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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

5.243 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Gesetze, Stadt, Konsum, Cannabis, Abhängigkeit, Rauschgift, Volker Beck

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.03.2013 um 12:35
@Flaky

Oh ja. :D
Es funktioniert definitiv; einige Kollegen pumpen sich im Methwahn die halbe Nacht im Fitnessstudio die Grütze aus dem Leib ... solange man gesundheitliche Risiken abwägen kann, habe ich da nichts einzuwenden.

Schrecklich. Aber ein schönes Beispiel für die Ahnungslosigkeit der meisten Mediziner.

Sehr schönes Thema. Da ich & meine Dame beide Benutzer sind, kann ich - denke ich - einen ganz guten Erfahrungsbericht abliefern (ich möchte nicht werten, ich schleudere einfach meine Gedanken in den Raum) :

Wenn der Partner den Konsum ablehnt, wirft das die Frage auf, warum er dich nicht akzeptieren kann, wie du bist. & das schließt Leberflecken am Arsch genau so ein wie die Wahl meiner Gifte.
Das soll nicht heißen, dass sich meine Frage nach den Prioritäten automatisch zu Gunsten der Droge richten wird. Nein ... sie richtet sich nach der Toleranz.

Ob beides vereinbar ist, kann ich mit einem klaren Ja beantworten. Persönliche Lösungsmöglichkeiten differenzieren selbstverständlich. Konsum vom Partner getrennt wirft ebenfalls wieder Fragen auf & schürt möglicherweise Misstrauen (du hast doch auf dem Rave eine Methschlampe geknallt, ich kann ihr Kauflandparfum an dir riechen).

Hiermit kommen wir zu einer komplizierten Angelegenheit: wenn beide nutzen, muss man Mechanismen einrichten, die verhindern, dass sich die Prioritäten eines Tages zu Ungunsten des Partners entwickeln. Zu nennen wäre beispielsweise, dass man erst konsumiert, nachdem man eine Stunde mit dem Partner verbracht hat (Vorsicht vor dem Zwang dieses Aktes). Das ist so die billigste Möglichkeit, die mir spontan einfällt.

Kleiner Spaß am Rande: Natürlich ist es gut, wenn dein Partner von dir selbst bezieht, dann ist er sowieso erstmal geknechtet. :D Ok, SPAß. Spaß. Bitte weiterlesen.

Letzte Antwort: Ich urteile anhand meines Metamphetaminlasters - nie & nimmer würde sie auch nur auf die Idee kommen ... es übt einfach keinen Reiz auf sie aus ... was aber auch bedeutet, dass man dies nicht pauschal anwenden kann. Ihr müsst halt sehen, mit wie vielen Beinen euer Partner im Leben steht & ob grundsätzliches Interesse für so etwas vorhanden ist. Zwangsläufig mit hereingezogen wird er - imo - jedoch nicht.

Ok, ich glaube das reicht erstmal. :)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.03.2013 um 14:09
@kbvor4
Danke für die Antwort vorweg.

Das Thema interessiert mich brennend, wolle schon fast nen eigenen Thread aufmachen, aber ich denke es passt hier ganz gut rein.

