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Selbstjustiz im folgenden Fall?

2.468 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Mord, Vergewaltigung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Selbstjustiz im folgenden Fall?

25.07.2014 um 10:46
@CthulhusPrison
wo sollen sie sich denn outen? In einem kleinen geheimen Keller, von dem niemand weiß, auch die Pädophilen nicht? Man muss tolerant genug sein, die Hilfe zu gewähren, bereit zu stellen und den Hilfesuchenden KEIN Stigma aufzudrücken, sonst kann Hilfe/Therapie ja gar nicht funktionieren.
Willst Du eine Therapiestätte für Pädophile als Nachbar? Was sollte an der Tür stehen? CVJM? So als Tarnung? WEM können sich den Pädophile anvertrauen? WO finden sie Hilfe? Es braucht eben die Gesellschaft, um Hilfe zu bieten, man darf sich nicht grundsätzlich angeekelt von Pädophilen abwenden, das funktioniert nicht, wenn sie Hilfe bekommen sollen und wollen.


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Selbstjustiz im folgenden Fall?

25.07.2014 um 10:55
Pädophile sollten sich meiner Meinung nach von Kindern fern halten und in psychologische Behandlung begeben.

Ich finde diesen Kram nicht gut, von wegen:,,Die haben Kinder doch bloß ganz doll lieb, ist doch nichts schlimmes und die armen Leute dürfen ihre Liebe nicht ausleben ".

Ich mag Kinder und Babies auch gerne, aber nicht in Hinsicht auf Liebe oder gar Sexualität.

Bei wem das der Fall ist, wer auf Kinder steht, der gehört in Behandlung, jedenfalls finde ich es nicht akzeptabel, wenn solche eine Person mit Kindern zusammenarbeitet usw.

Das fällt für mich in den Bereich:,,Will ich nicht akzeptieren!"

Und ich sehe auch nicht, warum man da jetzt eine,, outing-Diskussion " draußen machen soll?
Das soll doch dann in die Richtung gehen, dass bei anderen Leuten die Ansicht bewirkt würde, Pädophilie sei ja eigentlich gar nichts negatives, NAMBLA forward, die Knabenliebe gab's schon bei den alten Römern usw.

Nein, echt nicht. Wir sollten mit dieser ständigen, alles verstehenden und akzeptierenden Haltung, die sich heute ausgebreitet hat, aufhören und klare Grenzen setzen bei dem, was wir akzeptieren und wofür wir Verständnis entwickeln wollen.

Dieser,, outing"-Kram bei Pädophilie führt aus meiner Sicht zu einer Aufweichung dieser Grenzen.

Wir müssen nicht jede Eigenart akzeptieren und tolerieren, dazu zählt auch Pädophilie.

Die Unversehrtheit von Kindern ist wichtiger.
Wenn jemandem wirklich an der Person gelegen ist, dann wartet er auch, bis sie sich entwickelt hat und körperlich und geistig gereift und erwachsen ist.
Wenn jemand nur auf Kinder steht, dann ist das eine rein sexuelle Sache und da sage ich:,,Pech, Kinder sind tabu!"


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25.07.2014 um 11:01
@Kc
Zitat von KcKc schrieb:Ich finde diesen Kram nicht gut, von wegen:,,Die haben Kinder doch bloß ganz doll lieb, ist doch nichts schlimmes und die armen Leute dürfen ihre Liebe nicht ausleben ".
Ich kenne keinen menschen der das je gesagt oder gedacht hätte Oo
Zitat von KcKc schrieb:Das soll doch dann in die Richtung gehen, dass bei anderen Leuten die Ansicht bewirkt würde, Pädophilie sei ja eigentlich gar nichts negatives, NAMBLA forward, die Knabenliebe gab's schon bei den alten Römern usw.
Nein, es soll die Angst sich zu outen deswegen verringert werden weil dann erst hilfsangebote angenommen werden. Derjenige soll sagen können und akzeptieren können das er ein problem hat damit ihm geholfen werden kann. Keiner redet davon das man das gut finden soll.
Zitat von KcKc schrieb:Dieser,, outing"-Kram bei Pädophilie führt aus meiner Sicht zu einer Aufweichung dieser Grenzen.
Tut es eben grade nicht.


