weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

4.784 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Gesetze, Stadt, Konsum, Cannabis, Abhängigkeit, Rauschgift, Volker Beck
DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

21.10.2017 um 04:41
bornin55 schrieb:Gibt es in deiner Nähe keine Selbsthilfegruppen?
Doch die gibt es! Aber ich möchte als nüchterne Person, nicht ewig im Dreck herumwühlen und mich lieber mit angenehmeren Dingen beschäftigen!


melden
Anzeige

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

21.10.2017 um 09:37
DreamyWoman schrieb:Nein, ich will es erst einmal so versuchen! Außerdem musste ich mir bei der Entzugsklinik zuletzt mit einer Frau das Zimmer teilen, die für mich einfach nur derb und laut war.
Mein Bruder wollte auch immer allein seine Alkohol-Sucht bekämpfen - jetzt ist er tot.

Such dir Hilfe, ohne eine Therapie wirst du immer wieder rückfällig werden.
Auch mit Therapie gibt es eine Rückfallquote, es gibt schlechte Therapeuten und nervige Zimmergenossinen, aber deine CHancen sind bedeuten größer mit Therapie, als ohne.


Ich drück dir die Daumen.


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

21.10.2017 um 10:33
@DreamyWoman
Hi :)
Ich glaube, ich kann mich da ein bisschen reindenken, dass du deine Sucht allein bekämpfen willst... Möglichst unabhängig sein, das verstehe ich schon. Allerdings glaube ich auch, dass das ein zu hoch gestecktes Ziel ist. Eine (Alkohol)sucht ist sehr, sehr schwer zu überwinden und erst recht allein. Man hört zwar immer mal wieder, dass es Leute gibt, die es allein schaffen, aber das wird wohl die absolute Ausnahme sein.

Das Ding ist, wenn du wieder rückfällig wirst, wirst du dich wahrscheinlich wie der absolute looser fühlen und möglicherweise wird der Rückfall noch viel schlimmer, weil du dich zuvor so unter Druck gesetzt hast, es unbedingt allein schaffen zu wollen. Und du hast niemanden (professionelles), der das begleiten und abfedern kann. Das ist nur meine Meinung... Letztendlich musst du das natürlich für dich entscheiden.

Wenn du schlechte Erfahrungen mit Kliniken gemacht hast, würde ich es vielleicht wirklich erst einmal mit einer Selbsthilfegruppe versuchen. Das ist nicht so Krankenhaus/Klappsen-mäßig ;) du lernst neue Leute kennen und musst nicht mit ihnen auf einem Zimmer wohnen, wenn sie dir nicht passen ;) vielleicht kommst du so ja auch an Tipps für gute Therapiemöglichkeiten, mit denen du dich wohl fühlen würdest.

Ich wünsche dir alles Gute!


melden
DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

21.10.2017 um 12:21
@brunhildeb
@groucho
@bornin55

Danke an die letzten "Daumendrücker"!
brunhildeb schrieb:Das Ding ist, wenn du wieder rückfällig wirst, wirst du dich wahrscheinlich wie der absolute looser fühlen
Ja, das ist mir durchaus bewusst und ich setze mich sogar immens unter Druck! Ich schreibe hier bei Allmy von meiner Sucht und wer als User hier, sich mit mir und meiner Sucht befasst, wird bemerken, wenn ich wieder angefangen habe zu trinken.

Denn wenn ich trinke, sitze ich meistens vor dem Computer und schreibe hier blödes Zeug!


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

21.10.2017 um 12:46
@DreamyWoman

Ich hab in diesem Thread einmal von meiner Amphetaminabhängigkeit berichtet.
Ich konsumiere schon lange nicht mehr, habe es aber vor allem geschafft, weil ich konsequent alle Kontakte abgebrochen habe, die damit zu tun haben.

Bei Alkohol scheint das schier unmöglich zu sein. In jedem Supermarkt, Restaurant und bei so ziemlich jeder Feier wird man damit konfrontiert.

