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Unruhen in der Ukraine - reloaded

79.665 Beiträge, Schlüsselwörter: Krieg, EU, Merkel, Obama, Ukraine, Krise, Putin, Krim, Maidan, Jazenjuk, Bandera + 11 weitere

Unruhen in der Ukraine - reloaded

18.02.2015 um 23:57
wurde die Konferenz eigentlich hier schon rein gestellt?


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 00:03
bin gerade auf die deutsche Version gestoßen.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 00:04
Chavez schrieb:@unreal-live
direkt nach der Konferenz in Minsk hatte Putin eine Pressekonferenz gegeben und gesagt, die größte Schwierigkeit sei die, das Kiew nicht zugibt, dass Debalzewo in Kessel ist.
Was spielt es für eine Rolle Waffenstillstand bedeutet Waffenstillstand ob Kessel oder nicht ist dabei nicht relevant. Es bedeutet weder Entsatz noch Angriff, es war allerdings unsinnig diesen Waffenstillstand abzuschließen ohne für die Situation eine Lösung gefunden zu haben.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 00:07
@taren
also bist du dafür, das man die Soldaten im Kessel einfach ausgehungert hätte?


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 00:32

hier Poroschenko ein Tag nach Minsk.


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ThunderBird1
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 00:35
@Chavez

Bor, was ein Blabla... da könnt ich echt ausfallend werden.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 00:44
@ThunderBird1
daran sieht man das er überhaupt an keinem Frieden interessiert ist. er will alles mit dem Militär lösen.


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ThunderBird1
ehemaliges Mitglied

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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 00:48
@Chavez

So schauts aus...

BTW:

Nicht dass es zu Missverständnissen kommt, es bezog sich natürlich auf diesen Post...

Beitrag von Chavez, Seite 3.188

Wer weiss wer sich sonst wieder einen Spass erlaubt.


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Draiiipunkt0
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 01:46
@Chavez
Chavez schrieb:daran sieht man das er überhaupt an keinem Frieden interessiert ist. er will alles mit dem Militär lösen.
Seh ich nicht so.
Welche Aussage in dem Video lässt dich zu diesem Schluss kommen?


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ThunderBird1
ehemaliges Mitglied

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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 02:07
@Draiiipunkt0

Er labert was von wegen wie toll Seine Mannschaft ist.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 02:49
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wurde das Video hier schon rein gestellt?
http://vodlocker.com/fqlnsstbb6d9


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 03:30
Die Balkanisierung als letzte Chance
Die Einigung von Minsk ist ein Erfolg. Ob der Waffenstillstand, der Abzug schwerer Waffen oder der vereinbarte Gefangenenaustausch: diese Vereinbarungen lassen auf Frieden im Donbass hoffen. Selbst das letztlich gescheiterte erste Minsker Abkommen sorgte immerhin dafür, dass die Kämpfe über Monate weniger wurden, dass es zwischenzeitlich weniger Tote zu beklagen gab und der Beschuss von Wohnvierteln zeitweise aufgehört hatte.

Es gibt viele Gründe, warum der Krieg im Donbass nach dem in September 2014 verhandelten Minsk I-Abkommen wieder offen ausbrach.

Sowohl Kiew als auch die Volksrepubliken träumten weiterhin von einem militärischen Sieg. Es ist anzunehmen, dass sie es immer noch tun – allein die Realität eines erbitterten Kampfes ohne größere Erfolge hat sie gezwungen, sich Minsk II zu fügen.

Ob dieses Abkommen das Papier wert sein wird, auf dem es geschrieben wurde, muss sich natürlich erst beweisen. Doch immerhin werden sowohl die Separatisten als auch Russland wissen, dass im Fall einer weiteren Eskalation amerikanische Waffenlieferungen an die Ukraine unausweichlich sind. Mit den Waffen kommen Experten, die sie bedienen und dann Soldaten, um die Experten zu beschützen. Die Führung in Kiew wird von ihrer groß angekündigten Offensive zurückschrecken, will sie nicht ihrerseits jede Glaubwürdigkeit beim Westen verspielen.

