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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

4.785 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Gesetze, Stadt, Konsum, Cannabis, Abhängigkeit, Rauschgift, Volker Beck

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:31
@Lemniskate
Erhält der Mensch überraschend eine Belohnung, so wird im Hirn der chemische Botenstoff Dopamin freigesetzt. Diese Substanz regt besondere Zentren im Hirn an, die das Verhalten, die Motivation und die Lernfähigkeit steuern.
. Sie könnte zu einem neuen Verständnis der Suchtproblematik führen, weil auch die Drogen Heroin und Kokain Dopaminzellen aktivieren und auf diese Weise, so die Hypothese der Forschenden, das Belohnungssystem im Hirn missbrauchen.
http://www.drogen-aufklaerung.de/das-belohnungssystem-des-gehirns

Man wird hauptsächlich wegen der Dopaminausschüttung abhängig, nicht wegen Zwang. Man nimmt, oder die meisten zumindest, bewusst Drogen.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:32
@Maaggie
Maaggie schrieb:Das Glückshormon welches auch beim Sex ausgeschüttet wird, ergo verlangt man mehr. So entsteht eine Sucht.
Maaggie schrieb:Man wird hauptsächlich wegen der Dopaminausschüttung abhängig, nicht wegen Zwang.
Deiner Logik nach müsste dann auch jeder Mensch sexsüchtig sein, denn das Gehirn verlangt nach mehr.
Merkst du jetzt zumindest mal, was für einen Käse du schreibst? :ask:

Denn natürlich ist es Käse. Und genauso verhält es sich mit dem Drogenkonsum. Nicht allein der biologische Aspekt (die Dopaminausschüttung) spielt eine Rolle, sondern auch die sozialen, psychischen und gesellschaftlichen Aspekte. Ist jemand psychisch stabil? Ist er labil? usw.
Schlussfolgerung -> Nicht die Droge und ihre Wirkung im Gehirn allein führen zu einer Suchterkrankung, sondern auch noch andere Faktoren. Jemand der nur mal so zum Spaß Drogen probiert wird unwahrscheinlich süchtig.

Auch für dich nochmal:
Seit den 80er Jahren betrachtet man Abhängigkeit als multifaktoriellen Prozess, bei dem biologische, psychische, soziale und gesellschaftliche Faktoren zusammenwirken. Eine Abhängigkeitserkrankung entwickelt sich in einem multikausalen und interaktiven Prozess.[45]
Der kanadische Psychologe Bruce K. Alexander stellte die Hypothese auf, dass Drogen keine Abhängigkeit verursachen. Die scheinbare Sucht nach Opiaten, die man üblicherweise bei Laborratten mit Zugang zu Opiaten findet, sei den Haltungsbedingungen zuzuschreiben und nicht den suchterzeugenden Eigenschaften der Drogen selbst.[46] Experimente, bei denen Laborratten isoliert in engen Metallkäfigen mit Injektionsvorrichtung gehalten wurden, zeigten nur, dass „ernsthaft verzweifelte Tiere, wie ernsthaft verzweifelte Leute, ihre Verzweiflung pharmakologisch beheben werden, wenn sie können.“[47] Um diese Hypothese zu überprüfen, baute Alexander Rat Park, eine 8,8 m² große Kolonie mit der 200-fachen Grundfläche eines Standard-Laborkäfigs und 16–20 Ratten beiderlei Geschlechts. Die Resultate seines Experimentes scheinen die Hypothese zu unterstützen. „Nichts, was wir versucht haben“ schrieb Alexander, „…erzeugte bei diesen Ratten, die in einer halbwegs normalen Umgebung gehalten wurde, irgendetwas wie eine Sucht.“[
Quelle: Wikipedia: Abhängigkeitssyndrom_durch_psychotrope_Substanzen


@Harry_Haller

Richtig, es ist eine Folge des freiwilligen Konsums, die Sucht wurde aber nicht freiwillig gewählt.

Ich will gar nicht sagen, dass die Menschen, die an einer Suchterkrankung leiden absolut keine Schuld daran haben. Sie haben sich dafür entschieden Drogen zu nehmen und die Sucht ist eine Konsequenz daraus. Nur wo genau erkennst du bei dem Übergang in eine Sucht oder bei der Sucht selbst denn noch eine Freiwilligkeit?

Dazu musst du noch den Aspekt der Umstände des Konsums betrachten. Wie ich im oberen Absatz schon schrieb, ist jemand psychisch labil, so ist die Gefahr einer Suchterkrankung größer, als bei jemandem, der eine stabile Psyche hat. Und ich weiß nun wirklich nicht ob man psychisch labilen Menschen einfach vor den Kopf knallen möchte "Tja selbst Schuld, dass du nun ein abgefuckter Junkie bist". :ask:

@Lemniskate

Ich habe auch nirgends geschrieben, dass man am Ende zu einem Teil selbst verantwortlich für eine Sucht ist. Das macht sie aber nach wie vor nicht zu einer freiwilligen Sache.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:34
ahri schrieb:Richtig, es ist eine Folge des freiwilligen Konsums, die Sucht wurde aber nicht freiwillig gewählt.

