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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.827 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, Ukraine, Kriegsverbrechen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 12:12
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Das dürfte ziemlich lange dauern bis die Ukraine selbst Patriots herstellen und einsetzen kann in ausreichenden Stückzahlen.
Wir reden nicht von patriots sondern eigenen interzeptoren .
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Alle verbündeten Staaten sollten ihre Kräfte bündeln und Drohnen bauen als gäbe es kein Morgen mehr. Der Himmel über Moskau sollte schwarz sein vor lauter Drohnen und es sollte aussehen wie eine biblische Heuschreckenplage am Himmel - Jeden Tag !
Ist die frage ob das sinn(alle Kräfte bündeln) macht wenn die Software innerhalb der Drohne nach 4 wochen veraltet ist


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 12:42
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Selensky telefoniert seit Monaten um 300 patriots zu bekommen, das über den Winter komm Paket.
Danach wird die Ukraine eigene raketen herstellen und ggf noch die Lizenz für patriots obendrauf.
hier ist von 1400-1600 pro Jahr die Rede:
...
Die USA sind sehr zögerlich mit der Vergabe von Lizenzen für die "Patriot"-Produktion, aus Sorge vor Spionage, aber wohl auch, um nicht das Monopol zu verlieren. Dabei können die US-eigenen Betriebe die Anforderungen der Regierung nicht mehr schnell genug erfüllen. Bisher hat lediglich Japan eine Lizenz und ab Herbst Deutschland für die Fertigung von "Patriot"-Raketen eines älteren Typs, die nicht die höchste Leistungsfähigkeit haben.
...

30 Raketen? "Ein Tropfen auf den heißen Stein"

Dass auch die Ukraine eine Lizenz bekommt, worum Selenskyj immer wieder bittet, halten Fachleute eher für unwahrscheinlich. Zwar hatte Trump Selenskyj beim NATO-Gipfel in Ankara Hoffnung gemacht, die Zusage aber kurze Zeit später relativiert. Abgesehen davon wäre das auch keine kurzfristige Lösung. Was aber bleibt dann?

Verteidigungsminister Boris Pistorius konnte zuletzt mit viel Mühe rund 30 Raketen zusammensammeln. Ein Tropfen auf den heißen Stein, wie Hoffmann klarstellt: "Die Russen produzieren derzeit wahrscheinlich um die 700 bis 800 ballistische Raketen pro Jahr. Tendenz steigend." Um dem etwas entgegensetzen zu können, brauche man mindestens das Zweifache an Abfangraketen. "Eine einzelne Abfangrakete, die hat eine gewisse Wahrscheinlichkeit, einen Flugkörper vom Himmel zu holen. Die ist aber nie 100 Prozent."

Das heißt, die Ukraine müsste 1.400 bis 1.600 Abfangraketen pro Jahr haben. Eine Dimension, die weit über das hinausgeht, was die Bundesregierung an versprochener Unterstützung mobilisieren kann.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/patriots-ukraine-europa-100.html


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 14:47
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:hier ist von 1400-1600 pro Jahr die Rede:
Mehr ist immer besser und dort geht es um den Jahresbedarf . Selensky will " nurnoch " über den Winter kommen

https://edition.cnn.com/2026/08/12/world/patriots-ukraine-zelensky-interview-cnn-latam-intl
He added that if the US “sell us 5%, we will go through the winter and save people’s lives. If they can sell us 10%, we will destroy all the Russians’ ballistic missiles. I have 1%.”
50 Stück a 6 monate = 300
Das heißt, die Ukraine müsste 1.400 bis 1.600 Abfangraketen pro Jahr haben. Eine Dimension, die weit über das hinausgeht, was die Bundesregierung an versprochener Unterstützung mobilisieren kann.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/patriots-ukraine-europa-100.html

