Tussinelda schrieb:die Hoffnung, dass Du irgendetwas, was ich schreibe, verstehst, stirbt eben zuletzt
Sagt die die bei eigener Meinung ach so beharrlich ist. Aber die Hoffnung stirbt.
Tussinelda schrieb:ja, habe ich und ich habe Dir die Geschichte der Hebamme aufgezeigt. Und jetzt?
Lol, ich habe erklärt woher es kommt und du hast hinterher Wiki zitiert und dich nur auf den Beruf bezogen. Im Übrigen zeigt es, dass du ca 30 Minuten meine Ausführung entweder missachtet oder nicht wahrhaben wolltest. Deine Geschichte der Hebamme ist nur auf den Beruf bezogen, meine Erklärung war, wie es von der Hev(i)anna überhaupt zur Berufsgruppe Hebamme gekommen ist.
Tussinelda schrieb:es ist ein Frauenberuf, darum ging es, es ist eine Bezeichnung für Frauen, die diesen Beruf ausüben und es gibt keine männliche Form. Warum muss man alles mehrfach erklären?
Wer sagt denn das? Du investierst so viel Zeit und Kraft in das Verteidigen deiner Ideologie, dass du jetzt sogar die Rechte der Männer in Bezug auf einige Berufe hier negierst. So offensichtlich kann Männerverachtung kaum sein, du schaffst es...
Es gibt derzeit 67 männliche Hebammen in D. Oder sind das jetzt Frauen weil die den Beruf ausüben?
Im Übrigen werden auch Männer in diesem Beruf lt HebG als Hebammen bezeichnet.
Tussinelda schrieb:Das war ein Beispiel dafür, wie sich Berufe, die einmal nur männlichen Personen vorbehalten waren, ändern, wenn weibliche Personen sie ausüben.
Sehr schlechtes Beispiel. Vor Allem weil deine Bewertung so abwertend und subjektiv war.
Tussinelda schrieb:darum geht es doch gar nicht. Niemand denkt, dass eine Frau irgendwas schlechter machen würde als ein Mann. Es geht darum, dass viele Berufsbezeichnungen männlich sind, weil Frauen diese Berufe nicht ausübten/ausüben durften, konnten.
Hast du grad sagen wollen dein Tippsen Beispiel spielte keine Rolle.....
Wenn du nun sagst es durften oder konnten eine Seite der Menschen gewisse Sachen nicht, dann kannst du ja mal belegen das dies so war. Außer Papst fällt mir da keiner einer der nur einem Geschlecht möglich war. Und über Religion will ich hier nicht sprechen, das ist OT.
Auch vor 10-12T Jahren als die ersten Berufe bzw Tätigkeiten sich entwickelten durften und konnten Männer und Frauen erstmal alles, soweit es erlernt oder allg durchgeführt wurde. Das sich gewisse Präferenzen gebildet haben liegt aber nicht an dem Beruf oder an dem Geschlecht.
Tussinelda schrieb:es geht darum, warum Berufsbezeichnungen in der Regel männlich/maskulin sind und warum das dann generisch verwendet wurde
Ah jetzt kommst du wieder zu Worten wie "in der Regel" und generisch. Das finde ich gut, denn ich Verwies bereits, das Pauschalzuordnungen nicht richtig sind, ebenso verwies ich darauf das es um
ge·ne·risch
/genérisch/
Adjektiv
1.
Sprachwissenschaft
in allgemeingültigem Sinne [gebraucht]
"generisches(nicht spezifisches, beide Geschlechter umfassendes) Maskulinum"
geht.
Tussinelda schrieb:Deine Aufzählung ist völlig daneben alles was nach "Frau" kommt betreffend. Soll das witzig sein oder ist das nur ignorant?
Du hast es erkannt, es hat alles nicht mit Geschlecht zu tun, auch nicht mit Neigung oder Hobbys. Das Wort ist die Bezeichnung was der/diejenige ausübet. Der Beruf bzw die Tätigkeit die dann sich zum Beruf entwickelt hat wird bezeichnet und die wurde ja nicht als erstes benannt und dann getätigt, sondern man hat zuerst, und da ist es egal ob Mann oder Frau, gebacken, gejagt, gewaschen, genäht usw.
Genau darau fwill ich hinaus, ggf hast du es jetzt in der Richtung erkannt?! Der Bäcker backte, egal ob als Frau oder Mann, der Jäger jagte, egal ob das Gagistch oder Tussinelda war. Die Berufsbezeichnung ist nur die Folge der erlernten Tätigkeiten, die später sich in Berufe, Berufsgruppen, Zünften usw weiterentwickelten. Von daher beziehe ich meinen grundsätzlichen Ansatz zB Bäcker, Lehrer und Fischer oder Jäger wäre als Beruf nicht Geschlechtsbezogen. Erst die Entwicklung unserer Sprache hat dann die 3 Artikel hervorgebracht und den Nomen zugeordnet. Die Artikel machen aus der Berufsbezeichnung erst eine Geschlechtszuordnung.
Tussinelda schrieb:nein, nicht allein darauf, bitte alles beachten:
Tussinelda schrieb:Du negierst einfach mal das Patriarchat und die damit verbundene Sprachentwicklung.
Auch wenn es nicht "Bäcke" wäre, es wäre aber, hätten Frauen den Beruf ausüben können, eine andere Bezeichnung als Bäcker, männlich.
Nochmal ich negiere nichts. Und nochmal Frauen konnten auch Backen und das seit Tausenden Jahren.
https://www.peren-revues.fr/eugesta/131?lang=en#:~:text=Women%20from%20the%20earliest%20times,6%2D8)
https://tavolamediterranea.com/2018/06/14/baking-bread-romans-part-iii-panis-strikes-back/#:~:text=At%20this%20critical%20point%20in,people%20with%20their%20daily%20breadHier lese das mal und hör auf son Quatsch zu erzählen! In der Antike war zB Bäcker ein Frauenberuf und nicht eine patriarische Männerdomäne! Deine Männersichtweise ist wohl deutlich.
Groucho schrieb:Es ist nicht @Tussinelda, die so denkt sondern Teile der Gesellschaft
Wenn es Teile sind, dann geh ich da mit. Pauschal zu verweisen halte ich für falsch und da gebe ich Contra.