Ich will gar nicht sagen, dass die Menschen, die an einer Suchterkrankung leiden absolut keine Schuld daran haben. Sie haben sich dafür entschieden Drogen zu nehmen und die Sucht ist eine Konsequenz daraus
Das versuche ich dir die ganze Zeit zu erklären, du wolltest es nicht verstehen und stimmst mir nun zu? Wow.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:35
ahri schrieb:Deiner Logik nach müsste dann auch jeder Mensch sexsüchtig sein, denn das Gehirn verlangt nach mehr.
...also, wenn du kontunuierlich grandiose multiple orgasmen beschert bekommst,..hm, dann wirste bestimmt auch davon süchtig.
Wird werden es nur oft nicht, weil wir eben nicht kontunuierlich guten sex haben?


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:35
Wir kennen eben keine Statistiken wer wie süchtig wurde, unter welchen Umständen. Also schieb bitte nicht alles auf die Psyche, @ahri. Es gibt bestimmt genügend Junkies die trotz gesunder Psyche + stabilem Umfeld süchtig geworden sind.


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Harry_Haller
ehemaliges Mitglied

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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:36
...also, wenn du kontunuierlich grandiose multiple orgasmen beschert bekommst...

dann bist du mit mir zusammen :D

Sry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen :D


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:36
@Maaggie

Deine Äußerung "Man ist freiwillig süchtig" hat halt leider etwas gänzlich anderes vermittelt. Deswegen nochmal mein Vorschlag: Drück dich kompetenter aus und setz dich mit Definitionen auseinander :Y:

btw. schiebe ich nicht alles auf die Psyche. Kannst du mir bitte mal zitieren wo ich das habe? Ansonsten würde ich die Unterstellung an deiner Stelle lassen.
Ich habe geschrieben, dass die Psyche auch einen Aspekt der Problematik darstellt.

Oder kannst du mir mal erklären warum man denn nun vom Sex nicht abhängig wird, wenn es nur um das Dopamin geht?


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-Alexa-
ehemaliges Mitglied

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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:38
@ahri
ahri schrieb:Denn natürlich ist es Käse. Und genauso verhält es sich mit dem Drogenkonsum. Nicht allein der biologische Aspekt (die Dopaminausschüttung) spielt eine Rolle, sondern auch die sozialen, psychischen und gesellschaftlichen Aspekte. Ist jemand psychisch stabil? Ist er labil? usw.
Schlussfolgerung -> Nicht die Droge und ihre Wirkung im Gehirn allein führen zu einer Suchterkrankung, sondern auch noch andere Faktoren. Jemand der nur mal so zum Spaß Drogen probiert wird unwahrscheinlich süchtig.
Sehr schön auf den Punkt gebracht. Wie du sagst, die Sucht ist multifaktoriell zu verstehen und auch zu behandeln.
Wie kann man den Menschen, die damit zu kämpfen haben auch noch eine Schuld zusprechen? Hilft das? Nö.
Von daher versteh ich nicht, wie man (einige User) das so lapidar damit beantworten und rechtfertigen will.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:38
@ahri

Soll ich mich selbst zitieren, dass ich mich falsch ausgedrückt habe und es mir leid tut?
Mir ist klar, dass man nicht nur wegen dem Dopamin abhängig / süchtig wird. Ich meinte nur, wenn man Drogen bewusst einnimmt, man selbst schuld ist, wenn man in eine Sucht fällt. Wenn jemand schon bewusst Drogen konsumiert - sollte er sich auch mit den Folgen befassen können. Natürlich ist es was anderes, wenn es durch Gruppenzwang entsteht, aber da besteht die Möglichkeit sich abzuwenden.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:40
Keiner! ist schuld an Krebs / Sucht / HIV erkrankt zu sein. Da trifft keinem die eigene schuld, nur man sollte sich dessen klar sein, dass wenn man Drogen konsumiert, so etwas eben zu stande kommen kann. Ich empfinde es dann eben als "selbst schuld", wenn man aus Spaß(!!!!!!!) Drogen zu sich nimmt und süchtig wird.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:42
@Maaggie
Zumal Menschen einfach ganz unterschiedlich funktionieren. Die einen sind halt eben so beschaffen, dass sie schnell affin und von allerlei Dingen abhängig werden, nicht im Stande sind, ein gesundes Maß aufrecht zu erhalten und andere haben damit eher weniger bis gar keine Probleme.

Ohne Erfahrungen zu machen, lernt man sich selbst auch nicht kennen - woher soll man dann also wissen, wie man selbst gestrickt ist? Damit will ich sagen, dass jene, die (aus welchen Gründen auch immer), dass Konsumieren angefangen haben, vielleicht eben nicht wussten, worauf sie sich einlassen, weil sie in ihrem Leben bis dato einfach noch nie an dem Punkt gekommen sind, in denen sie sich selbst und somit auch die Situation gut genug einschätzen konnten.

