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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

2.764 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Tier, Tierversuche, Labor, Versuche

Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:25
Ich empfinde es als zu einfach gedacht wenn man sagt "Das und das muss so und so gemacht werden, aber damit hab ich nix zu tun. Das sollen die machen die es gelernt haben und dafür das Geld kriegen. Ich verbiege mein Gehirn nicht, aber gleichzeitig verlange ich das da schleunigst etwas getan wird"

Oder anders ausgedrückt:
Es wird verlangt das eine Personengruppe gefälligst eine Alternative zu einer bestehenden Entwicklung findet "weil es so sein muss und unter Garantie auch funktioniert". Gleichzeitig wird zu verstehen gegeben das man ja als einzelne Person eh nix ausrichten kann weil man ja sowieso das nicht gelernt hat und auch kein Geld für getätigte Überlegungen bekäme.


@so-ist-es
Der Hersteller ist nunmal verpflichtet die Nebenwirkungen zu nennen die in den Studien auftraten. Deshalb auch die übliche Unterteilung in "Häufige Nebenwirkungen", "gelegentliche Nebenwirkungen", "seltene Nebenwirkungen" und der Hinweis bei einem der aufgeführten Nebenwirkungen umgehend den behandelnden Arzt aufzusuchen.

Anhand dieser Liste an Nebenwirkungen kann man dann als Konsument entscheiden ob man dieses Arzneimittel auch tatsächlich anwenden will oder nicht.


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so-ist-es
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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:28
@Solifuga
Ich bin nicht so naiv zu denken wenn die weiter Tiere quälen dürfen , daß sich dann was ändert.


Die Menschen werden älter aber auch kränker,daß erfordert dann mehr Medikamente.
Rate mal wer daran verdient

Ausserdemliegt das an den Lebensbedingungen


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:33
so-ist-es schrieb:die Pharmaindustrie will natürlich erst mal an dem verdienen wo sie tierquälerisch geforscht hat.
Wie meinst du das? Sollen Medikamente jetzt vom Markt genommen werden, die an Tieren getestet wurden - also quasi alle? Oder was forderst du?

Du könntest auch einfach aufhören diese zu benutzen :P: dann wärst du zumindest deinen Prinzipien treu.
Solifuga schrieb:Realistisch wäre, Tierversuche weiterlaufen zu lassen und die Alternativen parallel zu entwickeln, auf dass sie, wenn sie weit genug sind, den Tierversuch ersetzen - und genau das wird auch gemacht.
Ja, das geht den Tierlieben Gutmenschen aber nicht schnell genug, die wollen wissenschaftliche Durchbrüche in Minutentakt. 5000 Medizin und Biologie Nobelpreise pro Woche xD


@so-ist-es
@LeiTinanT
Noch mal ganz genau lesen!
slobber schrieb:Es wird verlangt das eine Personengruppe gefälligst eine Alternative zu einer bestehenden Entwicklung findet "weil es so sein muss und unter Garantie auch funktioniert". Gleichzeitig wird zu verstehen gegeben das man ja als einzelne Person eh nix ausrichten kann weil man ja sowieso das nicht gelernt hat und auch kein Geld für getätigte Überlegungen bekäme.
so-ist-es schrieb:Die Menschen werden älter aber auch kränker,daß erfordert dann mehr Medikamente.
Rate mal wer daran verdient
Du kannst ja auch Medikamente verzichten und früh sterben, dann rettest du ein paar Tieren sogar das Leben :P:
so-ist-es schrieb:Ich bin nicht so naiv zu denken wenn die weiter Tiere quälen dürfen , daß sich dann was ändert.
Du bist so naiv, dass du Forderungen stellst ohne eine Vorstellungen wie das Umgesetzt werden soll, das ist mehr als lächerlich. Du hast noch nicht mal eine Ahnung was bei Tierversuchen passiert, wie sie durchgeführt werden, warum sie schwer zu ersetzen sind, wie sie ablaufen usw. Du hast keine Ahnung von der Materie und stellst naive Forderungen, die einfach unrealistisch sind.
Wie alt bist du?


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:34
Ich würde gerne (auch wenn es manchem vielleicht grade nicht passt) zurück zum Ursprungsthema finden.

Hätte es nie Tierversuche gegeben dann würde die Medizin sehr wahrscheinlich noch in den Kinderschuhen stecken. Ich spreche jetzt nicht nur von Medikamenten... ich meine die Medizin an sich, die wissenschaftlichen Erkenntnisse, der medizinische Fortschritt.


