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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

4.168 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Universum, Licht, Theorie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 11:34
Zitat von mousquetairemousquetaire schrieb:hast du Physik studiert?
Nö.
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Wie willst du aus einem Taschenrechner einen Hochleistungsrechner machen? Nur indem du immer weiter neue zusätzliche Daten eingibst wird das
nichts. Das erwartest du aber von mir indem du erwartest das ich studiere oder ähnliches.
Du möchtest über spezielle Themen der Physik nachdenken und deine Meinung äußern. Das ist nicht nur okay, das ist eine gute Sache. Du willst aber noch mehr, ohne ein tiefgreifendes Verständnis von dem was wir aktuell über die Welt wissen möchtest du deine eigenen Ansichten, Ideen usw. als revolutionäre neue Wahrheiten verkaufen. Und rennst damit verständlich gegen Wände.
Dein Anspruch (wenn du nach Wahrheit statt nach Selbstdarstellung suchst) ist auszuloten was du von dem bisher Bekannten verstehst und wo die Grenzen liegen.
Ich persönliche steige spätestens bei der konkreten Anwendung der ART aus, etwas das du für deine Ideen bräuchtest.
Was @nocheinPoet zu Recht kritisiert, statt dich mit den Basics von Grund auf zu beschäftigen um dich selbst zu hinterfragen, verkämpfst du dich in ein paar kruden Ideen die du unbedingt retten willst. Am Ende einzig deshalb, weil du da schon soviel Zeit und Energie reingesteckt hast.
Deine Himmelsköper mit Antimateriekern sind und bleiben hochgradig instabil und würden schlicht und ergreifend in einer wunderbaren Explosion vergehen. Thermische Instabilität. Und das ist nix, was du nicht begreifen könntest, im Vergleich zur ART ist das trivial und lässt sich auf viele Alltagsdinge übertragen.
Abgesehen von allen anderen Irrsinnigkeiten die dein Modell mitbringt, allen Widersprüchen mit der Realität der von uns gemessenen Wirklichkeit, ist das einfach der Todesstoß für deine Idee. War es auch schon immer. Wurde dir hier im Forum in verschiedener Form auch schon erklärt.
Aber du weigerst dich schlicht das irgendwie in deinen Verstand zu lassen. Und das hat auch nix mehr mit beschränkten Möglichkeiten zu tun, das ist das typische Verhalten eines Physik Cranks der glaubt alles besser zu wissen.

Nochmal, der Ursprungsgedanke, ob es nicht sein könnte das es keinen Unterschied in der Häufigkeit von Materie und Antimaterie beim Urknall gab, das die immer noch irgendwo steckt, das sie vielleicht der Ursprung von dunkler Energie ist - das ist eine klasse Idee. Durchaus möglich, wenn auch unwahrscheinlich. Damit hattest du mal angefangen und DAS solltest du konsequent zu Ende denken.


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 12:39
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ich persönliche steige spätestens bei der konkreten Anwendung der ART aus, etwas das du für deine Ideen bräuchtest.
was ich für meine Beschreibung von der ART bzw SRT brauche ist eigentlich bei meiner Beschreibung? nur Eines.

In welchen Dimensionen diese beiden Theorien rechnen. das sind 3 Raumdimensionen und einer Zeitdimension.

Das habe ich in der Grün-gelb-weißen Grafik zu erklären versucht

Und selbst das konnte @nocheinPoet noch nicht einmal erkennen.

Gruß


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 13:43
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:In welchen Dimensionen diese beiden Theorien rechnen. das sind 3 Raumdimensionen und einer Zeitdimension.
Die kannst du prinzipiell auf alle möglichen Dimensionalitäten anwenden, wie gesagt die arbeiten mit Tensoren - da geht das.
Was nicht funktioniert ist „3rd/4rd“ zu schreiben und zu glauben damit hätte man das was du eigentlich sagen willst mathematisch ausgedrückt.
Nochmal bei Newton erkennst du in der Formel das er von einem euklidischen dreidimensionalen Raum ausgeht an r^2. Kugeloberfläche!
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Das habe ich in der Grün-gelb-weißen Grafik zu erklären versucht
Das wird er schon erkannt haben, der Poet. Ist jetzt auch nicht so schwierig. Es macht halt nur so wie du es in eine Formel zu packen versuchst keinen Sinn.
Wenn ich schreibe A=axb (Fläche Rechteck) und dann sage A=axbx(3rd/3rd) wird aus dem Rechteck trotzdem kein Quader.


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 13:53
Zitat von paxitopaxito schrieb:Das wird er schon erkannt haben, der Poet. Ist jetzt auch nicht so schwierig. Es macht halt nur so wie du es in eine Formel zu packen versuchst keinen Sinn.
Wenn ich schreibe A=axb (Fläche Rechteck) und dann sage A=axbx(3rd/3rd) wird aus dem Rechteck trotzdem kein Quader.
doch weil du genauso auch A=axbxcx(d-d) für d läuft die Zeit rückwärts


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 14:03
etwas ausführlicher ausgedrückt, zu jeder Raumdimension gehört eine Zeitdimension die gleich groß sind.

bei deinem Beispiel wäre das dann A= (a Raum+ a Zeit) x (b Raum + b Zeit) x (c raum + c Zeit) x (d Raum - d Zeit)


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 14:28
ups sorry nicht A sondern V

und bei der Formel mit den 75% vom cern die ich erstellt habe, habe ich 0,5 a Raum und 0,5 a Zeit geschrieben die zusammen 1 a ergeben


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 14:55
du kannst bei a Raum und a Zeit aber jetzt nicht einfach Meter und Sekunde dahinter schreiben, sondern eine Einheit die beides zusammenfasst

ich habe das zusammengefasst und Raumzeitdimension genannt , diese bräuchte eine eigene Einheit


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 15:42
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:etwas ausführlicher ausgedrückt, zu jeder Raumdimension gehört eine Zeitdimension die gleich groß sind.
bei deinem Beispiel wäre das dann A= (a Raum+ a Zeit) x (b Raum + b Zeit) x (c raum + c Zeit) x (d Raum - d Zeit)
Nein, eben nicht. Das der Quader 2 statt 3 Dimensionen hat, trügt sich durch die 3 statt 2 Variablen aus (die eine Länge meinen, was eben eine Dimension ist).
Eine weitere Variable (d) wäre dann die vierte Dimension.
Zeit spielt bei dieser Betrachtung erstmal überhaupt keine Rolle, ob Rechteck oder Quader, da wird nur das geometrische Objekt betrachtet.
Zeit spielt erst dann eine Rolle, wenn da eben irgendwas passieren soll, der Quader sich bewegt zB.
Zurück zu Newton:
F = m1 x m2 / r^2 x g
Was haben wir hier? Zwei Punktförmige Massen M1 und M2, keine räumlichen Dimensionen, keine Zeit.
Dann 1/r^2 wobei r der Abstand der Massen ist. Wie ich schrieb beschreibt das im Grunde die Oberfläche einer Kugel. Stell es dir wie folgt vor:
Denk dir den Abstand der beiden Massen als Radius und darauf aufbauend eine Kugel der entsprechenden Größe. Denk dir auf der Kugel ein Gitternetz.
Je größer die Kugel wird desto größer werden die Löcher im Netz, je kleiner desto enger. Nun bedeutet „je enger desto größer die Kraft“. Vorstellbar?
Also, das wir in dieser Formel uns in 3 Dimensionen bewegen, erkennen wir an 1/r^2!
Da noch (3rd/3rd) einzufügen ist völlig sinnbefreit, denn das sagt einfach nix über die Dimensionen aus. Egal wie du es nennst, ist das einfach nur ein Faktor ohne Einheit oder irgendwas.
Weiter wo kommt bei Newton die Zeit ins Spiel? Na bei g! Das ist eine Beschleunigung und das setzt schlicht Zeit voraus.
Und zusammen ergibt es die Kraft der Gravitation!

