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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

4.562 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop
Alano
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 10:12
doertystoerty schrieb:Aber Leute überfallen hast du nicht? Von solcher Aggressivität war dieRede
doch klar habe ich Leute überfallen wegen Gras. Gemeinsam mit anderen. Wir haben viel Scheise gebaut, um an Geld für Gras zu kommen. Und irgendwann haben wir dann Dealer direkt abgezogen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 10:47
@Wanagi

wenn man manisch und psychotisch ist, isses wirklich nicht so top.
aber dei deppressionen und suizidgefärdung hat das kraut auch schon seine wunder gewirkt ;)

@Alano
das klingt hart, habt ihr wirklich nur gekifft ? machst du das kiffen oder deinen umgang mit drogen dafür verantwortlich ?


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Alano
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 10:53
@sayhello
ich habe nur gekifft, einige hatten aber auch mal Jejo genommen. Ob das Kiffen einzig und allein dafür verantwortlich war, glaube ich nicht. Aber das Kiffen und Mist bauen und Gangster Spielen ging Hand in Hand.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 11:07
@Alano
"Aber das Kiffen und Mist bauen und Gangster Spielen ging Hand in Hand."

was sich dann aber auch wieder darauf zurückführen lässt das der cannabis handel dem schwarzmarkt überlassen wird. ich glaube die motivation gangster zu spielen und nen coffeshop oder social club zu überfallen ist wohl eher gering einzuschätzen ^^.


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Alano
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 11:20
ja, aber Tatsache ist auch, dass ich (und alle anderen auch) total abgedreht sind, wenn wir mal kein Ganja hatten und dann erst recht bereit waren, Kohle zu machen, oder Gras direkt zu klauen.

Ich weiß noch damals, war es das schlimmste, wenn ich keinen "Gute-Nacht-Joint" hatte. Schlafen ohne Gras war nicht drin. Widerlich.

Bin ich froh, dass ich von dem Mist weg bin.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 11:39
@Alano

keine ahnung selbst bei täglichen konsum (den hab ich unter anderem über ein jahr lang betrieben) wars zwar auch doof nix zu haben(bisschen unruhe, schlecht einschlafen können), aber auf die idee gekommen andere deswegen zu beklauen oder zu veraschen sind wir niemals^^... ich glaub mist war eher eure kriminelle energie und euer schwacher wille im umgang mit cannabis. ich schätze mal ihre hattet damals nicht viel mehr gemeinsam als zusammen zu kiffen, da entwickelt sich dann so eine psychische abhängigkeit ganz leicht ...
ansonsten glückwunsch das du es nichtmehr machst, wenn es dir eh nix positives in deinem leben gegeben hat, ist ja nur logisch :) !


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 11:48
@Wanagi

Hat das irgendwer behauptet?

Es ist auch nicht ungefährlich, überhaupt zu leben ;)

Der Punkt ist:

Mit unehrlichen Angstkampagnen und Kriminalisierung erreicht man nicht wirklich etwas positives.
Der Konsum von Cannabis zieht sich im wahrsten Sinne durch alle Schichten.

Vom Penner auf der Straße bis zum Bundestag. Würde drauf wetten, dass auch so mancher Abgeordneter schon gekifft hat oder es regelmäßig tut. Kokain wurde ja btw. schon im Bundestag gefunden.

Die gegenwärtige Gesetzgebung und offizielle Einstellung macht viele Millionen Menschen zu Kriminellen, die nichts weiter gemacht haben, als mindestens ein einziges Mal eine natürliche Pflanze geraucht oder sonstwie konsumiert zu haben.
Die meisten gehen ganz normal ihrem täglichen Job nach, ob als Verkäufer im Supermarkt, Student der Rechtswissenschaften, alternativem Mitarbeiter im Non-kommerz-Laden, Arzt oder Bundestagsabgeordnetem.

Weshalb diese Kriminalisierung?

Weshalb müssen sich Polizisten damit rumärgern, jemandem wegen ein paar Gramm Gras eine Anzeige zu schreiben, anstatt sich um schwerwiegende Straftaten zu kümmern?


Das Argument ,,Marihuana ist potenziell gefährlich" ist ebenso schwach, wie ,, das ist eine Droge".

Beide Argumente treffen exakt so auf unzählige andere, täglich konsumierte und vollkommen gesellschaftlich akzeptierte Stoffe zu. Amüsanterweise, wie man immer wieder betonen muss, auf Stoffe, auf deren Konto vielfach erwiesen unzählige Todesfälle gehen, Alkohol und Tabak.

Und hier sind wir auch bei den Hauptargumenten für diese künstliche Kriminalisierung und die Angstkampagnen und die Verbote - würde man diese Argumente so äußern, wäre das immerhin noch ehrlich, stattdessen versteckt man sich hinter Pseudo-Argumenten.


Die Wahrheit lautet, dass es rein um Lobbyismus und Tradition geht!