Menschen, die ohnehin zu Extremen neigen, werden sehr wahrscheinlich im Laufe ihres Lebens mit irgendeiner Form von Abhängigkeit konfrontiert werden. Du denkst doch nicht ernsthaft, dass sie sich das alles selbst aussuchen und so aus freiem Willen heraus dazu entscheiden?! Die Vorgeschichte, wie die jeweiligen Menschen mit den Substanzen in Kontakt kamen, kennst du auch nicht.
Maaggie schrieb:Ich weiß wie es zu einer Sucht kommt, nur habe ich keinen Mitleid mit Menschen die aus Spaß!!!! konsumieren und irgendwann süchtig werden.
Dein Credo lautet also: 'Immer und ausnahmslos Finger weg von Drogen, dann passiert sowas nicht... Und wenn es passiert, Pech gehabt. Deal with it.'

Was ist denn mit Menschen, die von anderen Dingen abhängig werden, die sie ganz bewusst (aus Spaß) getan haben, obwohl allewelt die Risiken und das Suchtpotential kennt? Etwa diverse Sportarten, zu viel (falsche) Nahrung oder dessen Verzicht, Arbeit...

Wenn du vorgibst, genügend Ahnung von Psychologie und Biologie zu besitzen, wieso blendest du Dinge, die ausnahmslos Einfluss darauf haben, konsequent aus?

Mitleid und Verständnis sind übrigens zwei unterschiedliche Dinge. Du scheinst weder Mitleid zu haben, noch zu begreifen.


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12.11.2016 um 17:43
@Intemporal
Danke! Sehr schön geschrieben!


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12.11.2016 um 17:44
@Intemporal

Du befürwortest also Drogen? Erklär mir, wieso genau sind Drogen dann illegal und schlechtes Essen eben nicht?


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:44
Intemporal schrieb:Dein Credo lautet also: 'Immer und ausnahmslos Finger weg von Drogen, dann passiert sowas nicht...
hm,...des ist doch im grunde die logische schlussfolgerung.
Was hat das mit nem zynischen "pech gehabt- deal with it" zu tun?


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:45
Maaggie schrieb:Keiner! ist schuld an Krebs / Sucht / HIV erkrankt zu sein. Da trifft keinem die eigene schuld,
Wo ziehst da die Grenze?

@Maaggie


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:45
@Maaggie

Brauchste nicht. Aber vielleicht einfach nicht dann im Nachhinein noch überheblich tun und mir unterstellen, dass ich nicht verstehen wollte, wenn du dich einfach missverständlich ausdrückst, das würde schon reichen :Y:
Vielleicht könntest du aber schnell noch zitieren, wo ich behauptet habe, man sollte alles auf die Psyche schieben, immerhin war das deine Behauptung :)
Maaggie schrieb:Mir ist klar, dass man nicht nur wegen dem Dopamin abhängig / süchtig wird.
Warum dann der unsinnige Sex Vergleich?
Ich meinte nur, wenn man Drogen bewusst einnimmt, man selbst schuld ist, wenn man in eine Sucht fällt
Jein. Das kann man so auch nicht pauschalisieren. Was ist mit den Menschen, die an schweren Depressionen leiden und sich mit Drogen betäuben um dem psychischen Schmerz für eine Weile zu entgehen? Was ist mit Menschen, die sich über die Folgen nicht wirklich bewusst waren? Schlichtweg aus Unwissenheit? Aber gut, hier schriebst du ja schon, dass es dir dabei nur um Menschen geht, die es aus Spaß tun. Aber wie schon gesagt, bei denen ist die Wahrscheinlichkeit einer Suchterkrankung dann auch eher gering, von daher..

@Intemporal

Super Beitrag! :)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:46
Maaggie schrieb: wieso genau sind Drogen dann illegal
sind sie garnicht :
Der Begriff Morphium wird umgangssprachlich für das Opiat Morphin benutzt. Es zählt zu den Opioid- Analgetika und ist in jeder Darreichungsform streng verschreibungspflichtig. Da das Missbrauchsrisiko sehr hoch ist und das Medikament neben den erwünschten Wirkungen auch sehr viele starke Nebenwirkungen hat, unterliegt es in jeder Darreichungsform dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG) und darf auch nur auf ein BtmG-Rezept verordnet und herausgegeben werden.
http://symptomat.de/Morphium


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:46
Maaggie schrieb:Du befürwortest also Drogen? Erklär mir, wieso genau sind Drogen dann illegal und schlechtes Essen eben nicht?
Wieso ist Zucker erlaubt? Weltweit das stärkste Suchtmittel, das bisher existiert.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:47
@Lemniskate

BTM ist verschreibungspflichtig, für Menschen, die Tumorschmerzen haben, Osteoporose, etc. Nicht für Süchtige, deswegen ist es ja auch verschreibungspflichtig und es gibt das Betäubungsmittelgesetz.
Eine wichtige Nebenwirkung wäre eben die temdepression, weshalb es streng überwacht wird (genaue Dokumentation, Grund wieso es eingenommen wird, verschreibungspflichtig, versperrt in einem Tresor)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

12.11.2016 um 17:49
@Maaggie
Sind dennoch drogen.

Oder sind drogen nur dann drogen wenn sie auf der strasse von nem dealer verkauft werden, also statt opium, heroin zb?


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