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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 15:31
@kbvor4
Naja, das dachte ich auch. Es war auch lange Zeit einfach nur die Verbindung zum Feiern sonst nichts. Ende letzten Jahres hatte ich dann auch angefangen unter der Woche zu ziehen, weil die Arbeit über mir zusammenkippte quasi. Wenn ich dann kontinuierlich gezogen haben (mengenmäßig nur minimal!) habe ich die Arbeit erledigt bekommen, es hat angetrieben und ich konnte mich perfekt konzentrieren.

Da war dann aber wie gesagt Schluss für mich.

Die ersten 2 Wochen waren recht komisch, Schlafprobleme und echt abartige Gedankengänge und Sprünge. Emotional gesehen war ich auch durch, wie beim Runterkommen nur dauerhaft...
Es ging dann über zu einer extremen Müdigkeitsphase, konnte wirklich ewig schlafen. Jetzt hat sichs mehr oder weniger beruhigt mit der Zeit.

Habe generell noch etwas komische Beschwerden, bin mir aber nicht sicher ob die damit zusammenhängen oder nicht.

Flaky


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 15:38
@Flaky

Ja ... sobald man das Serum in seinen Alltag lässt, geht alles ganz langsam den Bach runter.
Das Problem ist: man sieht, wie locker-flockig alles von der Hand geht & möchte das immer haben. Und dort liegt die Gefahr: in der Kontinuität & in der Toleranz, wie du schon sagtest. Man kommt aus diesem Loch/Strudel nicht mehr raus & fühlt sich die ganze Zeit einfach wie durchgewalkt ... du hast es perfekt beschrieben: wie ein Runterkommen, das nicht mehr enden will.

Oh Mann, ich erinnere mich wieder lebhaft an meine ersten beiden Berufsschuljahre ... da ging gar nix ohne C.

Die ersten zwei Wochen des Konsums oder die ersten beiden der Abstinenz ?


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 16:17
@rockandroll

ich denke das kommt auf die Droge an, ich kenne da Foren, da wird grade bei schweren Kiffern schonmal das ein oder auch beide Augen zugedrueckt. ;)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 16:32
@kbvor4
Ja, Amphe ist doch nicht ganz so alltags tauglich wie gedacht :) Bzw eigentlich ja schon, das ist wirklich das Gefährliche daran. Vorallem dann im Betrieb gezogen, ich hatte bis dato Arbeit und Konsum getrennt, selbst bei Cannabis. Zugegeben außer Berufsschule: die ging nur verklebt und mit Laseraugen.

Und dann wirklich entdeckt was man erledigen kann auf Paste, wie man einfach produktiv sein kann.
Die ersten Beiden der Abstinenz, bevor die riesige Müdigkeit eingesetzt hatte. Die waren total schräg, viel zu viel Gedanken gemacht über recht komische Sachen (Liebe, Zukunft,Konsum...). Zudem extrem emotional schwankend und aufgekratzt. Schlafen ging nur ganz kurz, dann direkt wach geworden. Bzw. Schlafen ging nur mit 2-3 dicken Köpfen Grün (Indica-lastige Sorten).
Tagsüber Coffein und Abends mit Grün den Kopf ausschalten, so hab ichs gehandhabt.
Dann so nach 14-20 Tagen einfach nur noch extrem müde gewesen, konnte permanent schlafen, auch diese Müdigkeit legt sich mehr oder weniger, habe aber recht komische Symptome aktuell.

Vermute aber das die aktuellen Symptome nicht mit dem Amphe-Konsum zusammenhängen. Die hatte ich schon lange davor, eigentlich seit Jahren.
Zusammengefasst:
Vor 2,5 Jahren mit Amphe angefangen, am Anfang noch 1-2x im Monat gezogen, dann fast jedes Wochenende. Dann von Freitag bis Samstag-Nacht. Das hat sich dann so eingebürgert, und lange gehalten, am Ende letzten Jahres dann auch unter der Woche um Leistungsschwächen auszugleichen. Dann im Januar die Abstinenz.
Bin also in meinen Augen nach den 2 Monaten über dem Damm, von Amphe :) Der Rest bleibt wie gehabt vermutlich für immer.