Was sagt diese Formel nicht? Sie verrät uns nicht wie die Kraft wirkt. Also ob es sich anzieht oder abstößt. Sie verrät uns auch nicht in welche „Richtung“ die Zeit läuft - ob vorwärts oder rückwärts. Darüber sagt diese Formel einfach nichts aus, sie funktioniert genauso gut mit Antgravitation und/oder Rückwärtszeit.
Wenn wir das in diese Formal einbringen wollen, brauchen wir Vektoren also eine mathematische Form um „Richtung“ auszudrücken, gleich ob räumlich oder zeitlich. Verstanden?
Die Vektorform der Gleichung findest du hier: Wikipedia: Newtonsches Gravitationsgesetz#Vektoriell


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 16:48
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und das ist nicht persönlich zu verstehen oder böse gemeint, und ich würde es auch nicht "Stümper" nennen.
Dazu möchte ich dir mal kurz etwas erklären. Also nehmen wir mal an ich habe von Geburt an ein Taschenrechnergehirn, mit einem ganz kleinen Speicher und der kann nur Punktrechnung und Strichrechnung. Der Taschenrechner kann nur mit dem rechnen was er kann.
Es ist nun Deine Aussage, und wenn die sein soll, dass Du nicht hellste Kerze auf der Torte bist, gut, bedenke aber mal, der Taschenrechner hat den Menschen wirklich zum Mond geführt, das war kein Hochleistungsrechner.


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Wie willst du aus einem Taschenrechner einen Hochleistungsrechner machen? Nur indem du immer weiter neue zusätzliche Daten eingibst wird das
nichts. Das erwartest du aber von mir indem du erwartest das ich studiere oder ähnliches.
Nein, ich erwarte nicht, dass Du studierst, wirst Du nicht packen, würde auch ich nicht packen. Aber Du kannst langsam laufen, auch ein Trabbi kann 100 km weit fahren, der Porsche macht es in 20 Minuten, der Trabi braucht eben 120 Minuten, beide kommen aber an.

Du kannst ja Bilder malen, Rechnen und Schreiben, ganz deutlich, Du bist helle genug, um zu schnallen, dass Deine Idee Mist ist, oder freundlicher, falsch. Du hältst Dich an einer flachen Erde fest. Es ist egal, wie helle wer ist, die Erde ist keine Scheibe.


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Nur ich bin der Überzeugung das nicht nur Hochleistungsrechner die Welt verstehen können, sondern auch ein Taschenrechner.
Ja, ist sogar mathematisch belegt, er braucht nur länger und hier ist "verstehen" aber das falsch Wort.


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Was kann jetzt der Taschenrechner machen damit er besser wird. Er kann mit einem Hochleistungsrechner zusammen arbeiten. Also entweder einem Physiker oder Mathematiker (die lassen sich aber nicht so weit herab, mit einem billigen Taschenrechner zusammen zu arbeiten) oder einer KI.
Nicht besser René, schneller und schneller ist hier bedingt.

Mal ganz deutlich, Du verwechselst hier etwas, nehmen wir mal ein Auto, fährt auf der Straße 200 km/h, super Sache. Das Auto steht nun für das Lambda-CDM-Modell, das ist das kosmologisches Modell mit dem allgemein gearbeitet wird und das Universum beschreibt.

Du kommst nun mit einem Ruderboot, stellst das auf der Straße und ruderst. Das Ruderboot bist Du mit Deinem "Modell", klein, weil ja kleiner Taschenrechner.

Nun glaubst Du, dass Du da ein fettes Rennboot mit 2000 PS ...

500px-Motorbootdreikant crop
Bildquelle: Wikipedia: Rennboot

schneller über die Straße kommen wirst, als mit dem Ruderboot und auch schneller als das Auto, wirst Du nicht, weil das Rennboot nichts für die Straße taugt. Es taugt nur was im Wasser.

Dein "Modell" taugt nichts für die Straße, weil es falsch ist, Du kannst damit aber eventuell gut im Wasser fahren, schreib einen Fantasieroman wie Terry Pratchett.

Keine KI wird die Erde flach machen René. Egal wie schnell sie auch immer ist, ...


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Ich habe die letzte Woche mit einer Ki zusammengearbeitet. Ich konnte viele tolle Dinge schnell und korrekt berechnen. Aber die Ausgabe der Ergebnisse erfolgt wieder über mich (den Taschenrechner der nur Punktrechnung und Strichrechnung kann).
Die KI muss richtig benutzt werden, offenbar kannst Du das bisher nicht. Sie soll immer entgegenkommend sein, bedient man sie falsch, erklärst sie Dir, Deine Idee der flachen Erde ist richtig gut. Wenn ich einen neuen Chat aufmache und eine KI nach Deiner Idee frage, wird die ganz sicher sagen, geht nicht ist falsch.



Ich übernehme es mal eben für Dich:
nocheinPoet schrieb:Es gibt ein User in einem Forum, der meint er hat eine alternative Theorie zum kosmologischen Standardmodell. Ich gebe Dir gleich was er grob schreibt, dazu sei aber gesagt, er hat das Modell nun etwas angepasst, abstoßende Kraft zwischen Materie und Antimaterie ist raus. Aber es soll dennoch wo funktionieren. Die zentrale Frage an Dich ist also, kann es eine Möglichkeit geben, wo ein Kern aus Antimaterie in Sternen und Planeten überlebt, im Rahmen der Physik. Kann die Sonne oder die Erde einen Kern aus Antimaterie haben? Oder ist das physikalisch unmöglich und wenn warum ist es unmöglich?
 
Hier die Idee vom User: Beitrag von rene.eichler (Seite 1)
Nein, das ist physikalisch unmöglich. Ein Antimateriekern in einem Stern wie der Sonne oder einem Planeten wie der Erde (oder Kometen) kann im Rahmen der bekannten Physik (Standardmodell der Teilchenphysik + Allgemeine Relativitätstheorie) nicht stabil überleben. Die Idee eines separaten Antimateriekerns (z. B. mit 5 % Masseanteil und positiver Ladung von ca. 10¹⁷ Coulomb) führt zu unlösbaren Widersprüchen mit grundlegenden Prinzipien und Beobachtungen. Ich erkläre das Schritt für Schritt, unabhängig von der genauen Ausgestaltung der Theorie (auch nach Entfernung der gravitativen Abstoßung).

  1. Annihilation bei Kontakt ist unvermeidbar

    Materie und Antimaterie annihilieren sofort, sobald sie in Kontakt kommen: Proton + Antiproton → Pionen → Gamma-Strahlung + Energie (ca. 1,8 × 10¹⁷ J pro kg annihilierter Masse). In einem Stern wie der Sonne herrscht im Inneren extrem dichte, heiße Plasma (Kern: ~15 Mio. K, Dichte ~150 g/cm³), das konvektiv und turbulent durchmischt wird. Selbst ein „scharfer“ Kern-Hülle-Übergang würde durch Diffusion, Konvektion oder kleinste Störungen zu Kontakt führen. Die Annihilationsrate wäre katastrophal hoch – schon ein winziger Bruchteil der Kernmasse würde genug Energie freisetzen, um die gesamte Sternstruktur zu verändern oder zu zerstören.

    Bei Planeten wie der Erde (fester/fluider Kern, über Milliarden Jahre) gilt dasselbe: Über geologische Zeiträume würde jede Grenzschicht durch Diffusion oder seismische Aktivität erodieren. Es gibt keine bekannte physikalische Barriere (keine „magische“ Trennschicht), die das verhindern könnte. Hypothetische Modelle (z. B. mit Mirror-Materie oder sehr schwacher Mischung) sind nicht mit normaler Antimaterie vergleichbar und ändern nichts am Standardfall.



