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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

4.548 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

24.12.2013 um 20:56
@Bone02943
wanagi schrieb:
mach doch was du willst, solange du nicht dich selbst und andere gefährdest ist es doch gut!


Warum sollte man sich nicht selbst gefährden dürfen? Was willst du denn da alles verbieten? Autofahren, leben, zu fettig essen, Wein, ohne Schal bei -5°C draußen rumlaufen,...

Wo fängts an und wo hörts auf?
Also ich würde sagen, dass es da anfängt, wo es andere mutwillig psychisch oder aufgrund ausartender Taten unter Drogeneinfluss physisch gefährdet...

Einige stört Tabakrauch auf der Straße oder auch schon nur die Beobachtung von betrunkenen Randalierern, vor dem eigenen Fenster bis hin zu Extremfällen wie berauschten Falschfahrern.

Aufhören tut's für mich, wenn Du irgendwas alleine oder mit Freunden bei Dir zu Hause tust, friedlich.
Hauptsache friedlich und respektvoll. ...with appreciation.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

24.12.2013 um 21:21
@Bone02943
Bone02943 schrieb:Leb doch so gesund wie du es für richtig hälst, aber zwinge deine Lebensweise nicht anderen auf.
Ich zwinge niemanden etwas auf, ich sage nur was ich für richtig halte und das ist, dass derartige Substanzen vom Verkauf verboten sein sollten, außer für die medizinische Anwendung verschriebene Medikamente von Ärzten und Therapeuten.
Interalia schrieb:Aufhören tut's für mich, wenn Du irgendwas alleine oder mit Freunden bei Dir zu Hause tust, friedlich.
könnt ihr auch, habe ich nichts dagegen aber diese Substanzen sollten nicht im Laden neben was weiß ich verkauft werden dürfen, man sieht was bei Alkohol raus kommt Stichwort Komasaufen


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

24.12.2013 um 22:13
@Wanagi

haste gelesen was ich gepostet habe ? Der körper hört mit der aufname von thc ab einer gewissen menge auf, jeder joint ist ab dan verschwendung für 1, 2 stunden.
Saufen und Kiffen kann man nicht vergleichen ! Absolut nicht.


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kushsmoke
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

24.12.2013 um 23:44
Wanagi schrieb:Ich zwinge niemanden etwas auf, ich sage nur was ich für richtig halte und das ist, dass derartige Substanzen vom Verkauf verboten sein sollten, außer für die medizinische Anwendung verschriebene Medikamente von Ärzten und Therapeuten.
Ach wanagi...dass du Gras nicht magst hat hier denke ich jeder bereits dutzende male begriffen :D
Nur, dass das solche Verbote nur Nachteile mit sich bringen, willst du schlicht nicht akzeptieren, da kann man dir noch so viele Studien und Fakten vorlegen, wie wärs wenn wir einfach alle akzeptieren, wanagi mag kein Gras klingt doch super oder? :D

Deinem Avatar nach würde ich mal sagen, du bist ein gläubiger Mensch nicht wahr?
Hätte Gott gewollt, dass man seine Schöpfung illegal macht? :ask:
Okay, es gibt Giftpflanzen, da wäre dass vielleicht noch sinnvoll, nie wieder Tollkirschen in deutschen Gärten! :) aber Hanf...?


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Scox
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

24.12.2013 um 23:48
Wanagi schrieb:Ich zwinge niemanden etwas auf, ich sage nur was ich für richtig halte und das ist, dass derartige Substanzen vom Verkauf verboten sein sollten
Darf ich fragen, worauf sich deine Meinung begründet?