Ja , muss man in relation sehen .die ukraine hat seit Kriegsbeginn 2022 nichtmal 1000 patriots zusammen bekommen.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 14:55
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Sehr richtig.
Wobei ich jetzt nicht sehe, dass da irgendeiner im Kreml die Reißleine zieht bzw ziehen könnte/wollte.
Der Punkt, an dem es langfristig noch nicht weh tut, ist ja ohnehin bereits schon lange erreicht.
Aktuell gibt es nur einzelne Stimmen, wie z.B. Dmitri Kosak letztes Jahr und jetzt Andrej Klepatsch. Möglicherweise bilden sich die Machthaber im Kreml auch noch ein, das nach dem Fall des Donbas die Ukraine kapituliert. Oder Trump doch noch die Ukraine an den Kreml verkauft. Zuletzt wird es da auch viel Starrsinn und Größenwahn geben. Aber Gegenstimmen gab und gibt es bereits, also zeigen die ukr. Aktionen Wirkung. Man muss diesen Weg einfach solange weitergehen, bis man Erfolg hat. Das kann und wird sicher noch lange dauern. Aber eine echte Alternative gibt es ja leider nicht.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 15:38
Muss vielleicht später in einen anderen Thread verschoben werden wenn man genaueres weiß, aber auf jeden Fall interessant:

https://www.focus.de/politik/ausland/us-militaerflieger-landet-an-moskauer-flughafen_01e3fd1e-2fef-4fe5-b735-e9d590994a70.htm

Die Spekulationen übertreffen sich ja geradezu, von langweilig bis abenteuerlich:

Snowden Auslieferung
Meeting mit Witkoff und Kushner
"Deal" über die Ukraine
Gefangenenaustausch
Material für die Botschaft
Diverse Asyle, Assad, Putin selbst etc.
etc.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 16:16
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:etc.
Agent Krasnov trifft seinen Führungsoffizier


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 17:40
Laut CNN soll CIA Director John Ratcliffe mit der Maschine nach Russland geflogen sein
CIA director makes unannounced visit to Moscow to meet with Russian officials, source says

CIA Director John Ratcliffe traveled to Moscow overnight to meet with Russian officials, a US official familiar with his travel told CNN.

The official declined to share the substance of the meetings or the topics set to be discussed.

The CIA declined to comment.

The US asked Ukraine to halt drone and missile strikes in Moscow and other cities in the north of Russia ahead of Ratcliffe’s trip, a person familiar with the matter said. The request was for Monday through Wednesday of this week. The Ukrainians were told a senior US official would be traveling in Russia.


CIA-Direktor reist überraschend nach Moskau, um sich mit russischen Regierungsvertretern zu treffen, so eine Quelle.

CIA-Direktor John Ratcliffe reiste über Nacht nach Moskau, um sich mit russischen Regierungsvertretern zu treffen, wie ein mit der Reise vertrauter US-Beamter gegenüber CNN bestätigte.

Der Beamte lehnte es ab, über den Inhalt der Treffen oder die geplanten Gesprächsthemen Auskunft zu geben.

Die CIA wollte sich nicht dazu äußern.

Die USA hatten die Ukraine im Vorfeld von Ratcliffes Reise aufgefordert, Drohnen- und Raketenangriffe auf Moskau und andere Städte im Norden Russlands einzustellen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Aufforderung galt für Montag bis Mittwoch dieser Woche. Den Ukrainern wurde mitgeteilt, dass ein hochrangiger US-Beamter nach Russland reisen würde.
Quelle: https://edition.cnn.com/2026/08/25/politics/cia-director-visits-moscow


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 21:36
Zitat von FrankMFrankM schrieb:Laut CNN soll CIA Director John Ratcliffe mit der Maschine nach Russland geflogen sein
Das liest sich wie eine Nachricht über einen Kinofilm. Ein CIA Direktor namens Rattenklippe ist auf geheimer Mission in Moskau.

Nomen est Omen. Es werden Ratten über die Klippe springen 😅 . Danach geht es flugs steil bergab für die Ratten.

Spaß beiseite. Ratcliffe ist sehr gut ausgebildet.

