Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 14:18Philter schrieb:Van Gogh, Pollock, Dali, E.A. Poe, Baudelaire, Burroughs, Platon, Pythagoras, Nietzsche, Feynmann, Mullis. Gibt so viele große Namen, die sich da einreihen, dass die dazugehörige These der Bewusstseinserweiterung zumindest kulturell einen enormen Abdruck hinterlassen hat.
Das sollte man durch andere Techniken machen. Nicht durch Drogen:Philter schrieb:Ich bin der Meinung, dass wenn man mit Peter raucht, würde man super interessante Diskussionen über Sinn und Unsinn führen können, denn warum gibt es so viele Türen mit Schlüssellöchern, für die gar keine Schlüssel existieren. So viele ungenutzte Möglichkeiten, und so viele offene Türen.
✅ Kurz gesagt: Kreativität wächst oft durchQuelle: Chatgpt.
Bewegung
Pausen
viele Ideen produzieren
verschiedene Bereiche mischen
Momente ohne starken Fokus
Nicht durch Substanzen.
Ich denke, die Nebeneffekte sind einfach zu groß um es so zu machen. Es kann Gedankenkreisen erzeugen, divergentes Denken. Aber das geht zu kosten des konvergenten Denken die Beste Lösung zu finden:
Hier auch chatgpt zu Drogen:
1. Kreativität besteht aus zwei DenkartenIch denke da gibt es genau Techniken mit denen man die Kreativität steigern kann, da braucht man keine Drogen, sondern sollte eine Methode wählen die keine Nebeneffekte hat.
In der Forschung unterscheidet man meist zwei Prozesse:
Divergent Thinking → viele ungewöhnliche Ideen erzeugen
Convergent Thinking → die beste Lösung auswählen
Beispiel:
Divergent: „Finde möglichst viele ungewöhnliche Verwendungen für einen Ziegelstein.“
Convergent: „Welches Wort passt logisch zu diesen drei Begriffen?“
Leichter Alkoholkonsum kann manchmal das divergente Denken erleichtern, aber das konvergente Denken verschlechtern.
weiter:
✅ Die Kurzfassung:Quelle: chatgpt
Ein bisschen Alkohol kann manchmal helfen, mentale Hemmungen zu lockern, wodurch mehr spontane Ideen entstehen.
Aber für echte kreative Arbeit – Ideen ausarbeiten, verbessern, strukturieren – ist ein klarer Kopf meistens deutlich besser.
So ist es eben mit allen Drogen. Es gibt bereits Techniken die helfen da braucht man keine Drogen.
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 14:20Empfindest du das als Widerspruch?blueavian schrieb:Das widerspricht aber deiner Behauptung
Meiner Meinung nach belegen die Aussagen die Behauptung sogar.
Neue Perspektiven und Blickwinkel. Das nennt man divergentes Denken. Die Fähigkeit zur Musik ist konvergentes Denken. Und was sagen die Studien bzgl des Themas? Divergentes Denken wird gefördert, konvergentes Denken bleibt gleich oder verschlechtert sich durch Dauerkonsum.
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 14:26Das wird nicht als der Hauptgrund gesehen. Das hat Chatgpt komplett geschrieben als ich das seinen Aussage eingegeben habe:Philter schrieb:Empfindest du das als Widerspruch?
Meiner Meinung nach belegen die Aussagen die Behauptung sogar.
Neue Perspektiven und Blickwinkel. Das nennt man divergentes Denken. Die Fähigkeit zur Musik ist konvergentes Denken. Und was sagen die Studien bzgl des Themas? Divergentes Denken wird gefördert, konvergentes Denken bleibt gleich oder verschlechtert sich durch Dauerkonsum.
Hier nochmal seine Aussage:
" Was wohl passiert, wenn du rausfindest, daß gerade die Drogen die Beatles zu (mit) ihren besten und künstlerisch wertvollsten Arbeiten inspiriert haben?"Und hier die Antwort.
Die Aussage ist teilweise wahr, aber stark vereinfacht. Viele Historiker der Popmusik würden sagen: Drogen spielten eine Rolle in bestimmten Phasen der The Beatles – aber sie erklären nicht allein ihre kreativsten Werke. 🎵
1. Tatsächlich: Drogen tauchten in ihrer kreativen Phase auf
Mitte der 1960er experimentierten einige Bandmitglieder mit psychedelischen Substanzen, besonders LSD.