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25.07.2014 um 11:01
Zitat von KcKc schrieb:Wenn jemand nur auf Kinder steht, dann ist das eine rein sexuelle Sache und da sage ich:,,Pech, Kinder sind tabu!"
Was auch vollkommen korrekt ist. Aber es gibt nunmal Menschen, die auf Kinder stehen, und die haben sich das nicht ausgesucht. Das heisst, man muss auf irgendeine Art mit ihnen umgehen, und wie willst Du das erreichen wenn nicht mit einem Minimum an Akzeptanz? Nicht akzeptieren wollen ist da der absolut falsche Weg, weil es wie gesagt die Leute nunmal gibt und sie dadurch, dass man die Augen verschliesst und so tut als gaebe es sowas nicht nicht verschwinden!


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25.07.2014 um 11:08
@Tussinelda

Wenn Pädophile ihr Problem in den Griff bekommen wollen, dann sollen sie sich in psychologische Behandlung begeben.

Ich glaub, es wird wohl kaum jemand, jedenfalls nicht, wenn er Kinder hat, neben einem Pädo wohnen wollen, weil da immer der Gedanke im Köpf vorhanden ist, dass der die eigenen Kinder anmachen und gar missbrauchen könnte.

Da dann mit Argumentationen zu kommen, die Gefahr sei doch gar nicht so groß, statistisch sei der Täter meist ein Familienmitglied oder Freund, man müsse dem Pädophilen doch Verständnis entgegen bringen und ihn tolerieren, das finde ich irgendwo etwas überheblich, altklug und weltfremd.

Weil ich alle Menschen als Menschen achte, achte ich auch Pädos als Menschen. Aber für mich ist da ganz klar die Grenze - ich will das nicht akzeptieren und tolerieren, wenn jemand auf Kinder steht!
Und auch nicht neben einer solchen Person wohnen, wenn ich selbst Kinder hätte.

Irgendwo muss auch Schluss sein mit diesem pseudointellektuellen, aufgeklärten und übertoleranten Gehabe :D

Man soll Pädophilen nicht ihre Menschenwürde absprechen, sie außerhalb des Rechtsstaates verfolgen oder ihr Leben kaputt machen durch öffentliche Pranger.

Aber mehr können sie aus meiner Sicht nicht an Freundlichkeit usw. verlangen. Bitte ab zum Psychologen mit denen, was auch gern die KK bezahlen kann.


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25.07.2014 um 11:11
@Kc
Du hast da offensichtlich so einiges völlig falsch verstanden. Wie soll einem Menschen in irgendeiner Form geholfen werden, somit auch die Gesellschaft, die Kinder geschützt werden, wenn dieser Mensch nicht sagen kann/darf, dass er Hilfe braucht, dass er ein Problem hat? Darum geht es. Man kann Probleme nur angehen, wenn man sie benennt und Lösungen anbietet, wenn dies aber gleichzeitig bedeutet, von der Gesellschaft oder Dir in diesem Fall, nicht akzeptiert zu werden, abgesondert zu werden, als nicht tolerierbar bewertet zu werden, wie soll man denn dann dies als "Hilfe" verstehen können? Man ist gebrandmarkt, egal, ob man jemals etwas einem Kind getan hat oder tun würde. Man ist isoliert, ausgegrenzt, auch wenn man nie etwas getan hat. Nur weil man nicht möchte, dass jemals etwas passiert.
Pädophilie ist auch keine "Eigenart", keine persönliche "Macke", die man eben so hat.
Woher willst Du denn wissen, ob neben Dir ein Pädophiler wohnt, wenn dieser sich, aufgrund des gesellschaftlichen Stigmas sowieso nie outen würde?