Unter anderem aus diesem Grund würde ich dir ebenso raten, dir Unterstützung von aussen zu suchen.

Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft und Ausdauer. Du kannst es schaffen, da bin ich mir sicher.


melden
DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

21.10.2017 um 13:18
@pinkpony
pinkpony schrieb: bei so ziemlich jeder Feier wird man damit konfrontier
Auf solche Feiern werde ich sowieso nicht eingeladen. Also schon mal ein Risiko weniger!
pinkpony schrieb:Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft und Ausdauer. Du kannst es schaffen, da bin ich mir sicher.
Danke! :lv:


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

21.10.2017 um 18:01
@DreamyWoman

Ich schließe mich den Glückwünschern und Daumendrückern an: Ich wünsche Dir alle Kraft (und alles Glück) für diesen schweren Weg!

Ist ja auch kein leichter Gegner, den Du da hast. Allerdings auch nicht unbesiegbar.
DreamyWoman schrieb:Ach, ich hatte schon so viele Rückfälle, sodass ich gar nicht mehr an mich selbst glaube!  :(
Wie gesagt, kein leichter Gegner. Aber Du kannst Ihn bezwingen! Seine Waffen sind Versprechungen, und den Hebel setzt er da an, wo man dem Jetzt entfliehen will. Aber das ist nur ein Blick in die Vergangenheit. Hoffnung birgt nur die Zukunft. Eine trockene Zukunft!
DreamyWoman schrieb:Ich bin einfach nur erbärmlich!
Nein, das bist Du nicht. Du bist stark und tapfer, sonst hättest Du längst aufgegeben. Du liegst nicht am Boden, sondern Du stehst. Derzeit stehst Du im Sturm, aber der wird vorbei gehen. Und dann wirst Du endlich frei sein.

Das klingt nicht erbärmlich für mich. Eher nach einer Kämpferin!  :Y:

Alles Glück dieser Welt!  :)


melden
DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

22.10.2017 um 05:56
Blues666 schrieb:Ist ja auch kein leichter Gegner, den Du da hast. Allerdings auch nicht unbesiegbar.
Ich habe ja auch nicht jeden Tag getrunken, sondern "nur" jeden vierten oder fünften Tag. Aber oft musste ich den Morgen danach, dann gleich wieder nach "Netto", um mir Nachschub zu holen.

Und das finde ich schon erbärmlich!
Blues666 schrieb:Alles Glück dieser Welt!  :)
Danke, für deine lieben Worte! :)


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

22.10.2017 um 13:16
@DreamyWoman

Auch von mir alles Gute und viel Kraft für deinen Weg!! Eine liebe Bekannte von mir hat über 20 Jahre getrunken und ist seit 1,5 Jahren trocken. Und das mit Hilfe einer Selbsthilfegruppe, über die sie vor 4 Jahren sagte, das würde nichts bringen. Manchmal braucht es mehrere Versuche, bei ihr hatte fast keiner mehr geglaubt, dass sie es schafft. Und doch hat es geklappt. Ich drücke dir alle Daumen!!


melden
DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

22.10.2017 um 13:25
Mrs.Rollins schrieb:Auch von mir alles Gute und viel Kraft für deinen Weg
Danke! :)


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

22.10.2017 um 15:45
Man braucht mMn. keine Hilfe um einen Entzug durchzustehen, sondern nur den Willen dazu. Viele Menschen sind selber die Barrikade die einen Entzug unmöglich machen, man muss einfach mal in sich gehen und überlegen - Was will ich , wann will ich und wieso will ich etwas schaffen? Und man selber ist der Ausschlag gebende Faktor der das Leben verändert. Dir kann kein Arzt oder Therapeut helfen deine Sucht zu besiegen du musst es selber wollen und schaffen.  Das ist meine Meinung zu dem Thema könnt gerne eure Meinungen weiter ausführen und wir können darüber diskutieren.


Der Glaube an dich selbst ist der erste Schritt die Sucht zu besiegen.


