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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

56 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen

Der Menschliche Körper ist beeindruckend

25.10.2013 um 13:59
Auch immer wieder schön zu lesen ^^, das der menschliche Körper ja ach so schwächlich und anfällig ist. Hier sei am Rande angemerkt, dass ein Körper halt verschleisst wie auch bei anderen Tieren. Und Gelenke, Wirbelsäule werden nunmal sehr beansprucht, je nach Aktivität. Sitzen ist Gift.


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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

25.10.2013 um 23:28
Wer sowas sagt sollte sich mal überlegen, was der Körper alles für automatische Mechanismen hat.
Wer sowas sagt hat auch wohl wenig Ahnung von der Materie, schätze ich.
Alles altert verschleisst oder geht kaputt, nichts ist für die Ewigkeit.
ALLES HAT EIN ENDE NUR DIE WURST HAT 2 :D


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matraze106
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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

26.10.2013 um 06:28
@Transcend
wenn ich dich recht verstehe, geht es dir um die selbstverständlichkeit und ignoranz gegenüber uns meisterwerken, richtig? ja, wir lebendigen sind schon näheren bedenkens als auch wertschätzung wert. solche, die da fragen: "und?" find ich erbärmlich und auch irgendwie eklig.


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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

27.10.2013 um 02:34
Viele nehmen sich einfach nicht die Zeit um inne zu halten und bewusst in sich hinein zu horchen.

Diese Komplexität des Körpers mit seinen vielschichtigen Abläufen des "Funktionierens" versuchen zu begreifen, gibt dem Menschen viel mehr Sinn sein Leben tiefer zu ergründen.

Das Reduzieren der Ansicht, der Mensch sei lediglich eine komplexe "biochemische Maschine", würde diesen im Resultat zum klassischen "Zombie" degradieren.

Durch diese Einsicht gewinnt die Bedeutung von Geist und Seele ebenfalls mehr Anerkennung.

Philosophie beginnt oftmals mit dem Staunen und der einhergehenden Neugier, hinter den gewohnten Horizont zu blicken - Und mehr über das zu erfahren, was verborgen und wirklich ist.

Diese Fähigkeit ermöglicht es dem Menschen mit seinem Bewusstsein über die gewohnten Dimensionen hinaus zu transzendieren.


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Dr.Thrax
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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

11.11.2013 um 17:45
Für mich ist das nicht Philosophie sondern vorrangig Medizinische Physiologie und Biochemie. Aber sehr faszinierend, gewiss. Gerade wenn man sich die philosophische Komponente dazu vergegenwärtigt.


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Dr.Thrax
ehemaliges Mitglied

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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

11.11.2013 um 17:49
xpression schrieb:Das Reduzieren der Ansicht, der Mensch sei lediglich eine komplexe "biochemische Maschine", würde diesen im Resultat zum klassischen "Zombie" degradieren.
Das finde ich gar nicht. Ein Zombie ist vielmehr etwas Totes, während der menschliche Körper gerade als Ergebnis komplexer Biochemie sehr vital ist. Der Wortstamm βίος (Bios) stammt aus dem Griechischen und bedeutet nicht zuletzt "Leben", währen Chemie (χεῖν bzw. χυμεία) soviel wie Saft oder Gießkunst bedeutet.


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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

11.11.2013 um 21:34
Dr.Thrax schrieb:Für mich ist das nicht Philosophie sondern vorrangig Medizinische Physiologie und Biochemie. Aber sehr faszinierend, gewiss. Gerade wenn man sich die philosophische Komponente dazu vergegenwärtigt.
Eben weil diese Komponente scheinbar untrennbar zu Lebzeiten damit verbunden ist, wenn einem was am tieferen Sinn im Leben liegt.
Dr.Thrax schrieb:Das finde ich gar nicht. Ein Zombie ist vielmehr etwas Totes, während der menschliche Körper gerade als Ergebnis komplexer Biochemie sehr vital ist. Der Wortstamm βίος (Bios) stammt aus dem Griechischen und bedeutet nicht zuletzt "Leben", währen Chemie (χεῖν bzw. χυμεία) soviel wie Saft oder Gießkunst bedeutet.
Schon richtig, die Etymologie dahinter verdeutlicht einen tieferen Sinn - Das war es aber auch schon aus dem Aspekt der reinen Begriffsverdeutlichung... Wobei demnach beispielsweise das Stichwort Biotechnologie in sich ebenso wenig stimmig wäre. ;)

Prinzipiell war der Vergleich als "Metapher" zu verstehen, da ein "Klassischer Film-Zombie" durchaus von neurologischen Impulsen auf reiner Triebebene gesteuert wird, selbst eine teils intakte Sinneswahrnehmung mit dem dazugehörigen Nervensystem besitzt.

Jedoch kein beseeltes nach Moral handelndes und fühlendes Individuum darstellt, welches in der Lage wäre geistig zu reflektieren noch höheren Werten strebend tiefere Fragen über das "Dahinter" zu stellen.

Der Vergleich sollte über die Physiologie und anknüpfende Biochemie hinaus eine Brücke hin zur Philosophie schlagen um zu verdeutlichen, was sich dahinter noch verbergen könnte.