Ich versuche möglichst einzeln auf die Parts einzugehen.
kbvor4 schrieb:Wenn der Partner den Konsum ablehnt, wirft das die Frage auf, warum er dich nicht akzeptieren kann, wie du bist. & das schließt Leberflecken am Arsch genau so ein wie die Wahl meiner Gifte.
Das soll nicht heißen, dass sich meine Frage nach den Prioritäten automatisch zu Gunsten der Droge richten wird. Nein ... sie richtet sich nach der Toleranz.
Für dich gehört der Konsum zum Charakter des Menschen dazu, also was ihn ausmacht und auch antreibt? Dann kann ich das auf jeden Fall nachvollziehen und so unterschreiben, man sollte mit seinen Fehlern und Makeln, Ängsten und Noten akzeptiert werden und akzeptieren können. Daher vollste Zustimmung, aber wie schaut das aus Sicht eines Nichtusers als Partner aus? Wenn die Partnerin/der Partner den Konsum aber als Laster betrachtet, nicht zugehörend zur Person.
Quasi wie der prollartige BMW den er gern durch die Gegend heizt. Sie macht sich Sorgen um seine Gesundheit und lehnt den BMW in diesem Fall ab.
Geht das so einfach, wie mit dem BMW Beispiel (aus Sicht des Partners der nicht konsumiert)?
Auf keinen Fall ist es so einfach zu sagen aus Sicht des Konsumenten, daher auch das in Klammer stehende :)
kbvor4 schrieb:Ob beides vereinbar ist, kann ich mit einem klaren Ja beantworten. Persönliche Lösungsmöglichkeiten differenzieren selbstverständlich.
Denke ich auch so, nur sollte sich die Beziehung auf keinen Fall nur auf den Konsum beschränken, oder? Also keine Zweckbeziehung.
kbvor4 schrieb:Konsum vom Partner getrennt wirft ebenfalls wieder Fragen auf & schürt möglicherweise Misstrauen
Kann mir vorstellen das es zu größeren Komplikationen kommt, wenn der Partner den Konsum nur erträgt/duldet und der Konsument für sich alleine ist. Jup.
kbvor4 schrieb:Hiermit kommen wir zu einer komplizierten Angelegenheit: wenn beide nutzen, muss man Mechanismen einrichten, die verhindern, dass sich die Prioritäten eines Tages zu Ungunsten des Partners entwickeln.
Also muss dafür gesorgt werden das sich die Beziehung nicht um die Substanz dreht?

Zum Späßchen am Rande:
Wenn sich die Substanzen gleichen, bezieht bestimmt ein Partner und der andere bezieht davon :) Also ich kann mir nicht vorstellen das getrennt geholt wird.

Du scheinst mir überzeugter zu sein, dass die Beziehung funktioniert, wenn einer der Partner nur konsumiert? Im Vergleich zum Konsum Beider. Spontan hätte ich es andersherum gesagt, aber einfach nur aus dem Bauch heraus, da mir die Erfahrungswerte fehlen.
Persönlich würde ich mir einen gemeinsamen Konsum wünschen, natürlich kommt, wie du auch geschrieben hast, auf viele weitere Faktoren an. Zum einen welche Substanz überhaupt? Ein gemeinsamer Cannabis Konsum stelle ich mir relativ unproblematisch vor. Genau so ein gemeinsamer Konsum von Psychedelica. Zumindest stells ichs mir schön vor, ob es so wirklich ist steht auf einem anderen Blatt :)


Bei dem ganzen Thema steckt mir die ganze Zeit ein dunkler Kloß namens "Requiem for a Dream" im Hals.


Flaky

@all: hier befindet sich die Ausgangssituation meiner Fragen:
Beitrag von Flaky, Seite 42


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Kältezeit
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.03.2013 um 14:17
Zu der Beziehungssache kann ich nur eines sagen:

So ziemlich jeder meiner Freunde hatte Drogen konsumiert - wenn auch nur in der Vergangenheit, also VOR unserem Kennenlernen - weil das die ... ich sach mal ... "Szene" so mit sich bringt in der ich mich herumtreibe.

Manche waren auch noch während der Beziehung zu mir Gelegenheitskiffer - also nix abhängig, oder so. Mal Monate Pause, dann wieder 2 Wochen am Stück jeden Tag 2-3 Joints - so wie ich auch.

ABER keiner hat während der Beziehung zu mir härtere Drogen genommen als Gras oder Hasch. Zwar hatten manche schon eine - was die Drogen betrifft - bewegte Vergangenheit und viel ausprobiert, sind dann, wenn überhaupt, aber nur am Gras hängen geblieben.
Und ich muss gestehen, dass ich auch mit keinem Kokser beispielsweise zusammen sein mag. Ich habe äußerst hohen Respekt vor diesen härteren Drogen, daher würde ich sie nie selbst ausprobieren. Und ich möchte auch keinen Partner der dies regelmäßig konsumiert.

