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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

5.243 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Gesetze, Stadt, Konsum, Cannabis, Abhängigkeit, Rauschgift, Volker Beck

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.10.2017 um 21:06
@AtheistIII

Was neues ist das nicht, ich wollte hier lediglich einen persönlichen Erfahrungsbericht einbringen.

@gardner

Auch das funktioniert durchaus nicht schlechter als nüchtern :)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.10.2017 um 23:08
@Grymnir
Vor allem die Frauen nannten dich Krake,der Suff verklaert so manches


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

15.10.2017 um 23:47
Ich persönlich  assoziiere mit Drogen vorrangig  das "Bewusstseinsverändernde" , sprich Alkohol und chemische Drogen und mittlerweile (dieses Jahr) auch pflanzliche, die einen schon "joa mitnehmen oder wegbeamen". hab ab meiner Pubertät bestimmte Substanzen "probiert" aber nicht querbeet "durchprobiert" - war aber nie was für mich. Recht früh von Chemie Abstand genommen, "klares NEIN". Erst dieses Jahr zu dem Entschluss gekommen auch Gras (in jeder erdenklichen art) komplett abzulehnen, weil mein Körper heftig dagegen reagiert. Von daher, immer besser ohne! Ich kenne einige, v.a. Männer die Drogen-affin sind, für mich ALLES Versager ohne Stil, entweder sind sie dumm aber harmlos oder egoistisch und unterdrückerisch. Drogen widern MICH an und ich bin stolz, dass ich dazu klar Stellung beziehen kann, was mir wiederrum beim rauchen total abgeht :-D Fazit: brauch ich nicht, will ich nicht, aber Pilze fand ich immer gut^^ also die Erfahrungen hierzu waren klasse aber nun passé, nette Erinnerung eben.
Problematisch sehe ich v.a. Alkoholkonsum, Spielsucht. Ich fühle aber kein mitleid, v.a. Mitgefühl für Suchtkranke (es sei denn man gerät als minderjähriger Mensch in die Sucht. Für alle Erwachsenen gilt für mich, dass sie sich zusammen reißen sollen und mit ihrer verlorenen gegangen Scham in Berührung kommen sollten. Nein, ich bin lieber klar und nüchtern.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

16.10.2017 um 00:04
Es geht verdammt schnell süchtig zu werden...je älter ich werde desto bewusster nehme ich die negativen Seiten wahr, angefangen bei meiner Nikotinsucht, die zwar mega ungesund aber dennoch: NICHT bewusstseinsverändernd ist. Ich bin als rauchende Lady keine potentielle Gefahr für Familie, Öffentlichkeit, mich selbst - als wenn ich alkoholisiert oder zugedröhnt etc. wär.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

16.10.2017 um 00:08
Drogen kann man bei manchen Menschen auch als eine Art Selbstmedikation sehen. Denn was kann ein Mensch mit einem genetisch bedingten GABA-Mangel im Gehirn tun? Bekommt er von einem Arzt dagegen Benzodiazepine? Wohl eher nicht. Da bleibt ihm nix anderes übrig, den Mangel mit Alkohol auszugleichen. Ich neige stark zu Opioiden. Bekomme ich sie vom Arzt gegen meine innere Leere verschrieben? Nein, weil es dafür keine Zulassung hat. Also fülle ich meine Leere, indem ich mich ritze oder sehr oft neue Partner habe. Obwohl mir die Opioide so gut helfen würden, bekomme ich sie nicht. Man sollte Suchtkranke nicht zu schnell abstempeln, sondern sich eher fragen, warum er gerade zu dieser Droge greift.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

16.10.2017 um 00:15
@Lisa1994

Kommt mir sehr bekannt vor, du bist damit nicht allein. Trotzdem gilt auch HIER, es gibt immer mehr Alternativen als man für sich erkennen will.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

