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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 14:05
moric schrieb:Seufz... nochmal... zu einer Störung kommt es nur dann, und dies wird mittlerweile von allen Sexualtherapeuten oder artverwandten Positionen so praktisch auch umgesetzt, wenn die so betroffenen Personen sich selber einem, auch ansteigenden, Leidensdruck ausgesetzt sehen.
Na dann, zeig mal wo der Leidensdruck im ICD oder DSM zwingend Voraussetzung ist. 


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 14:06
Alari schrieb:Wobei doch hier wieder ganz stark die Frage ist, warum in aller Welt meine Familie und meine Freunde ueberhaupt darauf reagieren sollten - weder meine Familie noch meine Freunde muessen irgendetwas von meinem Sexleben erfahren! Das geht doch nur mich und meinen Partner etwas an!
Ich denke, manche möchten sich vielleicht auch mal austauschen oder so?! Und das geht dann nicht so einfach, so nach dem Motto "Hi, ich bins .... , Du ich wollte nur mal fragen, kommst Du mal rüber auf nen Kaffee und sprichst mit mir bisschen über Sado Maso, ich fahr da voll drauf ab!". ^^ :D 


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 14:07
@Black_Canary
Also mit meiner Familie hab ich noch nie das Beduerfnis gehabt mich ueber Sex auszutauschen! :D Bei meinen Freunden wirklich nur mit einigen wenigen, und das sind dann Freunde, bei denen ich von vornherein weiss, dass sie fuer sowas Verstaendnis haben.


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 14:08
@Black_Canary

Boah, was ein Gedankengang... :D Ich bin zu blöd den "Daumen hoch" Smiley zu machen. :D

@Alari

In vielen BDSM Beziehungen spielt aber auch die Symbolik eine große Rolle, sei es nun der Ring der O, ein Halsband, was außerhalb getragen wird, eine Triskele o.ä. Es kommt halt immer darauf an, ob es eben nur innerhalb der eigenen 4 Wände gelebt werden soll oder auch außerhalb. Viele trauen sich da nicht, diese Thematik im Freundeskreis anzusprechen und wenden sich dann an BDSM Stammtische o.ä.


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 14:10
@Photographer73
Na wer die Symbolik erkennt, kam damit ja sowieso schonmal in Beruehrung und wird nicht gleich mit totalem Unverstaendnis reagieren wuerde ich mal meinen.


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 14:13
@Alari

Lesben trugen mal Fusskettchen als Signal. Aber damit rannte dann auch irgendwann jede Heten-Mutti rum. Swinger erkannten sich am Gummiband am Handgelenk, BDSMerInnen am Mini-Pferdehalfter am Autorückspiegel. ReiterInnen leider auch, was mal zu einer peinlichen Verwechslung bei einem Turnier führte. But that's a different story.

Inzwischen sind Symbole beliebig geworden.


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Kältezeit
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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 14:14
vincent schrieb:Ist leider Fakt, im psychologischem Studium spielt Freud keine Rolle. Ob irgendwelche Modelle noch rudimentär auf ihn zurückgehen, ist relativ wurscht. Wie gesagt, das Meiste ist überholt. 
Blödsinn. Auf seinen Erkenntnissen fußt die ganze Psychoanalyse.
vincent schrieb:Das ist doch etwas merkwürdig, findest du nicht? In keinster Weise wollen wir solche Verhaltensmerkmale im Alltag und in der zwischenmenschlichen Beziehung, gar mit völlig Fremden oder auch vertrauteren Personen, aber wenn es um den Sex geht, ist es auf einmal völlig in Ordnung.
Bäm! Und da wären wir wieder beim Feminismus (der gut ist und war, manche Auswüchse daraus aber leider nicht). In einer Gesellschaft, in der dem Mann suggeriert wird, er dürfe nicht dominanter auftreten, als eine Frau, wo kann er seine ureigenen Triebe (wo wir wieder bei Freud wären) überhaupt noch ausleben? Richtig, beim Sex.

Er holt sich nur das, was er für seine Bedürfnisbefriedigung benötigt.

Es ist sogar erwiesen, dass gerade Menschen, die sehr erfolgreich im Leben stehen, Führungspositionen inne haben, sich gerne auch einmal sexuell dominieren lassen. Wieso ist das so? Weil es schön ist, die Rolle abzugeben, weil man übersättigt ist, genug Dominanz im Alltag ausgelebt hat. Sich auch mal fallen lassen möchte.

Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich spreche hier immernoch von Menschen, denen es darum geht, ihre Urtriebe auszuleben, die mental gesund sind und nicht von denen, die es tun, weil sie z. B. unter einer Persönlichkeitsstörung leiden.


