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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

4.539 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop
El_Gato
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:32
@cejar

Und selbst wenn - den Untergang der Gesellschaft würde eine Legalisierung von Cannabis und anderen Drogen nicht bedeuten. Das müsste dann ja jetzt schon der Fall sein.

Cannabis mag in manchen Fällen eine Einstiegsdroge sein, das stimmt. Doch ist das eher die Ausnahme als Regel, inklusive mir kenne ich genug Leute, die außer Cannabis niemals irgendwelche anderen illegalen Substanzen genommen haben.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:36
@brucelee

ich urteile nicht, ich beschreibe mein Empfinden, und weiss auch nicht wieso ich das mit Zahlen belegen muss.

Ich war lange genug in Drogenszenen unterwegs um mir zumindest ein Urteil darüber bilden zu können, was Drogen mit einem machen, wie man in die Drogenszene rutschen kann etc etc etc. Aufgrund dieserr Erfahrungen bin ich persönlich gegen eine Legalisierung. Ob Du oder wer auch immer sich womit auch immer zudröhnt ist mir per se wurscht - dazu weiss ich zu wenig über Dich/euch.

Witzig in der Diskussion ist jedoch, das man nicht anderer Meinung sein darf, ohne das gleich "scharf" geschossen wird.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:37
@iku


ok, im ersten post hatte ich tatsächlich "fast jeder" geschrieben und dies in der Eile vergessen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:38
@cejar
ersetze in deinem Satz
cejar schrieb: ich war lange Jahre tief im Drogensumpf und weiss wie leicht es eskalieren kann, wenn es alles zu leicht zu bekommen ist.
das Wort "Drogen" z.B. mit Zucker, Alkohol, Fastfood, Zigaretten, Pommes, Cola, Knoblauch, ...
Ein Missbrauch von alles Möglichen führt zum Fehlverhalten mit entsprechenden Konsequenzen.
Suchtverhalten ist nicht auf Drogen reduziert.

Wir reden alle über eine vernünftige Legalisierung, ... "vernünftige"(!).

Keine von uns ist für den Verkauf auf dem Wochenmarkt.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:38
also ich rauche selber und kriege mein grass auch ohne einen shop
ich würde es aber begrüßen falls es irgentwie mal 2 bis 3 läden pro bezirk geben würde.

die auswahl wäre besser
es würde steuern einbringen . es wäre legal. es wäre sauber

Was es oft für viele leute die sich nicht so auskennen nicht so leicht zu erkennen ist.

es würde aber das problem da trotzdem nicht lösen )

,


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:39
@El_Gato


ach so, und aus Deiner Warte wie entspannt Cannabis ist, gleich mal die Legalisierung anderer Drogen mitfordern ohne jemals Erfahrungen damit gemacht zu haben - und ich rede nicht von dem einmaligen Konsum sondern von dem Leben das es mit sich bringt?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:40
@drachenflieger
Gut geschrieben!
Wir wollen hier nicht, dass wir es legalisieren nur um Woodstock jeden Tag zu erleben und wie die Hippies durch die Straßen rennen.

Ich mein es gibt sehr viele, damit schließe ich mich selbst ein, die Abends mal in eine Bar gehen und mit den Freunden ein Glas Bier oder Wein trinkt.
Warum sollten die, die das gerne mit Gras machen, nicht auch dürfen. Aber alles im vernünftigen Verhältnis.


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El_Gato
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:40
@cejar

Ich bin für die Legalisierung von allen Drogen, weil man, wie ich schon mehrfach schrieb, dem organisierten Verbrechen damit einen schweren Schlag ohne große Mühen versetzen würde.
Ich wage mal zu behaupten, daß Drogen die Haupteinnahmequelle von diversen Clans, Kartellen und Mafiosi sind.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:47
@El_Gato


und stattdessen verdienen sich Privatmenschen dann dumm und dämlich an körperlich stark abhängigen Heroinsüchtigen?