Ein Erfolg ist Minsk II vor allem für Angela Merkel und Francois Hollande. Ihrem beherzten Eingreifen, ihren Reisen nach Kiew, Moskau und nun Minsk ist es zu verdanken, dass der „europäische Weg“, also eine für alle Seiten schmerzhafte, aber notwendige Kompromisslösung, überhaupt noch als begehbar angesehen wird.

Zeitgleich mit Minsk II kamen finanzielle Hilfen, das ist kein Zufall
Es wird kein Zufall sein, dass IWF-Chefin Christiane Lagarde der Ukraine fast zeitgleich mit Minsk II Hilfen in Höhe von 17,5 Milliarden Euro in Aussicht stellte. Insgesamt könnte das bankrotte Land gar mit bis zu 40 Milliarden rechnen. Die wirtschaftliche Dimension der ukrainischen Katastrophe ist von der politischen und militärischen nicht zu trennen. Europa ist bereit zu bezahlen, ist die Botschaft – allerdings für Frieden, nicht für den Krieg.

Alleine der Ort der Marathonverhandlungen der vergangenen Nacht zeigt, wie tief sich die Krise in Europa hineingefressen hat. Der in Minsk herrschende Diktator Lukaschenko hätte es ohne den Ukraine-Konflikt in diesem Leben wohl nicht mehr auf ein Foto mit Merkel und Hollande geschafft. Dass er als heimlicher Gewinner von Minsk II dasteht, ist zu verschmerzen, geht es für Europa doch längst um mehr, wenn nicht gar um alles.
Die bittere Erkenntnis aus Minsk II ist, dass dieses Abkommen kein politischer Durchbruch ist. Die große Frage bleibt: Wie geht es weiter mit dem Donbass? Indem das Abkommen einen Waffenstillstand, aber keinen Lösungsansatz für die Zukunft der Region festschreibt, zementiert es auch den Status Quo. Den Volksrepubliken droht eine düstere Zukunft als vom Westen geächteter und von Russland subventionierter Prellbock zwischen den Blöcken.

In den vergangenen Wochen tauchte in dem Konflikt häufiger das Gespenst der „drohenden Balkanisierung“ der Ukraine auf. Gemeint ist damit der blutige Zerfall Jugoslawiens. Heute sind die früheren jugoslawischen Teilrepubliken selbstständige Staaten, von denen die meisten miteinander auskommen, von denen zwei der EU angehören und einer sich Russland verbunden fühlt. Ihnen allen geht es besser, als der Ukraine, wo es zum Glück bislang keine ethnischen Säuberungen und keine Massaker vom Kaliber von Srebrenica gab. Am schlechtesten von allen Balkanländern funktioniert das zerrüttete, unregierbare, multiethnische Bosnien.

Es kann sehr wohl sein, dass Minsk II der Anfang vom Ende der Ukraine in ihren jetzigen Grenzen ist. Angesichts der aktuellen Situation wäre eine friedliche Balkanisierung der Ukraine vielleicht die beste von allen schlechten, verbliebenen Optionen.
http://www.tagesspiegel.de/politik/ukraine-nach-minsk-ii-die-balkanisierung-als-letzte-chance/11364540.html


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 03:50
@Chavez
das video von ross kemp hinterlässt auf jeden fall spuren :-/



dieses gedicht drückt das gut aus .... (bitte auch ohne übersetzung da lassen ist nur lyrik)


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jeremybrood
ehemaliges Mitglied

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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 04:10
Merkel zu Minsk



Merkel meint, Putin hat den Separatisten klargemacht, dass ab 0 Uhr ein Waffenstilstand herrscht


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jeremybrood
ehemaliges Mitglied

