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Misanthropen - die "anderen" Menschen

Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 02:45
@Zeo

Ich sehe generell eigentlich auch nur zwei mögliche Wege für einen Misanthropen zu gehen:

Gruppe a) Man erniedrigt das Potential der Menschen so weit, dass man arrogant wird und alle Menschen für widerliches und vorraussehbares Vieh hält, bis auf eventuell einige spezielle Menschen, das diesen aber nicht anlastet, weil, es ist ja bloß Vieh, was sollen sie tun?

Gruppe b) Man erhöht das Potential des Menschen auf ein Niveau, welches von den meisten Menschen nicht erfüllt wird, und fängt deswegen an, sie zu hassen, weil sie so ekelhaft sind obwohl sie das potential hätten besser zu sein.

Gruppe 1 fällt weit weniger auf, weil sie mit Menschen besser umgehen kann, da sie sie als trainierte Äffchen sieht und weiß mit welchem Zuckerstück man welche Reaktion bekommt.

Bei der zweiten Gruppe wird meist zur Isolation tendiert.

@Konstrukt

Auch interessant, aber Batman hatte zu viele unterschiedliche Autoren.
Fleming's Bond war ein und derselbe.



@Zeo

Er schrieb Bücher um sich die Langeweile zu vertreiben, sonst für nichts.
morgens Tabletten zum aufstehen, abends zum schlafen, das wars.

Dass er seiner Existenz überdrüssig war kann man definitiv sagen.


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Konstrukt
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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 02:46
@shionoro
ja schon aber sein charakter bleibt gleich.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 02:47
@Konstrukt

Oh nein. Batman in verschiedenen Comics und in verschiedenen filmen sind ganz unterschiedliche Leute


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Zeo
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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 02:48
@shionoro
Dann tendiere ich eher zu Gruppe 2. Obwohl ich es mir nicht verkneifen kann, hin und wieder den Leuten zu erzählen, wie beschissen und dumm sie sind.

@Konstrukt
Diesbezüglich war mein Ex eine Spezialistin. Sie hat diese Figur studiert, wie andere Leute Philosophie. Wenn sie jetzt hier wäre, hätte sie sicher eine Menge zu sagen.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 02:50
@Zeo

Ich z.b. messe den meisten Leuten bei dingen die sie tun und die ich furchtbar finde z.b. gar keine eigenverantwortung bei, weil ich ihnen das nicht zutraue


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Zeo
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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 02:52
@shionoro
Mir wird immer gesagt, ich wäre zu einem Großteil (oder ausschließlich) selber schuld daran, wie alles ist. Also lasse ich es mir nicht nehmen, auch ihnen die Verantwortung zuzuschieben. Denn wenn es wirklich jeder in der Hand hat, die Welt zu verbessern, dann sind wir alle Schuld daran, dass sie so ein Elendsloch ist.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 02:58
@Zeo

Ich messe ja auch der Bewertung der meisten Leute zu meiner Person keinerlei Gewicht bei.
Wusstest du, dass man in der Didaktik Stufen des Erwachsenwerdens unterscheidet (z.b. mit Kriterien wie Eigenverantwortung übernehmen) und die meisten Menschen die höheren Stufen dieser Unterscheidungen gar nicht erfüllen?

Ich sehe viele Leute, auch erwachsene Leute, wie Kinder.
Ich kann denen nicht immer genau das erwidern was ich denke, weil ich weiß, das sie es nicht verstehen können und ich anders vorgehen muss um von ihnen das zu bekommen was ich will.
So wie ich einem Kind nicht über alles immer die volle Wahrheit sagen kann, weil es dadurch in seiner Entwicklung gestört werden könnte (ich fang z.b. ungern im Kindergarten an über die Sinnlosigkeit der Existenz zu sprechen oder über die abgründe des Menschen im vollen ausmaß), so kann ich vielen Erwachsenen meine Beweggründe oder Meinungen gar nicht deutlich machen, weil sie diese gar nicht begreifen können und das auch nich towllen, sondern wütend oder verstört reagieren.
Insofern akzeptiere ich ihre Schwäche und baue meinen Weg Drumherum und übernehme Verantwortung für ihre Ignoranz.

