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Unruhen in der Ukraine - reloaded

79.992 Beiträge, Schlüsselwörter: Krieg, EU, Merkel, Obama, Ukraine, Krise, Putin, Krim, Maidan, Jazenjuk, Bandera + 11 weitere

Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 03:01
War es im letzten Interview was Du übersetzt hast noch 5000 Meter hoch und nun nur noch 3000 Meter?

Hatten wir doch erst, im TV hieß es 600 Meter weit und nicht höher als 500 Meter, Du hast das Interview gefunden und 6000 Meter weit und 5000 Meter hoch übersetzt. Und nun nur noch 3000 Meter hoch? Die AN-26 soll 6500 Meter hoch geflogen sein.


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20.07.2014 um 03:52
http://www.vz.ru/news/2014/7/17/696045.html

Vom 17. Juli, 18.18 Uhr (wahrschinlich Moskauer Zeit)

Übersetzung durch mich*
Miliziönäre haben Transportflugzeug der ukrainischen Luftwaffe über Tores abgeschossen

Augenzeugenbericht:
"Gegen 16 Uhr Ortszeit flog eine AN-26 über unsere Stadt. Wir sahen eine Rakete aufsteigen, hörten eine Explosion, und das Flugzeug fiel zur Erde - schwarzer Rauch stieg auf. Vom Himmel fielen einzelne Trümmerteile." So berichtet RIA Novosti. Zur Bestätigung stellte die Agentur ein Video bereit.

Ihnen zufolge stürzte das Flugzeug in der Nähe der Mine "Progress", außerhalb des Wohngebietes, ab.

Tores befindet sich in der Nähe des Saur-Moglia-Hügels bei Snischne, wo die Milizen mehrere Flugabwehranlagen betreiben. Tags zuvor wurden hier zwei Su-25 abgeschossen. Kiev bestätigte am Mittwoch jedoch nur den Verlust eines Flugzeugs. Am Donnerstag erklärten die Ukrainer, daß eines ihrer Flugzeuge von einem russischen Kampfflugzeug abgeschossen wurde.

Nach Angaben der Zeitung VZGLYAD wurden allein am Montag zwei Flugzeuge von den Miliziönären in Südostukraine vernichtet: Ein Militärtransporter An-26 und eine Su-25.

Das ukrainische Militär behauptet, daß die Verluste zum Teil durch Aktionen Russlands verursacht wurden.Dies bestreiten die Miliziönäre jedoch, und fügten an, daß sie das Flugzeug mittles des Flugabwehrsystem "9K37M1" (besser bekannt unter der Bezeichnung "BUK") abgeschossen hätten.

Der Nationale Sicherheitsrat berichtet, daß vier der acht Besatzungsmitglieder gerettet wurden. Zwei wurden von den Milizionären gefangen genommen, zwei weitere sind ums Leben gekommen.
[...]
*Ich möchte nochmals anfügen, daß mein russisch alles andere als perfekt ist - habe ich das doch vor 25 Jahren lernen, jedoch nie im Alltag nutzen müssen.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 04:16
@Z.
Flightaware liefert selten korrekte Daten! Nimm lieber Planefinder, oder Flightradar24 (sobald die ihre Serverprobleme abgestellt haben, sollte auch die Playback-Version wieder funktionieren).

Zumindest bei Planefinder lässt sich im Moment erkennen, daß in den vergangenen Wochen hunderte Flugzeuge - von verschiedenen Airlines, auch russischen! - genau über jenes Gebiet geflogen sind, in dem MH17 abgeschossen wurde.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 04:39
Keine Ahnung, ob ihr dieses Video einer Pseudo-Pressekonferenz kennt - bei YT veröffentlicht von niemand anderem als dem prorussischen Nazi, Pavel Gubarev - in dem sich die sogenannten Separatisten mit dem russischen Wissenschaftler und linksnationalistischen Politiker Sergey Kurginyan (Anhänger der imperialistischen UdSSR 2.0-Idee) einen verbalen Schlagabtauch liefern und sich darüber beschweren, daß die aus Russland gelieferten Waffen - "natürlich von Privatpersonen gespendet" - zu alt und manchmal gar nicht mehr zu gebrauchen wären.


