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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 04:23
@vegan33
Auch mich beschäftigt dieses Thema schon lange. Ich finde es auch gut, sich damit außeinanderzusetzen. Außer der meditativen Introspektive, welcher ich die Nützlichkeit auch gar nicht absprechen möchte, empfiehlt es sich immer auch, Bücher zum Thema zu lesen, da gibt es natürlich durchdachtere und weniger durchdachte. Der Frage, ob dasjenige, was du angebracht hast, zu den durchdachten gehört, sind wir ja vielleicht ein Stückchen näher gekommen.

@neonnhn
Jep, stimme ich dir voll und ganz zu. Es gibt so viele Menschen auf der Welt, da wird es sicher jemanden geben, der deine außergwöhnlichen sexuellen vorlieben teilt. Und wenn das zwischen zwei zurechnungsfähigen, erwachsenen Menschen einvernehmlich geschieht, gibt es auch keinen Grund, diese nicht auszuleben.

Gute Nacht an euch.


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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 04:24
Man könnte natürlich auch noch hoffen, dass alle anderen die eigenen Probleme verstehen und darüber hinwegsehen aber selbst wenn das passieren würde was sehr unwahrscheinlich ist würde man sie selber nie übersehen können


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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 04:37
@vegan33

aber wieso du kiffen nicht auskosten kannst, dass möchte ich gerne doch noch mal erklärt bekommen ^^


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vegan33
Diskussionsleiter
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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 13:48
@neonnhn

Oh doch, das Kiffen kann ich auskosten ;)


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gibraltar
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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 14:09
Verstehe nicht ganz, wo das Problem ist. Den Sinn unseres Lebens geben wir uns selbst, das ist ja das Schöne daran.


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vegan33
Diskussionsleiter
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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 14:13
@gibraltar

Nochmals, der Sinn den wir uns geben ist nicht von universeller Bedeutung und was noch wichtiger ist, für die große Mehrheit der Menschen ist der Lebenstraum den sie sich setzen zu überheblich, heißt unerreichbar.

Außerdem, was wäre denn so befriedigend daran den eigens gesetzten Sinn zu erfüllen?


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matraze106
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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 17:09
@vegan33
also ich halte das für kein gutes buch. die auszüge machen den eindruck, als sei es von einem depressiven und pubertären jugendlichen geschrieben.
allein dass die ausgangslage seiner gedanken schon den logikfehler beinhaltet, der tod wäre ein feind, der menschen das leben kostet.
auch die stelle mit dem gedankenexperiment, mit jedem menschen geredet zu haben, jeden planeten besucht ... wie man sich dann fühlen würde und ob man dann den eigenen tod herbeiwünschen würde, ist hochtrabend frustig, obgleich das gedankenexperiment schon was für sich hat. ich bezweifle allerdings, dass man mit jedem menschen sprechen und jeden planeten besucht haben muss, um sein leben zu erfüllen.
an der erkenntnis, dass einen die partnerschaft von zermarternden gedanken abbringt, ist sicherlich was dran. es werden ja nicht umsonst so viele singles depressiv. zudem hat oxytocin ja auch eine besänftigende wirkung.
aber die ganze schlussfolgerung haut bei ihm nicht hin, weil er unbedingt das fazit ziehen will, das es für ihn besser wär, niemals geboren worden zu sein.
er will mitleid erwecken, er suhlt sich in selbstgefällig-anmutiger traurigkeit.
über solche emotionen zu schreiben, das wäre mit sicherheit interessanter gewesen. allerdings kann ich mir vorstellen, dass der autor auch in so manchen kapiteln an des pudels kern kratzen mag.
das dilemma der sinnlosen existenz ist kein dilemma, weil wir nur vermuten können, dass das leben sinnlos ist. und mit großer wahrscheinlichkeit ist es nicht sinnlos. es ist aber in jedem fall sinnlos, das leben für sinnlos zu halten.
sinnlos, solch ein totschlagendes, abwertendes wort allein mit dem leben, das in sich ein wunder ist, in einem zusammenhang zu nennen, ist höchst bedenklich, nicht nur für die person, die das verbreitet, sondern auch für die anhänger dieser idee als auch die zeit, die solche gedanken früchte tragen lässt.
es ist zumindest ein versuch, mehr zu sein als ein funktionierendes ding, wenn man seine funktion überhaupt in frage stellt. aber es gibt 1000de konzepte, warum jede existenz auf irgendeine weise sinnvoll ist und es gibt myriaden an perspektiven, aus denen es um so sinnvoller ausschaut.
mir scheint, hier steht im wesentlichen das wort "sinn" überhaupt zur debatte.
ist nicht sinn etwas individuelles? ist es nicht ein vielbedeutendes wort?
ich glaube, dir ein buch empfehlen zu können von jemanden, der sich etwas mehr und gründlichere gedanken zum thema seiner abhandlungen gemacht hat.
Diskussion: Bücher die das Denken verändern... (Beitrag von matraze106)