Das fiel zeitlich zusammen mit Alben wie:
Rubber Soul (1965)
Revolver (1966)
Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band (1967)
Einige Songs spiegeln psychedelische Ideen oder Wahrnehmungen wider, zum Beispiel:
Tomorrow Never Knows
Lucy in the Sky with Diamonds
Deshalb verbinden viele Menschen diese kreative Phase mit der damaligen psychedelischen Kultur.
2. Aber: Der kreative Sprung hatte viele andere Gründe
Musikhistoriker nennen mehrere wichtige Faktoren, die wahrscheinlich noch entscheidender waren:
Studio-Innovation
Der Produzent George Martin und die Toningenieure experimentierten stark mit neuen Techniken:
Bandschleifen
rückwärts abgespielte Aufnahmen
ungewöhnliche Mikrofonierung
frühe Effekte
Mehr Zeit im Studio
Die Beatles hörten 1966 auf zu touren und konnten sich komplett aufs Studio konzentrieren.
Einflüsse aus vielen Musikrichtungen
indische Musik (z. B. durch Ravi Shankar)
Avantgarde
klassische Musik
Folk und Soul
Starke Songwriter
Vor allem das Duo John Lennon und Paul McCartney entwickelte sich musikalisch extrem schnell.
3. Die Band selbst sah Drogen nicht als „Quelle der Kreativität“
Mehrere Beatles sagten später, dass Drogen nicht der Grund für ihre Musik waren.
Zum Beispiel meinte Paul McCartney sinngemäß:
Sie hätten viele Ideen auch ohne Drogen gehabt – die Substanzen hätten eher Perspektiven verändert, nicht die Fähigkeit Musik zu schreiben.
4. Wichtig: Ihre Kreativität begann schon vorher
Viele klassische Beatles-Songs entstanden vor der psychedelischen Phase, etwa:
Yesterday
A Hard Day's Night
Diese wurden komplett ohne psychedelische Einflüsse geschrieben und gelten trotzdem als musikalisch sehr bedeutend.
✅ Fazit:
Drogen waren Teil des kulturellen Umfelds der Beatles in den 1960ern und haben manche Ideen beeinflusst.
Aber ihre wichtigsten Faktoren waren wahrscheinlich:
außergewöhnliches Songwriting
Studio-Experimentierfreude
kulturelle Einflüsse
Zusammenarbeit mit talentierten Produzenten
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 14:33@blueavian
Natürlich ist die Aussage plakativ und vllt auch provokativ gemeint gewesen, keine Frage.
Zu behaupten, Kreativität hinge nur oder überwiegend mit BTM zusammen, ist falsch. Kreativität ist viel mehr als nur ein bisschen Neuromodulation. Was daran aber teilweise stimmt (und meiner Meinung nach wollte er/sie/es diesen Punkt etwas provokant überzeichnen) ist, dass es ermöglicht andere Perspektiven einzunehmen, die vllt (und das ist natürlich super subjektiv) diese eine Assoziation beinhalten, die grandios war und die auf echte Kreativität, Talent und Arbeit getroffen ist, um daraus was machen zu können.
Ein flacher, inspirationsloser Geist wird auch auf BTM nicht zu einer Joplin.
Natürlich ist die Aussage plakativ und vllt auch provokativ gemeint gewesen, keine Frage.
Zu behaupten, Kreativität hinge nur oder überwiegend mit BTM zusammen, ist falsch. Kreativität ist viel mehr als nur ein bisschen Neuromodulation. Was daran aber teilweise stimmt (und meiner Meinung nach wollte er/sie/es diesen Punkt etwas provokant überzeichnen) ist, dass es ermöglicht andere Perspektiven einzunehmen, die vllt (und das ist natürlich super subjektiv) diese eine Assoziation beinhalten, die grandios war und die auf echte Kreativität, Talent und Arbeit getroffen ist, um daraus was machen zu können.
Ein flacher, inspirationsloser Geist wird auch auf BTM nicht zu einer Joplin.
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gestern um 15:27Du hast ja Recht.Philter schrieb:Natürlich ist die Aussage plakativ und vllt auch provokativ gemeint gewesen, keine Frage.