Kurginyan ist sauer auf Girkin/Strelkov - zum einen, weil der gar nicht zur PK erschien, dafür aber immerhin Igor Bezler (der Schlächter von Horlivka); zum anderen weil tausende, der über die russisch/ukrainischen Grenze geschmuggelten Waffen, nach der Flucht aus Sloviansk in die Hände der ukrainischen Sicherheitskräfte gefallen sind. Für die russische Öffentlichkeit würde es eben nicht nach einem geordneten Rückzug aussehen, sondern wie eine überstürzte Flucht, wenn all diese Waffen im ukr. TV gezeigt würden.
Ferner wird die Bereitstellung russischer Panzer und Schützenpanzerwagen diskutiert sowie von ManPads, Igla-Boden-Luft-Raketen und Antipanzer-Raketen, welche den Separatisten jedoch nicht genug sind.
Außerdem ist Kurginyan verdammt sauer, weil die Pseudo-Antifaschisten keinerlei Probleme damit haben, daß russische Nazifaschos aus Moskau und Sankt Petersburg an ihrer Seite kämpfen, welche ihre Gesinnung auch noch offen zur Schau stellen.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 04:53
Der selbe Sergey Kurginyan hat am 13. Juli ein sehr interessantes Video auf YT veröffentlichen lassen:


Hier mahnt er an, daß die russische Regierung den Separatisten im Donbass bislang nicht genügend geholfen hätte. Stattdessen läge es an der "russischen Zivilbevölkerung", gepanzerte Fahrzeuge und Waffen an die Möchtegernrussen zu spenden.
Interessant wird es ab der 4. Minute, wenn er behauptet, daß er hocherfahrene Elektronik-Spezialisten zu seinen Brüdern in den Donbass entsendet hätte, die dort gleich mehrere BUK-Systeme, welche von den ukrainischen "Banderiten" übernommen wurden, wieder einsatzfähig gemacht hätten.


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unreal-live
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 08:45
Die Behauptung war, er bombardiert Zivilisten, ist ein Unterschied - wenn Bomben ein Haus treffen, muss es nicht das Ziel gewesen sein, oder meinst......als ob Kiew da die Zivilisten treffen will
Würdest du bitte deine selektive Unwahrheitsverbreitung unterlassen. Wenn mit Grad oder anderen ungenauen Systemen auf eine Stadt geschossen wird, ohne genaues Ziel, dann ist das ein Kriegsverbrechen. Die OSZE hat festgestellt, dass die Ziele keinerlei Militärische Bedeutung haben und dies nicht hinnehmbar sei. Wer mit Grad auf eine Stadt schießt will die Bevölkerung treffen. Hier die Aussagen der OSZE.



hier der Luftangriff auf mehrere Wohnhäuser
nocheinPoet schrieb:seit dem Strelkov mit seine Bande von Milizen da feige rein ist und sich hinter den Bewohner versteckt.
Schnell mal die Opfer Täter Rolle umdrehen und das Weltbild stimmt wieder....Den Angriffskrieg führt Kiew und nicht die Separatisten. Gerne Zitiere ich Merkel für dich: "Ein Präsident, der Militär gegen die Bürger seines Landes einsetzt, hat jegliche Legitimation verloren".