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25.07.2014 um 11:21
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Was empfindest Du denn ueberhaupt als Verharmlosung?
Ich will ehrlich gesagt nicht noch mal deine Aussagen zitieren bezüglich, dass Pädophilie an sich nicht das Problem ist, das die wenigsten Pädophilien straffällig werden oder von denen ja eh nur 12 bis 20% Kinder missbrauchen...
Zitat von aseria23aseria23 schrieb:Klar würdest du das. Und danach ne runde auf ner wolke rumfliegen
Aber nicht auf Wolke sieben. :D
Nein, echt nicht. Wir sollten mit dieser ständigen, alles verstehenden und akzeptierenden Haltung, die sich heute ausgebreitet hat, aufhören und klare Grenzen setzen bei dem, was wir akzeptieren und wofür wir Verständnis entwickeln wollen.

Wir müssen nicht jede Eigenart akzeptieren und tolerieren, dazu zählt auch Pädophilie.
Dem kann ich nur zustimmen.


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25.07.2014 um 11:32
Zitat von KcKc schrieb:Wir sollten mit dieser ständigen, alles verstehenden und akzeptierenden Haltung, die sich heute ausgebreitet hat, aufhören
Wer genau hat diese Haltung gegenüber Pädophilen? Irgendwer hier?

Wenn man sich wünscht, dass Pädophile Hilfe bekommen, und daran glaubt dass das KInder schützen kann, und deshalb nicht möchte dass alle gleich zuschlagen, wenn sie davon erfahren dass jemand pädophil ist, dann hat das mit nichts damit zu tun, dass man nicht
Zitat von KcKc schrieb:klare Grenzen setzen bei dem, was wir akzeptieren und wofür wir Verständnis entwickeln
würde.

Wir müssen sowieso akzeptieren, dass es Pädophile gibt - und auch, dass es immer eine Gefahr für die Kinder gibt, missbraucht zu werden. Auch, wenn kein Pädophiler weit und breit lebt.
Die Verheimilchung der Neigung löst das Problem nicht, sondern macht es noch grösser.


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25.07.2014 um 11:39
@CthulhusPrison
Also ist ein Verharmlosen fuer Dich das Nennen von Fakten. Aha. Interessant. Also lieber noch verteufeln und gleich eine Hexenjagd beginnen. Loest das Problem bestimmt!


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25.07.2014 um 11:42
@aseria23
Zitat von aseria23aseria23 schrieb:Nein, es soll die Angst sich zu outen deswegen verringert werden weil dann erst hilfsangebote angenommen werden. Derjenige soll sagen können und akzeptieren können das er ein problem hat damit ihm geholfen werden kann. Keiner redet davon das man das gut finden soll.
Die Person muss sich das selbst eingestehen, dass sie ein Problem hat. Dann kann sie auch Hilfen wahrnehmen. Dazu ist kein öffentliches Outing nötig als:,,Ich bin Mike und ich bin pädophil! "
Ich bin der Ansicht, das würde im Gegenteil der erste Schritt zu einer Akzeptanz und zu einem,, ist doch nicht so schlimm, wenn du pädophil bist" führen.
Und was kommt dann weiter? Wird als nächstes vielleicht gefordert, wie z.B. die amerikanische NAMBLA das macht, anzuerkennen, dass Pädophilie etwas ganz normales und okay sei?

Würde wohl so kommen, denke ich.

Das Eingeständnis eines Problems muss jeder für sich selbst treffen, damit er es auch angehen kann. Man sollte Pädophilie nicht als normal und okay betrachten.

@Alarmi
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Aber es gibt nunmal Menschen, die auf Kinder stehen, und die haben sich das nicht ausgesucht.
Tja. Und weiter? Das ist doch kein Argument, von wegen:,,Die haben sich das nicht ausgesucht, also muss man es auch akzeptieren."