Zu behaupten, Kreativität hinge nur oder überwiegend mit BTM zusammen, ist falsch. Kreativität ist viel mehr als nur ein bisschen Neuromodulation. Was daran aber teilweise stimmt (und meiner Meinung nach wollte er/sie/es diesen Punkt etwas provokant überzeichnen) ist, dass es ermöglicht andere Perspektiven einzunehmen, die vllt (und das ist natürlich super subjektiv) diese eine Assoziation beinhalten, die grandios war und die auf echte Kreativität, Talent und Arbeit getroffen ist, um daraus was machen zu können.
Ein flacher, inspirationsloser Geist wird auch auf BTM nicht zu einer Joplin.
Das war jetzt nicht als Kritik an dich gerichtet.
Ich wollte das nur posten, da andere User den Effekt von Drogen ständig herunterspielen.
Es hat, denke ich, schon einen Effekt, aber man sollte andere Methoden nehmen, da man eben jetzt weiß, dass es besser geht.
Da gibt es verschiedene Methoden, die man versuchen kann, die besser sind als Drogen. Und es ist auch nicht der Hauptgrund, warum sie kreativ sind und auch langfristig schädlich.
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 15:43Nein, ich weiß 🙂 So hatte ich es auch nicht aufgefasst, sondern als Wunsch, mehr Differenz in der Bedeutungsebene abzubilden.blueavian schrieb:Das war jetzt nicht als Kritik an dich gerichtet
Ich weiß nicht, was dieser oder jener sollte oder nicht sollte, aber ich weiß, dass ich nicht a priori jedem Menschen dazu raten würde. Es gibt wiegesagt Menschen, die vertragen es besser, und andere schlechter. Das hat sehr viel mit der Persönlichkeit bzw der Signalverarbeitung aus Kognition und Emotion zu tun. Der eine fühlt sich vllt befreit, der andere gefangen, der nächste läuft danach mit dem imaginären Hund über die Geschlossene.blueavian schrieb:Es hat, denke ich, schon einen Effekt, aber man sollte andere Methoden nehmen, da man eben jetzt weiß, dass es besser geht.
Da gibt es verschiedene Methoden, die man versuchen kann, die besser sind als Drogen. Und es ist auch nicht der Hauptgrund, warum sie kreativ sind und auch langfristig schädlich
Am Ende muss jeder selbst entscheiden, und Angst ist manchmal ein guter Indikator dafür, es vielleicht lieber erstmal mit einer Muse zu probieren, denn wenn da die Sicherung rausfliegt, dann wenigstens nur für ein paar Momente ^^
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 16:59Die Humboldt-Universität hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Instituten den Einfluss von Drogen auf die Kreativität untersucht. Und wie zu erwarten war, es ist kein Zusammenhang feststellbar.
Was am Ende übrig bleibt, ist ein riesen Haufen Bullshit zur Selbsttäuschung, um sich den Konsum von diesem Dreck schönzureden.
Demnach wirken Rauschmittel wie Marihuana, Alkohol oder das Medikament Adderall, entgegen der häufigen Annahme, nicht kreativitätssteigernd. Menschen glaubten unter dem Einfluss von Drogen lediglich, dass sie kreativer seien, erklärte Paul Hanel vom Institut für Psychologie der Universität Essex.https://www.deutschlandfunk.de/drogen-haben-keinen-positiven-einfluss-auf-die-kreativitaet-102.html#:~:text=Studie%20%2D%20Drogen%20haben%20keinen%20positiven%20Einfluss%20auf%20die%20Kreativit%C3%A4t.
Was am Ende übrig bleibt, ist ein riesen Haufen Bullshit zur Selbsttäuschung, um sich den Konsum von diesem Dreck schönzureden.
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gestern um 17:05Ja, Peter.Peter0167 schrieb:Was am Ende übrig bleibt, ist ein riesen Haufen Bullshit zur Selbsttäuschung, um sich den Konsum von diesem Dreck schönzureden.
Vielen Dank, Peter.
Rauch doch einfach mal einen und entspann dich! :-D
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gestern um 17:36Entspannung löst kognitive Blockaden ^^
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 22:16Völlig richtig. Nur Süchtige, die selbst abhängig sind und nicht anders können und wollen, reden sich die Drogen schön. Wer erstmal Schaden bemerkt bereut jedes einzelne Milligramm Droge. Ich weiß es, ich war 2013 auf einem 2 wöchigem Horrortrip, obwohl es jahrelang gut ging. Vorher war ich engstirniger Verfechter nun bin ich so dankbar dass die Psychose weg ist.Peter0167 schrieb:Was am Ende übrig bleibt, ist ein riesen Haufen Bullshit zur Selbsttäuschung, um sich den Konsum von diesem Dreck schönzureden.
