rene.eichler schrieb:
nocheinPoet schrieb:Und das ist nicht persönlich zu verstehen oder böse gemeint, und ich würde es auch nicht "Stümper" nennen.
Dazu möchte ich dir mal kurz etwas erklären. Also nehmen wir mal an ich habe von Geburt an ein Taschenrechnergehirn, mit einem ganz kleinen Speicher und der kann nur Punktrechnung und Strichrechnung. Der Taschenrechner kann nur mit dem rechnen was er kann.
Es ist nun Deine Aussage, und wenn die sein soll, dass Du nicht hellste Kerze auf der Torte bist, gut, bedenke aber mal, der Taschenrechner hat den Menschen wirklich zum Mond geführt, das war kein Hochleistungsrechner.
rene.eichler schrieb:Wie willst du aus einem Taschenrechner einen Hochleistungsrechner machen? Nur indem du immer weiter neue zusätzliche Daten eingibst wird das
nichts. Das erwartest du aber von mir indem du erwartest das ich studiere oder ähnliches.
Nein, ich erwarte nicht, dass Du studierst, wirst Du nicht packen, würde auch ich nicht packen. Aber Du kannst langsam laufen, auch ein Trabbi kann 100 km weit fahren, der Porsche macht es in 20 Minuten, der Trabi braucht eben 120 Minuten, beide kommen aber an.
Du kannst ja Bilder malen, Rechnen und Schreiben, ganz deutlich, Du bist helle genug, um zu schnallen, dass Deine Idee Mist ist, oder freundlicher, falsch. Du hältst Dich an einer flachen Erde fest. Es ist egal, wie helle wer ist, die Erde ist keine Scheibe.
rene.eichler schrieb:Nur ich bin der Überzeugung das nicht nur Hochleistungsrechner die Welt verstehen können, sondern auch ein Taschenrechner.
Ja, ist sogar mathematisch belegt, er braucht nur länger und hier ist "verstehen" aber das falsch Wort.
rene.eichler schrieb:Was kann jetzt der Taschenrechner machen damit er besser wird. Er kann mit einem Hochleistungsrechner zusammen arbeiten. Also entweder einem Physiker oder Mathematiker (die lassen sich aber nicht so weit herab, mit einem billigen Taschenrechner zusammen zu arbeiten) oder einer KI.
Nicht besser René, schneller und schneller ist hier bedingt.
Mal ganz deutlich, Du verwechselst hier etwas, nehmen wir mal ein Auto, fährt auf der Straße 200 km/h, super Sache. Das Auto steht nun für das
Lambda-CDM-Modell, das ist das kosmologisches Modell mit dem allgemein gearbeitet wird und das Universum beschreibt.
Du kommst nun mit einem Ruderboot, stellst das auf der Straße und ruderst. Das Ruderboot bist Du mit Deinem "Modell", klein, weil ja kleiner Taschenrechner.
Nun glaubst Du, dass Du da ein fettes Rennboot mit 2000 PS ...
Bildquelle: Wikipedia: Rennbootschneller über die Straße kommen wirst, als mit dem Ruderboot und auch schneller als das Auto, wirst Du nicht, weil das Rennboot nichts für die Straße taugt. Es taugt nur was im Wasser.
Dein "Modell" taugt nichts für die Straße, weil es falsch ist, Du kannst damit aber eventuell gut im Wasser fahren, schreib einen Fantasieroman wie Terry Pratchett.
Keine KI wird die Erde flach machen René. Egal wie schnell sie auch immer ist, ...
rene.eichler schrieb:Ich habe die letzte Woche mit einer Ki zusammengearbeitet. Ich konnte viele tolle Dinge schnell und korrekt berechnen. Aber die Ausgabe der Ergebnisse erfolgt wieder über mich (den Taschenrechner der nur Punktrechnung und Strichrechnung kann).
Die KI muss richtig benutzt werden, offenbar kannst Du das bisher nicht. Sie soll immer entgegenkommend sein, bedient man sie falsch, erklärst sie Dir, Deine Idee der flachen Erde ist richtig gut. Wenn ich einen neuen Chat aufmache und eine KI nach Deiner Idee frage, wird die ganz sicher sagen, geht nicht ist falsch.