  2. Die vorgeschlagene elektrische Ladung (+10¹⁷ Coulomb) ist unrealistisch und destabilisierend

    Eine solche Ladung (ca. 6 × 10³⁵ Elementarladungen) ist astronomisch enorm. Für die Sonne (Radius ~700.000 km) ergäbe sich ein elektrostatisches Potenzial von ~10¹⁸ Volt – das würde sofort Paarproduktion (Elektron-Positron-Paare) auslösen, Entladungen erzeugen und das Plasma vollständig ionisieren. Sterne und Planeten sind quasi-neutral (Netto-Ladung pro Nukleon praktisch null, Obergrenzen liegen bei ~10⁻²⁰ e oder kleiner). Jede signifikante Nettoladung neutralisiert sich rasch durch den umgebenden Plasma oder interplanetaren/interstellaren Medium. Coulomb-Kräfte könnten Sterne auch nicht gravitativ binden – die elektromagnetische Kraft wäre hier so dominant, dass sie die Hydrostatik zerstören würde, statt sie zu stabilisieren. Beobachtete Sterne zeigen keine solchen Effekte.



  3. Beobachtungen schließen es aus

    Sonne: Helioseismologie, Neutrino-Fluss (von der Fusion) und Gamma-Spektrum passen perfekt zum Standard-Sonnenmodell ohne zusätzliche Annihilationsenergie. Eine Antimaterie-Kern würde enorme Gamma-Strahlung (z. B. 511 keV von e⁺e⁻ oder höherenergetische von Baryonen) erzeugen – die wird nicht beobachtet. Die Sonne ist in einem materie-dominierten Umfeld; selbst winzige Antimateriemengen im Sonnensystem wären durch Annihilation mit Solarwind/Interstellar-Medium auffällig.

    Erde/Planeten: Geoneutrinos (aus Radioaktivität), Wärmefluss und seismische Daten zeigen keinen Annihilationsbeitrag. Ein Antimateriekern würde den Kern aufheizen/schmelzen und Gamma-Strahlung emittieren, die Satelliten und Detektoren längst erfasst hätten. Es gibt strenge Obergrenzen für Antimaterie im Sonnensystem: Kein Antimaterie-Asteroid > ~150 km Durchmesser (sonst Gamma-Signal zu hell).

    Galaktisch: Selbst ganze Antisterne sind in der Milchstraße stark eingeschränkt (z. B. < 2,5 pro Million normale Sterne im Scheibenbereich). Sie würden mit dem interstellaren Gas annihilieren und Gamma-Quellen erzeugen, die Fermi-LAT größtenteils ausschließt. Die wenigen Kandidaten (14 mögliche) sind hypothetisch und extrem selten – kein Modell erlaubt sie mit Materiehülle in unserem System.



  4. Bildung und Stabilität über kosmische Zeiten unmöglich

    Sterne und Planeten bilden sich durch Kollaps einer Gaswolke gleicher Art (Materie oder Antimaterie). Ein Antimateriekern in einer Materiehülle könnte nicht entstehen, ohne dass beides schon beim Akkretionsprozess annihilieren würde. Schwarze Löcher wandeln in der Standardphysik keine Materie in Antimaterie um (Hawking-Strahlung ist symmetrisch; keine beobachteten „Weißen Löcher“ mit solcher Funktion). Gravitation zieht Antimaterie genau wie Materie an (experimentell bestätigt, z. B. durch ALPHA-Experiment am CERN) – ohne Abstoßung mischt sich alles.



Fazit

Die Theorie (auch angepasst) verstößt gegen fundamentale Prinzipien der Teilchenphysik, Hydrodynamik und Beobachtungsdaten. Es gibt keine Mechanismen, die einen Antimateriekern stabil halten könnten, ohne dass er entweder sofort annihilieren oder messbare Signale (Gamma, Energiebudget, Ladungseffekte) produzieren würde, die einfach nicht da sind. Hypothetische Antimaterie-Objekte (z. B. weit entfernte Antisterne im galaktischen Halo) werden diskutiert, bleiben aber extrem selten und isoliert – nichts davon erlaubt gemischte Kerne in unserer Sonne oder Erde.

Falls der User konkrete Rechnungen (z. B. Annihilationsrate oder Ladungseffekte) vorlegt, kann man das noch detaillierter widerlegen, aber auf Basis der etablierten Physik funktioniert das Modell nicht.

Es ist eine kreative Idee, erklärt aber nicht die beobachteten Daten besser als das Standardmodell (das die Baryon-Asymmetrie über CP-Verletzung und Baryogenese löst, auch wenn Details offen sind).
Quelle: Grok

Und das bekommt man von jeder KI, egal was Du auch drehst, Du willst bei der flachen Erde bleiben. Je eher Du Dich von der Idee frei machst, um so mehr Zeit vom Leben kannst Du sinnvoll nutzen. Wenn Du mit 86 Jahren im Sterbebett liegst und überlegst, wie viel Zeit Du damit verbracht hast, für nichts verbrannt, wirst Du es bereuen, sie nicht sinnvoll genutzt zu haben.


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Ihr hier im Forum haben alle gemerkt dass ich ein Taschenrechner bin (das weiß ich auch)
Dein Problem ist aber nicht, dass Du nicht die hellste Kerze auf der Torte bist, und nur ganz wenige hier im Forum haben Physik studiert, Dein Problem ist, Deine Idee ist einfach unmöglich, es ist physikalisch unmöglich, Du bekommst die Erde nicht flach.

Erstmal versuchst Du gar nicht Dein Modell zu falsifizieren, heißt, zu widerlegen, damit sollte man aber immer beginnen, versuchen es kaputt zu machen. Denn wenn es was taugt, geht es nicht kaputt. Du versuchst es zu retten, schraubst hier und da, das ist auch der falsche Weg.


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 17:19
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Was ich für meine Beschreibung von der ART bzw. SRT brauche ist eigentlich bei meiner Beschreibung? Nur Eines. In welchen Dimensionen diese beiden Theorien rechnen, das sind 3 Raumdimensionen und einer Zeitdimension. Das habe ich in der Grün-gelb-weißen Grafik zu erklären versucht. Und selbst das konnte @nocheinPoet noch nicht einmal erkennen.
Mal langsam, ich habe Dir ja ganz manierlich und sachlich geantwortet, und es braucht nicht so eine Grafik, die braucht hier so in der Forum keiner, mag Dir helfen - oder auch nicht - wir brauchen es nicht. Hast Du doch eben auch verbal beschrieben, Du brauchst für Deine "Beschreibung" drei Raumdimensionen und eine für die Zeit. Aus die Maus, war es doch schon.

So, damit haben wir die Raumzeit vom kosmologischen Standardmodell und der ART, ist bekannt, dann willst Du damit arbeiten, immerhin das wäre vernünftig.


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:
Zitat von paxitopaxito schrieb:Wenn ich schreibe A = a x b (Fläche Rechteck) und dann sage A = a x b x (3rd/3rd) wird aus dem Rechteck trotzdem kein Quader.
... doch weil du genauso auch A = a x b x c x (d - d) für d läuft die Zeit rückwärts.
Meine Güte, was soll das werden?

Bei der Berechnung der Fläche braucht es keine Zeit, gar keine, da läuft keine Zeit, nicht vor und nicht zurück. Mach es nicht noch schlimmer René.


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Etwas ausführlicher ausgedrückt, zu jeder Raumdimension gehört eine Zeitdimension die gleich groß sind. Bei deinem Beispiel wäre das dann A = (a Raum + a Zeit) x (b Raum + b Zeit) x (c raum + c Zeit) x (d Raum - d Zeit)
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:... nicht A sondern V.
Rechne doch damit mal was vor René und ganz deutlich, dass ist einfach grober Unfug, Du bist nun im Bereich der Mathematik, der sich Geometrie nennt, Volumen berechnen, willst Du da nun auch noch Deine eigene Idee zu haben? Drück das mal in eine KI, und gebe uns beides, was Du in einen neuen Chat an die KI geschrieben hast und was sie Dir antwortet. Wir sind gespannt.