16.10.2017 um 00:23
@Kleines25

Die einzigen Alternativen, die mir bisher etwas gebracht haben, waren keine wirklichen Alternativen, da sie im Grunde alle extrem waren. Aber gerade dieses Extreme verschaffte ja Linderung - ein Teufelskreis.
Ich für meinen Teil versuche Drogen bzw. gewisse Medikamente bewusst nicht zu verteufeln. Denn wer weiß, was mit mir wäre, wenn ich eben nicht mal teilweise durch Drogen ein Glücksgefühl empfinden kann? Dadurch merke ich, dass es immer noch etwas geben kann, was gegen meine innere Leere hilft.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

16.10.2017 um 00:28
@Lisa1994

Ich weiß wovon du sprichst..Leere ist intensiv.
das "Tief" braucht ein "Hoch", mindestens so groß wie das Tief, sonst wird nichts gespürt. Am besten das höchste Hoch. Ja, das ist wirklich ein Teufelskreis...


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

16.10.2017 um 00:38
@Lisa1994

Ich denke ich habe in meinem Post das Wort "Scham" blöd gewählt, da es grundsätzlich in der Gesellschaft negativ konnotiert wird, "man solle sich schämen" etc. Ich habe mit dem Begriff "Scham" viel mehr das "Antlitz" des Menschen im Kopf gehabt.. Scham = die leibhafte Person/ das leibhafte Man-Selbst...nicht, dass du mich missverstanden hast =)


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A.I.
ehemaliges Mitglied

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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

16.10.2017 um 04:28
Die Chemie hat zwei Seiten.
Eine, die dir neue Welten zeigt und eine andere,  die ihre Konsequenzen dieser Welten aufzeigen.
Man kann vorher gar nicht wissen wie man welche Droge verträgt.
Manche schmieren von zu viel Ecstasy ab, manche von zu viel Speed.
Und es geht schneller als man denkt, schon hat man ein halbes Jahr verdrufft.
Die Folgen daraus können schlimm werden.

Ein Jahr ecstasy und ein halbes Jahr speed hatte Spuren hinter lassen. Dachte, jeder ist hinter mir her alles fokussiert sich auf mich, habe über all gefahren gesehen. (Kann man es nicht lassen,achtet auf den schlaf Leute!)
Ich bin froh um diese Erfahrung aber da sollte man einfach nicht bei bleiben
Anders sehe ich dies bei psychedelischen Drogen.
Die kann man meiner meinung nach bewusster und gelegentlicher konsumieren.
Alles brauch aber seine Aufklärung und reinen Stoff!

Fazit: Chemie wie Ecstasy, MDMA und Speed bringen dein Leben auf ein anderes Level, ein schnelleres, ein gefühlt aufregendes. Die Verlockung ist aber zu groß und sollte solange es illegal bleibt, einfach liegen gelassen werden. Ansonsten stürzt das ins genaue Gegenteil.

LSD, Pilze und Cannabis halte ich für weit aus unbedenklicher, wer sich darauf einlässt weiß meist womit er es zutun kriegt.

Drogen können dein leben, komplette Wahrnehmung und Denkweisen revolutionieren, aber nach jedem Flug kommt ein Fall, und irgendwann ist der Fall 10x so hart wie der eigentliche Flug.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

16.10.2017 um 07:06
@A.I.

MDMA, Amphetamin oder Kokain sind aber auch in meinen Augen reine "Freizeitdrogen". Denn was geben sie dir? Mir verleihten sie ein Gefühl von künstlicher Euphorie. Sie überdeckten irgendwelche Gefühle. Ich fühlte mich oftmals noch leerer, nachdem ich das konsumiert hatte. Und Cannabis machte mich einfach nur müde und antriebslos. Bei Opioiden habe ich das Gefühl, sie würden direkter an meinen Problemen wirken. Wo ich bei Kokain nur noch extremer versucht habe, diese Leere mit irgendwelchen selbstschädigenden Verhaltensweisen zu füllen, so fühlte ich mich bei einem Opioid innerlich ausgeglichen und zufrieden.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

17.10.2017 um 20:16
@Warhead

Nein, das ist eine andere Geschichte.

