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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

4.548 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

19.11.2014 um 21:34
«Marley Natural» wird im Zuge der schrittweisen Legalisierung von Marihuana in mehreren Bundesstaaten der USA als «Cannabis der Premiumklasse» vermarktet.

Das Rauschmittel sei mit einer US-Firma entwickelt worden, so die Familie des Künstlers. Es soll Ende 2015 in den USA und danach womöglich auch international auf den Markt kommen – in Form von Blütenblättern, Öl oder Konzentraten.

Marleys Ehefrau Rita sagte in einem Statement, Bob Marley habe daran geglaubt, dass «das Kraut» ein natürlicher und positiver Teil des Lebens und wichtig für die Welt sei. «Er hätte sich auf diesen Tag gefreut.»
http://www.srf.ch/news/panorama/bob-marley-kann-nun-gekifft-werden


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.11.2014 um 08:19
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43395/1.html
Maulkorb für den Polizeipräsidenten

Peter Mühlbauer 24.11.2014

NRW-Innenminister untersagt Auftritt für Drogenpolitikreform

Der Münster Polizeipräsident Hubert Wimber ist nicht als Ideologe bekannt, sondern als Pragmatiker, der zu Änderungen bereit ist, wenn sich eine Methode als nicht praxistauglich erweist. Dabei geht er zwar nicht so weit wie Major Bunny Colvin aus der Fernsehserie The Wire (der Gewaltverbrechen eindämmt, indem er in einem unbewohnten Reservat Drogen faktisch legalisiert) - aber er wollte für die Lobbygruppe Law Enforcement Against Prohibition (LEAP), die sich für eine Reform der Drogenpolitik einsetzen, auf einer Gründungspressekonferenz sprechen - was ihm jedoch dienstlich untersagt wurde.

Das musste der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) nun auf eine parlamentarische Anfrage hin zugeben. Vorher hatte die Emsdettener Volkszeitung einen NRW-Innenministeriumssprecher (nach Angaben der Pressestelle fälschlich) mit der Auskunft zitiert, man habe "kein Verbot ausgesprochen", weil der Polizeipräsident keinen entsprechenden Antrag gestellt und von einem Engagement für LEAP "Abstand genommen" habe.

Die vor zwei Jahren in Massachusetts gegründete Organisation hat international etwa 15.000 Mitglieder - darunter viele Polizisten, Richter, Staatsanwälte und Gefängniswärter, aber auch Politiker. Ihr Vorsitzender ist Neill Franklin, der 23 Jahre lang als Drogenfahnder für die Maryland State Police arbeitete und später in der The-Wire-Stadt Baltimore Beamte ausbildete. Ein anderes führendes Mitglied ist Norm Stamper, der ehemalige Polizeichef von Seattle (wo man Marihuana mittlerweile legalisiert hat). Er bezeichnete den "Krieg gegen Drogen" als "dysfunktionalste Politik seit der Sklaverei".


Wimber selbst zeigt sich offenbar auch im Fall des Maulkorbs für ihn als Pragmatiker: Im Frühjahr geht der 1949 geborene Diplomsozialwirt in Pension - dann will er der Süddeutschen Zeitung zufolge die Gründung von LEAP Deutschland nachholen und den Vorsitz übernehmen.

Ob sich die Politik davon beeindrucken lässt, ist offen: Eine vor einem Jahr veröffentlichte Petition von fast vierzig Prozent der namhaften deutschen Strafrechtsprofessoren, die aus dem Grundgesetz eine Pflicht des Bundestages zur Überprüfung der ihrer Ansicht nach gescheiterten deutschen Drogenpolitik ableiten, blieb bislang ohne Folgen.

Auch die am Wochenende im Nachrichtenmagazin Focus erhobene Forderung des Polizeigewerkschaftspräsidenten Rainer Wendt, Polizeibeamte von der Anzeigepflicht beim Besitz kleinerer Mengen Cannabis zu entbinden, erzeugte in der Politik noch keine nennenswerten Reaktionen. Wendt zufolge könnten sich durch eine vernünftigere Ressourcenallokation bundesweit mehrere Tausend Polizeibeamte mehr der Bekämpfung von Gewaltkriminalität anstatt der Bewältigung "sinnloser Bürokratie" widmen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.11.2014 um 09:15
Zur Info...