:tannenbaum:


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

24.12.2013 um 23:48
@Wanagi
Wanagi schrieb:könnt ihr auch, habe ich nichts dagegen aber diese Substanzen sollten nicht im Laden neben was weiß ich verkauft werden dürfen, man sieht was bei Alkohol raus kommt Stichwort Komasaufen
Ja, schon, verständlich.
Aber das Problem ist auch, dass es i.d.R. schon einige 'mal ausprobieren wollen. :D
Sei ja auch nicht zu unterschätzen, was für positiv bewusstseinserweiternde Wirkungen manche Drogen haben.
Letztendlich probiert es doch Jeder aus, der's wirklich möchte...
...und wenn man's sich unter der Hand besorgt, ist oft ziemlich schädlicher Mischmasch dabei, den man als Laie garnicht durchleuchten kann und eben manchmal auch schnell zur Abhängigkeit führt, legal oder illegal, egal.

Du hast auch die Möglichkeit des Einsatzes in Therapien erwähnt, das ist sehr schwierig, weil man da aus Unerfahrenheit auch viel Schaden bei einem Menschen anrichten kann und eben auch sehr einflussreich, da manche Drogenerfahrungen doch viel umkrempeln können, bishin zu stark traumatisieren, wenn man's psychisch nicht verträgt.

Schwieriges Thema, wenn's härtere Drogen betrifft, aber Marihuana ist, meiner Meinung nach, wirklich okay. & das Gute dabei ist auch, dass es eben Menschen gibt, die probieren es, merken, dass es nicht ihr's ist und lassen es einfach... und auch Menschen, die viel rauchen, aber es auch einfach ohne Entzugserscheinungen beiseite legen können. & Menschen, die sich's hin und wieder gönnen, um sich zu entspannen, ohne Ausartendes oder Weiterfolgendes.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 03:17
Man könnte den Schwarzmarkt durch eine Cannabislegalisierung sicherlich nicht ausschalten. Aber man könnte Cannabiseinsteigern, die oft noch keine saubere Quelle kennen und sich dann in offenen Szenen verrennen, eine Möglichkeit bieten ihr Gras oder Dope zu erwerben ohne mit anderen Drogen in Kontakt zu kommen.
Auch erfahrene Raucher wüssten die Sortenvielfalt eines C-Shops sicher zu schätzen und so nehme ich mal an, daß das Angebot auch dankend angenommen wird. Dadurch wird sich der Schwarzmarkt automatisch dezimieren. (mMn)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 09:43
@Scox
@Interalia
@kushsmoke
Scox schrieb:Darf ich fragen, worauf sich deine Meinung begründet?
Allein wenn man sich Wikipedia: Cannabis_als_Rauschmittel durchliest
Interalia schrieb:Du hast auch die Möglichkeit des Einsatzes in Therapien erwähnt, das ist sehr schwierig, weil man da aus Unerfahrenheit auch viel Schaden bei einem Menschen anrichten kann und eben auch sehr einflussreich, da manche Drogenerfahrungen doch viel umkrempeln können, bishin zu stark traumatisieren, wenn man's psychisch nicht verträgt.
Könntest du mir das nochmal genau erklären, ich habe es nicht verstanden.
kushsmoke schrieb:Ach wanagi...dass du Gras nicht magst hat hier denke ich jeder bereits dutzende male begriffen
Da hast du etwas falsch verstanden, nur eben sollte über die Anwendung damit ein Arzt entscheiden.
kushsmoke schrieb:Okay, es gibt Giftpflanzen, da wäre dass vielleicht noch sinnvoll, nie wieder Tollkirschen in deutschen Gärten! :) aber Hanf...?
Cannabis hat etliche Inhaltsstofe die in der Pharmazie genutzt werden, ich finde das völlig legitim!