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

22.10.2017 um 15:48
@DerKryptolog

Du hast in solchen Situationen keinen wirklich freien Willen mehr, denn der wird durch die Sucht mit beeinflusst.


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

22.10.2017 um 15:59
Lisa1994 schrieb:Du hast in solchen Situationen keinen wirklich freien Willen mehr, denn der wird durch die Sucht mit beeinflusst.
Jein.

In dem Punkt hat er recht, wenn er sagt, dass der Abhängige selbst aufhören wollen muss.
DerKryptolog schrieb:Man braucht mMn. keine Hilfe um einen Entzug durchzustehen, sondern nur den Willen dazu.
Der Entzug ist das kleinere Problem und kann wirklich ohne fremde Hilfe durchgestanden werden (wobei es da auch Ausnahmen gibt. Je nach dem, auf welchem Level jemand säuft ist ein kalter Entzug ohne medizinische Begleitung durchaus gefährlich)
DerKryptolog schrieb:Und man selber ist der Ausschlag gebende Faktor der das Leben verändert. Dir kann kein Arzt oder Therapeut helfen deine Sucht zu besiegen du musst es selber wollen und schaffen.
Das Problem ist der Rückfall.
Ohne therapeutische Hilfe und Begleitung werden die meisten Abhängigen immer wieder abhängig.
Mit therapeutischer Hilfe ist die Rückfallquote deutlich geringer. (wenngleich immer noch recht hoch)


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

22.10.2017 um 16:06
@groucho

Der Rückfall ist so groß, weil die Betroffenen keinen Ersatz für die Sucht bekommen. Viele Menschen sind ja nicht ohne Grund süchtig. Oftmals fehlt ihnen ein bestimmter Stoff im Gehirn.


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

22.10.2017 um 22:02
Und das finde ich schon erbärmlich!
Ich finde es (auch wenn wir hier im Internet anonym unterwegs sind) ehrlich gesagt ziemlich mutig, daß du hier so offen über dein Problem schreiben kannst. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Dafür schon mal ein ,,Hut ab!" von mir :Y:

Auch ich wünsche dir die Kraft und Ausdauer, daß du es endgültig schaffst!


melden
DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

23.10.2017 um 09:35
Grymnir schrieb: gesagt ziemlich mutig, daß du hier so offen über dein Problem schreiben kannst. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Dafür schon mal ein ,,Hut ab!" von mir :Y:
Vielleicht erscheint einigen anderen Usern dieses Verhalten, sogar als dumm.

Ich werde hier bei dem Unterhaltungsbereich auch als Selbstdarstellerin verschrien. Natürlich hat mein Alkoholkonsum, diese Veranlagung, die ganz gewiss bis zu einem bestimmten Grad auch in meinem nüchternen Ego vorhanden ist, immens ins schlechte Licht gestellt.

Ich wollte schon lange diese widerliche Sucht bekämpfen. Ich habe ja mit klarem Verstand gesehen, was ich betrunken immer mal wieder für eine Scheiße gebaut habe.

Diese Person, die ich mit einigen Promille intus bin, widert mich geradezu an. Ich verteufele den Alkohol nicht generell, aber für Leute wie mir, die das Suchtgen in sich tragen, ist er ein Machwerk des Teufels!

Indem ich hier ausführlich darüber schreibe, setze ich mich noch einmal unter Druck. Und ich kann mir jeden Tag, dieses klägliche Dasein mit Alkohol vor Augen führen.

Natürlich können jetzt einige User dieses Wissen über mich, gegen mich einsetzen und mich provozieren. Aber solchen Leuten, sollte man begegnen, als wären sie Luft. Denn die haben rein gar nichts verstanden! Und auf eine Kommunikation mit ihnen, kann ich getrost verzichten.