Allein das notwendige Zusammenspiel von gesunder Psychologie und Physiologie wird zu oft vernachlässigt und unterbewusst verdrängt.


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lernender
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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

12.11.2013 um 20:04
Der menschliche Körper ist wirklich beeindruckend, von Aufbau und Funktion her, aber auch seine Regenerationsfähigkeit ist beeindruckend. Das dabei Teile verschleißen habe ich nicht mal wirklich den Eindruck, mehr habe ich den Eindruck von Selbstzerstörung. Das ich diesen Eindruck habe liegt daran, dass die Wissenschaft häufiger die Abwehr an pathologischen Prozessen beteiligt findet und daran, dass man den Verschleiß nicht bei allen Individuen findet.
Es erscheint mir auf diese Art, dass chronische Erkrankungen uns allmählich töten und nicht das Alter. Das finde ich allerdings sehr teuflisch an diesem Wunder.


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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

17.11.2013 um 11:20
ich finde schon sehr beeindruckend, wie das entstanden sein muss. Eine Vielzahl an Zellverbänden, Geweben und Organen müssen sich zusammenlagern und zusammen funktionieren.
Dass man am Anfang die Einzeller sieht (die schon in tiefsten Stoffwechselprozessen recht kompliziert sind) und am jetzigen Zwischenstand der Entwicklung wir oder anderen Säuger stehen. Die Entwicklung und die Komplexität unseres Körpers ist nahezu unendlich. Jetzt wo ich eine Ausbildung im biologischen Bereich mache, lerne ich jeden Tag mehr über unseren Körper und bin fast jedes mal von den Socken, wie komplex die chemischen Vorgänge in unserem Körper sind. Gehen wir von dem recht einfachen Beispiel der Erregungsleitung an den Nerven aus. Da wird als Fortlaufender Prozess alle paar mikrometer ein Ionenaustausch vollzogen, das heißt Teile mit unterschiedlichen Ladungen wandern durch die Membran um sie zu polarisieren. Und hinterher wandern sie wieder zurück und bilden den Ausgangszustand. Ein Vorgang davon passiert in ca. 6 nanosekunden. Das sind 0,006 µs, 0,000006 ms, 0,0000000006 Sekunden. Das ist ein Bereich der nicht einmal vorstellbar ist. Und da läuft etwas ab, das man in einiger Zeit erklären kann. Und jedes mal wenn du mit deinem Finger eine Taste drückst, findet dieser Prozess tausendfach statt. Solche Dinge finde ich immer total beeindruckend.
Wenn wir schonmal bei Bewegung sind. Jedes mal, wenn wir einen Muskel kontrahieren, wird Energie verbraucht, indem da die kleinen Myosinköpfchen an das Actin binden und abknicken. Sich wieder zurück bewegen und ihre vorherige Konformation annehmen. Und das bei einer Anstrengung der komplexe Kreislauf dazu wieder tausendfach wiederholt wird. Eine Tafel Schokolade hochzuheben lässt diesen Vorgang eine Billionen mal passieren. Das beeindruckt mich immer wieder...

Hoffe, ich konnte diese Begeisterung mit euch teilen. Philosophie und Biologie lässt sich doch gut vereinen ;-)
Wenn jemand noch mehr Beispiele oder nähere Informationen möchte, kann er sich gern melden!


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lernender
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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

17.11.2013 um 16:45
Was mich da am meisten fasziniert ist der Umstand, dass bei der Embryonalentwicklung aus einer einzigen Zelle ein Kind entsteht. Das Erstaunlichste ist für mich, dass die Zellen, die gerade etwas auf- oder umbauen, ihren Ort "kennen" und "wissen", was zu tun ist.

Am seltsamsten ist aber, dass so ein Mensch ein Bewußtsein entwickelt, das in seinem Denken frei ist. Allerdings ist es selten befugt zum Handeln, weil das limbische System seine "Muster" als sinnvoller einschätzt und durchsetzt.
Dieser seltsame Umstand, dass das "Niedere" sich gegen das "Höhere" durchsetzt und dabei gegen gutes Zureden relativ "taub" ist (obwohl es eigentlich Sprache verstehen müsste, sonst würde es auf Sprache hin nicht reflexartig handeln), hat für mich durchaus eine philosophische Dimension.
Denn wozu war die Entwicklung eines fühlenden Bewußtseins nötig und sinnvoll, wenn es sowiso durch reflexartige Handlungen entmündigt wird? Ich behaupte sogar, dass der Mensch ohne sein Bewußtsein lebens- und handlungsfähig wäre und es auf der Erde dann kaum anders aussehen würde.
Die Emotionen, die zu diesem Handeln gehören, begründen dem Bewußtsein auch noch unsinnigste Muster und machen dem Bewußtsein die Realitätssicht schwer.
Seltsam ist auch, dass dieses limbische System beim Erkennen einiger seiner Muster durch das Bewußtsein mit Schmerz reagiert und diese Muster sogar vor dem Bewußtsein zu verstecken sucht.

Von philosophischer Bedeutung ist das für mich deshalb, weil ich dadurch den Eindruck bekomme, vom Unbewußten bewußt getäuscht zu werden. Auch das finde ich teuflisch an diesem Körper.


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Der Menschliche Körper ist beeindruckend

18.11.2013 um 00:05


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