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 15:31
@Wanagi

"könnt ihr auch, habe ich nichts dagegen aber diese Substanzen sollten nicht im Laden neben was weiß ich verkauft werden dürfen, man sieht was bei Alkohol raus kommt Stichwort Komasaufen"

können ja wieder die prohibition einführen, die hats gebracht ;)
außerdem soll gras nicht neben "was weiß ich" verkauft werden, sondern in dafür vorgesehenen coffeeshops ! glaubst du ernsthaft das zb aufklärung durch prohibition voranschreitet ?

keiner kennt die wirkungsweisen, nach und vorteile wirklich. wenn das gras legal wär, könnte man leute auch besser mit der aufklärung erreichen, der reiz des verbotenen fällt schonmal weg.
und ganz ehrlich lieber besorgt sich der 16 jährige kleine blödkiffer durch umwege(erwachsene freunde zb wie es ja auch mit alkohol geht) was sauberers zu rauchen durch den shop,
als das er zum dealer geht, gestrecktes zeug dort kauft und am besten noch mit anderen drogen in berührung kommt..

dieses schwarz weiß denken von wegen verbieten wir alles was irgendwo schlecht sein könnte....
ist sowas von kurzsichtig und schlicht und ergreifend dämlich ;)

und wenn ich mir selbst schade, geht das ausser vll meinen liebsten(familie, freunde), die gesellschaft einen SCHEIßDRECK an ^^

man schadet niemanden und wird trotzdem angeklagt... das ist der punkt warum ich als chiller da echt fuchsig werde !


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kushsmoke
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 15:59
Wanagi schrieb:Cannabis hat etliche Inhaltsstofe die in der Pharmazie genutzt werden, ich finde das völlig legitim!
Die deutsche Pharmaindustrie hat NULL Interesse an Cannabis als Medizin!
Denkst du, die haben keine Ahnung gegen was für eine vielzahl von Krankheiten und Beschwerden Cannabis wirksam ist? Cannabis ist eine Pflanze und lässt sich nicht patentieren, es geht einzig und allein ums Geld, genau dieser Grund führte auch zum Verbot, wie wir es heute haben, wenn du mir nicht glaubst, informir dich mal zum Hintergrund dieser Gesetzgebung.
Mußte Hanf als Konkurrent für die aufstrebenden Kunstfaser-, Papier- und Pharmaindustrien "eliminiert" werden?

Der Konsum von Cannabis ist in den USA seit der Besiedlungen im 17. Jahrhundert bekannt und Hanf wurde wenigstens ebenso lange als Nutzpflanze angebaut. Selbst George Washington tat dies 1765, angeblich um damit seine Zahnschmerzen zu behandeln. Cannabis war, ähnlich wie Opium oder Heroin, zunächst als Medizin gesellschaftlich akzeptiert und fand große Anwendung [2], bevor es schrittweise verboten und dadurch auch aus diesem großen Wirtschaftssektor vertrieben wurde. In der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte gibt es Fakten, die dafür sprechen, daß Hanf trotz bester Voraussetzungen und Prognosen nicht für die Gesundung der durch die Jahre der Depression zu Beginn des Jahrhunderts angeschlagenen amerikanischen Landwirtschaft sorgen konnte und durfte, da den Extrakten der Pflanze der Ruf einer gefährlichen "Mörderdroge" oktroyiert wurde, und somit als Nutzpflanze außer Betracht kam. Große und einflußreiche Industrieunternehmen wie der Chemie-Großkonzern DuPont hatten ein großes Interesse an dieser Ächtung und setzten sich direkt und indirekt für ein Verbot der Pflanze ein.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:07
@kushsmoke
@Wanagi

ich wollts noch schreiben "Cannabis hat etliche Inhaltsstofe die in der Pharmazie genutzt werden"

ist ja totaler quatsch, es gibt 1 präperat mit thc (evtl sogar synthetisch) an das man nur extrem schwer rankommt! thc wird medizinisch so gut wie garnicht genutzt in deutschland.
viele patienten mit krebs , chronischen schmerzen , spastiken und weiß der geier was, warten seit monaten / jahren verzweifelt aus dieses mediekament... "don´t feed the schwarzmarkt troll" kann ich da nur sagen


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:07
@Wanagi
Interalia schrieb:
Du hast auch die Möglichkeit des Einsatzes in Therapien erwähnt, das ist sehr schwierig, weil man da aus Unerfahrenheit auch viel Schaden bei einem Menschen anrichten kann und eben auch sehr einflussreich, da manche Drogenerfahrungen doch viel umkrempeln können, bishin zu stark traumatisieren, wenn man's psychisch nicht verträgt.