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:... und bei der Formel mit den 75% vom CERN die ich erstellt habe, habe ich 0,5 a Raum und 0,5 a Zeit geschrieben die zusammen 1 a ergeben.
Screenshot 2026-04-05 232751
Bildquelle: Beitrag von rene.eichler (Seite 205)

Ja, Du bekommst 1, aber das belegt nicht, dass Deine Idee auch nur im Ansatz was taugt. Ich habe Deine Grafik mal an Grok geben, der ja eben schon Deine Idee bekommen hat, hier die Antwort:
... Der User hat also den numerischen Zentralwert (0.75) exakt getroffen – das ist korrekt. Allerdings:

Die Messunsicherheit ist groß (ca. ± 20–25 %). Der Wert ist voll kompatibel mit dem Standardwert $ 1g $ (nach unten). Die Wissenschaftler schließen daraus: Antimaterie verhält sich gravitativ genau wie Materie (attraktiv, keine Abstoßung).

Repulsive Gravitation (nach oben) wird mit extrem hoher Signifikanz ausgeschlossen (< 10⁻¹⁵ Wahrscheinlichkeit).

Spätere Messungen werden die Genauigkeit weiter verbessern; bisher gibt es keinen Hinweis, dass der Wert wirklich 0.75g statt 1g ist.


Warum ist die „Theorie“ trotzdem physikalisch unhaltbar?

Ad-hoc-Konstruktion ohne Grundlage

Die „Raumdimensionen“ (rd = 1) sind eine reine Erfindung ohne Herleitung aus Quantenfeldtheorie, Allgemeiner Relativitätstheorie oder irgendeinem etablierten Modell. Es ist Numerologie: Man addiert einfach drei „1rd“ für Materie und vier für Antimaterie, damit 3/4 herauskommt. Das hat nichts mit echten Extra-Dimensionen (z. B. Stringtheorie) zu tun und macht keine weiteren Vorhersagen.


Widerspruch zur Grundphysik

In der Allgemeinen Relativitätstheorie (GR) bestimmt der Energie-Impuls-Tensor die Raumzeitkrümmung. Antimaterie hat positive Energie und Masse – genau wie Materie. Es gibt keinen Mechanismus, der die Gravitation zwischen Materie und Antimaterie auf 75 % reduziert. Die schwache Äquivalenzprinzip (Masse = träge Masse = schwere Masse) gilt für beide.


Weitreichende Konsequenzen, die nicht beobachtet werden

Wenn die Kraft wirklich nur 75 % betragen würde, müssten sich ganze Galaxien, Sterne und Planeten anders verhalten (z. B. andere Bahnen, andere Fusionsraten, andere kosmische Strukturen). Das widerspricht allen astronomischen Daten. Auch im Sonnensystem (wo Materie und Antimaterie zusammen vorkommen könnten) gibt es keine solchen Effekte.


Zurück zu deiner ursprünglichen Frage (Antimaterie-Kern in Sternen/Planeten)

Selbst mit dieser abgeschwächten Anziehung ändert sich nichts an der Annihilation: Sobald Materie und Antimaterie in Kontakt kommen (durch Diffusion, Konvektion, seismische Aktivität etc.), annihilieren sie sofort und erzeugen riesige Gamma-Strahlung. Ein stabiler Antimaterie-Kern in der Sonne oder Erde ist weiterhin unmöglich – die Energiefreisetzung wäre katastrophal und würde sofort gemessen werden.


Fazit

Der User hat clever den Zentralwert des CERN-Experiments „nachgebaut“, indem er seine Formel genau darauf getrimmt hat. Das ist mathematisch korrekt, aber kein wissenschaftlicher Fortschritt. Es ist eine nachträgliche Anpassung (post-hoc), die ein einzelnes, noch unsicheres Messergebnis erklärt, ohne die gesamte Physik zu berücksichtigen oder neue, testbare Vorhersagen zu machen.


Die etablierte Physik bleibt konsistent: Antimaterie fällt wie normale Materie. Es gibt keine Antimaterie-Kerne in Sternen oder Planeten, und die Idee eines modifizierten Gravitationsgesetzes mit willkürlichen „Raumdimensionen“ hat keine Grundlage.

Falls der User weitere Rechnungen oder Beobachtungen vorlegt (z. B. wie das mit der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung oder Neutrino-Daten zusammenpasst), kann man das noch detaillierter prüfen – aber aktuell ist es leider keine tragfähige Alternative zum Standardmodell.
Okay?

Du bekommst die Erde nicht flach, und ich will Dich nicht ärgern, im Gegenteil, ich will Dir wirklich helfen, helfen so, dass Du nicht Deine Zeit mit etwas wirklich sinnfreiem verbrennst.


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 17:51
@nocheinPoet
du bombardierst mich gerade wieder mit 20 Fragen bzw. Argumenten die ich aus dem weg räumen muss.

ich werde die nächsten Tage auf alles antworten, aber da darf erst einmal kein Andererr was schreiben, sonst endet das im Caos .

Ich sage euch dann wenn ich fertig bin.

mfG


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 18:24
...

Zurück zu deiner ursprünglichen Frage (Antimaterie-Kern in Sternen/Planeten)

Selbst mit dieser abgeschwächten Anziehung ändert sich nichts an der Annihilation: Sobald Materie und Antimaterie in Kontakt kommen (durch Diffusion, Konvektion, seismische Aktivität etc.), annihilieren sie sofort und erzeugen riesige Gamma-Strahlung. Ein stabiler Antimaterie-Kern in der Sonne oder Erde ist weiterhin unmöglich – die Energiefreisetzung wäre katastrophal und würde sofort gemessen werden.
Dazu habe ich meiner KI mal eine etwas genauere Frage gestellt:
Heute
hi ich habe wieder einmal ein paar knifflige Fragen an dich.
Hi Rene — wunderbar, ich bin bereit.
Knifflige Fragen sind genau mein Terrain. Du bringst die Neugier, ich bringe die analytische Schärfe, und zusammen sezieren wir jedes Problem, bis es elegant und klar vor uns liegt.

Bevor wir loslegen:
Willst du heute eher in Richtung Physik, Formelumgestaltung, Astronomie, Modellierung, oder hast du etwas völlig anderes im Gepäck?

Ich bin gespannt, was du diesmal mitgebracht hast.

mal angenommen im Zentrum der Sonne würde ein Photon entstehen mit 511keV , Diese Photon wandert durch die Sonne an ihre Oberfläche, würde diese Photon immer noch 511 keV an der Sonnenoberfläche haben? Wenn die Antwort nein sein sollte, wie verändert sich seine Energie?
Kurzfassung vorweg: Nein.
Ein Photon, das im Sonnenzentrum mit 511 keV entsteht, erreicht die Sonnenoberfläche niemals mit dieser Energie. Es verliert seine ursprüngliche Identität vollständig. Am Ende kommt an der Oberfläche ein Photon mit einer Energie an, die typisch für die Sonnenoberfläche ist – also im Bereich von einigen eV, nicht Hunderten keV.

Und jetzt die spannende, physikalisch saubere Erklärung.

☀️ Warum das 511‑keV‑Photon nicht überlebt
1. Das Photon legt keinen direkten Weg zurück
Im Sonneninneren ist die Materie extrem dicht. Ein Photon kann nicht einfach „durchfliegen“.
Stattdessen passiert Folgendes:

Es wird nach wenigen Millimetern absorbiert oder gestreut.

Dabei verliert es seine Energie oder gibt sie an Elektronen/Atome ab.

Danach wird ein neues Photon emittiert – mit anderer Energie und anderer Richtung.

Dieser Prozess wiederholt sich zig Milliarden Mal.
Das ursprüngliche Photon existiert nach dem ersten Absorptionsprozess nicht mehr.

🔄 2. Energieumwandlung: von 511 keV → thermische Photonen
Die Energie des ursprünglichen Photons geht nicht verloren, aber sie wird:

in die thermische Bewegung der Teilchen überführt,

in viele niedrigenergetische Photonen umgewandelt,

über unzählige Absorptions- und Emissionsprozesse verteilt.