Für mich darf es nicht härter als Gras oder Hasch sein.
Nen Alki würd ich auch nie in mein Bett lassen.

Wer's brauch, soll's konsumieren.... aber nicht mit mir an seiner Seite. :)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.03.2013 um 14:30
@Kältezeit
Danke dir für deinen Beitrag :)

Aber du bist nicht die Beziehung eingegangen mit der Bedingung, dass dein Partner ab dem Zeitpunkt keine mehr nimmt? Es hat sich quasi vorher schon erledigt, bzw deutlich in der Vergangenheit?
Kältezeit schrieb:keinen Partner der dies regelmäßig konsumiert
Durch einen, nennen wir es mal "Ausrutscher" während der Beziehung würdest du es aber tolerieren?

Also ist es bei dir der paar seitige-Konsum von Cannabis, wenn er sich in einem angemessenen Rahmen bewegt. :) Klingt in meinen Ohren vernünftig.

Interessehalber:
In was für einer Szene bewegst du dich denn? Goa, Rave?


Sollten meine Fragen zu persönlich werden, einfach druff hauen :P

Flaky


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Kältezeit
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.03.2013 um 14:43
@Flaky
Flaky schrieb:Aber du bist nicht die Beziehung eingegangen mit der Bedingung, dass dein Partner ab dem Zeitpunkt keine mehr nimmt? Es hat sich quasi vorher schon erledigt, bzw deutlich in der Vergangenheit?
Nee, die waren alle schon aus dem "experimentellen" Alter heraus. ;)
Ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich erst später erfahren würde, was so konsumiert wird. In dieser Situation war ich noch nie, da meine Partner stets mit offenen Karten gespielt haben und ich da sowieso Wert drauf lege, dass man über alles offen sprechen kann.
Flaky schrieb:Durch einen, nennen wir es mal "Ausrutscher" während der Beziehung würdest du es aber tolerieren?
Hmm, hm. Jeder säuft auch mal über den Durst (außer ich :D)
Ja, kann passieren - sollte eben nur keine Regelmäßigkeit annehmen, die mir Unbehagen beschert.
Flaky schrieb:Also ist es bei dir der paar seitige-Konsum von Cannabis
Gemeinsames Kiffen kann etwas Wunderbares sein. Oder eben jeder für sich. Tolerieren kann ich das allemal, solange das Leben normal weiter läuft... aber bisher habe ich da bei Cannabis (und ihre Konsumenten) noch keine schlechten Erfahrungen machen müssen.

Ich sagte ja schon einmal irgendwo hier vor tausend Seiten: Der legale Alkohol stellt sich für mich als viel gefährlicher dar.
Flaky schrieb:In was für einer Szene bewegst du dich denn? Goa, Rave?
Ganz daneben. :) Musikerszene, vorzugsweise Metal und Alternative.
Da geht zwar ab und zu auch mal was Härteres rum, aber zu 95 % werden nur Cannabis und Alkohol konsumiert.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.03.2013 um 14:59
@Kältezeit
Kältezeit schrieb:Ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich erst später erfahren würde, was so konsumiert wird. In dieser Situation war ich noch nie, da meine Partner stets mit offenen Karten gespielt haben und ich da sowieso Wert drauf lege, dass man über alles offen sprechen kann.
Ja Ehrlichkeit sollte bei dem Thema herrschen, aber ist oft nicht der Fall. Kenne das innerhalb der Familie, man baut eine Mauer aus Lügen um sich herum auf.

Okay.

Hmm Metal...werde ich gesteinigt wenn ich mich als Nu-Metal/Crossover Hörer oute und selbst das äußerst selten? Vorverurteilend hätte ich die Metal-Szene dem Alkohol und Tabak zugeordnet :) Eher nicht Cannabis :)


Flaky

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Diskussion: Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung? (Beitrag von Flaky)


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Kältezeit
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.03.2013 um 15:06
@Flaky
Flaky schrieb:Hmm Metal...werde ich gesteinigt wenn ich mich als Nu-Metal/Crossover Hörer oute und selbst das äußerst selten? Vorverurteilend hätte ich die Metal-Szene dem Alkohol und Tabak zugeordnet :) Eher nicht Cannabis :)
:) Das höre ich selbst ab und an... ich bin keine Megamettlerin, aber die Szene gefällt mir. Die Menschen sind so... echt.
Aber das ist ein anderes Thema.