Ab gestern in Deutscher Kinowerbung zu sehen...




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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.12.2014 um 19:07
Aktuell ist die Berichterstattung ja wieder voll am Laufen. Für mich von besonderem Interesse ist dabei vorallem die Art und Weise, wie unsere großen öffentlichen Fernsehsender darüber berichten. Daher auch folgender Beitrag aus Titel Thesen Temperamente:

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/videos/lasst-gras-wachsen-debatte-zur-legalisierung-von-cannabis-10...

Sehr erfreulich an diesem Beitrag finde ich, dass die Diskussion auch in den großen Medien jetzt langsam realistischere Züge annimmt, sprich die wirklich relevanten Punkte der Thematik werden angesprochen. Das gilt in diesem Artikel und dem dazugehörigen Video aber eigentlich nur für die Legalisierungsbefürworter, da der Gegner, Prof. Dr. Rainer Thomasius, hier nur Punkte abrattert, die schon zu Beginn korrekt von Rainer Schmidt dargestellt wurden:
"In Colorado, wo seit Anfang des Jahres quasi der Genusshanf auch legal ist, nicht nur der medizinische Hanf, gibt es erste Anzeichen, dass der Schwarzmarkt komplett zum Erliegen gekommen ist", berichtet Schmidt. "Und zum Beispiel Jugendliche überhaupt keine Möglichkeit haben, sich das auf der Straße zu beschaffen. Ich glaube, Amerika ist hier wirklich ein Vorbild."
Das Interview mit Thomasius wurde auf folgende Teile reduziert:
Professor Rainer Thomasius ist Suchtexperte am Unfallkrankenhaus in Hamburg. Er weiß: "Sicher macht Alkohol, macht das Tabakrauchen enorme Schäden, weil es massenhaft konsumiert wird. Wenn Sie sich aber die akuten Effekte und die mittelfristigen Effekte anschauen, dann ist Cannabiskonsum im Jugendalter natürlich deutlich gefährlicher. Und mit der Gefährdung geht einher, dass die Nervenzellen kaputt gemacht werden, und komplexe Wachstumsprozesse des Gehirns in der Pubertät und der Adoleszenz durch Cannabiskonsum behindert werden."
Er kämpft gegen Windmühlen, da die Schädigung von Jugendlichen ja gerade bei einer Legalisierung durch die beschränkte Verfügbarkeit für diese abgemildert wird. Er liefert wie so viele Gegner also gleich ein sehr starkes Argument für die Legalisierung. Zusätzlich zeigt er aber, dass er nur Suchtexperte ist und anscheinend die aktuelle Studienlage zu Cannabinoiden nicht kennt, da diese entgegen seiner Ausführung eben keine Nervenzellen kaputt macht, sondern ganz im Gegenteil (wahrscheinlich) neuroprotektive Wirkung hat.
Auch ist extrem fragwürdig, wie er kategorisch davon ausgeht, dass die akuten und mittelfristigen Effekte von Cannabis bei Jugendlichen deutlich gefährlicher seien als die von Tabak und Alkohol. Nikotin hat ja fast keine akute Wirkung und mittelfristig schädigt das auch nur dem Geldbeutel. Mittelfristige Wirkung haben auch Alkohol und Cannabis eher keine. Der Rausch von Alkohol mit seiner inhärenten Selbstüberschätzung dürfte den von Cannabis wohl auch deutlich in der Gefährlichkeit übersteigen. Einzig psychotische Episoden im Rausch von Cannabis, die gerade in unerfahrenen Usern auftauchen, können ein wirkliches Problem, aber fast ausschließlich für den Konsumenten, darstellen.
"Als Erwachsener kann man es auch übertreiben", räumt Rainer Schmidt ein. "Es gibt Leute, die bekommen davon Psychosen. Es gibt Leute, die werden auf eine bestimmte Art und Weise abhängig. Eine kleine Minderheit der Erwachsenen nur, aber natürlich, wer das leugnet, ist, glaube ich, genauso ein Ideologe wie diejenigen, die nicht einsehen, dass man andere Wege gehen muss, um das besser zu regulieren."
Das sind natürlich bekannte Dinge, die die Gegner der Freigabe berechtigter Weise anbringen. Aber insgesamt sehr schwache Argumente gegen die Legalisierung.