Es gibt auch Menschen, die sind von Natur aus gewalttätiger und neigen eben dazu, Schwierigkeiten mit den Fäusten zu regeln oder sogar mit Waffen. Die haben sich das auch nicht unbedingt ausgesucht, sondern sind so.
Akzeptieren wir das deshalb, zum Beispiel bei häuslicher Gewalt?
,,Naja, der schlägt halt gerne zu, ist eben so..."?

Denke, das tun wir nicht ;)
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Das heisst, man muss auf irgendeine Art mit ihnen umgehen, und wie willst Du das erreichen wenn nicht mit einem Minimum an Akzeptanz?
Ja, haben wir, eine Art für den Umgang. Bei Verbrechen wie sexueller Belästigung oder Missbrauch gibt es entsprechende Strafen. Und wenn das noch nicht passiert ist, beziehungsweise als Zusatz dazu, gibt es psychologische Therapien.

Pädophilie zu akzeptieren würde auch bedeuten:,,So schlimm ist das ja nicht" - womit sich doch dann im nächsten Schritt die Frage stellt, wozu die Leute sich denn dann überhaupt therapieren lassen sollen, wenn doch eigentlich kein Problem vorliegt? Und warum sollten sie bestraft werden für ihre Neigung und daraus resultierenden Handlungen?

Verständnis und Akzeptanz sind ja grundsätzlich eine schöne Sache.

Wir neigen aber heute dazu, dies zu weit treiben zu wollen, was zu einer Beliebigkeit und Wertelosigkeit in der Gesellschaft führt, zu dem Irrglauben, man müsse irgendwie alles, jede Eigenart, akzeptieren.

Das stelle ich in Frage, das müssen wir nicht. Trotzdem können wir eine tolerante Gesellschaft sein, in vernünftigen Grenzen.


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25.07.2014 um 11:46
Zitat von KcKc schrieb:Es gibt auch Menschen, die sind von Natur aus gewalttätiger und neigen eben dazu, Schwierigkeiten mit den Fäusten zu regeln oder sogar mit Waffen. Die haben sich das auch nicht unbedingt ausgesucht, sondern sind so.
Akzeptieren wir das deshalb, zum Beispiel bei häuslicher Gewalt?
,,Naja, der schlägt halt gerne zu, ist eben so..."?

Denke, das tun wir nicht ;)
Hat auch hier keiner behauptet! Niemand hat behauptet, dass man Kindesmissbrauch akzeptieren soll, auch wenn Du versuchst das hier so hinzustellen!
Zitat von KcKc schrieb:Ja, haben wir, eine Art für den Umgang. Bei Verbrechen wie sexueller Belästigung oder Missbrauch gibt es entsprechende Strafen. Und wenn das noch nicht passiert ist, beziehungsweise als Zusatz dazu, gibt es psychologische Therapien.
Die Bereitschaft, sich einer solchen Therapie zu oeffnen, ist aber weitaus groesser, wenn eine gewisse Akzeptanz im Umfeld besteht, als wenn schon von vornherein ein Stempel aufgedrueckt wird und die Person sowieso persona non grata ist. Es gibt Leute, die schaemen sich fuer ihre Depressionen! Was glaubst Du, wie es Paedophilen geht?
Zitat von KcKc schrieb:Pädophilie zu akzeptieren würde auch bedeuten:,,So schlimm ist das ja nicht" - womit sich doch dann im nächsten Schritt die Frage stellt, wozu die Leute sich denn dann überhaupt therapieren lassen sollen, wenn doch eigentlich kein Problem vorliegt? Und warum sollten sie bestraft werden für ihre Neigung und daraus resultierenden Handlungen?
Nein, genau das bedeutet es nicht! Paedophilie zu akzeptieren bedeutet, es als das anzuerkennen, was es ist, und entsprechend damit umzugehen!