John Ratcliffe studierte ab 1983 an der University of Notre Dame in Indiana und erwarb dort 1987 den Bachelorabschluss in Politik (Government and International Studies). Anschließend absolvierte er ein Jurastudium an der Southern Methodist University in Dallas, das er 1989 mit dem Juris Doctor abschloss. Im gleichen Jahr wurde er als Rechtsanwalt zugelassen und nahm seine Tätigkeit in diesem Beruf auf. In der nachfolgenden Zeit hielt er an zahlreichen Hochschulen juristische Vorträge.
Quelle: Wikipedia: John Ratcliffe (Politiker, 1965)


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 22:15
Mir fehlt es an Sachkenntnis.. und auf eine Frage finde ich keine Antwort.
Es gibt verschiedene Startrampen, Lkw's usw, U-Boote.
Warum konzentriert sich die Ukraine nicht darauf, die Abschussanlagen zu zerstören von wo aus die ballistischen Raketen und die Hyperschallraketen Russlands abgeschossen werden?
Dann könnte Russland doch so viele Raketen haben wie es will.

Bei U-Booten geht das nicht, aber alles andere müsste doch mit Hilfe von aktuellen Satellitenbildern oder ähnlichen Aufklärungsinstrumenten zu lokalisieren, und mit Drohnen zu zerstören sein.
Wenn Moskau und St. Petersburg und weit fernere Ziele längst erreicht werden, Industrie und Logistik ständig getroffen werden, warum ist das nicht möglich?


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.08.2026 um 22:19
.wie du selbst schreibst sind diese Starsysteme mobile

Von daher eher schwer auszuschalten


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.08.2026 um 12:05
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Warum konzentriert sich die Ukraine nicht darauf, die Abschussanlagen zu zerstören von wo aus die ballistischen Raketen und die Hyperschallraketen Russlands abgeschossen werden
Jetzt und schon seit einigen Wochen oder Monaten konzentriert sich die Ukraine auf Trägersysteme, aber nicht nur auf diese, weil es so viele Stellen gibt, an denen sie kämpfen muss.

Gestern kam wieder eine Meldung, dass eine Abschussanlage getroffen wurde:
Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, ukrainische Kräfte hätten nahe der Grenze einen russischen Iskander-Raketenwerfer getroffen. Viele Einzelheiten nannte er nicht, sprach aber von einem Erfolg in einer besonders sensiblen Operation.

Selenskyj erklärte laut „Kyiv Independent“, die Armee jage gezielt jene Systeme, von denen aus ballistische Raketen auf die Ukraine abgefeuert werden. „Heute haben wir einen weiteren Erfolg“, sagte er. Und weiter: „Wir haben einen Iskander-Starter nahe unserer Grenze getroffen.“ Den beteiligten Soldaten dankte er ausdrücklich.
Quelle: https://www.focus.de/politik/ausland/selenskyj-meldet-erfolgreichen-abschuss-eines-russischen-iskander-raketenwerfers_ee536306-2f8d-456d-b02d-525b600d7ba0.html

Weiter heißt es in dem Artikel:
Die Ukraine verfügt nach Angaben Selenskyjs auf X nur noch über sehr begrenzte Mittel, um ballistische Raketen abzufangen. Deshalb setzt Kiew nun stärker darauf, die Gefahr schon vor dem Start zu bekämpfen.

Der Präsident beschrieb das als eigene, besonders schwierige Taktik. „Wir haben sie selbst entwickelt: die Jagd auf ihre nahen Abschussorte, von denen ballistische Raketen gestartet werden“, sagte er. Es handle sich um ein eigenes Programm und eine eigene Operation. Ziel sei es, große russische Raketenangriffe schon im Vorfeld zu verhindern.
Diese Taktik ist schwierig. Deswegen gab es sie nur sehr vereinzelt bisher. Das ukrainische Militär musste erstmal Erfahrung sammeln. Man will ja keine unnötigen Risiken eingehen.


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26.08.2026 um 12:34
die Jagd auf ihre nahen Abschussorte
Bringt aber nicht viel wenn die Raketen von Flugzeugen weit vor der Grenze gestartet werden.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.08.2026 um 12:56
Zitat von hiddenhidden schrieb:Bringt aber nicht viel wenn die Raketen von Flugzeugen weit vor der Grenze gestartet werden.
Man müsste die Produktionsstätten in Russland zerstören.