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unreal-live
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 08:54
nocheinPoet schrieb:Es gibt keinen Schockenhoff
Selektive bewusste Unwahrheitenverbreitung scheint ein neues "Stilmittel" zu werden ......

http://www.lmdfdg.at/?q=Andreas+Schockenhoff

http://www.rp-online.de/politik/in-der-ukraine-ist-es-zeit-fuer-einen-blauhelmeinsatz-aid-1.4396929


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rockandroll
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20.07.2014 um 08:58
@unreal-live
die ganze Verbrecherbande dort, die sich bis an die Zähne bewaffnet hat, und das Land seit geraumer Zeit auszuplündern versucht, ist für die Weltgemeinschaft so schon lange nicht mehr tragbar, also frage ich mich, wieso man denen immer noch den Rücken stärkt. Von einem Entwicklungsland erwarte ich ja nicht mal groß was Anderes, auch wenn es schön wäre, wenn es wenigstens in Europa eine Ausnahme von der hässlichen Weltnorm gäbe. Aber, dass Länder die sich aufgeklärt, sowie freiheitlich und demokratisch nennen, dieses Verhalten auch noch gut heißen, ist für einen vernünftigen Bürger nicht hinnehmbar. Ich wünschte es würde sich hierzulande auch eine entsprechende Gegenbewegung dazu formieren. Leider ist viel mehr als die paar Leute im Bundestag, die sich dagegen aussprachen, auch nicht drin. Kein Wunder, dass man Leuten wie Putin mit diesem dämlichen Machtsicherungsgetue direkt in die Arme spielt, und mit seiner eigenen Dummheit das Wasser auf Russlands Mühlen gießt.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 09:11
@Interalia
Interalia schrieb:Definitionssache. Schwierig.
Ich fänd's gut, das Wort "Terroristen" vll. zumindest vorübergehend zu streichen und zu versuchen, ohne dem die Sachverhalte anzugehen...
Und direkt Zivilisten gefährden will niemand. Nun kommt wieder die Definitionssache zu tragen, bzgl. der Unterstützung der "Separatisten", sowie das Problem mit dem aufgekommenen, wankelmütigem Rassismus in div. Volksschichten...
Das wäre tatsächlich eine gute Idee, da es momentan von Kampfbegriffen wimmelt, deren Benutzung aber eine gesittete Diskussion (meine jetzt nicht hier diesen Ort, sondern generell) erschwert.

Leider wird es aber schwierig, vor allem die Begriffe ,,Terrorist" und ,,Nazi/Faschist" verschwinden zu lassen oder sparsamer zu gebrauchen.


Der Vorwurf des Terrorismus hat sich ausgebreitet, seit die USA mit ihrem ,,war on terror" begonnen haben und diese Begründung in immer mehr Situationen nutzten, um ihre Interessen durchzusetzen.
Ich sag mal: Ich bin erst so ab 2001 ungefähr alt genug, um das mitzubekommen und zu reflektieren, was so getrieben wurde :D

Aber seitdem war ,,war on terror" eine allgegenwärtige Begründung für die Aktionen des Westens/der USA: Einmarsch in Afghanistan und Irak; Guantanamo Bay; Abu Ghoraib; Patriot Act I und II; massiver NSA-Ausbau; massiver Ausbau der britischen Geheimdienste und Überwachungsprogramme; Notstandsverordnungen (ja, man hört richtig: das neueste Gesetz in Zusammenhang mit Geheimdiensten in GB wurde als Notstandsverordnung durchgebracht - keine Ahnung, mit wem die Briten grade im Krieg sind); Drohnenkills in fremden Ländern...

Stets war die Begründung auf die eine oder andere Weise:,,Wir kämpfen gegen Terroristen, also müssen wir das machen! Sonst sterben Unschuldige! Und die Terroristen gewinnen, das will doch keiner - oder?"

Fun fact an dieser Stelle: Schon allein das Sammeln von Informationen über das Anonymisierungsnetzwerk TOR kann einen zum ,,Extremisten" (immerhin noch nicht gleich ,,Terrorist") machen, wenn man zum Beispiel auf einer Website etwas über die Funktionsweise liest oder sich sogar TOR runterlädt.

Es wurden und werden immer mehr Gegner, ob nun eher friedliche Personen oder gewalttätige Personen, als ,,Terroristen" bezeichnet, womit man alle Aktionen gegen sie legitimiert und nur mit sehr langem Atem und Glück können diese es schaffen, wieder von den Negativlisten runterzukommen und sich zu wehren. Wenn überhaupt.