Man darf hinfallen, meinetwegen wegen diesem steilen Pfad auch mehrmals, aber irgendwann sollte man wieder aufstehen können.
Grymnir schrieb:Auch ich wünsche dir die Kraft und Ausdauer, daß du es endgültig schaffst!
Danke! :)


melden
DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

23.10.2017 um 09:55
DreamyWoman schrieb:Ich werde hier bei dem Unterhaltungsbereich auch als Selbstdarstellerin verschrien.
Ich meinte natürlich, ich bin als Selbstdarstellerin verschrien. Diesen Satz musste ich im Nachhinein verbessern!

Doch gerade diese Eigenschaft, dieses viele Grübeln über Nichtigkeiten, hat dem Alkohol das Tor weit geöffnet!


melden
DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

23.10.2017 um 10:21
DreamyWoman schrieb:Ich verteufele den Alkohol nicht generell, aber für Leute wie mir, die das Suchtgen in sich tragen, ist er ein Machwerk des Teufels!
Ich sollte vielleicht noch einmal ins Bett gehen! :) Mir und mich kann ich schon unterscheiden!

Gerade wegen so etwas, habe ich Angst, wieder zu versagen!


melden

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

24.10.2017 um 10:58
Drogen sind z.T. super. Dieses gestörte Verhältnis das viele Menschen dazu haben ist schlicht und ergreifend nicht wahr. Niemand wird zum Mörder weil er einmal am Joint zieht. Für viele Menschen sind Psychedelika zum Beispiel in geringer Dosis ein Therapiemittel.

Diverse Erkenntnisse die einem im Alltag so nie einfallen würden, das Leben jedoch ungemein bereichern kommen durch Bewusstseins erweiternde Drogen zustande. Sofern man safer use praktiziert, jedem das seine.


melden
Anzeige
migrantbird
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

24.10.2017 um 14:43
Natürlich können jetzt einige User dieses Wissen über mich, gegen mich einsetzen und mich provozieren.
mhh, ohne dich provozieren zu wollen, als aller erstes: Hut ab und viel Glück!

Provokation bemisst sich ja nun auch ganz stark daran, welche (Wahrnehmungs-) grenze man hat bzw. zu setzen man in jenem Moment in der Lage ist.
Nicht immer sollen Provokationen andere vor den Kopf stoßen um sie zu verletzen, manchmal zeigen sie einfach nur die Grenzen deines Gegenübers auf, in was auch immer, manchmal sind sie einfach nötig, um etwas Wesentlicheres im Sachverhalt aufzuzeigen, als ein Einzelner darin erkennt!
Da scheinst du gerade etwas empfindlich zu sein, verständlich, wie ich finde.

Irgendwo zuvor hast du geschrieben, du fändest dich bzw. deine Sucht erbärmlich.
Das kannst du gerne so bewerten, wenn du es möchtest, zeigt es doch auch, dass du bereit bist dir vor deiner Sucht und deinem inneren Schweinehund nicht in die Tasche zu lügen, was ich z.B. gut finde.

Erbärmlich bedeutet letztlich aber nichts anderes, als eine Sache mitfühlend behandeln zu müssen.  
Mach auch den zweiten Schritt dieser Erkenntnis und zeige es vor dem Menschen, der gerade ganz allein versucht gegen einen inneren "Dämon" zu kämpfen, der im Gegensatz zu dir immer einen mächtigen "Mitspieler" hat - die mehr oder weniger vorhandene Zeit!

Sei bitte realistisch und steh diesen Kampf nicht alleine durch.

Nachdem ich dich und deine Bilder und Erzählungen von deinen Kindern und Enkeln hier gesehen und gelesen habe... und auch von deinem nicht gerade einfachen Leben...

mhh, es wäre schade, wenn das Organversagen vor der Wende deines restlichen Lebensabschnittes kommt, wie bei meiner Mutter, und deinen Kindern und Enkeln irgendwann nur noch ein Dienst an ihrer Mutter und Oma bleibt:

Die lebenserhaltenden Maßnahmen abzuschalten...!

Falls dich dieser post auf ungute Weise provoziert haben sollte, verzeih und lass ihn gerne löschen!

Alles Gute für dich!
gruß


melden
262 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Frustration45 Beiträge
Anzeigen ausblenden