Alkohol- und Tabakindustrien wollen lediglich ihre Vorteile und ihr Monopol auf Rauschmittel aufrecht erhalten. Man soll ruhig rauchen und saufen, das spült denen ja Geld in die Kasse.
Dass ein gewöhnlicher Kiffer vielleicht gar nicht die Lust verspürt, noch weiter Alkohol zu trinken, wenn er durch das Kiffen auf den Kater verzichten kann oder dass er seinen Zigarettenkonsum runterfährt (oder ganz bleiben lässt), passt da natürlich nicht ins Bild, das würde ja den Gewinn verringern.

Daher betreiben diese Industrien Lobbyismus für ihre eigene Sache, direkt und indirekt, um einen ,,Konkurrenten¨ fern zu halten.


Der andere Punkt ist die Tradition:
Man besteht in Deutschland darauf, sich regelmäßig abends ,,sein Feierabendbier zu gönnen¨, zu einem ,,ordentlichen Essen¨ unbedingt ein Bier zu brauchen oder ein Glas Wein, das gleiche natürlich auch beim Grillen, beim Fußball gucken mit Freunden und bei der Party, beim Angeln, beim Wandern am Vatertag und und und...

Warum? ,,Weil es dazu gehört¨ ;)

Sehr stichhaltig, dieses Argument. Not.


Es erschließt sich mir nicht, warum eine Droge mit nachweislich und vielfach zu beobachtendem, hohem Schadenspotenzial überall dabei sein muss, eine andere, deutlich weichere Droge allerdings verschrien ist und wütend abgelehnt wird von den Konservativen.

Die Antwort lautet: Das ist pure Willkür und Tradition, mehr nicht.


Es gibt kein stichhaltiges Argument dafür, Cannabis weiterhin zu kriminalisieren.


Wohl aber gibt es eine Reihe Argumente für eine kontrollierte Legalisierung.



Was bewirkt man nun mit Angstkampagnen?
Es macht das Ding, vor dem Angst gemacht werden soll, attraktiver. Menschen reizt nichts so sehr, wie die Umgehung und das Ignorieren eines Verbots.
Sie wollen wissen, was hinter der ,,Grenzlinie¨ liegt, sie wollen den Nervenkitzel des Verbotenen erleben, sie wollen sich unabhängig und rebellisch zeigen.

Das rigorose Verbot von Cannabis hat genau diese Auswirkungen.
Es wird das Denken bewirkt:,,Muss ich doch mal ausprobieren!/Yeah, ich lass mir nicht vorschreiben, ob ich kiffen darf!/Hey Leute, wie sieht`s aus, ich hab hier was dabei...¨.

Zudem bin ich auch ziemlich sicher, dass gerade die intelligenteren Menschen doch durchschauen, dass die Inhalte der Angstkampagnen so nicht wirklich stimmen können, weshalb sie sich ebenfalls zum Ausprobieren angestiftet fühlen.

Damit spielt man einer Gruppe in die Hände:

Der organisierten Kriminalität und den echten, skrupellosen Einzelkriminellen.

Warum? Weil es diesen schlicht und ergreifend darum geht, Profit zu machen.
Möglichst viel Geld mit möglichst wenig Aufwand. Heisst, dass man aus seinem Rohmaterial, den Buds oder dem Hasch, möglichst viel verkaufbares Zeug machen muss. Egal wie, Hauptsache billig.

Das führt dazu, dass mit allem möglichen und unmöglichen Zeug gestreckt und manipuliert wird, mit Haarspray, Brix, Blei, Glas, Sand, gepulvertem Paracetamol...

Woraus sich unkontrollierbare Effekte und Wechselwirkungen ergeben und größte Gefahren für die Gesundheit bestehen.

Will man allerdings nicht regelmäßig in die Niederlande fahren, zu Hause anbauen oder hat einen wirklich guten, zuverlässigen Händler, der Wert auf Qualität legt, dann ist man immer wieder auf das Lottospiel angewiesen, hoffentlich halbwegs gutes Gras zu erwischen.

Ich sehe an dieser Stelle schon wieder die Entgegnung kommen:,,Dann soll man doch halt nicht kiffen!¨

Klar, das schützt einen natürlich am meisten vor den möglichen Schäden.


Situation ist aber, dass die Menschen trotzdem nicht einfach aufhören mit Kiffen.
,,Das ist potenziell gefährlich¨ hat noch nie wirklich nachdrücklich Leute davon abgehalten, etwas zu tun.

Der Staat hat also die Wahl zwischen fortwährender Kriminalisierung zahlreicher Menschen und Aufrechterhaltung der gesundheitlichen Gefahren durch die Illegalisierung oder aber er findet ein System kontrollierter Nutzung, zusammen mit Suchtberatung, falls notwendig und ehrlicher Aufklärung.