Könntest du mir das nochmal genau erklären, ich habe es nicht verstanden.
Ah, Du schriebst 'was bzgl. dem Nutzen & Verwerten mancher Wirkstoffe aus Drogen in der Medizin.
Hab' das als Einsatz in Therapien verstanden. Also bspw. einen Trip mit härteren Drogen unter therapeutisch, psychologisch, etc. Aufsicht. Das würde ich nicht befürworten...
Da man als Außenstehender dem Konsumenten bei dieser Erfahrung auch schnell schaden kann.

@kushsmoke
kushsmoke schrieb:Die deutsche Pharmaindustrie hat NULL Interesse an Cannabis als Medizin!
Null? o.o
*nachschau'*
Tatsächlich...
Wieso? :D


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kushsmoke
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:08
Interalia schrieb:Wieso? :D
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:10
@kushsmoke

-.-


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kushsmoke
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:12
?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:19
@kushsmoke
kushsmoke schrieb:In der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte gibt es Fakten, die dafür sprechen, daß Hanf trotz bester Voraussetzungen und Prognosen nicht für die Gesundung der durch die Jahre der Depression zu Beginn des Jahrhunderts angeschlagenen amerikanischen Landwirtschaft sorgen konnte und durfte, da den Extrakten der Pflanze der Ruf einer gefährlichen "Mörderdroge" oktroyiert wurde, und somit als Nutzpflanze außer Betracht kam. Große und einflußreiche Industrieunternehmen wie der Chemie-Großkonzern DuPont hatten ein großes Interesse an dieser Ächtung und setzten sich direkt und indirekt für ein Verbot der Pflanze ein.
"Gefährliche Mörderdroge".
...aus dem Verkehr gezogen im Auftrag großer Industrie- & Chemieunternehmen...
Alles klar...
-.-


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kushsmoke
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:23
Interalia schrieb:"Gefährliche Mörderdroge".
Genau diesen Ruf bekam Cannabis damals, sozusagen über Nacht, ähnlich wie Saddam Hussein plötzlich der neue Hitler war :D
Man nahm einen Slang für Cannabis aus Mexiko "Marijuana" bestimmt schon mal gehört oder?
Und schon war der Mythos um das Killerkraut geboren:


Der Film ist heutzutage als gute Komödie anzusehen ;)
Damals jedoch ernst gemeinte Propaganda.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:38
@kushsmoke
kushsmoke schrieb:Die deutsche Pharmaindustrie hat NULL Interesse an Cannabis als Medizin!
@sayhello
sayhello schrieb:thc wird medizinisch so gut wie garnicht genutzt in deutschland.
Falsch an den Inhaltsstoffen wird geforscht und einige werden (begrenzt) schon eingesetzt, bis jetzt sind es nur Einzelfälle aber da muss man sich noch herantasten und die Forschung einige Jahre laufen lassen.
aus Wikipedia
Wikipedia: Cannabis_als_Arzneimittel
Therapeutische Bedeutung

Pflanzlichen Cannabisprodukten wird ein positiver Effekt unter anderem bei Spastizität im Zusammenhang mit multipler Sklerose, bei spastischen Lähmungen, Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Chemo- und Strahlentherapie bei Krebserkrankungen und HIV-Medikation, chronischen neuropathischen Schmerzen, dem Tourette-Syndrom und in der palliativen Behandlung von Krebs und AIDS zugesprochen.[13]

Die genannten Anwendungsgebiete ergeben sich im Wesentlichen aus den Wirkungen der Inhaltsstoffe THC und Cannabidiol: da es bei Krebskranken als Nebenwirkung der Chemotherapie oft zu großer Übelkeit und Erbrechen kommt und auch schon alleine der Geruch von Essen unerträglich sein kann, kann Cannabis durch seine antiemetische (Brechreiz lindernde) Wirkung diese Übelkeit vermindern und durch seine appetitanregende Wirkung zu der erwünschten Gewichtszunahme führen. Den appetitanregenden Effekt von Cannabis macht man sich auch in der AIDS-Therapie zu Nutze. Neben der Therapie ist es nämlich oft mangelnde Nahrungsaufnahme, die den Körper zusätzlich schwächt.