Diese Praxis hat man sich mit der Zeit aber nicht nur im Westen zu eigen gemacht, sondern auch in Syrien, in Ägypten, in Russland, in China, in afrikanischen Staaten, ja eigentlich weltweit:

Staatliche Stellen, Militär, Behörden bezeichnen ihre Gegner mittlerweile gerne als ,,Terroristen", um ihr Vorgehen gegen diese zu rechtfertigen, auch, wenn das Vorgehen zahlreichen nationalen und internationalen Gesetzen, jeglichen Vorstellungen von Bürgerrechten und Freiheit usw. widerspricht.

Es ist ein beliebtes, legitimierendes Argument für alles:,,Wir kämpfen ja nur gegen die bösen Terroristen! Jawohl, die wollen Unschuldige töten und verhandeln kann man mit denen auch nicht!"


Es ist ein Kampfbegriff geworden.

Wenn allerdings immer mehr und mehr Menschen ,,Terroristen" werden - dann verschwinden die echten Terroristen immer tiefer in der Masse.



Ähnlich, aber eher europaspezifischer, wird der Nazi/Fascho gebraucht.

Auch diese Begriffe werden heute ausgesprochen inflationär und eben als Kampfbegriff gebraucht, der alles mögliche legitimieren soll.
Von Gewalt bei Demonstrationen seitens Linksextremer gegen Polizei und ,,Rechte" oder gleich den Staat im Allgemeinen über Parteiverbote, über Bedenken bei der Integration und bei Problemen mit verschiedenen Ausländergruppen bis hin eben, wie in der Ukraine, als Rechtfertigung zum bewaffneten Aufstand gegen die Regierung.

Trotz der inflationären Verwendung haben diese Begriffe noch immer starke Symbolwirkung:

Man selbst steht ohne wenn und aber auf der Seite der Guten (wer gegen Nazis ist, der MUSS!!! gut sein) und stellt sich praktisch in eine Reihe mit den Widerständlern gegen die echten Nationalsozialisten im vergangenen Jahrhundert.

Man schafft ein Feindbild, das alle seine Aktionen gegen es legitimiert, egal, was man tut, schließlich kämpft man für eine gute Sache, rigoros.


Dass auf diese Weise, wie ich schon angedeutet habe, durch diese inflationäre Verwendung, meiner Meinung nach das Andenken an die Taten der echten Nationalsozialisten und das Andenken an deren Opfer geschädigt werden, wird vergessen, wird nicht wahrgenommen.

Wer übrigens ,,Nazi" ist, ist gar nicht so einfach festzustellen, es gibt sogar ,,gute Nazis", wenn man so will und ,,böse Nazis", man muss sich nur die Berichterstattung über entsprechende Themen in den letzten Jahren und in der Ukraine-Krise ansehen.


Es wäre vielleicht sinnvoll, vorsichtiger mit Kampfbegriffen umzugehen.


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rockandroll
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20.07.2014 um 09:21
@Kc
man könnte sie auch unabhängig vom geschichtlichen Kontext Mafiosi nennen, oder Politgangster. Alles trifft den Kern der Sache ganz gut, weil es nun mal so ist. Wer dort vor Ort zur Waffe greift, um seinen eigenen Machtbereich zu sichern, ist nicht besser zu benennen, als all die Gangster, die ihre politische Macht vor ihnen Missbrauchten, und die Völker damit mitunter in furchtbare Katastrophen stürzten. Dass irgendeiner hier besser sein soll, als ein anderer, sehe ich nicht.


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20.07.2014 um 09:26
@rockandroll

Ich gehe tatsächlich davon aus, dass in der Ukraine nun auch viele, lokale Persönlichkeiten an verschiedenen Orten glauben, sie könnten für sich was besonderes herausschlagen.
Lokale Warlords eben, die gerne mal Provinzfürst spielen würden.

Die Separatisten sind ja nicht einheitlich.