Ich finde das besser, als ihnen immerwieder innerlich oder äußerlich selbige vorzuwerfen, wo sie doch nunmal vom Niveau her auf dem eines kindes oder zumindest einem Naivling festhängen, aus welchen Gründen auch immer.

Ich finde das wesentlich entspannter


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:00
@shionoro

batman ist kein mörder und waffen benutzt er auch nicht.

was ich auch sehr interessant finde wie schnell menschen sich ändern können
sobald sie selber betroffen sind.
zb wie robin (jason todd) zum schurken red hood wurde.

@Zeo
schade das sie nicht hier ist :D


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:00
@Konstrukt

Batman hat in den original batman Comics Menschen getötet.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:01
@shionoro
echt?
wusste ich nicht,krass.

ich dachte der vermöbelt gangster xD


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:03
@Konstrukt

Hier für dich:
http://www.cracked.com/article_20111_the-6-most-brutal-murders-committed-by-batman.html

BAtman war immer Kind seiner Zeit


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:05
@shionoro
ah okay.
vllt sagt man deshalb das er ein antiheld ist.


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Zeo
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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:06
@shionoro
Aha... du zählst dich also zur Gruppe A.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:09
@Konstrukt

Oh nein, ein Antiheld ist er aus anderen gründen, ob er tötet oder nicht.
EIn Antiheld ist er auch in den Filmen von Nolan.

Aber Comiccharactere unterscheiden sich über verschiedene Autoren sehr stark.

@Zeo

Nach der Definition teils vermutlich schon.

Aber ich sehe ein, dass mein Urteilsvermögen über andere Menschen nicht gut genug ist, als das ich das beurteilen könnte.

Wenn ich mir überlege, wie ich nach außen hin wirke, und wie ich innerlich bin, dann muss ich einsehen, dass das bei jedem anderen Menschen auch der Fall ist.
Jedes mal wenn ich aus welchem komplizierten grund auch immer das falsche tue oder nicht das richtige tue, muss ich davon ausgehen, dass das nächste mal aus ebenso komplizierten und für außenstehende unverständlichen gründen jemand anderes mir gegenüber das falsche oder nicht das richtige tut.

Insofern sehe ich für meine persönlichen Verhaltensweisen und mein persönliches Weltbild die welt zwar so wie ich das beschrieben hab, aber ich mach mir dabei trotzdem klar, dass dieses urteil wirklich dumm sein könnte


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:17
@shionoro
Batman – Der dunkle Ritter als Antiheld

Batman nimmt eine tatsachenverkehrte Sonderrolle ein, er ist der gefallene Engel, ein dunkler, ein postmoderner Antiheld, der stets das Gute will und stets das Böse schafft.
Im Grunde ist er ein schizophrener Gegenentwurf der Idee, das Gute könne das Böse in der Welt für immer auslöschen, denn sein Beispiel beweist, dass das Gute stets das Böse bedingt, und umgekehrt.

Batmans Achillessehne ist psychologischer Natur:
Der nie überwundene Tod seiner Eltern, beides wohlhabende Gutmenschen und vermögende Gönner der Stadt Gotham; die unwürdige Szene einer Hinrichtung in einer dunklen Seitengasse durch einen Kleinkriminellen vor den Augen des Kindes Bruce Wayne und der daraus resultierende manische Versuch des Erwachsenen Bruce, das Böse in Gotham City für immer auszulöschen, um damit die Schuld zu tilgen. Batman ist also der Rächer, die Figur quasi der geistige Wurmfortsatz Bruce Waynes Hasses auf alles Schlechte und Niederträchtige und obwohl Batman eine Verkörperung des Guten, wie jeder fiktionale Held die Antipode des Bösen sein will, so ist doch der Grund allen Übels in Gotham City Batman selbst. Erst sein Auftauchen als Superheld brachte neben den delinquenten Randerscheinungen Superschurken wie Joker und Two-Face auf den Plan. Ein Kreislauf eines sich stetig nivellierenden Kräfteverhältnisses entstand, das unweigerlich zur Katastrophe führen muss. Das Böse gebar zunächst das Gute – der Meuchelmörder, der die Eltern tötete – woraufhin das Gute das Böse gebar – Batmans Erscheinung ruft die Superschurken auf den Plan, nur er allein ist Sinn- und Daseinsgrund für das metastasentreibende Böse auf der anderen Seite, ein kosmisch universelles Ying-Yang, egal ob in Gotham City, Metropolis oder in Eternia.
kein wunder das er dann immer gegen psychos kämpft, er ist selber einer ;D