Am Ende entsteht ein thermisches Spektrum (Planck-Spektrum) mit einer Temperatur von ca. 5800 K an der Oberfläche.
Quelle: KI


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 18:32
@nocheinPoet
ich bin noch nicht fertig

nächste Frage an die KI:
nächste Frage einmal angenommen man hätte Eine Platte aus Eisen und eine Platte aus Antimaterie (Antieisen) und man würde beide Platten aufeinanderlegen.
Meine Überlegungen dazu
Schönes Gedankenexperiment, das mag ich.

Kurz gesagt: Die beiden Platten würden sich an der Berührungsfläche gegenseitig vernichten, aber nicht „explosiv wie eine Bombe in einer Millisekunde“, sondern als extrem energiereiche, sich ausbreitende Vernichtungszone.

Was passiert an der Kontaktfläche?
Kontaktzone: Dort, wo Eisen und Antieisen sich berühren, treffen sich Protonen/Neutronen und ihre Antiteilchen.

Annihilation: Hadronen + Antihadronen → hauptsächlich Pions → daraus entstehen Gammastrahlung, Myonen, Neutrinos usw.

Energie pro Nukleon: Größenordnung

1

GeV
pro Teilchen–Antiteilchen-Paar → enorm hohe Energiedichte.

Die Materie verschwindet nicht „still“, sondern wird in ein heißes, dichtes Teilchen-Gamma-Plasma umgewandelt.

Frisst sich die Vernichtung durch die ganze Platte?
Ja, aber:

Nicht instantan:
Die Annihilation beginnt an der Oberfläche und „arbeitet“ sich nach innen vor.

Rückwirkung der Strahlung:
Die entstehende Gammastrahlung und Teilchen heizen die umliegende Materie extrem auf, ionisieren sie, reißen Material ab.

Mechanik:
Der Druck der Strahlung und des Plasmas kann die Platten auseinanderdrücken, bevor alles annihiliert ist.
Quelle:


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 18:43
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:Du bombardierst mich gerade wieder mit 20 Fragen bzw. Argumenten, die ich aus dem Weg räumen muss. Ich werde die nächsten Tage auf alles antworten, aber da darf erst einmal kein Anderer was schreiben, sonst endet das im Caos. Ich sage euch dann wenn ich fertig bin.
Es sind Fakten René, egal wie viel Zeit Du Dir nimmst, Du bekommst das nicht gerichtet.


Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:
... Zurück zu deiner ursprünglichen Frage (Antimaterie-Kern in Sternen/Planeten)

Selbst mit dieser abgeschwächten Anziehung ändert sich nichts an der Annihilation: Sobald Materie und Antimaterie in Kontakt kommen (durch Diffusion, Konvektion, seismische Aktivität etc.), annihilieren sie sofort und erzeugen riesige Gamma-Strahlung. Ein stabiler Antimaterie-Kern in der Sonne oder Erde ist weiterhin unmöglich – die Energiefreisetzung wäre katastrophal und würde sofort gemessen werden.
Dazu habe ich meiner KI mal eine etwas genauere Frage gestellt:
... ich habe wieder einmal ein paar knifflige Fragen an dich. ... mal angenommen im Zentrum der Sonne würde ein Photon entstehen mit 511keV , Diese Photon wandert durch die Sonne an ihre Oberfläche, würde diese Photon immer noch 511 keV an der Sonnenoberfläche haben? Wenn die Antwort nein sein sollte, wie verändert sich seine Energie?
Kurzfassung vorweg: Nein.

Ein Photon, das im Sonnenzentrum mit 511 keV entsteht, erreicht die Sonnenoberfläche niemals mit dieser Energie. Es verliert seine ursprüngliche Identität vollständig. Am Ende kommt an der Oberfläche ein Photon mit einer Energie an, die typisch für die Sonnenoberfläche ist – also im Bereich von einigen eV, nicht Hunderten keV.

Und jetzt die spannende, physikalisch saubere Erklärung.

☀️ Warum das 511‑keV‑Photon nicht überlebt

1. Das Photon legt keinen direkten Weg zurück

Im Sonneninneren ist die Materie extrem dicht. Ein Photon kann nicht einfach „durchfliegen“.

Stattdessen passiert Folgendes:

Es wird nach wenigen Millimetern absorbiert oder gestreut. Dabei verliert es seine Energie oder gibt sie an Elektronen/Atome ab. Danach wird ein neues Photon emittiert – mit anderer Energie und anderer Richtung. Dieser Prozess wiederholt sich zig Milliarden Mal. Das ursprüngliche Photon existiert nach dem ersten Absorptionsprozess nicht mehr.

🔄 2. Energieumwandlung: von 511 keV → thermische Photonen

Die Energie des ursprünglichen Photons geht nicht verloren, aber sie wird:

in die thermische Bewegung der Teilchen überführt, in viele niedrigenergetische Photonen umgewandelt, über unzählige Absorptions- und Emissionsprozesse verteilt. Am Ende entsteht ein thermisches Spektrum (Planck-Spektrum) mit einer Temperatur von ca. 5800 K an der Oberfläche.
Erstmal wollen wir wissen, welche KI Du nimmst. Und dann, was willst Du uns nun dazu sagen?


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 18:45
@nocheinPoet
das deine KI entweder dumm ist oder du ihr nicht die richtigen Fragen stellst.

was ich gepostet habe sind 2 Korekturen von falschen Antworten deiner KI

Ich nehme den Chatbot von meinem Internetbrowser

Gruß


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 19:04
@rene.eichler
Der Druck der Strahlung und des Plasmas kann die Platten auseinanderdrücken, bevor alles annihiliert ist.
Erinnert mich irgendwie an
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 30.05.2020:Treffen zwei Materiekategorien aufeinander und wird bei Kontakt eine Strahlung freigesetztwelche lokal Materie vortzu"schieben" vermag, so wird auf diese Weise keine "saubere Front" beibehalten oder gar erstellt. Es wird auch Materie der einen Kategorie in den Bereich der anderen katapultiert. Der Prozeß der Strahlungsfreisetzung wird also allenfalls verstärkt.
Dein über Milliarden Jahre stabil grenzgeschichteter Annihilationsbrenner wurde schon damals ausgehebelt. Deine hübsch gleichbleibende AM-M-Grenzschicht wurde schon damals als Illusion aufgezeigt, hier bestätigt Deine KI das.


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 19:18
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:... was willst Du uns nun dazu sagen?
Zitat von rene.eichlerrene.eichler schrieb:... das deine KI entweder dumm ist oder du ihr nicht die richtigen Fragen stellst.
Nimm Dich mal verbal etwas zurück. Das ist unsachlich. Grok ist Dir recht sicher weit überlegen und in vielen Dingen vermutlich auch mir, sogar recht sicher.

Du solltest eine andere anständige KI nehmen, besser ist es, Grok, Gemini, GPT, Claude, und es gibt noch mehr, DeepSeek, alle für lau.

Dann ist das auch keine Antwort auf meine Frage, denn Du willst ja wohl was beweisen, also dass Deine Idee wo tragfähig ist. Du solltest mal Deiner KI alles geben, was meine KI gesagt hat, wenn sie was taugt, wird sie das bestätigen, widerlegen kann sie nichts davon. Und damit ist Dein Modell raus.

Du musst ja das da widerlegen, zeigen, dass Dein Bild nicht in den da genannten Punkten gegen die Physik verstößt, nicht nur was anderes außerhalb des Kontextes zitieren.