Es ist durchaus nachvollziehbar, wenn man eine gewisse Einheit der Ukraine bewahren und sie vor dem vollständigen Zerfall schützen möchte.
Vermutlich werden die ,,Separatisten" auf lange Sicht eher verlieren, ich denke nicht, dass sie dauerhaft der ukrainischen Armee Widerstand leisten können und ich vermute auch, dass Russland und Wladimir Putin werden es, abgesehen von der Krim, nicht auf dauerhafte, tiefe Gegnerschaft mit ,,dem Westen" ankommen lassen.


Meiner Meinung nach ging es für W. Putin vor allem darum, klarzumachen, dass man nicht einfach nach Belieben mit Russland und russischen Interessen umspringen kann, wie es EU/USA mit dem Anschluss der Ukraine versuchten.
Eine Standpunkterklärung, die dann ziemlich aus dem Ruder lief.


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rockandroll
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 09:35
Kc schrieb:Meiner Meinung nach ging es für W. Putin vor allem darum, klarzumachen, dass man nicht einfach nach Belieben mit Russland und russischen Interessen umspringen kann
sehe ich auch so. Zumal man nun weißgott selbst nichts anderes macht, als die eigenen Interessen durchdrücken zu wollen. Etwas subtiler zwar, aber dennoch nicht zu übersehen. Also was erwartet man, als eine handfeste (nennen wir es mal) Absage. Ist ja nicht so, dass Russland vor vielen Jahren schon nicht versucht hätte sich anzunähern. Aber da fühle man sich noch stark genug sie mit einem mitleidigen Lächeln wegschicken zu können. Nun, wo sie tatsächlich aus eigener Kraft erstarkt sind, und auf Augenhöhe verhandeln können, versucht man sie wieder nieder zu drücken. Ich schäme mich dafür, dass ich diese politische Hinterhältigkeit mit tragen soll. Kein Wunder, dass die halbe Welt sauer auf den "West-Block" ist.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 09:44
@unreal-live
unreal-live schrieb:Würdest du bitte deine selektive Unwahrheitsverbreitung unterlassen.
Gerne, belege mir solche bitte konkret und belastbar. Dein Film hat es ja nun nicht so gerissen.
unreal-live schrieb:Wenn mit Grad oder anderen ungenauen Systemen auf eine Stadt geschossen wird, ohne genaues Ziel, dann ist das ein Kriegsverbrechen.
Wenn, eben wenn. Dazu musst du definieren, was genau denn nun "ungenau" genug ist, die Israel trifft ja auch nicht so genau. Im Völkerrecht sind "Kollateralschäden" (Ja mieses Wort) auch geregelt, ist eine Tatsache, dass je nach Wichtigkeit der Ziele solche in Kauf genommen werden. Konkret, das muss kein Kriegsverbrechen sein. Du unterstellst hier ein Verbrechen, belege es bitte, du behauptest es wäre ein Kriegsverbrechen, belege es bitte konkret, nenne dazu mal was genau "ungenau" ist und auf welches Recht du dich stützt. Belege deine Unterstellung konkret mit Zitat aus dem Recht.
unreal-live schrieb:Die OSZE hat festgestellt, dass die Ziele keinerlei Militärische Bedeutung haben und dies nicht hinnehmbar sei. Wer mit Grad auf eine Stadt schießt will die Bevölkerung treffen. Hier die Aussagen der OSZE.
Ach und nun ist die OSZE auf mal wieder glaubwürdig, wenn da mal was ins Bild passt, ausschneiden und ins Album kleben. Da gibt es also auch richtig offizielle Aussagen zu, das wurde richtig untersucht? Oder meinst du nun ein kurzen Mitschnitt wo da wer was sagt, nachdem er was gezeigt bekommen hat?

Wer die drei toten Kinder, die durch Israels Angriffe getötet wurden, live vor Ort gesehen hätte, hätte sicher auch gleich von Kriegsverbrechen gesprochen, aber es ist leider nicht so einfach.