Insgesamt werden bessere und mehr Argumente für das Ende der Cannabisprohibition angebracht. Faktisch betrachtet ist das auch logisch, nur kommen die relevanten Probleme nicht zur Geltung.
Mal abwarten, ob der Ton bzw. die objektive(re) Auseinandersetzung mit der Thematik sich durchsetzt. Aktuell steht es um eine Legalisierung aber recht gut.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.12.2014 um 21:15
Hier die Extended Cuts der DHV Videos





Cannabis: Das letzte Zucken der Legalisierungsgegner
http://www.huffingtonpost.de/lukas-lamla/cannabis-das-letzte-zucken-der-legalisierungsgegner_b_6246646.html?utm_hp_ref=p...

"Dennoch stehen weiter alle Anzeichen auf Legalisierung. Verzweifelte Politiker wie Minister Jäger stehen mit dem Rücken zur Wand.
Das nächste Jahr wird deshalb das wohl spannendste in der Hanf-Diskussion bisher. Ausschlaggebend wird sein, wie gut sich Hanf-Aktivsten und Befürworter organisieren und es schaffen den Protest gegen die ergraute Drogenpolitik auf die Straße zu bringen. Wir werden auf der politischen Ebene in NRW weiterhin die Entkriminalisierung forcieren: Als nächstes steht am 10. Dezember eine Experten-Anhörung im Rechtsausschuss an. Die Sitzung wird live gestreamt.


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ThunderBird1
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.12.2014 um 22:46
Sehr interessant! Zwar an wenigen Stellen etwas übertrieben, aber die Nachricht ist wohl (bei mir) angekommen.

Mal abwarten.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.12.2014 um 08:15
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43472/1.html
Österreich: Sozialdemokraten beschließen Entkriminalisierung von Cannabis

Peter Mühlbauer 01.12.2014

Die SPÖ ist die dritte Partei, die sich in der Alpenrepublik für eine Reform des Suchtmittelgesetzes ausspricht

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) hat auf ihrem 43. Bundesparteitag am Wochenende beschlossen, zukünftig für eine Entkriminalisierung von Cannabis einzutreten. An der Politik der von der Partei geführten Regierung dürfte dieser Beschluss allerdings insofern nichts ändern, als die mitregierende christdemokratische ÖVP keinen Handlungsbedarf für eine Änderung des österreichischen Suchtmittelgesetzes sieht.

Allerdings könnte der Beschluss von Bedeutung werden, wenn es nach der nächsten Parlamentswahl 2018 zu einer Koalition aus SPÖ Grünen und NEOS kommt: Die NEOS sprachen sich im Oktober nicht nur für eine Entkriminalisierung, sondern für eine Legalisierung von Cannabis aus (wie sie durch Volksabstimmungen in den US-Bundesstaaten Colorado und Washington durchgesetzt wurde) und die österreichischen Grünen plädieren für eine Erlaubnis von medizinischem Marihuana.

Der Vorstoß der NEOS gilt als Ursache dafür, dass die Jugendorganisation der Sozialdemokraten, die Sozialistische Jugend Österreich (SJ), vor dem Parteitag ebenfalls eine Legalisierung von Cannabis forderte. Sie einigte sich mit der Parteispitze vor der Abstimmung auf einen Kompromiss, der den Einsatz einer Suchtmittel-Arbeitsgruppe vorsieht, die prüfen soll, wie man eine Entkriminalisierung konkret durchführen könnte.

Die Befürworter eines Cannabisverbots setzten durch, dass der Entkriminalisierungsbeschluss unter dem Slogan "helfen statt strafen" lief. In ihm postuliert die Partei, dass "soziale Umstände" wie "finanzielle Nöte" und "prekäre Lebensumstände" von Betäubungsmittelkonsumenten beseitigt werden sollen, weil sie zu Sucht führen könnten und weil "nur soziale Gerechtigkeit gesunde Menschen garantier[e]". Außerdem soll an Schulen, Jugendzentren und anderen Einrichtungen ein "Präventionsnetz" aufgebaut werden, das "Jugendliche sicher auffängt".