**sniff**
Flaky


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 16:33
ich finde, ein gewisser Reitz ist schon da, iwi würde ich auch gerne einmal Drogen nehmen oder rauchen. Aber der gesundheitliche und moralische Aspekt steht da natürlich im Weg.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 16:43
@Flaky @kbvor4
Nichts gegen Euch und nurmal so als konstruktiven Denkanstoss, wäre es nicht vorbildlicher euren Erlebnisseaustausch, über PN zu führen..?


LG


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 17:10
@Kreischmann

Für Dein Empfinden vieleicht, ich lese allerdings interessiert mit. Und da das Leben mit oder ohne Drogen hier nunmal Thema is, frage ich mich jetzt was dagegen einzuwenden wäre wenn die Leude auch ihre Gedanken dazu austauschen.
Moralische Bedenken? Was genau veranlasste Dich jetzt zu dieser vermeintlich konstruktiven Kritik?


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 17:13
@Cherymoya
Was soll ich sagen, die Frage habe ich mir damals auch gestellt. - ^^
Es ist natürlich leichter gesagt, als getan.


Du musst versuchen es immer als ein "Ausprobieren", anzusehen. Anfangs ist es dies auch, doch je länger Du dich von Ihr "einlullen" läst, umso stärker ergreift sie Besitz von Dir. Sobald die Droge dein Leben bestimmt, hast Du verloren und es beginnt ein sehr, sehr langer und harter Kampf, der dein "Ego" und dein Leben verändert. Man muß die Kraft haben, auch mal "Nein" zu sagen und spüren wann es genug ist.


In diesem Sinne, alles Gute für dich :-)

LG


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 17:13
@kurvenkrieger das ist doch klar @Kreischmann meint sicher das durch die Erfahrungen der User, ein Interesse am Konsum etwaiger Substanzen gefördert wird. Ist sicher nicht ganz falsch, aber Reize zur Interessenerweckung ist man andern Orts sicher viel stärker ausgesetzt, als hier. Zumal auch keiner in einem allzuverherrlichendem Sinne sagt, das man Paste unbedingt zur Konzentrationssteigerung nehmen solle.
Für mich verstehe ich die Berichte der User auch als Warnung an andere, um auf Gefahren hinzuweisen etc.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 17:17
@Flaky

Rate mal wie es erst abgeht wenn man 6-10 Tage am Stück wach ist...

Paranoide Wahnvorstellungen
man sieht Sachen die nicht da sind man höhrt Stimmen die nicht da sind
ist echt krank wie das Gehirn einfach nur noch wild am hineininterpretieren ist....und wenn
man aufhöhrt nachzulegen kippt man einfach um...

Hab das fast 4 Monate am Stück gemacht in der Zeit 40 Kilo verloren und am Ende einfach zusammengebrochen.
Hatte auch noch ein viertel Jahr danach Schwindelanfälle u.s.w

Das ist eine der wenigen Sachen wo ich sage das mich die Drogen ne zeitlang wirklich kaputt gemacht haben

In irgendeinem Englischem Drogen Forum existiert da sogar noch ein SWIM Bericht von mir...


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 17:22
Schmandy schrieb:Rate mal wie es erst abgeht wenn man 6-10 Tage am Stück wach ist...
Das muß einfach richtig fies fucked up sein. Ich war mal ohne Konsum etwas über 3 Tage wach, und auch das ist schon nicht mehr so angenehm, da wie du sagst das Gehirn so seine Streiche mit einem spielt.
Und so drogeninduziert, mag ich mir die Paranoia, Wahnvorstellungen garnicht vorstellen.