Menschlich ist jeder Tote zu beklagen, aber rechtlich ist es nicht gleich ein Kriegsverbrechen, nicht ohne Grund werden dafür lange Prozesse geführt und ganz viel Material gesammelt, bewertet und vorgetragen.

Ganz sicher ist es nicht ein Kriegsverbrechen, weil da ein OSZE Mitarbeiter das gesagt hat. Wenn derselbe nun sagt, Putin ist Schuld, unterschreibst du das auch so? Oder meinst du dann auf einmal, da braucht es mehr zu, um das als Tatsache auf den Tisch zu bekommen?
unreal-live schrieb:Schnell mal die Opfer Täter Rolle umdrehen und das Weltbild stimmt wieder.
Bezug zum Thema? Ich mache kein Opfer zum Täter, das überlasse ich mal den Propagandisten hier im Thread, die geben sich da redlich Mühe.
unreal-live schrieb:Den Angriffskrieg führt Kiew und nicht die Separatisten.
Kannst du sicher belegen, oder? Ansonsten:
unreal-live schrieb:Würdest du bitte deine selektive Unwahrheitsverbreitung unterlassen.
unreal-live schrieb:Gerne zitiere ich Merkel für dich: "Ein Präsident, der Militär gegen die Bürger seines Landes einsetzt, hat jegliche Legitimation verloren".
Die Merkel, an der sonst kein gutes Haar gelassen wird? So ist das also, wenn diese Merkel nun sagt, Putin ist der Aggressor, und ich zitiere das, dann sagst du, ach so ist ja von Merkel, dann stimmt es? Ich denke nicht, da würdest du wohl auf dem Tisch tanzen und die Pauke schlagen. So als Hinweis, das war die Meinung von Merkel, nicht mehr und nicht weniger.
unreal-live schrieb:Selektive bewusste Unwahrheitenverbreitung scheint ein neues "Stilmittel" zu werden ......

http://www.lmdfdg.at/?q=Andreas+Schockenhoff
Quatsch, das war einfach ein Irrtum, bei den ständigen neuen Bezeichnungen für Poroschenko wie Schokoprinz und was auch immer, hatte ich das für eine sehr schlechte Wortschöpfung als Bezeichnung für Poroschenko gehalten, kommt mal vor, war schon spät, kann ich zugeben und mit leben, wer macht nicht mal eine Fehler.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

20.07.2014 um 09:57
So und mal was zum angeblichen Volksaufstand, wer macht da unten den den Lauten?

Alexander Borodaj, wer hat den gewählt?

Ist er überhaupt zu wählen?


SBU veröffentlicht Telefonmitschnitt

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat Anfang der Woche erstmals abgehörte Telefongespräche veröffentlicht. Diese sollen aufschlussreiche Einblicke in die Operationen prorussischer Freischärler im Osten der Ukraine geben.

Die Veröffentlichung legt enge Beziehungen zwischen prorussischen Freischärlern und einem russischen Koordinator nahe, den ukrainische Medien als den Moskauer Politologen Alexander Borodaj outeten. Dieser gilt als wichtiger Verbindungsmann zwischen dem Kreml und dem von Kiew nicht anerkannten Krim-Premierminister Sergej Axjonow. In der Stadt Slawjansk selbst, so erklärte der SBU am Dienstag, würden die prorussischen Kräfte von einem Offizier des russischen Militärgeheimdiensts GRU angeführt.
Rapport in Russland erstattet

Die Telefonate, die insgesamt sechs Minuten lang sind, sollen am Sonntag aufgezeichnet worden sein. Sie beziehen sich insbesondere auf die Operation prorussischer Freischärler in Slawjansk. Der unter dem Decknamen „Strelok“ (Schütze) auftretende Kommandant der prorussischen Operation in der Stadt erstattete in seinen Telefonaten Rapport. Er telefonierte mit einem gewissen Konstantin Walerjewitsch aus Russland, dem er ausführlich von der Zerstörung gegnerischer Fahrzeuge berichtete. In diesen wären ukrainische Anti-Terror-Spezialisten unterwegs gewesen.

