindes zur Verfügung stehen, ist doch alles gesagt.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 22:02
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Das würde ich tatsächlich gerne verstehen.
Nagut. Da „die Ärzte in unserer Gegend“ zum überwiegenden Teil Frauen sind, brauchen sie keine Extranennung mehr von mir egal in welcher Form. Sie würden das sogar vehement ablehnen (die meisten kenne ich persönlich) An der Stelle das gM zu verwenden hat sogar einen ganz eigenen Humor. Sowas liegt mir.
Aber so verquer muss nun wirklich nicht jeder denken.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Denn für mich liegt der Charme des gM darin, dass es sehr gut passt, wenn das Geschlecht der Person oder der Personen, um die es geht, ohne Bedeutung ist.
Die Nennung oder Nichtnennung eines Geschlechts hat immer eine politische und gesellschaftliche Dimension. Nur deswegen gibt es das gM überhaupt. Es ist nicht der Einfachheit halber entstanden, sondern ein Spiegel seiner Zeit. Das heißt nicht das man es verbannen müsste (meine Meinung), nur das man sich darüber klar sein muss.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 22:09
@Justsaying
Also sie haben das Wort "Mutter/Mütter" vermieden, damit Transmänner nicht exkludiert sind.

Weil die sich nicht als Frauen identifizieren, aber trotzdem gebären können... was sie dann aber doch wieder zu Frauen macht, weil Männer ja nicht gebären können... meine Güte das is ja voll kompliziert...


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Gendern zur Pflicht machen?

um 22:23
Zitat von paxitopaxito schrieb:Da „die Ärzte in unserer Gegend“ zum überwiegenden Teil Frauen sind, brauchen sie keine Extranennung mehr von mir egal in welcher Form. Sie würden das sogar vehement ablehnen (die meisten kenne ich persönlich) An der Stelle das gM zu verwenden hat sogar einen ganz eigenen Humor. Sowas liegt mir.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Die Nennung oder Nichtnennung eines Geschlechts hat immer eine politische und gesellschaftliche Dimension. Nur deswegen gibt es das gM überhaupt.
Äh - nee.
Da kann ich nicht mitgehen.
Ich sehe den Punkt, dass es dazu führen kann, dass Frauen unsichtbar gemacht werden, wenn das generische Maskulinum verwendet wird.
Und das ist in Deiner Aussage passiert:
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:
Zitat von paxitopaxito schrieb:Die meisten Ärzte in unserer Gegend sind keine Doktoren.
Aber wie passt das zusammen?
Wenn Du sagt, dass das Geschlecht immer eine Relevanz hat, hättest Du die Aussage getroffen, dass die - männlichen - Ärzte bei Dir in der Gegend i.d.R. nicht promoviert haben. Über die weiblichen Ärzte, sprich Ärztinnen, hättest Du dann keine Info gegeben.
Und hier sollte man wirklich darüber nachdenken, welche sprachlichen Alternativen es gibt, um auch Frauen gleichwertig darzustellen.

ABER es gibt eben auch die Fälle, in denen es eine komplett unnütze Information ist, das Geschlecht von Personen/Personengruppe zu benennen.
Und da funktioniert das generische Maskulinum gut, wenn es um eine einzelne Person geht. (Im Plural funktioniert es nicht, siehe die Definition laut WIki).
Wie in meinem Beispiel mit 'dem Bekannten' - es könnte genausogut 'eine Bekannte' sein. Es hat für die Geschichte, meine Frage, absolut keine Relevanz, ob ein Männlein oder ein Weiblein Ohrenschmerzen hat.
Beitrag von Justsaying (Seite 755)
Zitat von GrouchoGroucho schrieb am 04.03.2026:Ja es ist kinderleicht:
Generisches Maskulinum (von lateinisch genus „Geschlecht, Gattung, Art“, und masculus „männlich“)[2] bezeichnet die sexusindifferente (auch: geschlechtsneutrale oder geschlechtsunspezifische) Verwendung maskuliner Substantive oder Pronomen.[3][4] Hierbei werden beispielsweise grammatisch maskuline Personen- oder Berufsbezeichnungen, von denen sich oft auch eine feminine Form ableiten lässt, generisch (also verallgemeinernd) für Personen verwendet, deren biologisches Geschlecht entweder unbekannt, nicht von Bedeutung oder (im Plural) männlich, weiblich oder gemischt ist.[5][6] A
Quelle: Wikipedia: Generisches Maskulinum
Zitat von x-ray-2x-ray-2 schrieb:Weil die sich nicht als Frauen identifizieren, aber trotzdem gebären können... was sie dann aber doch wieder zu Frauen macht, weil Männer ja nicht gebären können... meine Güte das is ja voll kompliziert...
Ich verstehe halt auch nicht, wenn jemand seine weiblichen Organe nutzt, es derart ablehnt, als Mutter bezeichnet zu werden....
Und noch weniger verstehe ich, warum alle Welt auf derartige Befindlichkeiten Rücksicht nehmen soll.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 22:40
Ich verstehe halt auch nicht, wenn jemand seine weiblichen Organe nutzt, es derart ablehnt, als Mutter bezeichnet zu werden....
Und noch weniger verstehe ich, warum alle Welt auf derartige Befindlichkeiten Rücksicht nehmen soll.
Ja, in dem Zusammenhang ist es ja auch irrelevant, als was sich jemand identifiziert. Wenn es um gebärende oder entbindende Personen geht, ist "Mütter" halt die Bezeichnung dafür. Aber ich hab den Eindruck, man will das "aufweichen", und quasi implizieren, dass auch Männer schwanger werden können und deshalb entsprechend sprachlich inkludiert werden müssen...


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Gendern zur Pflicht machen?

um 22:42
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Denn für mich liegt der Charme des gM darin, dass es sehr gut passt, wenn das Geschlecht der Person oder der Personen, um die es geht, ohne Bedeutung ist.
Ja und da gibt es einfach so verdammt viele Beispiele wie bei "Kunde". Ist in der Regel nämlich komplett egal in den meisten Alltagssituationen.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 22:43
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und da funktioniert das generische Maskulinum gut, wenn es um eine einzelne Person geht. (Im Plural funktioniert es nicht, siehe die Definition laut WIki).
häh? Wo steht im Wiki, dass es im Plural nicht funktioniert?
Es geht doch meist ums Plural.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich verstehe halt auch nicht, wenn jemand seine weiblichen Organe nutzt, es derart ablehnt, als Mutter bezeichnet zu werden....
Und noch weniger verstehe ich, warum alle Welt auf derartige Befindlichkeiten Rücksicht nehmen soll.
Du musst das nicht verstehen und Du musst auch keine Rücksicht nehmen. ich finde es ist einfach eine Sache des Respekts Menschen so anzusprechen, wie es für sie richtig ist.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 22:58
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ich finde es ist einfach eine Sache des Respekts Menschen so anzusprechen, wie es für sie richtig ist.
Alternativ bleibt man einfach neutral und spricht alle Personen gleich an. Das ist meine Meinung.


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