Ich frag mich auch, wie man so lange wach bleiben kann, ohne zu krepieren, so 6-10 Tage sind schon eine rechte Hausnummer.
Schmandy schrieb:Hab das fast 4 Monate am Stück gemacht in der Zeit 40 Kilo verloren und am Ende einfach zusammengebrochen.
Hatte auch noch ein viertel Jahr danach Schwindelanfälle u.s.w

Das ist eine der wenigen Sachen wo ich sage das mich die Drogen ne zeitlang wirklich kaputt gemacht haben
Man man, da hast du aber auch irgendwo richtig Schwein gehabt.

Bist du nun beschwerdefrei?


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25.03.2013 um 17:25
Katori schrieb: Bist du nun beschwerdefrei?
Das ist über 10 Jahre her und ich lebe immernoch


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25.03.2013 um 17:26
Wie man unschwer sieht @Schmandy .


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 17:50
@Katori @kurvenkrieger
Sehe ich doch genauso.
Ich bin nicht stolz auf meine Erfahrungen die ich mit Drogen gemacht habe und bin der Meinung, wenn man das schon im öffentlichen Forum kundtun muß, dann doch bitte mit ein bisschen Sensibilität, jüngern nicht erfahrenen Usern gegenüber.
Was dann auch der Beitrag von Manuella wiederzuspiegelt.

Ich meine, wenn das dann zur "Abschreckung" dienen soll, es dann auch dementsprechend zu kennzeichnen.



LG


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

25.03.2013 um 20:09
@kurvenkrieger
@Katori

Sorry, konnte voher nicht antworten jetzt habe ich die Zeit über.

@Kreischmann
Es soll nicht direkt der Abschreckung dienen, rein der Informationsweitergabe. Ich rutsche teils in den persönlichen Stil ab (grundlegend wollte ich eigentlich neutral schreiben hier), was dann falsch rüberkommt. Verurteilen möchte ich im Speziellen Amphetamine nicht. Kenne immer noch welche die deutlich mehr ziehen und sich unter Kontrolle haben.

Warum sollte man nicht akzeptieren? Es sind Erfahrungen die man gemacht hat und die einen zu dem gemacht haben was man ist. Ich möchte sie nicht alle missen, teils ja aber viele haben sich richtig angefühlt.

Das mit dem Ausprobieren muss keine Ausrede sein, gerade im Bereich der psychedelischen Gaben läuft vieles unter Ausprobieren und hat nichts mit Suchtverhalten zutun.

Hier wurde teils Cannabis verherrlicht, wo auch ich sage: man sollte es nicht herunterspielen und die Vergleiche sein lassen.

@Schmandy
5 Tage lang habe ich es "geschafft". Am erschreckendsten fand ich das Aussehen, kA vielleicht hat man es auch schlimmer im Kopf als es war. Ich habe mich nicht mehr erkannt. Durch das permanente Nachlegen hatte ich Nasenbluten wie nochwas, dazu Gesichtskirmes. Zum Glück sind die Erinnerungen wie weggeblasen :)
Ja vom Psychischen her nimmt es groteske Züge an, länger wäre undenkbar für mich.

Hört sich auf jeden Fall übel an, wie lange warst du am Stück dank Upper wach ?

Flaky


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

26.03.2013 um 08:59
@Kreischmann

Ich verstehe deinen Einwand, aber die Themen, über die ich mit @Flaky diskutiere passen vorzüglich in diese Diskussion & wenn jemand tatsächlich so manipulierbar ist & unseren Maßstab auf sich anwendet bzw. unser Gewäsch als Anstoß nimmt, mal etwas auszuprobieren, tut es mir a) leid für ihn & b) bestand dann bei dieser Person (s.o.) bereits vorher Interesse.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

26.03.2013 um 09:12
@Flaky

Ja. Übertritt man einmal diese Grenze (& die Sprüche mit der Berufsschule könnten von mir stammen ;)), ist es wirklich schwer, wieder zum ursprünglichen Zustand zurückzukehren. [Besonders auf Meth] Man vermisst einfach, wie leicht alles vom Händchen geht ...