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:39
Im Übrigen ein kleiner Lacher am Rande:

Auch der Mensch ist ein Säugetier! ... Moment, Tier? ....Das würde ja bedeuten das die Leute die nach menschlichem Ersatz für Tierversuche schreien keinen Deut besser sind als die Befürworter von Tierversuchen *Schreck lass nach*


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so-ist-es
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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:40
@C8H10N4O2
Lenk jetzt hier nicht ab
Natürlich bleiben vorhandene Medikamente am Markt , dafür ist schliesslich genug Blutzoll geflossen

Natürlich stelle ich als humaner und tierliebender Mensch Forderungen die Massenquälerei einzustellen.
Bei den Gehältern welche die Wissenschaftler verdienen kann ich erwarten , daß sie dafür auch ws leisten, sonst sollten sie Strassenkehrer werden.
Nochmal da du taub zu sein scheinst.
Es ist nicht meine Aufgabe Wissen über Alternativen zu suchen.


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:40
so-ist-es schrieb:Ich bin nicht so naiv zu denken wenn die weiter Tiere quälen dürfen , daß sich dann was ändert.
Als wäre die Tierquälerei ein Selbstzweck. Die Alternativen werden früher oder später so weit fortgeschritten sein, dass Tierversuche unrentabel werden, weil sie weniger Sicherheit bieten und teurer sind. Spätestens dann werden die Unternehmen sie dankend aufgeben. Es ist sicher wichtig, dass die Politik entsprechende Anreize setzt, indem Tierversuche nur unter strengen Auflagen genehmigt werden, Forschungsgelder in die Entwicklung von Alternativen fließen und die Gesetzgebung sich dem Stand der Forschung anpasst. Aber mit dem Holzhammer wirds nicht funktionieren.


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:42
@C8H10N4O2
matschepampe schrieb:
Es wird verlangt das eine Personengruppe gefälligst eine Alternative zu einer bestehenden Entwicklung findet "weil es so sein muss und unter Garantie auch funktioniert". Gleichzeitig wird zu verstehen gegeben das man ja als einzelne Person eh nix ausrichten kann weil man ja sowieso das nicht gelernt hat und auch kein Geld für getätigte Überlegungen bekäme.

Anstatt weiterhin zu forschen und Tiere zu quälen und zu testen um neuen medikamente herzustellen sollten die wissenschaflter anfangen neue methoden zu forschen wie man ohne tierversuche an medikamenten kommt denn das würde ihre zeit sinnvoller gestalten.


Ich weiß jetzt nicht ob du das wieder warst der da von Medikamenten verzicht geredet hat für Tierversuchsgegner.
Aber hier:

Ich schrieb:
Na dann hab ich das wohl falsch fomuliert und anderes gemeint, falls ich soweiß gesagt habe. Medikamente stammt nicht aus TIEREN die Menschheit ist viel zu Intelligent um sich nicht was anderes einfallen zulassen was die Medikamente betrifft. Fleisch stammt aus TIEREN und es gibt keine ANDERE MÖGLICHKEIT Tiere zu schlachten um an sowas ranzukommen. Medikamente schon verstehst du?


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:47
C8H10N4O2 schrieb:Ja, das geht den Tierlieben Gutmenschen aber nicht schnell genug, die wollen wissenschaftliche Durchbrüche in Minutentakt. 5000 Medizin und Biologie Nobelpreise pro Woche xD
Jawoll. Kann man für die Millionen, die den Laborfuzzis von der Uni in den Allerwertesten geschoben werden, ja auch erwarten. Oder nicht oder doch? :troll:


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 00:55
so-ist-es schrieb:Lenk jetzt hier nicht ab
Natürlich bleiben vorhandene Medikamente am Markt , dafür ist schliesslich genug Blutzoll geflossen
Wo lenk ich denn ab, das tust DU doch, ich habe dich gefragt was du mit deiner Aussage gemeint hast!