Alk>Tabak>Cannabis ... so siehts in der Szene etwa aus... aber ich kann da nur von meinen Erfahrungswerten sprechen und von dem, was ich so mitbekomme.

Auf jeden Fall sind das interessante Fragen, die du da in den Raum wirfst... bin schon gespannt auf andere Meinungen.


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27.03.2013 um 15:18
@Kältezeit
Okay, dann bin ich ja beruhigt :)

Lokal haben's die Metalheads mit Amphetaminen zur Zeit. Von Cannabis aus der Szene ist mir eher weniger bis gar nichts gehört. Aber Jap.

Bin auch gespannt :)


Flaky

@all: hier befindet sich die Ausgangssituation meiner Frage(n):
Beitrag von Flaky, Seite 42


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

06.04.2013 um 00:18
Fangen wir mal so an ich hab nix dagegen wenn man MAL einen raucht (Tütchen) aber das darf halt nicht zum dauerzustand werden. Ich hatte viele in meinen Bekantenkreis die mehr als mal ein Tütchen geraucht haben und es war dann ziemlich schwer mit denen vernünftig eine Konversation zu führen. Mein damaliger Freund hat sich ab und an mal ein Tütchen gegönnt dagegen hab ich nichts gesagt, hab ihm aber auch gesagt sollte es mehr werden oder andere Sachen bin i weg, und das hat gefruchtet. Klar hab ich es auch mal probiert und manchmal mach ich es heute auch noch aber dann nur mein legendäres Neujahrstütchen :D


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m.shiva
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

06.04.2013 um 00:31
Hab jetz auch nur noch ein halbes Tütchen im aschen becher liegen und den heb ich mir noch auf bevor ich schlafen geh ;)
Jeder Mensch hat seine Süchte und Zwänge find ich, und irgendwann stellen sich die Weichen beim Mensch, wo er sich entscheiden muss, mit oder ohne Drogen zu leben.
Weil beides zusammen geht auf lange Zeit nicht gut.
Ich hab mich für so ein Zwischending entschieden ;) Na ja meine Lunge sieht noch verdammt gut aus laut dem Test beim Pneumologen^^
Also rauch ich noch meine Tütchen, aber Alkohol nur sehr wenig, und anderes Zeugs ist ganz tabu.
Aber wenn man ne Beziehung führen will, und es der Partner nicht ok findet das man soviel kifft oder anderes Zeug nimmt, dann sollte man das auch respektieren und dem Partner zeigen, das einem die Liebe mehr wert ist als alle Drogen der Welt.... und auf die Drogen zugunsten des Partners/in
verzichten.


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sanatorium
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

06.04.2013 um 09:11
Ich denke die Gesellschaft ist viel zu wenig aufgeklärt über Drogen, aber mitreden wollen sie trotzdem immmer alle obwohl sie am Wochenende saufen gehn :D
Alkohol und Tabak sind auch Drogen, sogar schädlichere und mit höherem Suchtpotenzial als Mariuhana z.B.
Ich hab ca. 2 Jahre täglich Gras geraucht und konnte danach trotzdem von ein auf den anderen Tag aufhören... Stellt euch vor ich hätte 2 Jahre jeden Tag gesoffen, dann hätte ich jetzt eine krasse Abhängigkeit und würde i-wann an den Folgen sterben, wenn ich nicht von der Sucht loskomme. Gras hat noch niemanden umgebracht.
Leider ist Mariuhana-Konsum eben kriminalisiert und das ist eigentlich das schlimmste an der Droge.. Du kommst mit dem Gesetz in Konflikt wenn du Pech hast, kriegst vom Dealer auch andren Stoff angeboten. Nur deswegen ist es ne angebliche "Einstiegsdroge".
Ich hab auch schon Amphetamin und Koks ausprobiert, klar wurde ich nich gezwungen dazu, aber das wäre nie passiert wäre ich durch das Thc-Verbot nicht gezwungen gewesen zu einem Dealer und allgemein kriminelleren Kreisen zu gehen.
Heute bin ich sozusagen clean, aber meine Einstellung dazu das Gras so ziemlich die harmloseste Droge ist hat sich nicht geändert. Ich versteh bis heute nicht wie man das nicht sehen kann.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.04.2013 um 10:04
@Flaky