Ich übernehme es mal eben für Dich:
nocheinPoet schrieb:Es gibt ein User in einem Forum, der meint er hat eine alternative Theorie zum kosmologischen Standardmodell. Ich gebe Dir gleich was er grob schreibt, dazu sei aber gesagt, er hat das Modell nun etwas angepasst, abstoßende Kraft zwischen Materie und Antimaterie ist raus. Aber es soll dennoch wo funktionieren. Die zentrale Frage an Dich ist also, kann es eine Möglichkeit geben, wo ein Kern aus Antimaterie in Sternen und Planeten überlebt, im Rahmen der Physik. Kann die Sonne oder die Erde einen Kern aus Antimaterie haben? Oder ist das physikalisch unmöglich und wenn warum ist es unmöglich?
Hier die Idee vom User: Beitrag von rene.eichler (Seite 1)
Nein, das ist physikalisch unmöglich. Ein Antimateriekern in einem Stern wie der Sonne oder einem Planeten wie der Erde (oder Kometen) kann im Rahmen der bekannten Physik (Standardmodell der Teilchenphysik + Allgemeine Relativitätstheorie) nicht stabil überleben. Die Idee eines separaten Antimateriekerns (z. B. mit 5 % Masseanteil und positiver Ladung von ca. 10¹⁷ Coulomb) führt zu unlösbaren Widersprüchen mit grundlegenden Prinzipien und Beobachtungen. Ich erkläre das Schritt für Schritt, unabhängig von der genauen Ausgestaltung der Theorie (auch nach Entfernung der gravitativen Abstoßung).
- Annihilation bei Kontakt ist unvermeidbar
Materie und Antimaterie annihilieren sofort, sobald sie in Kontakt kommen: Proton + Antiproton → Pionen → Gamma-Strahlung + Energie (ca. 1,8 × 10¹⁷ J pro kg annihilierter Masse). In einem Stern wie der Sonne herrscht im Inneren extrem dichte, heiße Plasma (Kern: ~15 Mio. K, Dichte ~150 g/cm³), das konvektiv und turbulent durchmischt wird. Selbst ein „scharfer“ Kern-Hülle-Übergang würde durch Diffusion, Konvektion oder kleinste Störungen zu Kontakt führen. Die Annihilationsrate wäre katastrophal hoch – schon ein winziger Bruchteil der Kernmasse würde genug Energie freisetzen, um die gesamte Sternstruktur zu verändern oder zu zerstören.
Bei Planeten wie der Erde (fester/fluider Kern, über Milliarden Jahre) gilt dasselbe: Über geologische Zeiträume würde jede Grenzschicht durch Diffusion oder seismische Aktivität erodieren. Es gibt keine bekannte physikalische Barriere (keine „magische“ Trennschicht), die das verhindern könnte. Hypothetische Modelle (z. B. mit Mirror-Materie oder sehr schwacher Mischung) sind nicht mit normaler Antimaterie vergleichbar und ändern nichts am Standardfall.
- Die vorgeschlagene elektrische Ladung (+10¹⁷ Coulomb) ist unrealistisch und destabilisierend
Eine solche Ladung (ca. 6 × 10³⁵ Elementarladungen) ist astronomisch enorm. Für die Sonne (Radius ~700.000 km) ergäbe sich ein elektrostatisches Potenzial von ~10¹⁸ Volt – das würde sofort Paarproduktion (Elektron-Positron-Paare) auslösen, Entladungen erzeugen und das Plasma vollständig ionisieren. Sterne und Planeten sind quasi-neutral (Netto-Ladung pro Nukleon praktisch null, Obergrenzen liegen bei ~10⁻²⁰ e oder kleiner). Jede signifikante Nettoladung neutralisiert sich rasch durch den umgebenden Plasma oder interplanetaren/interstellaren Medium. Coulomb-Kräfte könnten Sterne auch nicht gravitativ binden – die elektromagnetische Kraft wäre hier so dominant, dass sie die Hydrostatik zerstören würde, statt sie zu stabilisieren. Beobachtete Sterne zeigen keine solchen Effekte.
- Beobachtungen schließen es aus
Sonne: Helioseismologie, Neutrino-Fluss (von der Fusion) und Gamma-Spektrum passen perfekt zum Standard-Sonnenmodell ohne zusätzliche Annihilationsenergie. Eine Antimaterie-Kern würde enorme Gamma-Strahlung (z. B. 511 keV von e⁺e⁻ oder höherenergetische von Baryonen) erzeugen – die wird nicht beobachtet. Die Sonne ist in einem materie-dominierten Umfeld; selbst winzige Antimateriemengen im Sonnensystem wären durch Annihilation mit Solarwind/Interstellar-Medium auffällig.