Es war eine Frage und du lenkst von der Antwort ab!
so-ist-es schrieb:die Pharmaindustrie will natürlich erst mal an dem verdienen wo sie tierquälerisch geforscht hat.
LeiTinanT schrieb:sollten die wissenschaflter anfangen neue methoden zu forschen wie man ohne tierversuche an medikamenten kommt denn das würde ihre zeit sinnvoller gestalten.
Das tu'n viele Wissenschaftler bereits, aber so etwas dauert viele Jahre - Das willst du aber nicht begreifen! Um Lebewesen "ersetzen" zu können, muss man die Physiologie von Lebewesen verstehen lernen und da ist vieles noch unerforscht und Forschung kostet nicht nur Geld, sondern auch sehr viel Zeit - die kann man sich leider nicht kaufen.
LeiTinanT schrieb: die Menschheit ist viel zu Intelligent um sich nicht was anderes einfallen zulassen was die Medikamente betrifft.
Wenn du so intelligent bist, bitte! Geh in die Forschung und zeig den dummen Wissenschaftlern, wie es richtig geht. Jeder kann studieren, was er/sie will und wenn du doch alles so viel besser weißt wär es doch perfekt für dich!

Dir ist nicht klar, wie wenig der Mensch über Lebewesen und die Funktion von Lebewesen weiß und wie viel Mühe und Zeit es kostet kleine Puzzleteile zu finden um das Rätsel "Leben" begreifbarer zu machen - ich kann dir sagen, dass wir noch lange nicht am Ziel sind. Es ist eine Art "Sisyphusarbeit", kaum hat man eine Frage beantwortet, tun sich zig neue Fragen auf.
Solifuga schrieb:Jawoll. Kann man für die Millionen, die den Laborfuzzis von der Uni in den Allerwertesten geschoben werden, ja auch erwarten. Oder nicht oder doch?
Bei uns haben die nicht mal genug Geld für ausreichend HiWis und Doktoranden - ich kenne HiWis und Doktoranden die für Lau arbeiten lol


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so-ist-es
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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 01:03
@C8H10N4O2
so-ist-es schrieb:die Pharmaindustrie will natürlich erst mal an dem verdienen wo sie tierquälerisch geforscht hat.
Willst du das jetzt abstreiten, na also stimmt es und es ist ein Antwort.
C8H10N4O2 schrieb:Das willst du aber nicht begreifen!
Ich begreif das schon,nur dient es als Alibi so weiter zu machen wie bisher.


Du hast keine Argumente und willst die Diskussion auf Schuldgefühler der Tierschützer lenken, weil sie Medikamente nehmen.

Ausserdem kommst du ständig mit Ausreden, dies und das sei nicht Möglich.

Deshalb werde ich hier das Trauerspiel mit euch Befürworter der bisherigen Zustände beenden.

Das ist schon Grenzlastig.


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 01:13
Kurzes OT zur Überlegung "Was bedeutet eigentlich Human":
by the way... ich stolpere regelmäßig auf die Verbindung zwischen dem Begriff "Human" und "Tier".
Das hat mich schon immer gestört, ... also nicht nur auf diesen Thread bezogen... "Humane Tierernährung", "Humane Tierhaltung", "Human töten" .... ahem, ja?
Sicher, philosophisch betrachtet wird das Wort "Human" gleichgesetzt mit "Ethisch", aber medizinisch bzw biologisch betrachtet bedeutet das Wort nichts anderes als "Menschlich"... also auf den Menschen bezogen. Wie kann also dieses Wort gleichzeitig mit Tieren verwendet werden? Es klingt schön, man fühlt sich so schön sauber, aber irgendwie macht es kaum Sinn.
Aber egal, das driftet noch weiter vom Threadthema weg.... ging mir nur grade durch den Kopf und ich dachte mir das ich das jetzt einfach mal als Denkanstoß in den Raum stelle.



Definitiv derzeitiges Topic:
@so-ist-es
Soweit kann ich mir zusamemnreimen was du aussagen willst.
Aber dennoch gebe ich beispielsweise @C8H10N4O2 absolut Recht. Wenn man von beispielsweise heute auf morgen (meinetwegen auch von heute bis in genau 1 Jahr) alle medizinische Forschung und Entwicklung aufgrund von Versuchen mit und an Tieren (bzw deren Zellen) verbieten würde, dann hätte die Medizin noch(!) keine vernünftigen und ausreichenden Ausweichmöglichkeiten. Selbst wenn bis dato die bisher erstellten Medikamente und Produkte weiter verwendet (bzw aufgebraucht) werden dürften, es gäbe Engpässe ohne Ende. Diese Engpässe wären von Toten gepflastert.

Es ist deshalb weitaus vernünftiger wenn sich die Wissenschaft weiterhin (sie ist ja schon dran) nach Alternativen umsieht und daran arbeitet - bis dahin aber das bisherige Verfahren beibehalten wird bis es ersetzt wird durch das neue Verfahren.