Walerjewitsch ersuchte den Kommandanten dabei explizit, auch Axjonow Rapport zu erstatten: Er (Konstantin, Anm.) würde Axjonow am Montag treffen. Die Rede ist höchstwahrscheinlich von Sergej Axjonow, und Konstantin Walerjewitsch dürfte sich wohl in Moskau befinden: Der von Kiew nicht anerkannte Krim-Premierminister Axjonow traf sich am Montag mit Russlands Präsident Wladimir Putin in dessen Präsidentenresidenz unweit der russischen Hauptstadt.
„Meine Burschen haben sich einen Einser verdient“

In einem anderen Telefonat mit einem „Alexander aus Russland“ erzählte der Kommandant ein weiteres Mal, wie der ukrainische Angriff erfolgreich gestoppt worden sei. „Meine Burschen haben sich einen römischen Einser verdient“, lobte er seine Männer. Wenn nötig, werde man bei einem Angriff einige Tage lang die Stellung halten können.

Zudem vermittelte „Alexander aus Russland“ ein Interview mit dem Moskauer Internetfernsehsender Lifenews, der sich zuletzt durch omnipräsente Korrespondenten im Osten und Süden der Ukraine und eine äußerst propagandistische Darstellung der Vorgänge ausgezeichnet hatte. „Alexander“ erinnerte dabei nicht nur an die politischen Forderungen, die zu stellen seien, er empfahl auch, dass sich nicht der Kommandant selbst, sondern sein mit ukrainischem Akzent sprechender Stellvertreter zu Wort melden solle.

Beim Kommandanten soll es sich nach SBU-Angaben um den russischen Staatsbürger Igor Strelkow handeln, der ein Offizier des russischen Militärgeheimdienstes in der Hauptverwaltung für Aufklärung im Generalstab (GRU) sein soll.

„Habe Bekannte, die mich auf dem Laufenden halten“

Ukrainische Medien erklärten noch am Montag, dass es sich bei „Alexander“ um den Moskauer Politologen Alexander Borodaj handeln würde. Dessen Stimme ist jener von „Alexander“ äußerst ähnlich. Borodaj, der als Autor der rechtsnationalen Wochenzeitung „Sawtra“ („Morgen“) auftritt, hatte zuletzt wiederholt öffentlich eine Zerstörung des ukrainischen Staates propagiert. Borodaj hatte am 21. Februar in einem russischen Videoblog erklärt, es sei sehr richtig und vernünftig, den Osten und Süden der Ukraine sowie die Krim irgendwie an Russland anzuschließen.

In einem weiteren Video des Politologen, das am Montag veröffentlicht wurde, war von „technischen Schwierigkeiten“ die Rede, in diesen Tagen Donezk zu bereisen. „Natürlich habe ich dort Bekannte, die mich auf Laufenden halten“, sagte Borodaj im Gespräch mit dem russischen Journalisten Andrej Fefelow.
„Nachtigall des Generalstabes“

Bei Fefelow handelt es sich um den Sohn des bekannten russischen Schriftstellers und Publizisten Alexander Prochanow, der als Vordenker eines imperialen Russland gilt und sich stets durch eine zumindest ideologische Nähe zu Geheimdienst und Militär ausgezeichnete. In Russland wurde der Schriftsteller daher auch immer wieder als „Nachtigall des Generalstabs“ bezeichnet.

Prochanow ist gleichzeitig aber auch der Chefredakteur der Wochenzeitung „Sawtra“, als dessen Autor Borodaj auftritt. In der Politszene, so erklärte ein russischer Experte gegenüber der APA, gelte Borodaj als Mann von Wladislaw Surkow. Dieser ehemalige „Chefideologe des Kremls“, Geschäftsmann und Politiker war zuletzt maßgeblich und in offiziellem Auftrag für die russische Ukraine-Politik verantwortlich.