Erde/Planeten: Geoneutrinos (aus Radioaktivität), Wärmefluss und seismische Daten zeigen keinen Annihilationsbeitrag. Ein Antimateriekern würde den Kern aufheizen/schmelzen und Gamma-Strahlung emittieren, die Satelliten und Detektoren längst erfasst hätten. Es gibt strenge Obergrenzen für Antimaterie im Sonnensystem: Kein Antimaterie-Asteroid > ~150 km Durchmesser (sonst Gamma-Signal zu hell).
Galaktisch: Selbst ganze Antisterne sind in der Milchstraße stark eingeschränkt (z. B. < 2,5 pro Million normale Sterne im Scheibenbereich). Sie würden mit dem interstellaren Gas annihilieren und Gamma-Quellen erzeugen, die Fermi-LAT größtenteils ausschließt. Die wenigen Kandidaten (14 mögliche) sind hypothetisch und extrem selten – kein Modell erlaubt sie mit Materiehülle in unserem System.
- Bildung und Stabilität über kosmische Zeiten unmöglich
Sterne und Planeten bilden sich durch Kollaps einer Gaswolke gleicher Art (Materie oder Antimaterie). Ein Antimateriekern in einer Materiehülle könnte nicht entstehen, ohne dass beides schon beim Akkretionsprozess annihilieren würde. Schwarze Löcher wandeln in der Standardphysik keine Materie in Antimaterie um (Hawking-Strahlung ist symmetrisch; keine beobachteten „Weißen Löcher“ mit solcher Funktion). Gravitation zieht Antimaterie genau wie Materie an (experimentell bestätigt, z. B. durch ALPHA-Experiment am CERN) – ohne Abstoßung mischt sich alles.
Fazit
Die Theorie (auch angepasst) verstößt gegen fundamentale Prinzipien der Teilchenphysik, Hydrodynamik und Beobachtungsdaten. Es gibt keine Mechanismen, die einen Antimateriekern stabil halten könnten, ohne dass er entweder sofort annihilieren oder messbare Signale (Gamma, Energiebudget, Ladungseffekte) produzieren würde, die einfach nicht da sind. Hypothetische Antimaterie-Objekte (z. B. weit entfernte Antisterne im galaktischen Halo) werden diskutiert, bleiben aber extrem selten und isoliert – nichts davon erlaubt gemischte Kerne in unserer Sonne oder Erde.
Falls der User konkrete Rechnungen (z. B. Annihilationsrate oder Ladungseffekte) vorlegt, kann man das noch detaillierter widerlegen, aber auf Basis der etablierten Physik funktioniert das Modell nicht.
Es ist eine kreative Idee, erklärt aber nicht die beobachteten Daten besser als das Standardmodell (das die Baryon-Asymmetrie über CP-Verletzung und Baryogenese löst, auch wenn Details offen sind).
Quelle: Grok
Und das bekommt man von jeder KI, egal was Du auch drehst, Du willst bei der flachen Erde bleiben. Je eher Du Dich von der Idee frei machst, um so mehr Zeit vom Leben kannst Du sinnvoll nutzen. Wenn Du mit 86 Jahren im Sterbebett liegst und überlegst, wie viel Zeit Du damit verbracht hast, für nichts verbrannt, wirst Du es bereuen, sie nicht sinnvoll genutzt zu haben.
rene.eichler schrieb:Ihr hier im Forum haben alle gemerkt dass ich ein Taschenrechner bin (das weiß ich auch)
Dein Problem ist aber nicht, dass Du nicht die hellste Kerze auf der Torte bist, und nur ganz wenige hier im Forum haben Physik studiert, Dein Problem ist, Deine Idee ist einfach unmöglich, es ist physikalisch unmöglich, Du bekommst die Erde nicht flach.
Erstmal versuchst Du gar nicht Dein Modell zu falsifizieren, heißt, zu widerlegen, damit sollte man aber immer beginnen, versuchen es kaputt zu machen. Denn wenn es was taugt, geht es nicht kaputt. Du versuchst es zu retten, schraubst hier und da, das ist auch der falsche Weg.