Und ja, es ist wirklich paradox wenn beispielsweise Tierschützer (oder Extremstveganer) Medikamente zu sich nehmen um nicht zu erkranken bzw um zu gesunden - aber gleichzeitig gegen die Pharmaindustrie und die allgemeine medizinische Forschung wettern.


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 01:27
slobber schrieb:Und ja, es ist wirklich paradox wenn beispielsweise Tierschützer (oder Extremstveganer) Medikamente zu sich nehmen um nicht zu erkranken bzw um zu gesunden - aber gleichzeitig gegen die Pharmaindustrie und die allgemeine medizinische Forschung wettern.
Soll ich dir was sagen, so ein Verhalten macht mich richtig wütend. Da profitieren gewissen Menschen von der Forschung anderer und wettern dann gleichzeitig gegen sie. Dann werden einfach Forderungen gestellt, ohne selber Lösungen zu liefern. Fordern kann jeder, aber DIE Lösungen für ein Problem zu finden, das ist die "KUNST"!


Ich bin auch mit Veganern befreundet, aber die sind so vernünftig, dass ihnen bewusst ist, dass es in der Forschung momentan einfach noch nicht anders geht.


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 01:34
@C8H10N4O2
Ich auch, es gibt eben so´ne und solche Leute. Auch mich macht es wütend, aber ich spare mir den Kummer mittlerweile.
Stell dir mal vor wie es wäre wenn plötzlich ein Stillstand herrschen würde in der medizinischen Forschung und der Produktion von Medikamenten durch die Pharmaindustrie. Ich bin mri sicher das selbst die meisten "Tierschützer" protestieren würden und nach ihren Medikamenten, Wohlstandsutentsilien verlangen würden.


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vii
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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 01:46
@C8H10N4O2

vielleicht doch nicht so notwendig wie man denkt.
Angeblich seien Tierversuche notwendig, um die Produkte, die wir benutzen, für uns sicher zu machen und um neue Behandlungsmethoden für kranke Menschen zu finden. Tatsächlich sind Tierversuche aber nicht geeignet, die Wirkung und Gefährlichkeit von Stoffen für den Menschen zu beurteilen. Mittlerweile erkennen immer mehr Wissenschaftler, Politiker und Bürger, dass Tierversuche nicht halten, was sie versprechen, dass die Ergebnisse nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen werden können.
Vielfach wird behauptet, man könne nicht auf Tierversuche verzichten, weil man einen »kompletten Organismus« für die Entwicklung von Medikamenten brauche. Bei Tieren handelt es zwar um einen ganzen Organismus, aber um den falschen. Tiere und Menschen unterscheiden sich hinsichtlich Anatomie, Physiologie und Stoffwechsel wesentlich voneinander. Selbst Tiere verschiedener Arten können auf Chemikalien und Medikamente ganz unterschiedlich reagieren. Nach der Durchführung eines Tierversuchs kann nicht vorausgesagt werden, ob Menschen genauso oder anders reagieren werden. Eine Studie der Pharmafirma Pfizer besagt man könnte eher eine Münze werfen, als sich bei der Frage nach möglichen krebsauslösenden Stoffen auf Tierversuche zu verlassen. Bei der Identifizierung von für den Menschen krebserregenden Substanzen haben Tierversuche eine "Trefferquote von 50%". Umgekehrt ist die Hälfte der aufgrund von Tierversuchen ausgemusterten Stoffe wahrscheinlich doch nicht karzinogen für Menschen. (1)
Aber zumindest sowas sollte doch Verboten sein oder?
Wer glaubt, Tierversuche würden durchgeführt, um neue Therapien für kranke Menschen zu entwickeln, irrt gewaltig. Viele tierexperimentelle Projekte besonders im Bereich der Grundlagenforschung haben nicht einmal vorgeblich einen Nutzen für die Medizin.
Beispiele von in Deutschland genehmigten und durchgeführten Tierversuchen:

An der Uni Leipzig wurde herausgefunden, dass Winterschlaf das Nervengewebe von Hamstern schützt und so z.B. Alzheimer vorbeugen kann. (12)
Am Bundesinstitut für Ernährung in Karlsruhe wurden Kälbern Carotinoide in den Milchaustauscher gemischt, um der Frage nachzugehen, warum Tomaten und Melonen so gesund für Menschen sind. (13)
Um die Folgen eines akuten Lärmtraumas auf das Innenohr von Meerschweinchen zu untersuchen, wurden an der Uni Mainz die Ohren der Tiere mit Gewehrschusslärm (156 +/- 4 dB) beschallt. Anschließend wurden die Meerschweinchen getötet. (14)
Am Institut für Vogelforschung in Wilhelmshaven wurden 22 auf einer deutschen Nordseeinsel gefangene Silbermöwen sechs Tage lang nicht gefüttert. Ziel war es, herauszufinden, wie lange Möwen hungern können. (15)
In Ulm beschäftigt sich eine Forschergruppe seit Jahren mit den Auswirkungen der Schwerkraft auf die Entwicklung und den Biorhythmus verschiedener Tierarten. So wurde eine Vorrichtung gebaut, mit deren Hilfe an einem lebenden Skorpion mehrere Monate lang Messungen durchgeführt werden können. Das Tier wird dabei unbeweglich auf einer Platte fixiert. In Augen, Beinmuskeln, Gehirn und Körper stecken Elektroden, die kontinuierlich Nervenströme messen. (16)

Für solche Forschungsprojekte braucht nicht nach tierversuchsfreien Forschungsmethoden gesucht zu werden. Diese Tierversuche können ersatzlos gestrichen werden, entweder, weil längst menschliche Daten vorliegen oder aber die Ergebnisse vollkommen irrelevant für die menschliche Gesundheit sind.
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/allgemein/248-warum-tierversuche-nicht-notwendig-sind


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 01:48
@so-ist-es
Die Medizin begründet sich zum Großteil auf die Forschung mit und anhand von Tieren. Angefangen bei der Anatomie bis hin zu Reaktionen des Tieres auf irgendetwas.

Dies begann schon vor Hunderten von Jahren. Also nicht erst vor 200 sondern schon viel viel früher. Schon zu Zeiten als in Britanien und Allemanien noch die Bader von Ort zu Ort zogen, ihre unwirksamen Wässerchen verkauften und irgendwie durch Geschwurbel und selbstgebrauter "Medizin" den Leuten Geld aus der Tasche zogen.

Den Badern gings vielleicht nur um Geld, aber die Medizin hat sich nicht entwickelt "um mehr Geld zu erwirtschaften" sondern um diese oder jene Krankheit behandeln zu können. Irgendwann damals begann der Mediziner festzustellen das menschliche Probanden eher schwierig zu bekommen waren und das Tiere unter gewissen Vorraussetzungen für jeweils bestimmte Versuche mindestens ebenso gut wären. So bekamen die Mediziner weniger bis garkeine Probleme mit dem jeweils geltenden Gesetz. Konnte also forschen und entwickeln, Lösungen finden, Leute operieren, Leute gesund machen.

Worauf will ich hinaus:
Angenommen es hätte nie auch nur ein Versuch mit oder an einem Tier stattgefunden. Es wäre nicht mal angefangen worden die Anatomie anhand eines Schweines zu untersuchen. Angenommen Tiere wären komplett aus der Medizinischen Forschung und Entwicklung herausgehalten worden in all den vielen Jahrhunderten der medizinischen Entwicklung. Wo ständen wir heute? Höchstwahrscheinlich noch genau im Mittelalter.

Im Übrigen, die Pflanzenheilkunde ist auch sehr sehr alt. Schau ins antike China oder ins antike Japan.


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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 02:03
@vii

Ich habe schon öfters die Bedeutung von Grundlangenforschung in dieser Diskussion erwähnt.

Da kann man Tierversuche übrigens noch schwerer ersetzen, als in standardisierten Testverfahren für Medikamente.


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vii
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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 02:13
@C8H10N4O2

Wovon viele Laut Artikel eigentlich völlig nutzlos sind^^

interessant ist aber auch:
In der biologischen oder medizinischen Grundlagenforschung geht es darum, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Das heißt, diese Erkenntnisforschung folgt keinem bestimmten Zweck, sondern sie will zum Beispiel neue Richtungen in der Wissenschaft einschlagen.

Welchen Nutzen dabei die gesuchten Erkenntnisse im Endeffekt für den Menschen bringen würden, können die Forscher häufig nicht vorhersagen. Die Tierversuche in der Grundlagenforschung sind so vielfältig wie die Fragen, die die Forscher mit den Experimenten verfolgen. Hochschulwissenschaftler wollen beispielsweise herausfinden, wie bestimmte biologische Vorgänge im Körper der Tiere ablaufen. Manchmal machen die Forscher die Tiere künstlich krank, um mehr darüber herauszufinden, wie sich bestimmte Organe oder Körperfunktionen der Tiere verändern, wenn diese krank sind.
Hört sich für mich ziemlich pervers an, diese Versuche einfach so vorzunehmen ohne zu wissen ob es
überhaupt für irgendwas nützlich sein wird.