Eine Entkriminalisierung von Cannabis in Österreich würde den Druck auf die deutsche Politik erhöhen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Bislang verliefen Versuche, solchen Druck aufzubauen, relativ fruchtlos: Eine 2013 veröffentlichte Petition von fast vierzig Prozent der namhaften deutschen Strafrechtsprofessoren, die aus dem Grundgesetz eine Pflicht des Bundestages zur Überprüfung der ihrer Ansicht nach gescheiterten deutschen Drogenpolitik ableiten, blieb bislang ohne Folgen.

Auch die vor einer Woche erhobene Forderung des deutschen Polizeigewerkschaftspräsidenten Rainer Wendt, Polizeibeamte von der Anzeigepflicht beim Besitz kleinerer Mengen Cannabis zu entbinden, erzeugte bei deutschen Politikern noch keine nennenswerten Reaktionen. Wendt zufolge könnten sich durch eine vernünftigere Ressourcenallokation deutschlandweit mehrere Tausend Polizeibeamte zusätzlich der Bekämpfung von Gewaltkriminalität anstatt der Bewältigung "sinnloser Bürokratie" widmen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.12.2014 um 19:19
Heute Abend kommen im WDR zwei Sendungen bezüglich Cannabis (Quarks & Caspers ab 21:00, WDR 5 ab 22:05). Letztere ist eine Sendung, bei der man mitmachen kann, in dem man Fragen per Telefon (0800 5678 555) und per Internet (http://www1.wdr.de/themen/wissen/kiffen104.html) stellt. Also los, beteiligt euch an der Meinungsbildung ;)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.12.2014 um 22:08
Ich bin über die Sendung Quarks & Caspers positiv überrascht!
Eine gut recherchierte und objektive Sendung!
Es geht voran, und das Eis der Prohibitionisten wird immer dünner! :Y:


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.12.2014 um 22:20
Entkriminalisierung ist gut aber eine generelle Ver


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

04.12.2014 um 13:07
Ich denke das nächstes / übernächstes Jahr der Spuk der Prohibition vorbei ist. In Europa fallen immer mehr die Mauern, da kann Deutschland auf lange Zeit nix dagegen machen. Sie müssten irgendwann alle Grenzen um Deutschland herum kontrollieren um jede mögliche Einfuhr unterbinden zu können :)

Interessant ist es zu sehen das die deutsche Politik erst anfängt über ein Ende der Prohibition anchzudenken, sobald in Amerika die Barrikaden fallen. Cannabis Clubs in Spanien z.B existieren schon länger als die legalisierung in Amerika existiert. Das zeigt wieder wie sehr sich die deutsche Politik von der Amerikanischen beeinflussen lässt.

Naja wie bereits erwähnt im besten Falle können wir uns nä Jahr gemütlich in nen Shop setzen und müssen uns mit dem Thema Cannabis Prohibition nicht mehr auseinandersetzen ! :D

Hoffentlich kriegen die Hanfverbände das gebacken sich ausreichend zu organisieren um in dieser "heißen" Phase ordentlich druck auf die Politik auszuüben. Da müssen Flyer verteilt und Wände plakatiert werden !


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

05.12.2014 um 12:47
@def
In Österreich ist es sowieso nur noch eine Frage der Zeit, bis Cannabis zumindest entkriminalisiert wird. Die Polizei hierzulande geht sowieso schon viel zu lasch mit Drogenkonsumenten um, es wird auf öffentlichen Veranstaltungen und Konzerten geraucht, wo die Polizei allgegenwärtig ist.
Hab das Gefühl Polizei und Konsumenten warten eigentlich nur noch drauf, bis es soweit ist.


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Teutomas
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.12.2014 um 01:17
Topic:

1994 hatte ich auch dran geglaubt, wie 1998.

Aber 2002 war unschwer zu erkennen, daß die ganze von den Grünen erwähnte eventuelle Legalisierung bzw Entkriminalisierung von Cannabis lediglich Wahlkampftaktik war.

Ohne daß sie (die Grünen) sich je ernsthaft mit dem Thema beschäftigten nach der Bundestagswahl.