Nochmals, mir ist bewusst das Marihuana nicht körperlich abhängig macht, und wie ich eingangs geschrieben habe, kiffe ich selbst immer noch ab und zu. Aber man sollte sich trotzdem immer vor Augen halten, das dies halt nicht alles easy-peasy ist.


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El_Gato
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:49
cejar schrieb:Aber man sollte sich trotzdem immer vor Augen halten, das dies halt nicht alles easy-peasy ist.
Das gilt auch für Alkohol und Zigaretten.
cejar schrieb:und stattdessen verdienen sich Privatmenschen dann dumm und dämlich an körperlich stark abhängigen Heroinsüchtigen?
Die würden zumindest Steuern zahlen, was kriminelle Organisationen keineswegs tun.
Ist ein Bierbrauer schuld an der Abhänigkeit von Trinker XY? Nein.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:55
@El_Gato
Aber laut cejar's Definition sind Alkohol und Zigaretten keine Einstiegsdrogen, daher braucht man sie nicht berücksichtigen! ;)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:55
@El_Gato

sorry, mir sind die Steuern da ziemlich wurscht - aber da der Thread an sich nicht um die Legalisierung von Heroin oder anderen harten Drogen geht, sind wir eh off topic.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:56
@smokehead

es ist süß darauf herumzureiten, wie schädlich Alkohol und Tabak sind, aber komplett die Augen davor zu verschliessen, wie schädlich andere Drogen sind...


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iku
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 14:59
@cejar

Entweder man ist gegen alles was süchtig machen kann und schädigt oder man heuchelt nur.

nichtsdestotrotz ist es jedes Menschen seine eigene Entscheidung und die Gesetze spielen da sowieso keine Rolle, wer es machen will, der macht es.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 15:00
@cejar
ich habe nie behauptet, dass andere Drogen nicht schädlich sind.
Ich habe, im Gegensatz zu dir, nicht ausgeholt und die harten Drogen auf den Tisch gehauen, weil darum ging es hier eigentlich nicht.
Dein einziges Argument, auf dem ich rumreite, ist "Einstiegsdroge". Es ist keine Einstiegsdroge.
Vielleicht für dich, kann ja sein, aber ich würde es mir nicht herausnehmen und das pauschalisieren.


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El_Gato
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 15:02
cejar schrieb:aber komplett die Augen davor zu verschliessen, wie schädlich andere Drogen sind...
Noch schädlicher allerdings sind die Verbote von derlei Substanzen. Schädlich für die Gesellschaft, den Staat und das Finanzamt.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 15:09
@Wanagi
Was sollte der Vorteil sein Cannabis zu legalisieren?(Außer natürlich die Konsumenten zu entkriminalisieren)
Würde man da nicht den militanten Drogenbefürwortern Tür und Tor öffnen?
Was sind denn militante Drogenbefürworter? Hast du den Begriff eben erfunden? :D


Vorteile wurden doch schon genannt:

Entkriminialisierung (man sollte sich fragen, ob man beispielsweise einem 17-Jährigen schon das Leben versauen will, indem man ihm eine Verurteilung auf`s Auge drückt, weil er für den Eigenbedarf etwas Weed angebaut hat).

Verringerung der Gefahr durch gestreckten Stoff.

Verringerung von Beschaffungskriminalität, da die Gefahr geringer wird, in einen ,,Drogensumpf" hinein zu geraten, wenn man in ruhigem, gesittetem Umfeld und in Sicherheit konsumieren kann.

Mehr Zeit, Geld und Personal, um sinnvollen Umgang mit Rauschmitteln zu fördern und sich anderen Verbrechen oder wirklich schwer schädlichen Rauschmitteln zuzuwenden.
Wanagi schrieb:Ach deiner Meinung nach sollte man also Cannabis Heroin Crystal etc legalisieren? Du denkst also, dass jeder Mensch die Folgen seines Handelns abschätzen kann? Wie viele Jugendliche wollen einfach mal was probieren und landen dann im Kreislauf der Drogen?
Wie landet man denn in einem ,,Kreislauf der Drogen"? Indem man ganz offen und legal in einen hellen, freundlichen Laden gehen und sich einen sauberen Joint kaufen und dort konsumieren kann?