Aber auch in der Grundlagenforschung soll es möglichkeiten geben.
Es geht auch ohne Tierversuche
Wir finden es nicht zu rechtfertigen, wenn Tiere allein für einen Erkenntnisgewinn leiden müssen - bei dem noch nicht absehbar ist, ob er überhaupt zu einem Nutzen für den Menschen führen wird.

Dabei lehen wir nicht die Grundlagenforschung an sich ab, sondern lediglich eine einzige Untersuchungsmethode, den Tierversuch. Diese Methode stammt aus einer Zeit, als viele, insbesondere molekularbiologische Erkenntnisse noch nicht vorlagen und heute gängige „High-tech"-Untersuchungsverfahren nicht zur Verfügung standen.

Die Praxis zeigt, dass die moderne biologische und medizinische Grundlagenforschung keineswegs auf Tierversuche angewiesen ist. Ein Großteil bedeutender Erkenntnisse der letzten Jahre ist auf anderen Wegen erreicht worden. Zum Beispiel indem isolierte Zellen und Systeme untersucht wurden oder auch Untersuchungen direkt am Menschen gemacht wurden.


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vii
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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 02:17
Und hier kann nochmal sehen wie schön diese Grundlagenforschung aussieht.

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/bilder/fotos/57-tierversuche-in-der-grundlagenforschung.html


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vii
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Warum haben so viele Menschen etwas gegen Tierversuche?

23.04.2013 um 02:43
Obwohl viele von Euch wahrscheinlich bislang vom Gegenteil ausgegangen sind, ist es leider traurige Realität, dass die Anzahl der Tierversuche in Deutschland immer noch rasant ansteigt und immer mehr Tiere Jahr für Jahr schreckliche Qualen erleiden und oft sogar in sinnlosen Versuchen sterben müssen.

Allein vorletztes Jahr wurden unglaubliche 2,6 Millionen Tiere in Tierversuchen in Deutschland gequält! (1) Die meisten Tiere werden dabei in der sogenannten “Grundlagenforschung” missbraucht. Von den 2,6 Millionen Versuchstieren im Jahr 2007 wurden allein 936.000 Tiere für die Grundlagenforschung verwendet. (1) Ob die Ergebnisse dieser Versuche überhaupt wirklich von Nutzen für den Menschen sind und deshalb ethisch vertretbar wären, ist jedoch mehr als umstritten!
Grundlagenforschung erlaubt, "wenn die angestrebten Ergebnisse vermuten lassen, dass sie für wesentliche Bedürfnisse von Mensch oder Tier von hervorragender Bedeutung sein werden" (TierSchG §7). Untersuchungen des Biologen Roman Kolar, ob diese Versuche 15 Jahre nach ihrer Beendigung klinisch verwertbare Ergebnisse für den Menschen gebracht haben, lieferten letztlich diese Antwort: "Bei den Tierversuchsvorhaben mündete kein einziges in ein therapeutisches Verfahren für die Menschheit”. (1) Kolar ist Mitglied einer Tierversuchskommission und muss regelmäßig eine Verpflichtungserklärung unterschreiben, die ihn zum Stillschweigen zwingt. Würde er sein Schweigen über Details zu Tierversuchen brechen, müsste er eventuell mit einer 5-jährigen Haftstrafe rechnen.

Tierversuchsgegner wie PETA und viele andere Organisationen kritisieren schon seit langem die Geheimniskrämerei der Behörden, vor allem weil all diese Tierversuche von Steuergeldern bezahlt werden und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit deshalb selbstverständlich sein sollte. Erschreckend ist hierbei, dass all diese Tierversuche komplett zweckfrei sein dürfen, sprich: Sie können für den Menschen nützlich, müssen es aber nicht sein…

Wer glaubt, Tierversuche würden durchgeführt, um neue Therapien für kranke Menschen zu entwickeln, irrt gewaltig. Viele tierexperimentelle Projekte besonders im Bereich der Grundlagenforschung haben nicht einmal vorgeblich einen Nutzen für die Medizin.
http://www.peta2.de/web/tierversuche_in_der.642.html


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