Die antiataktische (Bewegungsabläufe koordinierende) und antispastische (d. h. krampflösende) Wirkung der Cannabis-Wirkstoffe begründet die Anwendung zur Unterdrückung von Spasmen, Lähmungen und Krämpfen, wie sie bei Multipler Sklerose auftreten. Es kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber die Symptome der Krankheit unterdrücken und dem Patienten so sein Leben erleichtern.

Diverse Studien zeigten, dass Cannabis bei Krebs und gewissen Autoimmunerkrankungen positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf haben kann.[14]

Claudia Jensen, Kinderärztin der Universität Südkalifornien, hält Cannabis für die Therapie von ADS und ADHS geeignet.

Aus Sicht mancher Patienten soll Cannabis durch Rauchen oder Vaporisieren (Inhalieren) heilsamer wirken, da die komplexe Wirkstoffkombination besser aufgenommen werde und zur Wirkung komme.

In Deutschland setzt sich die „Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin“ kurz IACM (früherer Name: „Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin“, AMC) seit 1997 für die medizinische Verwendung von Cannabis ein.

In Afrika und Asien wird Cannabis volksmedizinisch zur Behandlung von verschiedenen Schmerzen, von Menstruationskrämpfen sowie in der Geburtshilfe zur Erhöhung der Kontraktionsfrequenz der Gebärmutter und zur Blutstillung verwendet.

Gemäß einer Studie mit 11.000 Teilnehmern kann Cannabiskonsum (inhalativ oder peroral) das Risiko senken, an einem Typ 2-Diabetes zu erkranken. Mäßig konsumierende (bis 4 mal im Monat) Probanden hatten ein halbiertes Risiko. Auch ehemalige Cannabiskonsumenten hatte signifikant weniger häufig Diabetes als Nichtkonsumenten. Ihr Risiko lag in etwa in der Größenordnung der stark (mindestens 5 mal pro Monat) Konsumierenden. Bei der Auswertung war bereits berücksichtigt, dass Cannabiskonsumenten, trotz im Schnitt höherer Kalorienzufuhr, einen kleinerern BMI aufwiesen, als die Nichtkonsumenten. Die Forscher sehen mit ihrer Studie Ergebnisse früherer Studien bestätigt. Sie vermuten, dass der gesundheitliche Effekt auf die entzündungshemmende Wirkung verschiedener Cannabinoide zurückzuführen sei. Die Forscher heben hervor, dass der Effekt ausschließlich bei Teilnehmern zu beobachten war, die älter als 40 Jahre waren. Da auch ehemalige Konsumenten eine geringere Erkrankungsgefahr aufwiesen, folgern sie, dass es möglicherweise einige Jahre benötigt, bis sich der schützende Effekt einstellt.[15][16]

Auch isolierte Einzelstoffe und deren synthetische Abwandlungen sind Gegenstand der Forschung um eine therapeutische Bedeutung (siehe Artikel: Tetrahydrocannabinol, Wirkungen).