So, ich bin wieder aus Würzburg zurück. :D
kbvor4 schrieb:
Wenn der Partner den Konsum ablehnt, wirft das die Frage auf, warum er dich nicht akzeptieren kann, wie du bist. & das schließt Leberflecken am Arsch genau so ein wie die Wahl meiner Gifte.
Das soll nicht heißen, dass sich meine Frage nach den Prioritäten automatisch zu Gunsten der Droge richten wird. Nein ... sie richtet sich nach der Toleranz.

Für dich gehört der Konsum zum Charakter des Menschen dazu, also was ihn ausmacht und auch antreibt? Dann kann ich das auf jeden Fall nachvollziehen und so unterschreiben, man sollte mit seinen Fehlern und Makeln, Ängsten und Noten akzeptiert werden und akzeptieren können. Daher vollste Zustimmung, aber wie schaut das aus Sicht eines Nichtusers als Partner aus? Wenn die Partnerin/der Partner den Konsum aber als Laster betrachtet, nicht zugehörend zur Person.
Quasi wie der prollartige BMW den er gern durch die Gegend heizt. Sie macht sich Sorgen um seine Gesundheit und lehnt den BMW in diesem Fall ab.
Geht das so einfach, wie mit dem BMW Beispiel (aus Sicht des Partners der nicht konsumiert)?
Auf keinen Fall ist es so einfach zu sagen aus Sicht des Konsumenten, daher auch das in Klammer stehende :)
Ja, tut er. Essentiell sogar.
Gute Frage, als Nutzer hat man da immer leicht reden, von wegen allumfassende Toleranz etc. Ich kann mir auch vorstellen, dass man dann nicht so weltoffen an diese Sache herangeht, verhindert durch die üblichen Vorurteile, abschreckende Freaks & eine mangelhafte Aufklärung.
Schöner Vergleich. :D Wenn der Partner stimmig argumentiert, warum dieser BMW mehr als ein notwendiges Übel ist, dann vielleicht ja. Schwer zu sagen, es fällt mir halt immer schwer, mich objektiv in die Lage eines Außenstehenden zu versetzen.
kbvor4 schrieb:
Ob beides vereinbar ist, kann ich mit einem klaren Ja beantworten. Persönliche Lösungsmöglichkeiten differenzieren selbstverständlich.
Denke ich auch so, nur sollte sich die Beziehung auf keinen Fall nur auf den Konsum beschränken, oder? Also keine Zweckbeziehung.
Auf keinen Fall. Wobei zu sagen ist, dass du spätestens an der Stelle - da deine Beziehung auf dem Prüfstand steht - herausfinden wirst, wie stark die Bindung zwischen dir & deinem Partner denn tatsächlich ist. Weil schwer ist es allemal, das will ich gar nicht dementieren.
kbvor4 schrieb:
Konsum vom Partner getrennt wirft ebenfalls wieder Fragen auf & schürt möglicherweise Misstrauen.
Kann mir vorstellen das es zu größeren Komplikationen kommt, wenn der Partner den Konsum nur erträgt/duldet und der Konsument für sich alleine ist. Jup.
Ja, denke ich auch. In dem Fall ist das Wort 'erträgt' auch sehr gut gewählt. SO sollte es nicht sein, wobei unklar ist, was man tun muss, um dies zu verhindern, bzw. gibt es etliche Möglichkeiten. Bin ich froh, mich damit nicht auseinandersetzen zu müssen. ;)
kbvor4 schrieb:
Hiermit kommen wir zu einer komplizierten Angelegenheit: wenn beide nutzen, muss man Mechanismen einrichten, die verhindern, dass sich die Prioritäten eines Tages zu Ungunsten des Partners entwickeln.