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 14:37
@Kältezeit
Die fußt nicht nur auf seinen Erkenntnissen, er hat sie begründet. Die Psychoanalyse ist aber nur ein Teil der Psychologie und selbst in der Analyse spielt er heutzutage kaum noch eine Rolle. 


Du hast so ein gestörtes Männer- und Frauenbild, ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Wie bitte kommst du darauf, dass des Mannes ureigenster Trieb, die Dominanz über die Frau sein müsste? 
Vor allem in jeder Hinsicht, also nicht nur der sexuellen, die ja dann nur ein Ventil ist für die in den restlichen Beziehung unterdrückte Dominanz. Ich bin mir ziemlich sicher, dass deine Vorstellung nicht mal mehr für Neanderthaler gültig ist. 


Aber bleiben wir mal bei deiner Vorstellung von Dominanz. Was für eine Art von Dominanz ist das bitte, wenn man sich von der Gesellschaft was diktieren lässt, und sich als Kompensation dafür, die Frau im Bett prügeln oder sonst irgendwie demütigen muss. Das ist doch in keinster Weise dominant. Das ist schwach und unterwürfig. 
Kältezeit schrieb:Er holt sich nur das, was er für seine Bedürfnisbefriedigung benötigt.
Ja, schön. Degradiere die Frau zu einem bloßen Objekt für den Mann. 


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:26
Kältezeit schrieb: In einer Gesellschaft, in der dem Mann suggeriert wird, er dürfe nicht dominanter auftreten, als eine Frau
die Gesellschaft möchte ich mal sehen. Wie kommst du darauf dass das so wäre? 


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:30
vincent schrieb:Na dann, zeig mal wo der Leidensdruck im ICD oder DSM zwingend Voraussetzung ist. 
Beim DIMDI gibt es ja den ICD auch Online, selbst zum Download, zu finden.

Es steht so dort noch nicht drin, das stimmt, weil die Überarbeitung diesen Postens noch nicht vorgenommen worden ist... ich hoffe, dass das aber mal in nächster Zeit passiert... mit den anderen Posten der F65 Gruppe ist das, teilweise, schon geschehen.

Dennoch... ich schrieb ja auch, wie mittlerweile in der Praxis verfahren wird... und da wird ganz sicher nicht mehr von einem "Gestörten" Menschen gesprochen, sondern mehr von einem zu Behandelnden statt Patienten. Weil Patient eben zu sehr nach "krank" klingt... und wenn man eben behandelt, wird oft auch eher der depressive Zustand, der wohl öfters diesbezüglich einhergeht, therapiert.

Wenn natürlich eine schwere depressive Episode besteht, kann nur noch ein stationärer Aufenthalt helfen... keine ambulante Therapie hat da noch eine Chance... mittelgradige Episoden sind mit einer Tagesklinik noch möglich, denke ich.

Oder hast du andere Erfahrungen in diesem Bereich gemacht?


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Kältezeit
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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:33
vincent schrieb:Du hast so ein gestörtes Männer- und Frauenbild, ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
Komisch, genau das selbe dachte ich eigentlich die ganze Zeit von dir, seitdem ich deine Beiträge hier im Thread gelesen habe.
vincent schrieb:Wie bitte kommst du darauf, dass des Mannes ureigenster Trieb, die Dominanz über die Frau sein müsste? 
Vor allem in jeder Hinsicht, also nicht nur der sexuellen, die ja dann nur ein Ventil ist für die in den restlichen Beziehung unterdrückte Dominanz. Ich bin mir ziemlich sicher, dass deine Vorstellung nicht mal mehr für Neanderthaler gültig ist.
Auch hier ist die Evolutionsbiologie die Lösung, ob du es glauben willst, oder nicht.
Die sexuelle Selektion z.B. findet unterbewusst statt und hilft bei der Auswahl der Fortpflanzungspartner. So wirken dominante Männer anziehender auf die meisten Frauen. Wir selektieren tatsächlich noch genauso wie unsere Steinzeitvorfahren. Uga Aga. ;)

Und die Triebe, die in uns wohnen, die haben sich auch nicht erst irgendwann während des 20. Jahrhunderts entwickelt, sondern sind tief in uns verankert.
Versteh mich nicht falsch. Ich finde es richtig, dass Frauen sich emanzipierten und nun nicht mehr dem Mann untergeordnet leben müssen. Aber auch ein künstlich erschaffenes Matriarchat ändert nichts an den Urtrieben, die nunmal aber ausgelebt werden müssen. Und wie könnte das besser geschehen, als durch sexuelle Interaktion?

