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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

4.588 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Gesetze, Stadt, Konsum, Cannabis, Abhängigkeit, Rauschgift, Volker Beck

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:29
@Ninenya
Bei Drogen ist es so, irgendwann reicht die Dosis nicht mehr aus und es wird immer mehr. Wenn das nicht mehr funktioniert, steigt man auf härtere Dinge um.
Der körperliche Verfall kommt auch dadurch Zustande, dass man nicht mehr regelmäßig isst, wenn man überhaupt viel isst. Dadurch fehlen dem Körper viele wichtigen Vitamine und Mineralien, die der Körper dann erst recht benötigt. Zähne können durch die Demineralisierung faulen.
Die Körperhygiene ist dann oftmals nicht mehr so von Relevanz.

Also wird man mager, weil man kaum Nahrung zu sich nimmt. Haut, Haare, Nägel und Zähne werden in Mitleidenschaft gezogen und dazu dann noch fehlende Sauberkeit.
Allerdings gehen auch die inneren Organe auf Dauer kaputt, was sich ebenfalls nach außen bemerkbar machen kann.
Nur dazu sollte dann ein Arzt mehr sagen


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:31
@borabora
Das ist ganz wichtig Ziele und Motive.
Da müsste eines sich im Unterbewusstsein festsetzen.
Man könnte schauen was er besonders mag.
Auch wenn er das Ziel nicht erreicht das er sich vornimmt sollte ihm klar werden ohne Alkohol geht es besser.
Es gibt auch schon Medikamente da kann man den Alkoholkonsum reduzieren.
Meditation hilft vielleicht auch.
Auf jeden Fall muss er es selber wollen.


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Aldaris
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:32
@der_wicht

Das, was du beschreibst, trifft extrem stark auf Methamphetamin-Konsumenten zu, aber auch auf viele andere Substanzen. Vollkommen korrekt.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:35
@Aldaris
Inzwischen ist Ritalin ein Suchtmitel.
Natürlich wirkt es aber es macht abhängig.
Die amerikanische Drogenbehörde DEA stuft Ritalin als ebenso gefährliche Droge ein wie Heroin und Kokain. Ritalin macht ebenso stark abhängig und kann sich mit seinen Nebenwirkungen locker mit Crack messen. Mittlerweile sind weltweit Millionen von Menschen – meist Kinder und Jugendliche – Ritalin süchtig. Für den Hersteller Novartis ist das ein Milliardengeschäft.
http://www.initiative.cc/Artikel/2015_08_25_Ritalin.htm


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:37
@Aldaris
Danke für Deine Zustimmung, auch wenn ich schon wusste, dass es so ist :P:
Ein Problem Abhängiger ist, dass Drogen dem Körper wichtige Stoffe entziehen, die dem Körper aufgrund des dauerhaften Rauschzustandes und dem dadurch fehlenden Hungergefühl auch nicht mehr zugeführt werden.
Außer man kifft sich tagtäglich einen Fressflash :D


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:38
@der_wicht
der_wicht schrieb:Bei Drogen ist es so, irgendwann reicht die Dosis nicht mehr aus und es wird immer mehr. Wenn das nicht mehr funktioniert, steigt man auf härtere Dinge um.
Muss nicht...
Gibt viele Leute die ihr Lebenlang bei einer Droge bleiben bei konstanter Menge.
Sogenannte Spiegeltrinker seien hier mal erwähnt.
Das Bierchen am Abend etc.
Das mit den Drogen ist halt eine sehr individuelle Sache.
Was den körperlichen Zerfall betrifft ist es auch eine Frage des Stoffes und der Menge.
Aber keiner kann im Voraus wissen, ob ers im Griff hat... auch wenn er glaubt er könne es.


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Aldaris
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:39
@Phhu

Das wirkt auf mich nicht seriös. Crack mit Ritalin zu vergleichen halte ich für fragwürdig. Für fragwürdig halte ich aber auch die laschen Verschreibungspraktiken von Ärzten, was Ritalin anbelangt. Nur ist Crack wirklich eine andere Nummer - allein schon, weil die Wirkung und das Abhängigkeitspotential extrem hoch ist. Von Ritalin bekommst du ja keinen Rausch, auch wenn manche Studenten sich das einwerfen, um besser lernen zu könnrn.