Also muss dafür gesorgt werden das sich die Beziehung nicht um die Substanz dreht?
Zum Späßchen am Rande:
Wenn sich die Substanzen gleichen, bezieht bestimmt ein Partner und der andere bezieht davon :) Also ich kann mir nicht vorstellen das getrennt geholt wird.
Genau. Aber - wie oben gesagt - ist das nicht so leicht. Ich kann nicht einmal objektiv beurteilen, ob es bei mir & meiner Freundin nicht so ist .... klar, man versucht das zu umschiffen, aber einschätzen ist schwierig. Ich denke zumindest, wir kommen ganz gut zurecht, was das angeht.
Flaky schrieb:Du scheinst mir überzeugter zu sein, dass die Beziehung funktioniert, wenn einer der Partner nur konsumiert? Im Vergleich zum Konsum Beider. Spontan hätte ich es andersherum gesagt, aber einfach nur aus dem Bauch heraus, da mir die Erfahrungswerte fehlen.
Persönlich würde ich mir einen gemeinsamen Konsum wünschen, natürlich kommt, wie du auch geschrieben hast, auf viele weitere Faktoren an. Zum einen welche Substanz überhaupt? Ein gemeinsamer Cannabis Konsum stelle ich mir relativ unproblematisch vor. Genau so ein gemeinsamer Konsum von Psychedelica. Zumindest stells ichs mir schön vor, ob es so wirklich ist steht auf einem anderen Blatt :)
Nö, eigentlich nicht. Sorry, wenn sich das so herauslas. Ich bin nämlich auch ein Anhänger der gegensätzlichen These.
Ja, ist nur zu empfehlen. :D Ich denke auch ... einerseits, umso mehr Substanzen es sind & andererseits, welcher Art. Wieder einmal bin ich froh, dass wir nur eine Leidenschaft in diesem Sektor teilen, das minimiert die Probleme & (zumeist) sind alle zufrieden. :D

Am Rande: Sex <---> MDMA. Das muss ja wohl die absolute Symbiose sein, wenn BEIDE nutzen.
Flaky schrieb:Bei dem ganzen Thema steckt mir die ganze Zeit ein dunkler Kloß namens "Requiem for a Dream" im Hals.
Leider nicht bekannt, das Internet spuckte aber Informationen aus, die mich neugierig gemacht haben, besonders auf den Regisseur, da ich andere Werke von ihm kenne.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.04.2013 um 10:26
kbvor4 schrieb: Am Rande: Sex <---> MDMA. Das muss ja wohl die absolute Symbiose sein, wenn BEIDE nutzen.
^^

Auch wenn beide auf Lsd sind kann es sagen wir mal so eine sehr intensive Erfahrung da kommt es aber mehr auf das Individum an ich kannte welche bei denen ging auf Lsd garnix und bei anderen wunderbar aber auf MDMA werden sie alle rattig.


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Kältezeit
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.04.2013 um 10:52
Also ich hab auch geilen Sex ohne Drogen.
Daran sollte es nicht liegen... auch wenn ich zugeben muss, dass Erfahrungen auf Gras da schon sehr intensiv waren. Intensiv-anders aber nicht unbedingt besser. Einfach eben nur... anders. ;)


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.04.2013 um 11:05
Kältezeit schrieb: Also ich hab auch geilen Sex ohne Drogen.
Ist ja auch nicht das man sich jedesmal vom Sex ein bis zwei Pillen reinhaut damit man guten Sex hat
die Substanzen konsumiert man so und das andere kommt meisten dann von alleine...

Ich kann mich persönlich auch nicht daran errinern jemals Chemie konsumiert zu haben in dem Gedanken "Yeah gleich gehts rund".