Wobei ich dir zustimmen muss: auch ich finde die Rollenspiele, in denen man sich als Kind / Baby verkleidet abartig. Garnicht mal den Part, der sich in die Rolle begibt, sondern eher den, der einen Lustgewinn dadurch enthält, mit einem (sich vorgestellten) Kind zu verkehren. Auch Sado-Maso-Spielchen, in denen Blut fliesst oder andere Praktiken angewandt werden, die sehr schmerzlich sein müssen, empfinde ich als bedenklich. Und hier bin ich auch der Meinung, dass sowohl der devote, als auch der dominante Part "nicht alle Latten am Zaun" haben können. Aber du hast alle BDSMler über einen Kamm geschert, sie kollektiv als gestört bezeichnet, wobei die Extremen - würde ich behaupten - in der Unterzahl sind.


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:36
@Syrah
Kann ich dir sagen. Sie projiziert ihre Vorstellung und Wünsche auf die Gesellschaft.^^

@moric
Willkommen in der euphemistischen Tretmühle. Ein unbehandelter Mensch liest sich auch nicht gerade angenehm. 
Du verwechselst da aber etwas. In der Praxis wird man eben auch nur mit Menschen zu tun haben, die durch den Leidensdruck geprägt, in Erscheinung treten und deshalb als Patient oder meinetwegen zu behandelnde Menschen Gesicht finden. Daraus kann man aber immer noch nicht schließen, dass nur Menschen gestört wären, die einen Leidensdruck verspüren. Ich finde die Definition auch unsinnig. 

Lass uns das doch mal durchgehen. Könntest du einen Menschen, der nur eine Erektion bekommt, wenn er eine Frau blutig schlägt, noch als ungestört bezeichnen? Er kann damit völlig glücklich leben und kein Leidensdruck verspüren, vielleicht weil er eben den Part gefunden hat, der das selbst auch mitmacht.
moric schrieb:Oder hast du andere Erfahrungen in diesem Bereich gemacht?
Mehr oder weniger. Hat allerdings gar nicht viel mit dem Thema zu tun. 


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Kältezeit
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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:40
Syrah schrieb:die Gesellschaft möchte ich mal sehen. Wie kommst du darauf dass das so wäre? 
Das erlebe ich tagtäglich. Zum Beispiel hier im Thread, wenn Männer vor lauter Triebkastration und Prüderie sogar das graueste Mäuschen überbieten ... :troll:


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:44
@Kältezeit
komisch, ich erlebe das Gegenteil tagtäglich. Aber wie kommst du jetzt eigentlich auf Prüderie? Hatte mich auf das:
Kältezeit schrieb: In einer Gesellschaft, in der dem Mann suggeriert wird, er dürfe nicht dominanter auftreten, als eine Frau,
bezogen. Prüderie ist doch nicht gleich das Gegenteil von Dominanz. Zwei Paar Schuhe.


Triebkastration? Lustiger Ausdruck habe ich noch nie gehört. Aber vielleicht sind sie nicht triebkastriert sondern haben sich einfach frei gemacht davon den harten Kerl raushängen lassen zu müssen und sind ganz einfach authentisch. 

Du bist doch eine Frau wenn ich fragen darf, oder?


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:45
@Kältezeit

Worum gehts dir? Um Freud? Die Evolutionsbiologie? Oder die Evolutionspsychologie?


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Kältezeit
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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:48
@Syrah
Mit Prüderie bezog ich mich auf meinen Mitdiskutanten.

@Dogmatix
Och, es geht hier um alles so'n bißchen, hab ich das Gefühl. Aber eigentlich eher um die Klarstellung, dass nicht jeder BDSMler psychisch gestört sein oder eine verkappte Vorstellung von Sexualität haben muss.
Du könntest ja auch mal einen interessanten Diskussionansatz einwerfen. :)


