Tussinelda
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Gendern zur Pflicht machen?
um 14:07die Hoffnung, dass Du irgendetwas, was ich schreibe, verstehst, stirbt eben zuletztgagitsch schrieb:Warum dann den Patriarchstrohmann zünden?
ja, habe ich und ich habe Dir die Geschichte der Hebamme aufgezeigt. Und jetzt?gagitsch schrieb:Hast du meinen Text zur Wortherkunft überhaupt gelesen? Ich habe erklärt woher das Wort stammt.
es ist ein Frauenberuf, darum ging es, es ist eine Bezeichnung für Frauen, die diesen Beruf ausüben und es gibt keine männliche Form. Warum muss man alles mehrfach erklären?gagitsch schrieb:Es gibt also erst die "Hebegroßmutter" die Frau die die Geburt in der Familie unterstützt, und später erwächst daraus der Beruf oder die Berufung und das Wort also die Bezeichnung wird dem Beruf zugeordnet. Der Zeitlich Kontext ist eminent wichtig.
Tussinelda schrieb:Frauenberufe Bezeichnungen hatten, die kein männliches Pendant hatten. Hebamme. Krankenschwester.
verstehst Du es echt nicht? Das war ein Beispiel dafür, wie sich Berufe, die einmal nur männlichen Personen vorbehalten waren, ändern, wenn weibliche Personen sie ausüben.gagitsch schrieb:Dien soziale Konstruktion scheint zumindest auf der Annahme zu beruhen, dass Männerberufe durch weibliche Tätigkeit schlechter werden? Was da die Tippsen die du sicher kennst zu sagen würden?
darum geht es doch gar nicht. Niemand denkt, dass eine Frau irgendwas schlechter machen würde als ein Mann. Es geht darum, dass viele Berufsbezeichnungen männlich sind, weil Frauen diese Berufe nicht ausübten/ausüben durften, konnten.gagitsch schrieb:Also ich weiß nicht welche Erfahrung du so machen musstest, aber ich teile weiterhin diese Sichtweise keineswegs. Ich kenne weibliche Fliesenleger und Elektriker und habe nicht einmal den Gedanken daran verschwendet wie viel schlechter diese wohl den Beruf ausüben, denn diese Meinung habe ich nicht. Aber jeder was er so denkt.....
es geht darum, warum Berufsbezeichnungen in der Regel männlich/maskulin sind und warum das dann generisch verwendet wurde....falls Du dem Kontext der ganzen Diskussionen noch folgen möchtest. Deine Aufzählung ist völlig daneben alles was nach "Frau" kommt betreffend. Soll das witzig sein oder ist das nur ignorant?gagitsch schrieb:Eine Berufsbezeichnung und das ist meine Meinung, bezeichnet oder soll bezeichnen, was die tätige Person macht. Backen, malen, lehren usw und diese Berufsbezeichnung bezeichnet in keiner Weise ob der Ausübende Mann, Frau, Kind, Homosexuell, Hobbyjäger oder Taub ist.
nein, nicht allein darauf, bitte alles beachten:gagitsch schrieb:Dien soziale Konstruktion scheint zumindest auf der Annahme zu beruhen, dass Männerberufe durch weibliche Tätigkeit schlechter werden? Was da die Tippsen die du sicher kennst zu sagen würden?
hier mal etwas, vielleicht verstehst Du dann, was Gesellschaft mit Geschlechterrollen und Geschlechterstereotypen zu tun hatTussinelda schrieb:Du negierst einfach mal das Patriarchat und die damit verbundene Sprachentwicklung.
Auch wenn es nicht "Bäcke" wäre, es wäre aber, hätten Frauen den Beruf ausüben können, eine andere Bezeichnung als Bäcker, männlich. Kann man schon daran sehen, dass typische Frauenberufe Bezeichnungen hatten, die kein männliches Pendant hatten. Hebamme. Krankenschwester. Oder daran, wie das Prestige eines Berufs leiden kann, wenn er weiblich wird. Sekretär/Sekretärin. Ein Sekretär war ein Mann in einer angesehenen Stellung, ein Geheimnisträger, Vertrauter....eine Sekretärin war die Vorzimmerdame, die "Tippse", die den Kaffee reicht.
Eine Geschlechterrolle oder Geschlechtsrolle ist im engeren Sinne die Summe von Verhaltensweisen, die in einer Kultur für ein bestimmtes Geschlecht als typisch oder akzeptabel gelten und Personen zugeschrieben werden.Quelle: Wikipedia: Geschlechterrolle