Mit Ausnahme ihres Alibi-Gras-Kämpfers Ströbele.

Der sagte letztens mal die Wahrheit darüber in einer Talkshow bei diesem Thema:
"Diskutiert wird seit mehr als 30 Jahren, aber passieren tut da nix."

-------------------------------

Ich lese nicht nur in diesem Forum viel Gejammere, daß Kiffen Psychosen auslöst usw.

Aber egal wer es schreibt, kann seltsamerweise kein einziges Beispiel aus z.B. dem Bekanntenkreis aufführen.

Offizielle Stimmen flennen, das es zumindest Psychosen auslösen kann.

Gut. Ich kann aber auch im Lotto gewinnen. Tu ich es auch ? :D

Wenn die "Offiziellen" - also sog Professoren (Professur für was eigentlich?) - mir mit solchen
Horoskop-Versicherungen kommen, weiss ich Bescheid.


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ThunderBird1
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.12.2014 um 01:36
@Teutomas
Ich lese nicht nur in diesem Forum viel Gejammere, daß Kiffen Psychosen auslöst usw.

Aber egal wer es schreibt, kann seltsamerweise kein einziges Beispiel aus z.B. dem Bekanntenkreis aufführen.

Offizielle Stimmen flennen, das es zumindest Psychosen auslösen kann.
Kann schon sein, dann wird es aber auch eher von kurzer Zeit sein, da es wohl keine irreparablen Schäden nach sich zieht, soweit ich weiss.
Cannabis

Im Sinne des Vulnerabilitäts-Stress-Modells schizophrener Psychosen wird vermutet, dass chronischer Cannabiskonsum bei vulnerablen Personen im Sinne eines Stressors zu verstehen ist, der eine länger anhaltende psychotische Episode auslösen kann. Einige Studien belegen ein leicht erhöhtes Risiko. 1,2 % der in einer australischen Erhebung erfassten Konsumenten wiesen diese Symptome auf. Der Durchschnitt in der Bevölkerung liegt bei 1 %
Aber das kommt wohl nachweislich bei überhöhtem Alkoholgenuss vor:
Alkoholpsychose

Neben organischen Schäden an Magen, Herz und vor allem der Leber wird auch das Gehirn durch regelmäßigen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Erkrankungen des Gehirns sind insbesondere das Delirium tremens, eine lebensgefährliche Erkrankung mit wahnhafter Wahrnehmung wie beispielsweise Spinnen, „weiße Mäuse“ usw. mit heftiger Erregung, Schlaflosigkeit, Angst und Desorientierung; das Korsakow-Syndrom, mit einer Geistesschwäche, die auf einem Versagen des Gedächtnisses beruht; den Alkoholwahn z. B. in der Form eines Eifersuchtswahns und die Alkohol-Halluzinose mit Wahnvorstellungen des Kranken, bei denen er beispielsweise Stimmen hört, welche ihn beschimpfen. Die Alkohol-Psychose kann wenige Wochen bis Monate dauern.
Quelle: Wikipedia: Substanzinduzierte_Psychose


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Teutomas
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.12.2014 um 03:50
@ThunderBird1

Ich will aber nicht falsch verstanden werden: Ich bin nicht gegen das Kiffen, bin WE-Kiffer.

Klar wäre es mir sehr viel lieber, wenn es legal würde.
Aber darauf hatte ich >3 Jahrzehnte gehofft.

Es ist auch relevant unterschiedlich bei den Ländern.

Ich schrieb vor kurzem hier im Forum, daß du beispielsweise in Schleswig-Holstein beim Kiffen auf der
Straße nicht die geringsten Probleme bekommst.

Aber wenn du das ein einziges Mal in Baden-Württemberg machst, wirst du massive Probleme
bekommen. Wahrscheinlich ist der Joint noch nicht mal richtig angeraucht, und die Bullen tauchen auf.

Stellen dich auf den Kopf, nehmen dich erstmal mit.
Falls vorhanden, kannst du deinen Führerschein in Frage stellen.

Im grünen Baden-Württemberg.
Wo der neue MP Kretschmann unmißverständlich nach der Wahl verkündete:
"Daß dieses Bundesland keine grüne Spielwiese wird!"