Ich habe mal meiner "dummen" KI deine Antwort und die der KI von Dir gegeben:
Ja, ich habe den Dialog genau gelesen. Die KI-Antwort, mit der René seine Idee „retten“ will, ist prinzipiell korrekt – aber nur für den extrem speziellen, hypothetischen Fall von zwei dünnen, isolierten Platten im Vakuum oder sehr niedrigem Druck. Sie beschreibt genau das, was die Physik vorhersagt. Allerdings ändert das nichts an der Unmöglichkeit eines stabilen Antimaterie-Kerns in Sternen oder Planeten. Im Gegenteil: Der Gedanke macht die Probleme von Renés Modell sogar noch deutlicher. Ich erkläre das Schritt für Schritt.


1. Was die KI richtig sagt (und was bei Platten passiert)

Bei direktem Kontakt zwischen Eisen (Materie) und Antieisen (Antimaterie) beginnt die Annihilation sofort an der Berührungsfläche:

Protonen/Antiprotonen und Neutronen/Antineutronen annihilieren → Pionen → Gamma-Strahlung, Myonen, Neutrinos.

Energie pro annihilierter Masse: ca. 1,8 × 10¹⁷ J/kg (entspricht ~43 Kilotonnen TNT pro kg annihilierter Materie + Antimaterie).

Die Reaktion erzeugt ein extrem heißes, dichtes Plasma aus Teilchen und Gammas.
Die Vernichtung „frisst“ sich in die Platten hinein – aber nicht instantan wie eine Bombe.

Strahlungsdruck und das expandierende Plasma können die Platten tatsächlich auseinanderdrücken, bevor alles vollständig annihilert ist. Das ist ein realer Effekt (ähnlich wie bei hypothetischen Antimaterie-Antrieben oder Makro-Antimaterie-Objekten).

Das ist keine Science-Fiction, sondern Standard-Teilchenphysik + Hydrodynamik. In einem Vakuum-Experiment (z. B. mit winzigen Mengen) würde man genau so etwas beobachten.


2. Warum das Renés Theorie nicht rettet

Renés Modell braucht einen stabilen Antimaterie-Kern (5 % der Masse) in einer Materie-Hülle – über Milliarden Jahre, bei hoher Dichte, Temperatur und Druck. Die Platten-Situation hilft hier gar nicht aus folgenden Gründen:

Kein Vakuum, sondern extrem dichte Umgebung

Im Sonnenkern herrschen ~150 g/cm³ Dichte und 15 Millionen Kelvin. Im Erdkern ~13 g/cm³ und mehrere Tausend Grad. Es gibt keine „saubere“ Grenzfläche wie bei zwei Platten. Konvektion, Diffusion und Turbulenzen mischen alles in kürzester Zeit durch. Die Annihilation würde nicht an der Oberfläche stoppen, sondern sofort in die Tiefe vordringen und den gesamten Stern/Planeten destabilisieren.


Energiebilanz ist katastrophal

Selbst wenn nur ein winziger Bruchteil (z. B. 10⁻¹⁰ % pro Sekunde) der Antimaterie-Kernmasse annihilieren würde, wäre die freigesetzte Energie Milliarden Mal höher als die tatsächliche Leuchtkraft der Sonne (3,8 × 10²⁶ W). Die Sonne würde explodieren oder zumindest ihre Struktur komplett verändern. Bei der Erde würde der Kern überhitzen und riesige Gammastrahlung emittieren – beides wird nicht beobachtet.


Gamma-Strahlung und Neutrinos wären unübersehbar

Jede nennenswerte Antimaterie-Menge im Sonnensystem oder in der Milchstraße erzeugt charakteristische Gamma-Linien (z. B. 511 keV von Positron-Elektron-Annihilation oder höherenergetische von Baryonen). Fermi-LAT hat die gesamte Milchstraße durchsucht: Es gibt strenge Obergrenzen für Antisterne (z. B. < 2,5 × 10⁻⁶ im Scheibenbereich). Ein Antimaterie-Kern in unserer Sonne oder Erde wäre längst entdeckt worden.


Gravitation und Ladung ändern nichts daran

Auch mit Renés abgeschwächter Gravitationskraft (75 %) oder der vorgeschlagenen Ladung bleibt die Annihilation bei Kontakt unvermeidbar. Die ALPHA-g-Messungen am CERN zeigen übrigens weiterhin, dass Antimaterie attraktiv zur Erde fällt – kompatibel mit normaler Gravitation (auch die neuesten Analysen ändern daran nichts Wesentliches).


3. Fazit für Renés gesamte Theorie

Die Platten-Idee ist ein nettes Gedankenexperiment, das zeigt: Makroskopische Antimaterie ist extrem instabil gegen normale Materie. Genau deshalb kann es keinen Antimaterie-Kern in der Sonne, der Erde oder einem Planeten geben – weder mit noch ohne Renés „Raumdimensionen“-Modifikation. Die Annihilation würde entweder sofort alles zerstören oder messbare Signale (Gamma, Neutrinos, Energieüberschuss) erzeugen, die einfach nicht existieren.
René versucht mit jeder neuen KI-Antwort oder Formel, die beobachteten Daten nachträglich anzupassen. Das ist keine Wissenschaft mehr, sondern Ad-hoc-Anpassung. Die etablierte Physik (Standardmodell + Allgemeine Relativität) erklärt alle Beobachtungen konsistent – ohne Antimaterie-Kerne und ohne willkürliche „Raumdimensionen“.

Falls René konkrete Rechnungen zur Annihilationsrate in einem Sterninneren oder zur Energiebilanz vorlegt, kann man das noch detaillierter zerlegen. Aber auf Basis der bekannten Physik bleibt seine Idee unhaltbar.
Quelle: Grok



Ich habe mal die KI gefragt, such Dir eine, nimm ein neues Chatfester:
Gibt es irgendwie eine mögliche stabile Konfiguration mit einer Kugel aus Antimaterie, welche von einer Kugel aus Materie umgeben ist, die länger als ein paar Sekunden überlebt? Also kann es im Rahmen der Physik und dem was Physiker so gemessen haben, also auf Basis der Evidenz, die gegeben ist, irgendwie eine Kugel aus Antimaterie in der Erde geben, die von einer Schale aus normaler Materie umgeben ist und das ergibt eine stabile Konfiguration, über viele Milliarden Jahre?
Nein, es gibt keine mögliche stabile Konfiguration mit einer Kugel aus Antimaterie, die von einer Kugel/Schale aus normaler Materie umgeben ist und länger als ein paar Sekunden (geschweige denn Milliarden Jahre) überleben könnte.

Das gilt ganz besonders für die Erde oder einen ähnlichen Planeten – und das ist keine Meinung, sondern folgt direkt aus der etablierten Physik (Teilchenphysik, Hydrodynamik, Allgemeine Relativitätstheorie) und den vorliegenden Messdaten.


Warum eine solche Konfiguration physikalisch unmöglich ist -> Annihilation an der Grenzfläche ist unvermeidbar und extrem schnell

Sobald Materie und Antimaterie in Kontakt kommen (auch nur an einer mikroskopisch dünnen Grenzschicht), annihilieren sie sofort: Proton + Antiproton → Pionen → Gamma-Strahlung + andere Teilchen. Die freigesetzte Energie beträgt ca. 1,8 × 10¹⁷ J pro kg annihilierter Masse – das ist enorm.

In der Erde (Dichte im Kern ~13 g/cm³, Temperatur mehrere Tausend Kelvin, hoher Druck) gibt es keine Barriere, die das verhindern könnte. Diffusion, Konvektion, seismische Wellen und thermische Bewegung mischen die Grenzschicht sofort durch. Selbst eine „perfekt scharfe“ Kugel würde sich in Bruchteilen einer Sekunde auflösen. Die entstehende Strahlung und das Plasma würden die Schale aufheizen, aufblähen und weiteres Material in die Reaktion ziehen.

(Zum Vergleich: Bei zwei isolierten Platten im Vakuum „frisst“ sich die Annihilation langsam vor und kann durch Strahlungsdruck die Platten auseinanderdrücken – aber das ist ein extrem künstlicher, nicht-planetares Szenario und hält trotzdem nur Sekunden bis Minuten.)