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29.12.2015 um 00:45
@der_wicht
Alles klar, das klingt plausibel. Ich bin ja mal gespannt, wie lange das noch so geht. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sie auf Crystal Meth oder sowas mittlerweile umgestiegen ist.
der_wicht schrieb:Außer man kifft sich tagtäglich einen Fressflash :D
Omg mein Kumpel kifft regelmäßig und bei dem ist das auch so. Der haut sich dann immer 7-8 Nutellabrote zwischen die Kiemen. :D


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29.12.2015 um 00:46
@Aldaris
Da hast du auch wieder recht.
Doch das mit der Einstufung stimmt. Die DEA amerikanische Drogenbehörde hat das Medikament als gefährliche Droge eingestuft.
Verstehe nur nicht weshalb man das Kindern auch zweijährigen Kindern verordnet ohn Langzeitstudien gemacht zu haben.
Geht gar nicht bei Kleinkindern.


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DieSache
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:48
Ich finde die Feier-Szene Drogen für kleines Geld die am gefährlichsten, das zusammengepanschte Zeug aus Hinterhöfen...schlimm und ekelig was sich da die letzten 30 Jahre entwickelt hat. Leider schreckt der Umstand, dass es Substanzen gibt die einen regelecht auffressen (Nekrosen) scheinbar niemanden ab irgendwann doch zu so Zeuch wie Crystal Meth zu greiffen...da schüttelts mich immer, wenn ich seh welchen leidvollen Weg manche einschlagen, sich selbst beim verotten zu zu sehen...schüttel!


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Aldaris
ehemaliges Mitglied

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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.12.2015 um 00:49
@Ninenya

Als ich noch in meiner alten WG gewohnt habe, bekam ich mal so ein XXL-Nutella-Glas geschenkt. Einer meiner Mitbewohner war immer ordentlich am kiffen und der hat es tatsächlich geschafft, mir das ganze Glas an einem Abend wegzufressen. Ich musste fast würgen, als ich das gehört habe. Ich glaube, das waren 500g.


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29.12.2015 um 00:50
So jetzt GN
Vielleicht wirds doch noch Winter
Wird wohl bald kälter.


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29.12.2015 um 00:52
@Glünggi
Sicherlich gibt es Ausnahmen, nur sind das nicht viele, sondern wenige.

@Ninenya
Na ja, Meth bekommt man aber nicht mal schnell vom Arzt verschrieben ;)
Allerdings klingt das, was Du beschreibst, schon klassisch nach Tranquilizern und Opiaten. Amphetamine wirken anders. Also den Gedanken kannst Du beruhigt beiseite schieben. Was aber nicht heißt, dass es deswegen harmloser ist.

Wenn es nur 8 Nutellabrote sind. Manche hauen sich Knoblauchzehen hinter die Kiemen :D


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Scox
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29.12.2015 um 00:52
@Phhu
Phhu schrieb:Frag mich wieso unter Börsenmaklern Drogen wie Kokain und Aufputschmittel gängig sind.
Liegt an den Berufsanforderungen. Üblicherweise ist in Berufen mit hohem Leistungsdruck und großer Statusgewichtung der Substanzmissbrauch häufig. Kokain und Amphe sind Stimulanzien, die mehr Leistung in kürzerer Zeit möglich machen. Kokain hat darüber hinaus einen gewaltigen Ego boostenden Effekt, was in Berufen mit viel Konkurrenzdenken vorteilhaft ist. Außerdem kostet Kokain viel Geld, und wer das Eine hat, kriegt leicht das Andere. Daher umso verbreiteter in Wirtschaftsberufen oder bei Prominenten.
Phhu schrieb:Aber warum macht man mit Ritalin bzw. mit Methylpheidat den gleichen Fehler?
MPH ist nicht so mit gewöhnlichen Amphetaminen zu vergleichen. Das Suchtpotenzial ist geringer. Gefährlich ist hier eher der Rebound-Effekt, d.h., dass die Symptome, die mit der Medikamentierung eigtl. bekämpft werden sollen, beim schnellen Absetzen umso heftiger zurückkommen.