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25.07.2014 um 11:47
@Alarmi
Ich gehöre wenigstens nicht zu den Gut-Menschen die vor Scheinheiligkeit nur so triefen. Auf der einen Seite sagen, ich reiche Pädophilien die Hand, ich will ihnen helfen, komm lass dir helfen und streichel ihnen gütig über den Kopf (überspitzt) und im gleichen Atemzug sagen aber halte dich bitte von meinen Kindern fern! Ich finde das scheinheilig. Und du legst der Öffentlichkeit die Verantwortung in die Hand, nicht den der die psychische Störung hat.


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Selbstjustiz im folgenden Fall?

25.07.2014 um 11:48
In dem vorliegenden Fall wäre mein Leben bereits beendet. Ich würde den Täter fangen, qualvoll foltern und schließlich, nach ein paar Tagen oder Wochen töten!


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25.07.2014 um 11:48
@Kc
man sollte bei psychischen Störungen keine Unterschiede machen, was man akzeptieren kann und was nicht. Wenn ein Mensch krank oder gestört ist, dann kann dieser Mensch nichts dafür und dann hat die soziale (????) Gesellschaft dafür zu sorgen, dass dieser Mensch nicht diskriminiert wird und Hilfe bekommt. Das ist nicht gleichbedeutend damit, Kinder absichtlich und bewusst einem Risiko auszusetzen.


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Selbstjustiz im folgenden Fall?

25.07.2014 um 11:49
@CthulhusPrison
Was ist daran scheinheilig? Dass ich dafuer bin, das Paedophilen geholfen wird, hat doch absolut nichts damit zu tun, dass ich finde, dass sie mit Kindern im Zweifelsfall besser keinen Kontakt haben sollten, solange nicht sicher ist, ob sie damit umgehen koennen.

Und natuerlich liegt die Hauptverantwortung beim Betroffenen. Man muss ihm aber eben die Moeglichkeit geben, Hilfe zu bekommen, und ihn nicht durch ein gesellschaftliches Stigma von vornherein ins Abseits schieben.


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25.07.2014 um 11:52
@Tussinelda
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Wie soll einem Menschen in irgendeiner Form geholfen werden, somit auch die Gesellschaft, die Kinder geschützt werden, wenn dieser Mensch nicht sagen kann/darf, dass er Hilfe braucht, dass er ein Problem hat? Darum geht es. Man kann Probleme nur angehen, wenn man sie benennt und Lösungen anbietet, wenn dies aber gleichzeitig bedeutet, von der Gesellschaft oder Dir in diesem Fall, nicht akzeptiert zu werden, abgesondert zu werden, als nicht tolerierbar bewertet zu werden, wie soll man denn dann dies als "Hilfe" verstehen können? Man ist gebrandmarkt, egal, ob man jemals etwas einem Kind getan hat oder tun würde. Man ist isoliert, ausgegrenzt, auch wenn man nie etwas getan hat. Nur weil man nicht möchte, dass jemals etwas passiert.
Die Person gesteht sich ein, dass sie auf Kinder steht. Und sie merkt an der Reaktion der Gesellschaft, dass dies ein Problem ist. Also kann sie zum Psychologen gehen und eine Therapie beginnen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Sowas kann sogar von der Krankenkasse bezahlt werden, nicht alle Psychologen arbeiten nur mit PV und Selbstzahlern.

Dafür kann man auch gerne Kampagnen machen und für diese und andere Hilfsangebote werben.

Dafür muss und sollte man aber nicht so verständnisvoll tun, dass es praktisch scheint, als habe ein Pädophiler doch gar kein Problem.