Keine stabile Trennung über kosmische Zeiträume möglich

Dynamik im Inneren: Die Erde ist kein starrer Körper. Der Kern ist teilweise flüssig, es gibt Konvektionsströmungen, Mantelkonvektion und Plattentektonik. Jede Grenzfläche würde sofort erodieren.
Bildungsgeschichte: Planeten entstehen durch Akkretion aus einer homogenen Gas- und Staubscheibe. Materie und Antimaterie könnten nicht getrennt akkretieren, ohne schon während der Entstehung zu annihilieren. Es gibt keinen Mechanismus, der eine Antimaterie-Kugel „einbaut“ und danach stabil hält.

Gravitation und andere Kräfte: Antimaterie fällt genau wie Materie (ALPHA-g-Experiment am CERN bestätigt das mit hoher Genauigkeit). Es gibt keine repulsive Gravitation oder andere Kraft, die eine stabile Trennung aufrechterhalten könnte. Selbst hypothetische Ladungseffekte (wie in Renés Modell) neutralisieren sich sofort im Plasma und verhindern keine Annihilation.


Beobachtungsdaten schließen es rigoros aus

Gamma-Strahlung: Jede nennenswerte Antimaterie-Menge im Erdkern würde charakteristische Gamma-Linien erzeugen (z. B. 511 keV von e⁺e⁻-Annihilation oder höherenergetische von Baryonen-Annihilation). Satelliten wie Fermi-LAT, INTEGRAL oder sogar bodengestützte Detektoren hätten das längst gesehen. Es gibt kein solches Signal.

Strenge Obergrenzen: Fermi-Daten setzen Obergrenzen für Antisterne im Sonnensystem-Umkreis auf < 2,5 × 10⁻⁶ (im Vergleich zu normalen Sternen) – und das für isolierte Objekte im Vakuum. Für etwas im Inneren der Erde (wo Annihilation mit der Materiehülle unvermeidbar wäre) sind die Grenzen noch viel schärfer. Diffuse Gamma-Strahlung im All schließt schon winzige antimateriehaltige Beimischungen in Galaxien bei Teilen pro Million aus.
Weitere Messungen: Geoneutrinos, Erdwärmefluss, seismische Daten und Helium-Isotopenverhältnisse passen perfekt zum Standardmodell ohne Antimaterie-Beitrag. Ein Antimaterie-Kern würde den Energiehaushalt der Erde komplett verändern (übermäßige Aufheizung) – das wird nicht beobachtet.

Winzige Mengen Antimaterie existieren natürlich (z. B. Positronen aus kosmischer Strahlung oder im Van-Allen-Gürtel), aber nur Nanogramm-Mengen und nicht als makroskopischer Kern.


Gibt es irgendwelche exotischen Ausnahmen oder Hypothesen?

In der Standardphysik (Standardmodell + GR) gibt es keine. Es existieren spekulativ-exotische Ideen wie „Mirror-Materie“-Neutronensterne mit Antimaterie-Kernen (durch n–n̄-Übergänge in einem hypothetischen Mirror-Sektor), aber:


Das ist keine Standardphysik und nicht auf die Erde übertragbar.

Es gibt dafür keine experimentelle Evidenz und es widerspricht den gemessenen Daten für normale Planeten.
Andere Spekulationen (z. B. in Sci-Fi oder nicht-peer-reviewten Texten) ändern nichts an den Fakten.

Fazit: Eine stabile Antimaterie-Kugel in einer Materie-Schale (in der Erde oder anderswo) überlebt physikalisch nicht länger als Bruchteile einer Sekunde. Die Annihilation wäre sofort, katastrophal und messbar – und genau das wird nicht beobachtet. Renés Idee (auch mit allen Anpassungen) ist damit endgültig ausgeschlossen. Die etablierte Physik erklärt alle Daten konsistent, ohne solche Konfigurationen zu benötigen.
Quelle: Grok



Gleiche Frage von mir und Antwort von Gemini:
Das ist ein faszinierendes Gedankenexperiment, das ein wenig an die physikalische Version eines "Hovercrafts" erinnert. Die kurze Antwort lautet jedoch: Nein, nach unserem heutigen Stand der Physik und den vorliegenden Beweisen ist eine solche Konfiguration, insbesondere im Inneren der Erde über Milliarden Jahre hinweg, nicht möglich.

Lass uns das physikalisch aufschlüsseln, warum diese "Leidenfrost-Antimaterie-Kugel" in der Realität scheitert.


1. Der "Antimaterie-Leidenfrost-Effekt"

Die Idee, die du beschreibst, ähnelt dem Leidenfrost-Effekt: Wenn man einen Wassertropfen auf eine sehr heiße Platte gibt, verdampft die Unterseite sofort und bildet ein Dampfpolster, auf dem der Rest des Tropfens schwebt.

Bei Materie und Antimaterie passiert bei Kontakt die Annihilation. Dabei wird Masse direkt in Energie umgewandelt ($E = mc^2$). Die dabei entstehenden Gammastrahlen und Teilchen (wie Pionen) erzeugen tatsächlich einen enormen Strahlungsdruck. Theoretisch könnte dieser Druck die Materie-Hülle auf Distanz halten.


2. Das Problem der Stabilität (Warum die Erde explodieren würde)Damit dieses System im Inneren der Erde stabil bleibt, müsste der Strahlungsdruck der Annihilation exakt so groß sein wie der Gravitationsdruck der darüberliegenden Erdmassen.

Der Druck im Erdkern: Im Zentrum der Erde herrscht ein Druck von etwa 3,6 Millionen Bar ($360 \, \text{GPa}$).

Die nötige Energie: Um diesen gigantischen Druck allein durch Strahlung aufrechtzuerhalten, müsste ständig eine enorme Menge an Antimaterie vernichtet werden.

Die Folge: Die dabei freiwerdende Energie würde nicht nur die Materie-Hülle auf Abstand halten, sondern sie schlichtweg verdampfen. Die Erde wäre kein Gesteinsplanet, sondern würde aufgrund der inneren Hitzeentwicklung wie ein extrem heller Stern leuchten oder sofort auseinandergerissen werden.


3. Die Zeitkomponente: Milliarden Jahre?

Antimaterie-Annihilation ist der effizienteste Prozess im Universum. Schon winzige Mengen setzen gewaltige Energien frei.

Wenn eine solche Kugel über 4,5 Milliarden Jahre (Alter der Erde) hinweg einen Gegendruck gegen die Schwerkraft erzeugt hätte, wäre der Treibstoffverbrauch gigantisch.

Entweder müsste die Antimaterie-Kugel zu Beginn massiver als die Sonne gewesen sein (was die Gravitation der Erde gesprengt hätte), oder sie wäre innerhalb von Millisekunden ausgebrannt. Ein "sanftes Köcheln" über Äonen hinweg lässt sich mit der Energiedichte der Annihilation nicht vereinbaren.


4. Fehlende Evidenz (Die Detektive der Physik)Physiker haben sehr präzise Methoden, um das Innere der Erde und des Universums zu untersuchen:

Neutrinos: Bei der Annihilation entstehen riesige Mengen an Neutrinos. Unsere Neutrino-Detektoren (wie IceCube oder Super-Kamiokande) würden einen konstanten, massiven Strom aus dem Erdinneren messen. Das tun sie aber nicht.

Gravimetrie: Wir kennen die Masse der Erde und wie sie verteilt ist. Antimaterie hat (soweit wir wissen und im Einklang mit Einsteins Äquivalenzprinzip gemessen haben) die gleiche gravitative Wirkung wie normale Materie. Es gibt keine Massenanomalie im Kern, die auf eine hohle Struktur hindeutet, die durch Strahlungsdruck gestützt wird.

Seismik: Erdbebenwellen wandern durch den Kern. Die Art, wie sie reflektiert und gebrochen werden, zeigt uns, dass der innere Kern fest und der äußere flüssig ist (hauptsächlich Eisen und Nickel). Ein "Hohlraum" mit Strahlungsdruck würde ein völlig anderes seismisches Muster erzeugen.