Oder indem man sich verstohlen in irgendeiner finsteren Ecke im Millieu von einem schmierigen Dealer mit einer unbekannten, giftigen Substanz gestrecktes Zeug besorgen muss oder in einer stinkigen Bude heimlich qualmt mit abgewrackten Typen und immer in Angst vor der Polizei?

Also für mich ist die Antwort klar.
Wanagi schrieb:Dann müssen wir die Gesetze verschärfen.
Du denkst, man möge mir das verzeihen, zu einfach. Für dich scheint zu gelten:,,Verbieten, Problem gelöst!"

Alle Erfahrungen sprechen aber gegen diesen einfachen Gedankengang. Geradezu perfekt passt das Beispiel der Alkoholprohibition in Amerika. Mit den gleichen Argumenten wurde Alkohol verboten, man versuchte offiziell, es durchzusetzen. Und der Erfolg?

Die Leute tranken MEHR, als vor dem Verbot, es wurde ein beliebter Zeitvertreib, in irgendwelche geheimen Kneipen zu gehen und dort teils besten Stoff zu konsumieren (in anderen gab es dagegen billigsten, giftigen Fusel).

Selbst Polizisten, Politiker, Richter, Staatsanwälte, Bürgermeister taten es.

Die einzigen, denen die Prohibition nutzte, waren Groß- und Kleinkriminelle.

Und die Lehre, die man daraus irgendwann zog:

Die Prohibition ist nicht durchsetzbar und wirkungslos.


Es ist schlicht ein falscher Gedankengang, zu sagen:,,Verbieten, Problem gelöst!"
Wanagi schrieb:Harter Alkohol also Hochprozentiges sollte man verbieten, Bier ist okay.
Nun, weisst du, was die Säufer an der U-Bahn, an der ich immer vorbei komme auf dem Weg von und nach Hause (und eigentlich an allen Trinkertreffs) zumeist saufen?

Ganz genau, billiges Bier ;)

Oettinger, Sternburgbier, Zwergbräu...

Du wirst deine Verbotsforderungen weiter fassen müssen. Viel Spaß dabei, es besser zu machen, als die Amerikaner früher ;)


Es wäre ja übrigens ganz schön, wenn du mir nochmal eine Antwort auf meine in einem früheren Beitrag gestellte Frage an dich geben würdest:
Dazu möchte ich dann aber mal folgende Frage(n) stellen - du argumentierst ja im Prinzip:,,Das ist gefährlich, das sollte verboten werden!"

Egal, ob nun Cannabis oder Alkohol.

Daraus folgt doch: Erlaubt sein sollte nur, was ,,gut und richtig und gesund" für den Menschen ist.

Wenn ein Mensch aber nur noch tun darf, was ,,gut und richtig und gesund" für ihn ist, wie steht es dann eigentlich mit seiner Freiheit?
Ist er dann nicht eher in höchstem Maße unfrei und dem Zwang und Druck unterworfen, immer das zu tun, von dem, wohlgemerkt, ANDERE sagen, es sei ,,das Beste" für ihn?

Wie kann das vereinbar sein mit unserem Grundgesetz, aber auch mit Menschenrechten, die größtmögliche Freiheit der Menschen propagieren?
@El_Gato
El_Gato schrieb:Jeder Schritt in Richtung Legalisierung (egal welche Droge) ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich kann es gar nicht oft genug predigen, wenn man Drogen legalisieren und versteuern würde, dann würde man dem organisierten Verbrechen eine der wichtigsten, wenn nicht DIE wichtigste Einkommensgrundlage entziehen.
In dieser Schärfe würde ich das nicht unterstützen. Man sollte sich schon klar machen, dass unterschiedliche Substanzen ein unterschiedlich großes Schadenspotenzial haben! Für die Konsumenten selbst, aber auch für Menschen in ihrem Umfeld und die Gesellschaft insgesamt.