Ich hasse diesen verfluchten Pulk aus Gefühlen & Gedanken der in solchen Zeiten durch den Kopf strudelt. ONV denkt immer, der Konsum sei die Gefahr. Weit gefehlt ... Ich bin ganz ehrlich: bei psychisch ungefestigten Menschen kann das bis hin zu immensen Depressionen, im Äußersten möglicherweise sogar zum Suizid (gibt leider keinen Modellfall) führen. Dafür braucht man einen dringenden Ausgleich; sei es nun weißer Rauch, die Freundin, Paintball oder Meeresfrüchte ... auf jeden Fall wird es - entgegen Erwartungen von Außenstehenden (Gewöhnung etc. pp) - von mal zu mal schwerer, aus diesem Loch wieder emporzukrabbeln.

Ich frage mich seit Jahren was Menschen zum Runterkommen machen, die nicht dämpfen.
Das geht doch gar nicht. :D

Du hältst mir da den perfekten Spiegel vor. Merkwürdig, wenn man sich selbst in den Problemen von anderen Menschen wiederfindet.
Aber nicht neu.
Vor allem nicht in "unserem Ressort".


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

26.03.2013 um 11:35
kbvor4 schrieb: Ich frage mich seit Jahren was Menschen zum Runterkommen machen, die nicht dämpfen.
Das geht doch gar nicht. :D
H sniffen oder rauchen


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

26.03.2013 um 15:42
@Schmandy

Ok, das ist in der Tat 'ne Möglichkeit, aber ich möchte ungern eine Metheskapade mit Heroin ausklingen lassen. ;)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.03.2013 um 09:55
@kbvor4
Ja ein Ausgleich macht es ertragbar. Die Ablenkung wird benötigt ansonsten laufen im Kopf die schrägsten Sachen ab.
Schmerz ist tatsächlich auch ein "guter" Ausgleich, aber bitte einen körperlichen, dem Geist ist in der Zeit nicht zu viel zuzumuten?

Habe einen Bericht gelesen, bei dem ein Konsument von C ins KH eingewiesen wurde, er wurde dort zum Runterkommen einfach in einen Raum gesteckt, keinerlei Ablenkung, einfach Nichts...die volle Konzentration darauf...stelle ich mir schrecklich vor.

"Bleche vernichten" oder "Sniffen" - Bisschen krass, oder um Abzuschalten? Also nur zum Runterkommen zum Age zu greifen oO hmm vorstellbar wäre es schon, ein Chemie-Kater ist entsprechend bescheiden, ich hoffe es nur nicht.




---
Da du
kbvor4 schrieb:Freundin
erwähnt hattest, kommt bei mir die Frage auf: wie sieht es innerhalb einer Beziehung aus?
Wenn der Partner den Konsum ablehnt, einschränkt, duldet, mitzieht,etc?

Ist es eine Prioritäten-Frage wenn der Partner den Konsum ablehnt? Also was ist einem wichtiger, der Konsum oder die Beziehung?
Oder geht doch Beides und lässt sich vereinbaren? (Bsp: Konsum nur wenn der Partner weg ist...)

Und wie schaut es aus wenn der Partner den Konsum duldet, oder sogar selber konsumiert?
Kann die Beziehung funktionieren oder nimmt die Substanz irgendwann die höchste Priorität ein.

Letzte Frage: Wird ein Partner wenn er nicht konsumiert aber "duldet" mit rein gezogen im Laufe der Zeit?

Fragen über Fragen. Dabei kommt es bestimmt auf viele Einzelheiten und individuelle Dinge an, aber schießt los mit euren Gedanken/Erfahrungen dazu.
Habe dazu schon ein sehr interessantes Gespräch geführt, und würde mich dazu über eure (@all natürlich) Antworten freuen.


...la vie en rose...
Flaky


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