Im Tierversuch wurde, nach den Ergebnissen einer Schweizer Studie (2005), bei Knockout-Mäusen, welche eine Arteriosklerose entwickeln, das Fortschreiten der Krankheit durch die Gabe von Tetrahydrocannabinol deutlich gemindert. Die Effekte waren ausgeprägt und wurden mit einer geringen oralen Dosis erzielt, welche üblicherweise bei Mäusen noch keine psychotrope Wirkung auslöst.[17] Eine chinesische Studie (2010), bestätigte die Ergebnisse. Tierversuche – ebenfalls mit gentechnisch veränderten Mäusen – hatte zum Ergebnis, dass ein synthetisch hergestelltes Cannabinoid die Bildung arteriosklerotischer Ablagerungen deutlich minderte.
Est gibt also eine MENGE an Anwendungsbereichen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:43
aus Wikipedia
Wikipedia: Cannabis_als_Arzneimittel
Er beschreibt die Wirksamkeit und den therapeutischen Wert von Cannabinoiden, vor allem THC, für die Behandlung von Schmerz, Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates, Spastiken bei Multiple Sklerose, Arthritis, Depression, Übelkeit, Erbrechen und Anorexie. Dem Nutzen stünden jedoch deutliche Risiken durch das Marihuana-Rauchen gegenüber.
Und das ist der Knackpunkt!
Die Zukunft des Einsatzes von Cannabinoiden in der medizinischen Behandlung liege deshalb nicht im Rauchen von Marihuana, sondern in synthetischen Substanzen, die auf das körpereigene Cannabinoid-System wirken.
Bis solche Substanzen entwickelt werden, empfehlen die Autoren Übergangslösungen. Besonders für Patienten, die an chronischen Schmerzen, Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder AIDS leiden und bei denen eine Cannabis-Therapie indiziert sei, gebe es zurzeit keine Alternativen zum Rauchen von Marihuana. Deswegen sei mehr Forschung über die Auswirkungen des Rauchens von Marihuana notwendig. Die physiologischen Effekte von synthetischen, pflanzlichen und körpereigenen Cannabinoiden müssten besser untersucht werden, auch müsse mehr Forschung über wirksame und sichere Verabreichungsmethoden betrieben werden. Es gebe keine schlüssigen Beweise für die Annahme, dass die Wirkung von Marihuana kausal mit dem Missbrauch anderer illegaler Drogen einhergehe („Einstiegsdrogentheorie“). Tierversuche hätten ein Potential für Abhängigkeit gezeigt, jedoch sei dieses weniger auffallend als bei Benzodiazepinen, Opiaten, Kokain oder Nikotin. Das Gehirn entwickle eine Toleranz für Cannabinoide. Es wurden auch Entzugserscheinungen beschrieben, die aber meist mild verlaufen und kurz andauern würden, z. B. Reizbarkeit, Schlafstörungen und Übelkeit.
Das heißt also, die Forschung ist noch nicht am Ziel aber irgendwann wird es eben soweit sein, dass Patienten nicht auf das Rauchen angewießen sind!


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

25.12.2013 um 16:45
Wanagi schrieb:Falsch an den Inhaltsstoffen wird geforscht und einige werden (begrenzt) schon eingesetzt, bis jetzt sind es nur Einzelfälle aber da muss man sich noch herantasten und die Forschung einige Jahre laufen lassen.
Herantasten sagst du...das ich nicht lache.
Cannabis ist der Menschheit seit mindestens 4.000 Jahren als Medikament bekannt, die Chinesen
waren die ersten, welche die Anwendungsmöglichkeiten niederschrieben.

Auch die einzelnen Wirkstoffe längst bekannt, seit Jahren wird Cannabis in den Ländern,
in denen es möglich ist sehr erfolgreich als Arzneimittel verkauft mit sehr guten Ergebnissen.
Und nur in der natürlichen Form sollte dies der Fall sein.

Menschen die z.B. an multipler Sklerose leiden und von der Apotheke synthetische Extrakte für
SEHR viel Geld erhalten, berichten, dass natürliches Cannabis einen wesentlich besseren Effekt auf ihren Zustand hat, manchen geht es durch den Chemiekack noch schlechter, als vorher!

Das einzige, was die Pharmaindustrie will sind Patente und teuer Verkaufte, synthetische Nachahmungen, die niemals das Original aus der Natur nachahmen könnten.

Und selbst, wenn sie natürliche Extrakte verkaufen, so sind diese immer noch extrem teuer und nur für sterbenskranke Erhältlich.


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