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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 04:13
jeremybrood schrieb:Merkel meint, Putin hat den Separatisten klargemacht, dass ab 0 Uhr ein Waffenstilstand herrscht
Irgendwo steckt in dieser Aussage der Wurm drin


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Draiiipunkt0
ehemaliges Mitglied

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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 05:07
@ThunderBird1
ThunderBird1 schrieb:Er labert was von wegen wie toll Seine Mannschaft ist.
Davon kann man nicht ableiten, dass er nicht an einem Frieden interessiert ist.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 06:59
@unreal-live
unreal-live schrieb:so und jetzt benutze bitte die Suchfunktion im Thread, dann wird auch dir klar, wann die autonome Krim ein hilfeersuchen an Russland gestellt hat.
Und das haben diverse Kubaner auch vor der Schweinebucht Invasion, oder die Contras und diverse andere Gruppen in Mittelamerika. Nach deiner Logik ist Castro ein brutaler Mörder, weil die Schweinebucht Invasion zurückgeschlagen hat und Ortega gehört eingesperrt, weil er sich nicht den Contras ergeben hat.


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dunkelbunt
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 07:29
@torgulf
Auf der Krim gab es keinerlei militärische Gefechte, und nicht mal einer wurde bei dem Wechsel verletzt. Es gibt bis heute keine Proteste, und laut den hier schon öfter verlinkten Umfragen ist der Zuspruch für das Loslösen von der Ukraine und den Anschluss an Russland immer noch enorm. Liegt wohl bei 80%. Ich denke das ist genug um hier von einem sauber umgesetzten Volkswillen sprechen zu können, und mehr braucht es nicht.

Ich halte in dem Fall die ganze Paragraphenreiterei für Zweckentfremdet, weil man es nur politisch ausschlachten will, während man ohne Rücksicht auf den politischen Willen der dortigen Bewohner gegen ihren offensichtlichen Willen argumentiert.

Von der vernünftigen Warte aus betrachtet konnte der Krim nichts bessere passieren, gerade wenn man den Donbas als Vergleich dazu her nimmt. Das es den Leuten dort gut geht hat doch wohl immer noch die höhere Priorität, als die Befindlichkeiten von sonst wem in der Sache.


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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 07:40
dunkelbunt schrieb:Auf der Krim gab es keinerlei militärische Gefechte, und nicht mal einer wurde bei dem Wechsel verletzt.
Was einzig und allein an der Ukraine gelegen hat. In der Ostukraine sieht man ja, wie Putin vorgeht, wenn man sich wehrt.
Aber nach deiner Argumentation war auch die Annektion von Böhmen und Mähren ein voller Erfolg. Da gab es auch Anfragen der Volksdeutschen dort an Hitler, es kamen auch keine Leute bei Schießereien um und es gab auch Wahlen, bei denen die NSDAP gewann. Genau so wie du es gut findest.
Du kannst dich drehen und wenden wie du willst, Russland hat die Ukraine überfallen.


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dunkelbunt
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Unruhen in der Ukraine - reloaded

19.02.2015 um 07:56
@torgulf
Deine Vergleiche greifen nicht richtig.

Es geht hier in erster Linie um das friedliche Zusammenleben, trotz der allgemein schwierigen Lage in der Region, und von einem Überfall habe ich nichts gesehen.

Es gab eine Anfrage der Krimregierung an die RF um Beistand in einer Notlage, der wurde gewährt, daraufhin hat sich die Krim von der instabilen Ukraine los gesagt.
Die politischen Bestrebungen dazu gab es immer wieder, schon lange.
Die Ukraine war schon lange auch kein verlässlicher und attraktiver Partner, da immer wieder irgendwelche sozialen, ethnischen oder rechtsstaatlichen so wie außenpolitischen Querelen und Probleme an dem Staatsgefüge rüttelten.. usw, usf.
Kurz, es gab genügend Gründe sich von Kiew endlich zu verabschieden.

Alles andere trifft nicht den Punkt.


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