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 22:33Mutig das auszusprechen. Respekt euch Beiden!rainlove schrieb:
Völlig richtig. Nur Süchtige, die selbst abhängig sind und nicht anders können und wollen, reden sich die Drogen schön. Wer erstmal Schaden bemerkt bereut jedes einzelne Milligramm Droge. Ich weiß es, ich war 2013 auf einem 2 wöchigem Horrortrip, obwohl es jahrelang gut ging. Vorher war ich engstirniger Verfechter nun bin ich so dankbar dass die Psychose weg ist.Peter0167 schrieb:Was am Ende übrig bleibt, ist ein riesen Haufen Bullshit zur Selbsttäuschung, um sich den Konsum von diesem Dreck schönzureden.
Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 23:58Der Respekt gebührt @rainlove ganz allein, denn ich war niemals in so einer Situation, ich bin nur der, der vor den Gefahren warnt.two-cents schrieb:Mutig das auszusprechen. Respekt euch Beiden!
Ich freue mich wirklich für jeden, der den Absprung geschafft hat, ganz ehrlich. Eine solche Leistung verdient immer Respekt. Noch viel besser ist es natürlich, wenn man erst gar nicht in so eine Notsituation gerät, darum ist mir die präventive Aufklärung auch so wichtig.
Meine "schonungslose" Art dies zu tun mag nicht jedem gefallen, ich halte sie aber für wirkungsvoller als nur gut zuzureden.
Ich hatte das große Glück in einer Familie aufzuwachsen, in der man von Anfang an und unmissverständlich die richtigen "Ansagen" diesbezüglich bekam. Mit Ausnahme von meinem Opa, der war damals Seemann und rauchte Pfeife, gab es in der gesamten Familie nicht einen Raucher, und unsere Familie war wirklich groß.
Vor über 20 Jahren hatten wir mal eine Familienfeier. Wir saßen alle draußen am Lagerfeuer, als eine meiner Nichten eine Shisha auspackte und anfing zu rauchen. Ich weiß noch ganz genau, wie entsetzt wir alle waren, und vermutlich war diese Reaktion auch genau so beabsichtigt ... Teenager halt. :D
Na jedenfalls erfuhr ich dann Monate später, dass mein Vater mit meiner Nichte am nächsten Tag darüber gesprochen hatte. Er hatte ihr gesagt, dass er sie nie wieder rauchen sehen will, und wenn sie vorhabe daran festzuhalten, brauche sie erst gar nicht wieder zu kommen. Von dem Tag an hat sie nie wieder irgendetwas geraucht.
Ich selbst habe Ähnliches erlebt, obwohl das bei mir in Bezug auf Drogen gar nicht nötig war, da ich die schon mein ganzes Leben lang verteufelt habe. Allerdings musste ich meinen Grundwehrdienst bei den Grenztruppen ableisten (hab ich mir wirklich nicht aussuchen können). Als meine Eltern erfuhren wo ich da gelandet war, kam eine ähnliche Ansage, über die ich zunächst sehr erschrocken war, im Nachhinein aber bis heute sehr dankbar bin.
Meine Mutter sagte mir damals sehr direkt, wenn ich jemals auf einen Menschen schießen sollte, brauche ich mich zu Hause nicht mehr blicken lassen, und das sollte ich auch genau so meinen Vorgesetzten sagen. Und da man mit 18 Jahren in der Regel noch dumm wie Brot ist, war das genau das was ich gebraucht habe.
Während der Ausbildung wurden wir dann tatsächlich gefragt, ob wir denn bereit wären auch auf Menschen zu schießen. Von mir kam da sofort ein klares nein, samt Begründung hinterher, und ich war sogar ein wenig stolz darauf, der Einzige gewesen zu sein, der nein sagte.
Meine Eltern hatten damals die Gefahr genau erkannt, und sie haben mir quasi keine Wahl gelassen auch das Falsche zu tun. Und irgendwie vermisse ich heute bei vielen diese klare Haltung wenn es um Drogen geht. Eltern schauen aus welchen Gründen auch immer lieber weg, als ihre Kinder vor Gefahren zu schützen.
Stellung zu beziehen und Klartext zu reden war schon immer wichtig, aber heute vielleicht noch wichtiger denn je, da es niemals zuvor so einfach war, sich sein Leben zu versauen. Und leider haben wir davon nur das eine.
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