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.04.2013 um 11:08
also mir ist die realität schon bunt genug, da brauche ich keine drogen mehr


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08.04.2013 um 11:14
@m.shiva
m.shiva schrieb:Aber wenn man ne Beziehung führen will, und es der Partner nicht ok findet das man soviel kifft oder anderes Zeug nimmt, dann sollte man das auch respektieren und dem Partner zeigen, das einem die Liebe mehr wert ist als alle Drogen der Welt.... und auf die Drogen zugunsten des Partners/in verzichten.
Danke für deine Antwort :)
Sollte der Partner nicht einverstanden sein, kann man ja auch anbieten, den Konsum zurückzufahren?
Alleine oder getrennt vom Partner zu konsumieren, ist vermutlich nicht die Lösung, auf längere Zeit gesehen.
Beides vereinbaren wäre natürlich der Traum :) Zumindest aus Sicht des Einen. Sollte es nicht funktionieren muss allerdings klar entschieden werden, wie du geschrieben hattest.

@sanatorium
Hmm ja, der Süchtige sollte nicht über die Sucht anderer lästern, wa?! :) Alkohol als solches zu verteufeln ist aber auch falsch. Man sollte da jede Substanz individuell betrachten und behandeln, geht mir aber selber genau so, ich mag den Alk zum Beispiel nicht, meine nicht den Geschmack, sondern die Wirkung und den Kater :)
Aber Legalisierung von Grünem bzw. THC-Produkten in allen Formen, kann nicht die Lösung sein :)
Hehe, aber ganz abgeneigt warst du dem nasalen Stoff auch nicht, oder? ;P

@kbvor4
In diesem Sinne: welcome back
kbvor4 schrieb:Wenn der Partner stimmig argumentiert, warum dieser BMW mehr als ein notwendiges Übel ist, dann vielleicht ja. Schwer zu sagen, es fällt mir halt immer schwer, mich objektiv in die Lage eines Außenstehenden zu versetzen.
Ja, kann ich nachvollziehen :) Ich selbst könnte es mir nicht vorstellen, nicht-Konsument zu sein und den Konsum meiner Partnerin abzulehnen.

Dann sehen wir das ja ähnlich mit der Theorie :) Also ganz grob und hart gefragt: Entweder beide oder keiner?
Wobei da viele Faktoren mitspielen, die Droge, die Art des Konsums, Sozialleben, ...
Wenn einer, oder beider Partner Polytox ist, sieht das Ganze nochmal anders aus?

"Requiem for a Dream" - Verdammt guter Film, wenn nicht sogar der Beste zu der Thematik...Derb, düster, brutal und ehrlich, gefällt mir besser als Trainspotting, Spoon oder sonstwas. Geht um 4 Charaktere Ein Pärchen, ein guter Freund und die Mutter einer der Partner. Bei dem Film sind mir die Tränen gerollt :)

...la vie en rose...
Flaky


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Kältezeit
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.04.2013 um 11:14
@Schmandy

Jo, nur ein paar Seiten zuvor wurde bereits Sex auf Drogen in höchsten Tönen gelobt. Hab damals schon nix gesagt ... muss halt nicht sein, finde ich.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.04.2013 um 11:37
@Kältezeit

Das gehört aber zum Leben mit Drogen dazu und der Thread heißt nun einmal "Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?".
Genauso wurden aber auch die schlimmen Seiten von diversen Substanzen diskutiert und beleuchtet
und auch was passiert wenn der Konsum ausartet.

Also wäre es dir persönlich lieber wenn nur die schlimmen Seiten diskutiert werden ?


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Kältezeit
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.04.2013 um 11:45
@Schmandy

Sehe keinen Grund, gleich pampig zu werden. Ich bin ganz sicher nicht contra Drogen, wenn du meine Beiträge gelesen hättest.
Trotzdem muss nichts extra beschönigt werden und wer Sex auf Drogen in höchsten Tönen lobt, sollte sich vlt. mal fragen, was im nüchternen Zustand falsch gemacht wird.

Damit warst auch nicht du persönlich gemeint, sondern eine Userin einige Seiten zuvor, die das - meiner Meinung nach - ein wenig übertrieben hat mit der Drogenlobhudelei...


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