rene.eichler schrieb:Im inneren von galaktischen SL unter extremen Druck zerplatzen die Protonen (positiv) in mehere kleine Teilchen die alle dann eine positive Ladung tragen.
Na Du weißt ja Sachen. Hast Du das beobachtet?
rene.eichler schrieb:Dadurch nimmt die Ladung des SL immer stärker zu je mehr Masse es aufsammelt und je mehr Druck im Kern herrscht
Weil die Elektronen nicht ins SL gelangen oder ürngtwie neutralisiert wer'n, ja? Bzw. die Positronen im AntiSL.
Wieso fallen eigentlich ins AntiSL all die Antiprotonen und ins SL die Protonen? Wegen der unterschiedlichen Fallbeschleunigung?
rene.eichler schrieb:ich habe das mal aus einem Video von mir kopiert:
Aaach verstehe. So ein Stern hat natürlich zwingend weniger AM im Kern als M außen drum herum. Wieso eigentlich gibts das so? Und später darf dieses M-AM-Verhältnis auch nicht gestört werden, etwa durch weiter hinzukommende Materie, also Himmelskörper, aber auch Gas / Staub, alles eben, was so in ein SL gelangen kann.
Klingt mir verdammt nach nem Intelligenten Designer, ohne den Dein Szenario nicht zustandekommt. Der sorgt für die Ungleichverteilung von M und AM, damit am Ende genügend von nur einer Sorte über bleibt, um für ein SL zu langen, und in der Nähe darf auch nix von der anderen Sorte vorkommen, um nach SL-Entstehung noch reinzuplauzen. Fragt sich nur, wie dann erst ein M- oder AM-Kern genügend AM oder M zum außen Dranlagern findet.
Echt, es wird immer alberner, wie Dein Universum funzt.
rene.eichler schrieb:vielleicht wird [...] irgendwie in Coulombkraft [...].
Beste Zusammenfassung Deiner Substantiierung.
rene.eichler schrieb:Aber genau kann das eh keiner sagen, was im Inneren von SL geschieht
Außer Dir natürlich.
Na und da die elektromagnetische Grundkraft weit stärker ist als die Gravitationskraft, könnte ein SL bei Potenzierung seiner Ladung keine weiteren Teilchen dieser Ladung mehr verschlingen, sondern bei zunehmender Annäherung nur umso heftiger abstoßen, und schließlich würden sich sogar all die Teilchen im Innern des SL auch gegenseitig fortschubsen. Das SL hätte erst keinen Ereignishorizont mehr und dann nicht mehr genug Masse, um SL zu sein.
Schwarze Löcher können bei gegebener Masse weder eine beliebig große Ladung noch einen beliebig großen Drehimpuls besitzen. Setzt man nämlich in die entsprechenden Lösungen der allgemeinen Relativitätstheorie eine zu hohe Ladung und/oder einen zu hohen Drehimpuls ein, so ergibt sich statt eines Schwarzen Lochs eine sogenannte nackte Singularität: Es bildet sich zwar eine zentrale Singularität aus, jedoch ist diese nicht von einem Ereignishorizont umgeben: Man kann sich vorstellen, dass durch die Drehung der Raumzeit die einfallende Materie so stark beschleunigt würde (Zentrifugalkraft), dass sie die Gravitation wieder aufhebt. Im Ergebnis würde es somit keinen Ereignishorizont geben, da die Materie wieder entkommen könnte.
Quelle:
Wikipedia: Schwarzes Loch#Theoretische BetrachtungenIm Anschluß heißt es zwar noch
Allerdings kann man zeigen, dass aus einem normalen Schwarzen Loch durch Zufuhr von Ladung oder Drehimpuls keine nackte Singularität entstehen kann, denn die gleichzeitig zugeführte Energie würde seine Masse ausreichend erhöhen, sodass also stets verhindert wird, dass aus dem gewöhnlichen Schwarzen Loch eines mit einer nackten Singularität entsteht.
Allerdings gilt dies nur, wenn ein SL nur so viel Ladung hat wie die Materie, aus der das SL besteht, zuvor auch an Ladung gehabt hat. Diese
Kosmische Zensur (Penrose) greift ja nicht, wenn sich die Ladung eines SL nicht nur um die "normale" Ladung der weiter ins SL stürzenden Materie erhöht, sondern im Innern via Entartungsdruck dann wundersam vermehrt wird. Da stiege ja die Ladung stärker als die Masse, und die Elektromagnetik würde die Gravitation übertrumpfen.
In unserem Universum dagegen bleiben Dinge wie Ladung und Drehimpuls konstant, sie können nicht "produziert" werden, sondern nur von einem anderen Teilsystem übernommen, sodaß im Gesamtsystem (alle Teilsysteme zusammengenommen) Gesamtladung wie Gesamtdrehimpuls stets gleich bleiben.