@Ninenya
Ninenya schrieb:Die Dosis wird immer größer und größer und irgendwann so groß, dass man die Wirkung nicht mehr spürt, man was anderes, härteres braucht. Ist das bei Diazepam der Fall?
Diazepam ist ein Benzodiazepin und damit schon in der Top-Liga der abhängig machenden Substanzen. Länger als 4 Wochen darf oder sollte keine Benzo-Therapie laufen, da sich ab dann Toleranz und Abhängigkeit einstellen. Von Benzos zu entziehen, ist körperlich das Härteste, was es gibt. In manchen Fällen dauert es bis zu einem Jahr, um vollständig zu entwöhnen. Diazepam-Junkies brauchen keinen Ersatz, und das ist auch nicht empfehlenswert, da ein Präparatwechsel zu unerwünschten Entzugserscheinungen führen kann und die sind wirklich, wirklich ernstzunehmen.

@der_wicht
der_wicht schrieb:Bei Drogen ist es so, irgendwann reicht die Dosis nicht mehr aus und es wird immer mehr. Wenn das nicht mehr funktioniert, steigt man auf härtere Dinge um.
Das liegt an der Toleranzentwicklung. Die physisch abhängig machenden Drogen bedienen im Körper ganz bestimmte Rezeptoren, deren Dichte sich bei häufigem Gebrauch verändert. Wenn das passiert, nimmt die Wirkung der Droge ab und der Körper beginnt, abhängig zu werden. Bei den Substanzen, die z.B. an die GABA-Rezeptoren binden, wie Benzos, Z-Substanzen und Alkohol, kann man nix Härteres mehr nehmen. Und diese Substanzen haben gemeinsam, dass, im Gegensatz zu Opiaten wie Heroin oder Codein, ein kalter Entzug tödlich enden kann. Deshalb dauern die Entwöhnungen auch so fucking lange und das Rückfallrisiko ist hoch.


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29.12.2015 um 00:54
@Phhu
Das geht ja wohl mal gar nicht ein Winter ohne "Schnee" ;)
@der_wicht
hmm finde ich nicht... die halbe Gesellschaft ist abhängig und geht ihr leben lang arbeiten damit.


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Aldaris
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29.12.2015 um 00:55
Scox schrieb: Und diese Substanzen haben gemeinsam, dass, im Gegensatz zu Opiaten wie Heroin oder Codein, ein kalter Entzug tödlich enden kann. Deshalb dauern die Entwöhnungen auch so fucking lange und das Rückfallrisiko ist hoch.
Jop, das ist das üble an diesen Substanzen. Ich dachte allerdings bisher, dass diese Krämpfe, die zum Tode führen können ausschließlich auf Alkohol bezogen seien. Wie gerade erwähnt, arbeitet meine Stiefmutter in der Neuro und da landen jeden Tag Menschen, die durch Delir direkt auf der Intensiv landen.


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29.12.2015 um 00:57
@Scox
Bei Heroin besteht aber die Möglichkeit, dass man sich bei nem Rückfall die selbe Dosis wie vor dem Entzug spritzt und dann wars das .


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Scox
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29.12.2015 um 00:58
@Aldaris

Bei Alkohol hat das Ganze einen Namen: Delirium tremens. Bei Benzos/Z's nennt man es nur "epileptische Anfälle".^^


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DieSache
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29.12.2015 um 00:59
@Scox

ich denke so wie es Szene Drogen gibt, so gibt es "Sozial-Schicht-Drogen", welche die pushen und die Leistung verbessern sollen und solche die dämpfen, gibt für jeden Geldbeutel das passende, mal mehr gesellschaftlich akzeptiert (Alkohol, Tabak), mal weniger, da mit Beschaffung und Konsum auch kriminelle Laufbahnen mit eingeschlagen werden...

Suchtpotenzial hat im Grunde jeder in sich, die Frage ist wann kommt man womit wo in Berührung und weiß man wirklich worauf man sich mit dem Konsum einlässt, welche die nicht Substanzen süchtig sind, können aber dennoch süchtiges Verhalten entwickeln, siehe Kaufsucht, Ess-Störung und Spielsucht!


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Scox
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29.12.2015 um 01:00
@Glünggi

Das kann dir auch mit anderen Substanzen passieren. Bei Koks bspw. hast du ebenfalls 'ne fixe Toleranzentwicklung. Wenn du nach 'ner Pause dieselbe Menge wie vor der Pause sniefst und sich der Dopaminhaushalt wieder normalisiert hat, kann das dir dein Herz aus der Brust katapultieren.


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