Es ist ein deutlicher Unterschied zwischen dem Schadenspotenzial eines Joints (kann man drehen und wenden, wie man will, in gewisser Weise ist es schädlich) und dem einer Ladung Crack.
Denke, es dürfte bekannt sein, wie letzteres die Konsumenten innerhalb kürzester Zeit zerstört und auch deren Familie Schaden zufügt oder anderen Menschen, die Opfer von Beschaffungskriminalität werden.

Das ist nicht vergleichbar mit Cannabis.


Eine Legalisierung von Cannabis ist und sollte - meiner persönlichen Meinung nach - kein Einfallstor für eine komplette Legalisierung von allem sein nach dem Motto:,,Macht, was ihr wollt!"

Wir leben in einer Gesellschaft und in einer Gesellschaft hat man auch eine gewisse Verantwortung gegenüber anderen Mitgliedern der Gesellschaft.
Auch, wenn wir Freiheit und Selbstbestimmung fördern wollen, kann das nicht komplette Freiheit heißen, das würde zu einem Untergang der Gesellschaft führen und zu menschenunwürdigen Verhältnissen.


@cejar
cejar schrieb:ich bin gegen eine Legalisiserung weil es auf lange Sicht die Akzeptanz aller bewusstseinserweiternder Drogen mit sich bringt. Ich halte jedoch den Otto-Normalverbraucher nicht für ausreichend sensbilisert, um damit umgehen zu können. Der Staat hat auch eine Schutzfunktion und ab und zu muss man die Leute auch vor sich selbst schützen.
Ich stimme dir insofern zu, dass die Gesellschaft ein gewisses Interesse daran haben muss, dass nicht ALLES erlaubt ist, was man machen kann. Und sie in gewisser Weise Individuen vor sich selbst schützen muss.

Jedoch:

Mir erschließt sich nicht, warum die Akzeptanz eines Rauschmittels mit auch für die Gegner nachweislich und offensichtlich geringem Schadenspotenzial automatisch die Akzeptanz und Legalisierung von Rauschmitteln mit sich bringen soll, die nachweislich und schnell extremen Schaden anrichten?
cejar schrieb:Aber man sollte sich trotzdem immer vor Augen halten, das dies halt nicht alles easy-peasy ist.
Das ist absolut richtig. Wie bei Alkohol sollte man wissen, was man tut und sich vernünftig verhalten.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 15:13
@smokehead


sorry, ich habe da nur aus meiner Erfahrung gesprochen. Und ich kenne eine menge Süchtige. Und fast jeder ist mit dem Kiffen eingestiegen.

Btw, fast jeder Kiffer den ich kenne, kifft fast jeden Tag. Vor allem damals als wir jung waren und damit angefangen haben, während Alkohol eher mal am Wochenende war. Wenn man sich erst einmal damit eingelebt hat, jeden Tag dicht zu sein, kann es sein das der nächste Schritt recht schnell kommt.

Ich bin ja nun auch mit Mitte/Ende dreissig, kann natürlich sein, das die Jugend von heute auch jeden Tag säuft, aber die Entwicklung würde ich dann tatsächlich auch als problematisch sehen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

29.11.2013 um 15:16
@Kc


ich bin ja nicht oft mit Dir auf einer Wellenlänge, aber über Deinen Post werde ich ein wenig nachdenken.
Kc schrieb:Oder indem man sich verstohlen in irgendeiner finsteren Ecke im Millieu von einem schmierigen Dealer mit einer unbekannten, giftigen Substanz gestrecktes Zeug besorgen muss oder in einer stinkigen Bude heimlich qualmt mit abgewrackten Typen und immer in Angst vor der Polizei?
Lediglich dieser Teil entspricht nicht wirklich der Realität (zumindest nicht bei Gras).


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29.11.2013 um 15:16
@cejar
gras ist vor allem durch das Verbot eine Einstiegsdroge. Um an gras zu gelangen benötigt man kriminelle kontakte, da es llegal nicht möglich ist, damit ist dann die tür zu weiterem geöffnet.


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