Wenn ihn die Gesellschaft so akzeptiert, wie er ist, warum soll der sich denn dann überhaupt in Behandlung begeben wegen seiner Neigung? Also ich würde sowas dann nicht machen, wenn für mich die Botschaft rüberkäme, dass ich eigentlich kein Problem hätte und man mich so akzeptiert :D
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Woher willst Du denn wissen, ob neben Dir ein Pädophiler wohnt, wenn dieser sich, aufgrund des gesellschaftlichen Stigmas sowieso nie outen würde?
Weiss ich nicht.
Na und? Ich weiss viele Dinge über meine Nachbarn nicht. Aber ich richte mein Handeln ihnen gegenüber nach dem, was ich weiss.
Angenommen, ich würde erfahren, dass der eine Nachbar ständig seine Familie schlägt, dann wäre ich sicherlich auch nicht mehr übermäßig freundlich zu dem, selbst dann, wenn wir vorher gut ausgekommen wären. Neues Wissen, neue Handlung.


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25.07.2014 um 12:00
Zitat von FrankerFranker schrieb:In dem vorliegenden Fall wäre mein Leben bereits beendet. Ich würde den Täter fangen, qualvoll foltern und schließlich, nach ein paar Tagen oder Wochen töten!
Nunja, das ist ja schon öfters passiert.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Und natuerlich liegt die Hauptverantwortung beim Betroffenen. Man muss ihm aber eben die Moeglichkeit geben, Hilfe zu bekommen, und ihn nicht durch ein gesellschaftliches Stigma von vornherein ins Abseits schieben.
Die Möglichkeiten gibt es doch. Und ein Pädophiler gehört für mich von vornherein ins Abseits bis seine Störung geheilt ist. Aber da das nicht möglich ist, ist, bleibt und wird er dort auch bleiben.


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Selbstjustiz im folgenden Fall?

25.07.2014 um 12:03
Zitat von KcKc schrieb:Und sie merkt an der Reaktion der Gesellschaft, dass dies ein Problem ist.
Die Person braucht die Gesellschaft nicht, um das zu merken. Den meisten Paedophilen ist das ganz allein klar. Sagt Dir "Verantwortung fuer Kinder" etwas?
Zitat von KcKc schrieb:Wenn ihn die Gesellschaft so akzeptiert, wie er ist, warum soll der sich denn dann überhaupt in Behandlung begeben wegen seiner Neigung?
Darum geht es nicht! Er wird so akzeptiert, wie er ist, und dazu gehoert, dass er ein Problem hat und dass er Hilfe braucht!
Zitat von KcKc schrieb:Na und? Ich weiss viele Dinge über meine Nachbarn nicht. Aber ich richte mein Handeln ihnen gegenüber nach dem, was ich weiss.
Angenommen, ich würde erfahren, dass der eine Nachbar ständig seine Familie schlägt, dann wäre ich sicherlich auch nicht mehr übermäßig freundlich zu dem, selbst dann, wenn wir vorher gut ausgekommen wären. Neues Wissen, neue Handlung.
Und genau das ist das Problem! Nur hat ein Paedophiler ja nichts getan! Er hat lediglich eine sexuelle Neigung, die er legal nicht ausleben kann. Die haben viele. Aber das Stigma fuer Paedophilie ist weit heftiger als fuer alle anderen.


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25.07.2014 um 12:04
Zitat von KcKc schrieb:Dafür muss und sollte man aber nicht so verständnisvoll tun, dass es praktisch scheint, als habe ein Pädophiler doch gar kein Problem.

Wenn ihn die Gesellschaft so akzeptiert, wie er ist, warum soll der sich denn dann überhaupt in Behandlung begeben wegen seiner Neigung?
Nochmal. Das tut keiner. Eher werden die kastriert, getötet oder zumindest verprügelt und im knast vergewaltigt. Den "Kuschelkurs" gibs nicht und gabs nie.


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25.07.2014 um 12:06
Zitat von CthulhusPrisonCthulhusPrison schrieb:Die Möglichkeiten gibt es doch. Und ein Pädophiler gehört für mich von vornherein ins Abseits bis seine Störung geheilt ist. Aber da das nicht möglich ist, ist, bleibt und wird er dort auch bleiben.
Und genau das ist eben die Einstellung, die falsch ist


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