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ThunderBird1
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.12.2014 um 04:13
@Teutomas

Nein, wollte eigntlich nur etwas ergänzen oder "meinen" Senf dazu geben, sehe das wohl genauso/ähnlich.

Ich ärgere mich nicht mehr grossartig, weil ich weiss wo die ganzen Probleme anfangen oder bewusst zugelassen werden.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

06.12.2014 um 13:04
@Teutomas

Das Problem der Legalisierung ist, dass die meisten Menschen sich mit der Thematik nicht auseinander setzen wollen. Die Indoktrination der Prohibitionspolitik geht so weit, dass vollkommen von den eigentlichen Sachverhalten losgelöst argumentiert wird. Das fängt beim Stammtisch an und endet in den höchsten politischen Posten.
Der Unterschied zwischen der Legalisierungsbewegung hier und in den USA ist, dass letztere aufgrund des Einsatzes von medizinischem Marihuana einen großflächigen Kontakt von Konsumenten mit Nichtkonsumenten besitzt, wodurch die falsche Aufklärung offensichtlich wird. Bei uns dagegen fehlt dieser Faktor, weswegen vorallem auf bundespolitischer Ebene aus Angst vor Wählerflucht die Thematik nicht einmal mit der Beißzange angefasst wird.

Die mediale Auseinandersetzung dagegen ist relativ gut, wobei der Fokus auf der Substanz selbst liegt. Das steigert zwar auch die Aufmerksamkeit in der uninteressierten Bevölkerung, geht aber leider an der Hauptproblematik vorbei. Denn bisher habe ich höchstens in Nebensetzen von Legalisierungsbefürwortern gehört, dass die Prohibition die selbstgesetzen Ziele in keinster Weise erreichen kann. Dieses Problem wurde bisher von keinem Journalisten in Deutschland aufgegriffen, obwohl zahlreiche Begudachtungen von Experten zu dem Schluss kommen, dass das Verbot von Cannabis keine Auswirkungen auf die Konsumentenzahlen hat.


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Teutomas
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

07.12.2014 um 01:11
@Madboy
Madboy schrieb:Das Problem der Legalisierung ist, dass die meisten Menschen sich mit der Thematik nicht auseinander setzen wollen. Die Indoktrination der Prohibitionspolitik geht so weit, dass vollkommen von den eigentlichen Sachverhalten losgelöst argumentiert wird. Das fängt beim Stammtisch an und endet in den höchsten politischen Posten.
Genau so ist es.

Hm, bei den USA kenn ich mich nicht so gut aus. Obwohl ich Amis kenne, aber schon ewig nicht mehr
gemailt hatte mit denen.

Von entsprechenden Kliniken zur medizinischen Verwendung von Cannabis hatte ich schon öfter in der Zeitung gelesen.

Von der Legalisierung in den Staaten Colorado und New York im Fernsehen gesehen.
Ein Dutzend gerade rauchender Konsumenten erklärten dem Reporter,
daß sie nun froh sind, daß es keinen Stress mehr gibt mit dem Gesetz.

Bis zu einer echt akzeptablen Menge können sie mit sich herumtragen.


In Deutschland ist das Hauptproblem die Angst.

Was man nicht kennt, fürchtet man anscheinend.
Verstehen kann ich das so wenig wie alle Konsumenten.

Denn wie mir ist doch wrklich jedem Cannabiskonsumenten die Wirkung von Alkohol
sehr wohl bekannt.

Aber leider nicht jedem Alkoholkonsumenten Cannabis. Das wäre sicher besser.

Und gegen jede Unwissenheit und Desinformation.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

08.12.2014 um 23:10
Was denkt ihr, wie lange braucht's noch, bis der Besitz und Verkauf legal ist? Hoffentlich vergisst man beim großen Legalisieren nicht jene Leute, die selber anbauen möchten. Sonst ist es nur ein Geschenk an die Industrie. Ich habe da so meine Bedenken...


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

09.12.2014 um 09:32
@schleim-keim
Für Ottonormalverbraucher hoffentlich garnicht, wieso konsumierst du Cannabis, bist du krank oder abhängig?


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