fassbinder1925 schrieb:Er hat eine alleinerziehende Mutter vertreten, die behauptet hat, dass der Schwager von Maria Furtwängler sie bis zur Besinnungslosigkeit gewürgt haben soll und sie Oral vergewaltigt hat. Dieser wurde dann Freigesprochen. Für ihn gilt natürlich auch die Unschuldsvermutung,
Auf o. g. Vergewaltigung wollte ich auch hinweisen. An dem Fall verdient Strate nichts, wenn ich mich richtig an u. g. Podcast erinnere. Die Frau ist (o. war) Opfer diverser Angriffe auf Social Media, seit sie gg. Burda vorging (Podcast).
Dass sich Strates Kritik im Cicero nicht gg. Fernandes richtet, sondern gg. die politischen Akteure, die den Fall Ulmen nun instrumentalisieren, hat hier niemand erwähnt:
Die Anschuldigungen von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen eröffnen der Politik die Chance, längst geplante Maßnahmen wie die Klarnamenpflicht im Internet voranzutreiben. Der Fall zeigt, wie private Tragödien zum Spielfeld für politische Inszenierungen werden können.
Quelle:
https://www.cicero.de/innenpolitik/fernandes-gegen-ulmen-die-demo-vor-dem-urteilU. g. Satz ist aus dem Kontext gerissen missverständlich, denn er richtet sich nicht gg. Fernandes:
Photographer73 schrieb:Richtig übler Beitrag von Strate.Ein solch goldener Moment scheint nun durch den öffentlich ausgetragenen Beziehungskrieg zweier Prominenter gekommen zu sein.
Der Satz davor benennt die AdressatInnen:
Umso elektrisierender wirkt die scheinbare Geistesgegenwart, mit der politische Akteure ihre Chancen zur Durchsetzung unpopulärer Ziele zu nutzen wissen. Ein solch goldener Moment scheint nun durch den öffentlich (…)
Auch im Fall Ulmen/Fernandes kommt die Demo vor dem Urteil. Anwesend sind die üblichen Einpeitscher, von Katrin Göring-Eckardt über Lisa Paus bis Saskia Esken. Auf dem Podium sorgt unter anderem Luisa Neubauer für Stimmung. Den Betroffenheitsvogel schoss wieder einmal Claudia Roth ab, die schon am Vorabend verkündet hatte: „Ich habe geweint, weil da so viel Schmerz war.“ Nägel mit Köpfen macht Stefanie Hubig (SPD), die einen bereits fertigen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt nun „zügig, wirksam und lückenlos“ auf den parlamentarischen Weg bringen will. Einen besseren Zeitpunkt für ein möglichst rigides Vorgehen hätte sich die Bundesjustizministerin tatsächlich kaum aussuchen können.
Grünen-Politikerin Ricarda Lang lobt währenddessen die NGO HateAid, welche in den letzten Jahren „Frauen wie Collien Fernandes geschützt“ habe . Tatsächlich hatte Geschäftsführerin Josephine Ballon ihren großen Auftritt gemeinsam mit Fernandes bereits in der ZDF-Doku zum Thema gehabt. Dabei handelt es sich um dieselbe Josephine Ballon, die in der CBS-Sendung „60 Minutes“ naseweis verkündet hatte: „Free speech needs boundaries!“, auf Deutsch: Freie Rede braucht Grenzen
(…)
Die Politik sollte endlich aufhören, sich zur Durchsetzung fragwürdiger Ziele des geifernden Mobs zu bedienen. Erfreulicherweise verstehen immer mehr Menschen die politische Absicht hinter dem plötzlichen Fokus auf einen prominenten Einzelfall. Klar ist schon jetzt: Der Boden, der hier vorbereitet wird, trägt keine freiheitlichen Früchte.
Quelle:
https://www.cicero.de/innenpolitik/fernandes-gegen-ulmen-die-demo-vor-dem-urteil
O. g. Vergewaltigungsfall hätte schon allein deshalb mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Protest verdient, weil die Öffentlichkeit vom Prozess ausgeschlossen wurde:
Der Neffe von Hubert Burda soll eine Bekannte vergewaltigt haben. Er bestreitet die Vorwürfe. Die Öffentlichkeit wird am Dienstag vom Prozess ausgeschlossen – obwohl das mutmaßliche Opfer sich Transparenz wünscht.
Quelle:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/prozess-gegen-franz-burda-oeffentlichkeit-frueh-ausgeschlossen-110742723.htmlPodcast unter u. g. Link:
Eine Frau, nennen wir sie Eva Schmidt, steht in Baden-Baden völlig aufgelöst vor der Wache: Franz Burda, aus der Verlegerdynastie Burda, habe sie soeben vergewaltigt. Man nimmt ihre Anzeige auf. Aber gegen den Tatverdächtigen finden praktisch keine Ermittlungen statt. Er bestreitet die Tat.
Quelle:
https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-02/vergewaltigungsvorwurf-franz-burda-baden-baden-verbrechen-podcastIn der ersten, frei zugänglichen Folge des Podcasts erfährt man, dass die Polizei in der besagten Nacht in Baden-Baden (in einer Schenke) erreichen gekonnt hätte, weil die Anzeigenerstatterin seine Handynummer hatte.
Im Bericht über den Freispruch steht u. a.:
Es habe zu viele Zweifel an der »Glaubhaftigkeit« der Zeugin gegeben, die Burda unter anderem vorwarf, sie gewürgt, ihr gedroht, ihr seinen erigierten Penis in den Mund gesteckt zu haben, soll es in der Urteilsbegründung geheißen haben.
(…)
Polizisten, die während des Prozesses aussagten, hatten die Glaubwürdigkeit der 43-Jährigen unterstrichen. Sie habe sehr emotional gewirkt, »ich fand keine Anhaltspunkte dafür, dass sie nicht die Wahrheit sagt«, zitierte etwa die »Süddeutsche Zeitung« eine Polizistin im Prozess, die die erste Vernehmung der Frau vornahm.
(…)
Der nun in Baden-Baden beendete nicht öffentliche Prozess war ein Fall von einiger Prominenz. Denn der Beschuldigte ist im Südwesten Deutschlands eine bekannte Persönlichkeit, millionenschwer und einflussreich (…)
Die Frau dagegen, die Burda beschuldigte, ist unbekannt und weniger vermögend. Sie ist 43 Jahre alt, alleinerziehende Mutter eines sieben Jahre alten Sohnes, der an einer schweren Erkrankung leidet.
Quelle:
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/baden-baden-franz-burda-von-vergewaltigungsvorwurf-freigesprochen-a-8d845cad-bb3f-4f65-ae18-0cb1977f4cb4Die "Badische Neueste Nachrichten" teilt die Ansicht der "Zeit" nicht:
Wie die „Zeit“ über Baden-Baden lästert und dem Gericht schwere Vorwürfe macht
Quelle:
https://bnn.de/mittelbaden/baden-baden/fall-franz-burda-wie-die-zeit-ueber-baden-baden-laestert-und-dem-gericht-schwere-vorwuerfe-macht