superman vs aliens.
spiderman vs mutierte.
usw ^^


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Zeo
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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:22
@shionoro
Ich lese gerade den Artikel über die teils grotesken Morde, die Batman in seinen frühen Comics verübt hat und die so gar nicht dem Bild entsprechen, das er heute verkörpert. Du sagtest: "Batman war immer Kind seiner Zeit."

Die Ideale für Superhelden haben sich offenbar gewandelt. Nicht nur in Bezug auf den Fledermausigen. Und dennoch sehe ich nicht, dass sich irgendwer ein Beispiel daran nimmt. Immer noch finden die meisten Menschen nichts geiler, als Krieg und Zerstörung, was sich auch in der Beliebtheit von Ego-Shootern und Kriegssimulationen wiederspiegelt.

Warum zum Teufel ist das so? In Star Trek werden Ideale von Pazifismus und friedlicher Koexistenz mit allen Rassen und Völkern propagiert. Die Vereinigte Föderation der Planeten würde niemals einen Krieg anfangen und ein Raumschiff der Sternenflotte niemals den ersten Schuss abgeben. Obwohl sie über enorme Macht und Stärke verfügt, ist die Föderation nicht daran interessiert, damit zu prahlen, oder zu drohen. Was sehr beeindruckend ist, wie ich finde. Sich seiner Stärken bewusst zu sein, ohne überheblich zu werden. Wenn ich dann wieder auf unsere reale Gesellschaft blicke, die Statussymbole, große Autos und dicke Waffen zum Angeben braucht, bin ich maßlos enttäuscht.


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22.12.2013 um 03:23
@Zeo
star trek hab ich nie gesehn.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:29
@Konstrukt
Schade. Ich kann dir sagen, wenn die Menschen IRL so wären, wie sie in Star Trek dargestellt werden, gäbe es keinen Grund für Misanthropie. Es ist, als wäre die menschliche Rasse endlich erwachsen geworden.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

22.12.2013 um 03:30
@Zeo

Vielleicht ist das genau der grund, warum ich Star trek nie etwas abgewinnen konnte, weil ich es für unrealistisch halte in der sozialen komponente.
Menschen würden so nicht handeln, außer wenn sie sich selbst dazu zwingen.

In Metroid z.b. waren die chozo, die weiseste rasse im Universum, nur so geworden, weil sie sich selbst, als sie noch eine reine kriegerkultur waren, Chips eingepflanz haben, die chozo genau die schmerzen zufügen, die sie einem anderen Lebewesen zufügen.

Insofern konnten chozo nurnoch unter schmerzen kämpfen und nur unter aufwand des eigenen Lebens töten.

So könnte das bei Menschen, sofern sie das denn täten, auch funktionieren, aber ansonsten halte ich das für ausgeschlossen.

Menschen können in kleinen gruppen oder gegen gemeinsame Feinde sehr solidarisch sein, aber diese Situation haben wir nicht.
Menschen konkurrieren konstant miteinander und müssen auch konstant, wenn sie nicht stark genug sind, angst haben, von anderen Überrumpelt zu werden.
Dafür gibt es sogar, wenn die angst gar nicht da ist, extra angstmacher, die andere Menschen scharf machen.


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Zeo
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22.12.2013 um 03:32
@shionoro
Und deswegen find ich sie auch so widerwärtig...


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