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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

349 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Menschheit, Mensch, Steinzeit, Archetypen, Archaisch, Urmenschlich, Naturvölker, Naturvolk
Wandermönch
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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

09.06.2017 um 23:08
ja gut - aber auch da seh ich vollkommenheit

es ist die inteligenz hinter dem animus ... in der natur

manch einer findet darin bereits erloesung - im ertragen von glueck und leid

aber manch einer geht darueber hinaus - er versucht sich zu befreien von unseren natuerlichen fesseln

es sind nur andere ebenen


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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

10.06.2017 um 10:51
PoorSoul schrieb:Die andere frönt weiter ihren brutalen Urinstinkten. Das würde bedeuten, dass die erste Gruppe sich im übertragenen Sinne killen lässt oder in Sklaverei lebt, während die andere Gruppe immer brutaler wird.
Die Menschen der ersten Gruppe sind schon lange keine Sklaven mehr. Die Sklaven sind doch eher die die ihren "brutalen Urinstinken" nachgehen müssen.


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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

11.06.2017 um 14:52
@Wandermönch
Wandermönch schrieb:aber manch einer geht darueber hinaus - er versucht sich zu befreien von unseren natuerlichen fesseln
Es gibt keine Fesseln. Wenn es welche gibt, dann nur durch das eigene Anhaften.


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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

11.06.2017 um 16:32
ja hast recht

sehe die vollkommenheit - in der natur - in gott - und auch in der geselschaft

kein widerstand


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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

16.06.2017 um 14:37
es ist im grunde ganz einfach

die natur ist vollkommen. punkt.

jetzt haben wir aber einen so grossen intellekt entwickelt, dass wir uns in allerlei formen denken - und uns gedanklich vom ganzen trennen.

trotzdem sind wir teil der vollkommenheit

das ist bischen paradox

unser problem UND segen ist unser intellekt

problem weil wir uns allerlei probleme selbst schaffen

segen weil wir so die moeglichkeit haben das goettliche zu erkennen - zu erforschen und zu verstehen


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PoorSoul
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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

17.06.2017 um 20:53
Den Urmenschen kann es im Grunde genommen doch gar nicht geben, weil der Mensch eben nicht eindimensional ist, sondern mannigfaltig vielschichtig.
Innerlich widersprüchlich und zwischen Polen schwingend.

Ich habe die Ansicht, dass ein Mensch aus der Überlagerung von einfachsten Charakteren zusammengesetzt ist, die je nach Gewichtung stärker die Gesamtpersönlichkeit dominieren.
Diese Gewichtung ist dynamisch, d.h. situationsbedingt kann man auch den Menschen fast nicht wiedererkennen, wenn sich diese Gewichtungen dauernd verschieben.

So ist der Urmensch eigentlich kein Mensch, sondern kann nur die einfachste Facette eines Menschen sein.
Ein eindimensionales Wesen wie ein primitives Tier. Denn der Mensch kann auch viele Persönlichkeiten in sich vereinen, die auch in alten Fabeln als Tiere versinnbildlicht sind.
Fuchs, Löwe, Esel, usw.

Der Mensch kann dadurch keinen Urzustand haben, da er dynamisch schwingt zwischen den Polen.
Mal will er sich entfalten, öffnen und die Welt umarmen, dann wiederum einigeln, abschotten und alle hassen.

Was soll also der Urmensch sein? Der gute Jäger und Sammler, der jeden Tag das Gleiche tut?


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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

19.06.2017 um 19:27
wenn man einen stein in der hand haelt - und etwas darueber sagt , ist das schon falsch

es ist etwas - und nicht ein wort

es gibt keine art etwas darueber zu sagen, da das wort etwas anderes als die sache selbst ist

das hat gedauert bis ich das verstanden hab

denn man denkt: die information kann man vermitteln

aber wie sich der stein auf der hand anfuehlt ist eine eigene sache - die information ist bereits etwas anderes

man muss es hier und jetzt erleben - sonst ist es nicht real


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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

05.07.2017 um 21:36
der mensch

er denkt und er spricht - was einerseits segen - aber zugleich fluch ist

denn er kann sich dinge vorstellen - und somit luegen

jetzt leben wir meistens , da wir in einer welt mit idealen leben - sehr oft eine luege

also wir verstellen uns von klein auf - und erschaffen eine kunstfigur die wir aber nur spielen

DAS ist ego

mir wurde das heute beim nachdenken klar , als ich verstand, dass ich mein leben lang immer den harten spielte - es aber wohl gar nicht war. aber in einer welt der somatotoniker wurde mir eine figur huebsch gemacht - die ich sein wollte.
und da ich diese figur erschuff und verteidigte hab ich gelitten.

DAS ist die wahrheit

wenn du frei sein willst - und entspannt und weiss ich nicht was - dann lass dieses schauspiel los - sei einfach du selber - denn du bist keine eigenschaft - du bist das was du jetzt gerade fuehlst - ein lebensgefuehl - mehr nicht - aber auch nicht weniger , denn darin liegt das tor zum goettlichen - da uns der verstand nicht verlaesst und die vorstellungskraft - wir muessen sie nur richtig einsetzen.


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Der Ur-Mensch - was sind wir wirklich?

05.07.2017 um 23:03
Wandermönch schrieb:als ich verstand, dass ich mein leben lang immer den harten spielte - es aber wohl gar nicht war
Wandermönch schrieb:wenn du frei sein willst - und entspannt und weiss ich nicht was - dann lass dieses schauspiel los - sei einfach du selber
Es stellt sich dann natürlich die Frage, warum spieltest du den Harten. Hast du in diesen Momenten gefühlt es zu sein, oder weil du quasi gewungen warst es zu sein?

Wenn man etwas anderes sein will, ist man dann nicht trotzdem noch man selbst? Dein Inneres sagt dir ja so zu sein, und wer sagt, dass du es nicht auch bist? Es kann sich hier schlicht um eine Diskrepanz, quasi ein Kampf, zwischen dem physisch und psyischen sein. Dass das was man eigentlich ist und das wie man ist - bzw. auf andere wirkt - voneinander abweicht. Ich sehe da aber nicht direkt einen Widerspruch darin, dass man dann nicht immer noch man selbst ist.

Widersprüchlich wäre es wohl ehr, wenn man verzweifelt versucht etwas anderes zu sein, als man ist und dies auch nicht hinbekommt. Dann ist man definitiv nicht ehrlich zu sich selbst.


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