Quelle: http://orf.at/stories/2226406/2226315/


Alexander Borodaj kommt wie auch Girkin/Strelkow aus Russland, es sind keine Ukrainer aus dem Osten, die sich gegen Kiew erhoben haben und von den Einwohnern gestürzt, erbeten und getragen werden. Strelkow selber hat geklagt, dass er nicht genug freiwillige Kämpfer findet, inzwischen bezahlt er die (womit auch immer) und hat eine Söldnertruppe aufgestellt. Und er klagt noch immer, dass er nicht genug Kämpfer findet, und es wurde Mobil gemacht, lässt vermuten, dass da nun kampffähige Männer einfach "aufgefordert" werden, für ihre "Freiheit" nun auch mal selber zu kämpfen.

Der Bürgermeister von Donezk wäre sicher froh, wenn die Milizen sich schnell wieder aus der Stadt verziehen würden, er hat sie nicht gerufen um zu helfen, und bevor die da waren, gab es in Donezk keine solchen Verluste, die gibt es erst, seit Strelkow und Co. zum Schutz der Bevölkerung da sind.


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20.07.2014 um 10:00
@rockandroll
rockandroll schrieb:Die ganze Verbrecherbande dort, die sich bis an die Zähne bewaffnet hat, und das Land seit geraumer Zeit auszuplündern versucht, ist für die Weltgemeinschaft so schon lange nicht mehr tragbar, also frage ich mich, wieso man denen immer noch den Rücken stärkt.
Frage mal lieber Putin, die Weltgemeinschaft fragt sich auch, warum er die Verbrecherbande da unten weiter bewaffnet, vermutlich will er an den Plünderungen partizipieren, wie schon bei der Krim.


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20.07.2014 um 10:07
@Kc

Ich schreibe nun Milizen, so wie die Stimme Russland, das sollte doch annehmbar sein, da diese Stimme auch von Regierung in Kiew und Regierungstruppen schreibt, wäre das doch mal eine Idee, da könnten doch welche auf Militär-Junta und so verzichten.


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rockandroll
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20.07.2014 um 10:07
@nocheinPoet
dann frag du mal den Rest der freien Welt, warum die immer noch mit ihrer aggressiven Machtbereichsausbreitung Leuten wie Putin das Wasser auf ihre Mühlen gießen, und diese Machtbestrebungen von der Bevölkerung der Regionen sogar mitgetragen werden, so dass die dümmliche Gewaltspirale kein Ende finden kann. Ein Verbrecher will also dem anderen Verbrecher vorwerfen, dass er ein Verbrecher ist. Wir leben also in einer Leistungsgesellschaft, ja? Wo jedes Mittel als legitim erachtet wird, so lange man sich nicht erwischen lässt, ja? Lächerlich dieses ganze Theater, und all diejenigen die das Schauspiel mit spielen.


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20.07.2014 um 10:07
Ich habe gerade einen sehr guten Gedanke auf CNN mitgenommen.

Eigentlich kann die Rakete nur von Separatisten abgeschossen worden sein.
Wieso?
Das Flugzeug kam vom Nord-Westen, das Konfliktgebiet befindet sich aber im Süd-Osten. Zudem kommt, dass die Separatisten nicht über die Lufthoheit verfügen, in der modernen Kriegsführung gehört das aber dazu.

Es bleibt eigentlich nur eine Frage offen, wurde die Rakete von russischen Soldaten oder ukrainischen Separatisten abgefeuert?


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20.07.2014 um 10:08
Tja, es läuft nicht gut an der Absturzstelle. Flugschreiber sind noch nicht zugänglich. Experten werden anscheinend bei der Untersuchung behindert.


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20.07.2014 um 10:11
"Die OSZE Beobachter die an der Unglücksstelle von MH17 rumlaufen sind für die Bergung der Trümmer, der Blackbox und der Leichen garnicht zuständig" ... so zu hören im Tagesschau Bericht

Wenn die da für nix zuständig sind ... wieso sind die dann da?

Und wo bleibt echte Experten wie z.B. die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA)?

Wollen die vielleicht garnix bergen und Untersuchen weil man dann CIA Fingerabdrücke finden könnte?


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