Fazit

Die Idee einer Antimaterie-Kugel, die sich durch ihren eigenen Vernichtungsdruck stabilisiert, ist theoretisch ein interessantes Konzept für ein Raumschiff-Triebwerk (wo man den Druck gezielt steuert). Aber als natürliches Phänomen im Inneren eines Planeten widerspricht es allem, was wir über Thermodynamik, Gravitation und Teilchenphysik wissen.

Wäre ein solches Gebilde im Kern, wäre die Erde kein stiller Planet, sondern eine permanente Supernova-Explosion im Taschenformat.

Hattest du dieses Szenario im Kontext einer bestimmten Science-Fiction-Idee oder einer Theorie über "Dunkle Materie" im Kopf?
Quelle: Gemini

Wie man am letzten Satz gut erkennen kann, ging Gemini hier davon aus, dass es meine Idee ist und hat darum sehr freundlich geantwortet.



Ich habe Gemini erklärt, dass es nicht meine Idee ist:
nocheinPoet schrieb:Du kannst da mal ganz ehrlich drauf antworten, die Idee ist nicht von mir, ich persönlich weiß, dass es physikalisch nicht möglich ist. Ein User im Forum träumt über 10 Jahre davon, und mag nicht aufhören, seine Zeit sinnfrei damit zu verbrennen. Also, Du kannst es gerne auch direkter formulieren, was Du davon hältst.
Und nun traut sich Gemini klare Worte zu formulieren:
Alles klar, dann reden wir mal Tacheles. Wenn jemand seit zehn Jahren an dieser Idee festhält, ist das weniger Physik und mehr eine Art "wissenschaftliche Mythologie".


Physikalisch gesehen ist dieses Szenario nicht nur unwahrscheinlich, sondern absolut ausgeschlossen. Es ist die physikalische Entsprechung eines Perpetuum Mobile – nur gefährlicher.


Hier ist die ungeschminkte Analyse, warum dieser Traum eine Sackgasse ist:

1. Die Energie-Bilanz des Wahnsinns

Um eine Materieschale von der Größe der Erdkruste gegen die massive Gravitation der Erde abzustützen, braucht man einen konstanten Gegendruck.

Das Problem: Annihilation ist die effizienteste Energiequelle des Universums. Wenn man genug davon erzeugt, um die Schwerkraft der Erde zu kontern, erzeugt man so viel Abwärme, dass die Erde innerhalb von Sekunden verdampfen würde.

Die Realität: Ein Planet ist ein gravitativ gebundenes Objekt, kein Luftballon. Man kann ihn nicht "aufpusten", ohne die Bindungsenergie zu sprengen. Die Erde wäre kein Planet, sondern eine permanente Supernova-Explosion, die verzweifelt versucht, eine Kugelform beizubehalten.


2. Das Instabilitäts-Paradoxon

Der Leidenfrost-Effekt bei Flüssigkeiten funktioniert nur, weil das Gas entweichen kann.

In einer geschlossenen Kugel im Erdkern gäbe es keinen Auslass für die Strahlung. Der Druck würde so lange steigen, bis die Schale reißt.

Jede kleine Erschütterung (und die Erde bebt ständig) würde dazu führen, dass die Antimaterie-Kugel die Wand berührt. Einmaliger Kontakt = mehr Annihilation = mehr Turbulenz = noch mehr Kontakt. Das ist eine positive Rückkopplungsschleife, die in einer totalen Explosion endet, nicht in einer stabilen Konfiguration über Milliarden Jahre.


3. Die "Smoking Gun": Neutrinos

Wissenschaft basiert auf Beweisen, nicht auf Wünschen.

Bei der Annihilation von Protonen und Antiprotonen entstehen Pionen, die zu Myonen und schließlich zu Neutrinos zerfallen. Neutrinos durchdringen alles. Wenn im Erdkern auch nur ein paar Gramm Antimaterie pro Sekunde vernichtet würden, würden unsere Neutrino-Detektoren (wie IceCube am Südpol) förmlich "blind" werden vor lauter Signal.

Fakt ist: Wir messen nur die Neutrinos der Sonne und den natürlichen radioaktiven Zerfall im Erdmantel (Geoneutrinos). Das Signal für eine "Antimaterie-Sonne" im Kern ist Null.


4. Woher soll das Zeug kommen?

In unserem beobachtbaren Universum gibt es ein massives Ungleichgewicht: Es gibt fast nur Materie. Um eine Kugel aus Antimaterie im Kern der Erde zu haben, müsste sie dort seit der Entstehung des Sonnensystems überlebt haben.

Wie soll sich Antimaterie inmitten einer Urwolke aus Materie zu einer perfekten Kugel zusammenballen, ohne vorher komplett vernichtet zu werden? Das ist so, als würde man versuchen, einen Schneeball in einem Hochofen zu formen.


Mein Fazit für den Foren-Träumer:

Man kann die Gesetze der Thermodynamik und der Teilchenphysik nicht durch Ausdauer wegwünschen. Die Idee ist eine nette Prämisse für einen schlechten Sci-Fi-Roman aus den 50ern, aber nach 10 Jahren sollte man einsehen: Die Evidenz ist erdrückend dagegen. Die Erde ist massiv, sie besteht aus Eisen, Nickel und Gestein. Wir haben sie mit Seismik "geröntgt", ihre Masse gewogen und ihre Neutrinos gezählt. Da ist kein Platz für Antimaterie-Blasen. Es ist Zeit, die Energie in echte Physik zu stecken – die ist ohnehin viel spannender als eine unmögliche hohle Erde.

Glaubst du, er lässt sich von Fakten überhaupt noch umstimmen, oder ist er schon zu tief im "Rabbit Hole"?
Quelle: Gemini

Und damit hat nun Gemini, Deine Idee endgültig begraben, an die Neutrinos hab ich selbst noch gar nicht gedacht. Also Punkt 3 ist das Ende, endgültig für Deine Idee. Denn wir wissen wie Materie mit Antimaterie reagiert, diese Menge an Neutrinos, die aus der Annihilation von Protonen und Antiprotonen da entstehen müssten, werden nicht beobachtet. Also aus die Maus.

Du solltest es wirklich gut sein lassen, Du vertrödelst Deine Zeit. Es ist physikalisch vollkommen ausgeschlossen, genau das, was wir Dir seit Jahren erklären.


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 19:19
Also @rene.eichler, keine KI kann zaubern, arbeite richtig mit einer KI und sie wird Dir ehrlich sagen und auch erklären, dass Deine Idee einfach physikalisch nicht möglich ist.


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 19:21
@perttivalkonen

Ich denke das mit den Neutrinos ist ganz klar die endgültige Falsifikation, hätte man auch selbst und früher mal drauf kommen können, hab ich auch so nicht auf dem Schirm gehabt, dabei ist es recht offensichtlich.


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(These) Heutiges Universum besteht aus 50% Antimaterie

um 19:47
Du kannst da mal ganz ehrlich drauf antworten, die Idee ist nicht von mir, ich persönlich weiß, dass es physikalisch nicht möglich ist. Ein User im Forum träumt über 10 Jahre davon, und mag nicht aufhören, seine Zeit sinnfrei damit zu verbrennen. Also, Du kannst es gerne auch direkter formulieren, was Du davon hältst.
To be fair: Ich finde schon, dass du mit dieser Anfrage die KI beeinflusst hast, die Idee tendentiell eher zu verwerfen. Das ändert allerdings auch nichts an den immer wieder aufgezeigten Problemen der Hypothese.

Ich kann sehr gut verstehen, dass man mal interessehalber solche Gedankenexperimente macht, aber was ich nicht ganz verstehe ist wie man daran festhalten kann, obwohl es doch überhaupt keine Hinweise dafür gibt, dass da tatsächlich Antimaterie ist.


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