Ich gebe dir aber insofern recht, daß es Leute gibt, die durch übermäßigen Alkoholkonsum zu Selbstüberschätzung neigen. Manche werden auch aggressiv und so weiter... das geht dann auch gerne mit einer Gruppendynamik einher.
Andersherum gibt es natürlich auch genug Zeitgenossen, die lustig, schläfrig oder zum Latin Lover werden.

Allein die Dosis machts, daß ein Ding ein Gift ist.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

18.10.2017 um 17:59
@Lisa1994
Hast du auch mal versucht einfach nur zu Kiffen? Ich werde auch immer Müde, daher rauche ich erst nach Feierabend, oder ab ca 4 Uhr nachmittags oder so, ausserdem gewöhnt man sich mit der Zeit daran und es kann sich abschwächen. Ich hab ähnliche Probleme bedingt durch eine Borderline Persöhnlicheitsstörung, ich leide jeden Tag unter starken stimmungsschwankungen, gegen die ich meist nicht sonderlich viel tun kann, sowie jahrelange probleme mit Ritzen  in der Vergangenheit. Wegen dem vielen stress über die Jahre habe ich auch probleme mit meinem Appetitt bekommen, sodass mir fast immer während oder direkt nach dem essen übel wird, oft muss ich es dann sofort weglegen, was schon frustrierend ist. Kiffen war all die Jahre dass einzige was meine Launen ein stück weit stabilisieren konnte, und mir hilft lust auf essen zu bekommen.

Und es wäre nicht so extrem wie andere Drogen, habe zwar noch nicht viel anderes Probiert aber ich glaube dass Gras wirklich gut für jemandes Seele sein kann und auch für den Körper gibt es zahlreiche positive Effekte, man kann es ja auch essen oder vapen dann nimmt man nichtmal schädlichen Rauch auf.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

18.10.2017 um 18:19
@ProzacNation

Kiffen gibt mir gar nix. Es macht mich einfach nur müde und antriebslos und betäubt meine Gefühle. Aber mir geht es ja gerade darum, mal wieder etwas fühlen zu können. Da hilft mir bisher nur der Alk oder wie gesagt Opiate.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

18.10.2017 um 18:22
@ProzacNation

Ich fühle ja oftmals gar nix, außer eine Leere und eine innere Anspannung.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

18.10.2017 um 20:59
@Lisa1994
Kann auch ADHS als Comorbidität mit bei sein


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

18.10.2017 um 21:19
@Warhead

Könnte sein, obwohl ich eigentlich keine wirklichen Konzentrationsprobleme habe. Die Motivationslosigkeit habe ich aber sehr ausgeprägt.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

19.10.2017 um 21:00
@Lisa1994

Vielleicht könnte es helfen, daß du dir ein ausfüllendes Hobby suchst. Oder einen Beruf, der eher deinen Interessen entspricht. Denn Motivationslosigkeit kommt in erster Linie davon, daß man gar nicht weiß, wofür man sich motivieren sollte.


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DreamyWoman
ehemaliges Mitglied

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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

20.10.2017 um 18:27
Ich befinde mich jetzt seit letzter Woche Dienstag im kalten Entzug und ich bereue es zutiefst, jemals mit dem Alkohol trinken, angefangen zu haben.

Drogen sind der letzte Dreck!


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

20.10.2017 um 18:28
DreamyWoman schrieb:Ich befinde mich jetzt seit letzter Woche Dienstag im kalten Entzug und ich bereue es zutiefst, jemals mit dem Alkohol trinken, angefangen zu haben.
Meine Tante hat sich deswegen auch wieder in Therapie begeben müssen ... dir viel Kraft ...und Ausdauer :)


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