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09.02.2017 um 15:54
Kältezeit schrieb:Auch hier ist die Evolutionsbiologie die Lösung, ob du es glauben willst, oder nicht.
Die sexuelle Selektion z.B. findet unterbewusst statt und hilft bei der Auswahl der Fortpflanzungspartner. So wirken dominante Männer anziehender auf die meisten Frauen. Wir selektieren tatsächlich noch genauso wie unsere Steinzeitvorfahren. Uga Aga. ;)
Ja, Uga Aga deine Argumentation. Die sexuelle Selektion basiert auf zwar auch körperlichen und verhaltenstypischen Merkmalen, aber eine Dominanz als positives Kriterium musst du erst mal belegen. Das ist in vielerlei Hinsicht nonsense. Die Big Five machen wenig Unterschiede in der Struktur zwischen Mann und Frau. Die sind auch eher durch Testo bedingte Aggressionsunterschiede noch eher erklärbar. 
Kältezeit schrieb:Und die Triebe, die in uns wohnen, die haben sich auch nicht erst irgendwann während des 20. Jahrhunderts entwickelt, sondern sind tief in uns verankert.
Ja, die Triebe musst du aber erstmal belegen. Immer noch, einfach in den Raum schmeißen, reicht nicht. 
Kältezeit schrieb: Ich finde es richtig, dass Frauen sich emanzipierten und nun nicht mehr dem Mann untergeordnet leben müssen. Aber auch ein künstlich erschaffenes Matriarchat ändert nichts an den Urtrieben, die nunmal aber ausgelebt werden müssen.
Genau sowas verrät eben die chauvinistische Denkweise. Eine Emanzipation führt bei dir wohl automatisch zu einem künstlichen Matriarchat, statt zu einer gleicheberechtigten Gesellschaft. Irgendwas muss bei dir immer das andere beherrschen, dominieren. Verstehe wer will.  
Kältezeit schrieb:Aber du hast alle BDSMler über einen Kamm geschert, sie kollektiv als gestört bezeichnet, wobei die Extremen - würde ich behaupten - in der Unterzahl sind
Ansichtssache. Ich finde BDSM an sich schon extrem. Die "harmlosen" Arten der Machtkämpfe, leichte Dominanz etc. würde ich gar nicht darunter einordnen. Das würden wohl auch die meisten Menschen sehen, die das ausüben ohne sich als BDSM'ler zu betrachten. Deiner Vorstellung nach müsste ja ohnehin jeder im Kern ein BDSM'ler sein. 


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Warum mögen manche Menschen so Dinge wie BDSM?

09.02.2017 um 15:59
vincent schrieb:Lass uns das doch mal durchgehen. Könntest du einen Menschen, der nur eine Erektion bekommt, wenn er eine Frau blutig schlägt, noch als ungestört bezeichnen?
Hm... gehen wir doch lieber von einem Mann aus, der die Frau, mit ihrer Zustimmung, mit, sagen wir, Nadeln unter anderem zum leichten bluten bringt... und beide daraus einen Lustgewinn ziehen.

Ist für mich auch schwer vorstellbar, aber darum geht es nicht, wie ich das empfinde, sondern darum, wie die besagten Parteien dies wahr nehmen.

Nein, das ist für mich keine Störung im sexualpsychosomatischen Bereich. Und das sehe ich eindeutig so.

Wenn jemand einen anderen blutig schlägt, wie du es oben geschrieben hast, dann muss ich natürlich auch wissen, was genau du darunter verstehst... wenn wirklich starke Hämotome entstehen, dann muss man ja schon, unter Umständen, den Ambulanzdienst rufen.

Da sehe ich natürlich auch nicht mehr den Lustgewinn im Vordergrund, wie gut begründet der auch sein soll, in einem solchen Fall steht der Schutz der körperlichen Unversehrtheit im Fokus... und ich würde auch verlangen, dass Unbeteiligte in solchen Fällen einen Notarzt verständigen oder sofort einschreiten, um diese Körperverletzung, was es ja dann ist, zu unterbinden.

Aber ich denke, DAS ist hier ganz sicher nicht gemeint, über was wir diskutieren wollen, oder?


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09.02.2017 um 16:00
Kältezeit schrieb:dass nicht jeder BDSMler psychisch gestört sein oder eine verkappte Vorstellung von Sexualität haben muss.
Gestört, oder wie @vincent sagt, "pervers" -- da würde ich dir @Kältezeit sogar recht geben -- ist: relativ. Das ist so ne Sache mit dem Perversen oder den Perversionen: eben auch eine geschichtliche.


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Kältezeit
ehemaliges Mitglied

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09.02.2017 um 16:00
vincent schrieb: Die sexuelle Selektion basiert auf zwar auch körperlichen und verhaltenstypischen Merkmalen, aber eine Dominanz als positives Kriterium musst du erst mal belegen.
Nein, muss ich nicht, da dies schon Wissenschaftler für mich getan haben ..
vincent schrieb:Ja, die Triebe musst du aber erstmal belegen. Immer noch, einfach in den Raum schmeißen, reicht nicht. 
Einmal in dich reinhorchen, ohne den ganzen Schnodder, der dir anerzogen wurde und deine Ur-Triebe unterdrücken soll, deine Sexualität verfälscht, würde auch reichen.

Aber gerne suche ich dir später auch noch Links dazu heraus. ;)
vincent schrieb:Deiner Vorstellung nach müsste ja ohnehin jeder im Kern ein BDSM'ler sein. 
Andersherum wird ein Schuh daraus: Jeder BSDMler ist im Kern einer von uns, nur leben diese es eben auch extremer aus..
Ich mag das nicht selbst praktizieren, aber per se als Störung deklarieren und mich künstlich darüber echauffieren, weil der Lutz gerne seine Magda mit der Neunschwänzigen streichelt? Nö.


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