Wenn man mich fragt, dann wäre aus rein pragmatischer Sicht klar, wofür man sich entscheiden sollte.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 12:22
@Kc

ich dachte mir auch damals, hm die lachen ja nur und stopfen essen in sich rein, so schlimm wie alle behaupten ist das wohl nicht. daraus schlussfolgerte ich natürlich das es anscheinend keine objektive aufklärung gibt, und hab mich anschliessend selbst aufgeklärt :troll:

wer weiß wäre kiffen legal, hätte es mich vll nichtmal interessiert , und ich wäre heute noch ein rechthaberischer klugscheissender misanthrop ;)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 13:47
Hier wird immer, bzw. das ist das allgemeine Argument der Cannabis-Befürworter, gesagt, dass die Tabak und Alkoholindustrie sich das gegen eine Legalisierung stemmt.
Gibt es irgendeinen Anhaltspunkt für diese Aussage?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 13:54
Schöner Artikel zum Thema Alkohol:

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-03/drogen-alkohol-folgen-abhaengigkeit

Sollten sich die konservativen Verbotsfanatiker mal zu Gemüte führen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 13:58
doertystoerty schrieb:Aber Leute überfallen hast du nicht? Von solcher Aggressivität war dieRede
Mein Kumpel Sigurd hat seinem Dealer die Türe mit der Axt zerlegt,aber sonst,nein,eine Seele von Mensch,eine Tasse voll von überlaufender Sahne menschlicher Güte*hüstel*



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Aldaris
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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 14:04
Vollzeittroll schrieb:Hier wird immer, bzw. das ist das allgemeine Argument der Cannabis-Befürworter, gesagt, dass die Tabak und Alkoholindustrie sich das gegen eine Legalisierung stemmt.
Verwechselt du gerade vielleicht Alkohol -und Tabakindustrie mit Pharmalobby?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

01.04.2014 um 18:47
Vollzeittroll schrieb:Hier wird immer, bzw. das ist das allgemeine Argument der Cannabis-Befürworter, gesagt, dass die Tabak und Alkoholindustrie sich das gegen eine Legalisierung stemmt.
Gibt es irgendeinen Anhaltspunkt für diese Aussage?
gibt es irgendwelche Anhaltspunkte, das es diese Aussage gibt?

warum sollte die tabakund alkoholindustrie sich groß um eine Legalisierung scheren? es ist nicht so ständen Tabak, Alkohol und Cannabis in konkurrenz zueinander, tabak und cannabis bilden sogar öftersmal ein Paar.
Auch ist es nicht so als würde Cannabis irgend was anderes vom Markt drängen, denn der cannabismarkt ist schließlich bereits vorhanden, er ist halt schwarz.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2014 um 11:40
@Nahtern
@Aldaris

naja, ich lese mir öfters fadenscheinige argumente durch, und darin wird oft behauptet, dass eben diese industrien eine legalisierung blocken.

übrigens finde ich die art der legalisierung, die gut 2 seiten vorher mal besprochen wurde, genial! ein wenig tax drauf, nicht zuviel, sonst leidet die qualität, und gut ist.
kann damit jemand mal eine petition starten? oder gibt es eine, wo ich mich eintragen kann?


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2014 um 11:56
alle Horrorszenarien mit denen man das Verbot stützte sind in Staaten, in denen es legal ist zu kiffen, NICHT eingetreten, also worüber reden wir überhaupt


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Aldaris
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2014 um 14:48
Vollzeittroll schrieb:naja, ich lese mir öfters fadenscheinige argumente durch, und darin wird oft behauptet, dass eben diese industrien eine legalisierung blocken.
Das macht doch von der Logik her schon wenig Sinn. Die Pharmaindustrie wird häufiger mal in's Spiel gebracht - von Alkohol -und Tabaklobby habe ich in dem Zusammenhang bislang nichts gelesen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2014 um 15:22
Aldaris schrieb: Die Pharmaindustrie wird häufiger mal in's Spiel gebracht
Naja dafür kauft sich die Pharmaindustrie aber grade mächtig in Urugay ein.

http://www.handelszeitung.ch/politik/pharma-industrie-jagt-nach-marihuana-548023

http://amerika21.de/2014/01/96235/marihuana-uruguay


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Aldaris
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2014 um 15:29
Auch sehr spannend ..

Zur selben Zeit kursierten Gerüchte über eine Beteiligung des Saatgut-Multis Monsanto an der Marihuana-Legalisierung in Uruguay. George Soros, Finanzmogul und Anteilseigner von Monsanto, hatte mit seiner Initiative "Open Society" Kampagnen und Organisationen zur Legalisierung finanziell unterstützt. Auch wenn sich eine direkte Beteiligung Monsantos nicht nachweisen lässt, bleibt weiterhin die Frage bestehen, wie weit der Anbau von Marihuana kommerzialisiert werden soll.

[Aus dem unteren Link von oben]


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Zophael
ehemaliges Mitglied

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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2014 um 15:48
@Aldaris
Aldaris schrieb:wie weit der Anbau von Marihuana kommerzialisiert werden soll.
Wenn man sich die Firmenpolitik/Strategie von Monsanto in der Vergangenheit anschaut, wird mir ganz schön übel bei dem Gedanken.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

02.04.2014 um 15:50
Dann müsste Monsato erstmal die alteingesessenen Breeder aufkaufen....


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