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vegan33
Diskussionsleiter
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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 17:36
@matraze106

Nun Ja, obwohl ich Peter Singer persönlich nicht besonders sympathisch finde werde ich mir das Buch einmal ansehen.

Zum Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz, in einer Stelle schreibt er folgendes -
Ein Kind welches eine Sandburg baut erschafft etwas dessen Zweck das Erfreuen des eigenen Geistes ist, etwa durch das Gefühl etwas Zustande gebracht zu haben bzw. etwas geschaffen zu haben. Wie kann die Sandburg ihrer Existenz einen Sinn verschaffen? Gar nicht, ebenso ist es unsere Aufgabe eine Gesellschaft durch das leisten von Beiträgen zu erfreuen und zu verschwinden, ab diesem Zeitpunkt gilt jede Errungenschaft als nichts, weil niemand uns und unsere Beiträge in Erinnerung behalten wird waren sie doch so unbedeutend wie die Sandburg des Kindes.

Was meinst du dazu, hört sich irgendwie logisch an...


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matraze106
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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 18:00
@vegan33
ich find, das klingt so fast so logisch wie die vulkanier. aber so logisch sind die vulkanier widerum auch nicht. eine sandburg zu bauen ist ein meditativer akt, der zum selbstbewusstsein und zur selbstfindung beiträgt, zudem eine unerlässliche übung, die möglichkeiten der wechselwirkung des eigenen körpers mit der materie zu ergründen und auszubilden. es ist purer nihilismus, dies abzuwerten, geschweige denn, die sandburg zu zertreten. darin findet sich nur der größenwahn des zweifelnden individuums, die schöpfung in seinen facetten zunichte zu machen. als teil der schöpfung (nenn es bei nichtgefallen wie du willst) und mit angeborenem schöpferischem verlangen und fähigkeiten, wär es äusserst unlogisch, dass der menschheit sinn die verhöhnung und auslöschung der schöpfung sei.


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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 20:07
@vegan33

Da du dich anscheinend wie ich, gerne mit der pessimistischen Sichtweise der Dinge beschäftigst, würde ich dir auch ein Buch empfehlen, was viell. in einer Reihe mit deiner Buchvorstellung steht und zwar:
"BETTER NEVER TO HAVE BEEN. THE HARM OF COMING INTO EXISTENCE" von David Benatar.
Er argumentiert darin sehr logisch und rational warum es besser sei niemals existiert zu haben und warum es daher auch vorzuziehen sei, keine neuen Menschen in die Existenz zu bringen.


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vegan33
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 20:10
@Peisithanatos

Vielen Dank für den Buchtipp, wird garantiert in die Sammlung aufgenommen und gelesen.


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Das Dilemma unserer ( sinnlosen ) Existenz

02.09.2012 um 20:22
@vegan33

Gerne ;)


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