Die zentralen RaketenfabrikenMaschinenbauwerk Wotkinsk (Udmurtien)
Krasnojarsker Maschinenbauwerk „Krasmasch“ (Sibirien)
Konstruktionsbüro KBM in Kolomna (Region Moskau)
NPO Maschinostrojenija (Reutow bei Moskau)
Proton-PM (Perm)

Die in der Region Moskau könnten Ziele für Taurus sein, insbesondere wenn dort inzwischen Bunkeranlagen existieren. Für alle Ziele wären Tomahawks gut. Aber leider sind diese Waffen nicht verfügbar. Für die relativ primitiven Drohnen oder den Flamingo ist es hingegen schwerer die Luftabwehr zu überwinden.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.08.2026 um 12:59
Zitat von hiddenhidden schrieb:Bringt aber nicht viel wenn die Raketen von Flugzeugen weit vor der Grenze gestartet werden.
Man darf die Waffemsysteme nicht vermischen und gegeneinander ausspielen.

Für jeden Raketentyp braucht es eine eigene Angriffsweise und genaue Kenntnis des Systems.

Im Folgenden sind die Raketentypen aufgelistet:


IMG 3643
Quelle: https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/08/20/8049494/

Von einigen Raketen habe ich nie etwas gehört. Von oben nach unten:

1) Oniks
2) Kalibr
3) RM-48U für den Komplex S-400
4) 9M723 für den Komplex Iskander-M
5) Zirkon
6) CH-101
7) KN23, KN24 und KN30 ( nordkoreanisch)
8) Kindschal

Es ist so schlimm! Die Ukraine ist das Testlabor für die KN30 aus Nordkorea:

https://esut.de/2026/08/meldungen/74005/ukraine-nordkorea-kn-30-raketen/


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.08.2026 um 13:02
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Es ist so schlimm! Die Ukraine ist das Testlabor für die KN30 aus Nordkorea:
Mal sehen, ob und wann was aus der Ukraine kommend in Nordkorea einschlägt.

Träumen darf man ja noch...


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.08.2026 um 13:10
Das Werk in Deuschland soll übrigens nicht die hochentwickelten PAC-3 Patriots herstellen, die man zur Abwehr von ballistischen Rakenen bräuchte, sondern nur die älteren PAC-2 (GEM-T). PAC-3 dürfen ausser in den USA nur in Japan hergestellt werden. Die 30 im Monat, die dort hergestellt werden, dürfen aber nur an die USA geliefert werden.

Die USA braucht die neu produzierten PAC-3 alle für sich und für seine Alliierten in der Golfregion, da im sinnlosen Irankrieg hunderte verschossen wurden.

Und in der Ukraine werden wohl auch keine gebaut. Schon gar nicht kurzfristig.
Trumps Zusage ist nicht abgesichert

Trump hat sich offensichtlich vor seiner Zusage nicht mit den Herstellern von Patriot beraten, sondern lediglich gesagt: "Aber das wird schon klappen." Daher dürfte es viel Zeit in Anspruch nehmen, alle Details zu klären. Erst danach kann mit dem Aufbau der notwendigen Anlagen überhaupt begonnen werden.

Die Umsetzung dieses Vorhabens dürfte sich wahrscheinlich quälend langsam vollziehen: Die Herstellung von Hightech-Munition ist ein langwieriges, komplexes und zweifellos kostspieliges Unterfangen. Um Patriot-Raketen in der Ukraine produzieren zu können, müsste eine spezialisierte Produktionsstätte errichtet werden, die sowohl über die industriellen und technologischen Mittel als auch über das für die Fertigung erforderliche, ausgebildete Personal verfügt.

Im besten Fall würde all dies zusammen mindestens zwei bis drei Jahre dauern. Sollte Trumps Versprechen die Produktion des gesamten Patriot-Systems umfassen - also nicht nur die Raketen, sondern auch das Radar, die Fahrzeuge usw. -, würde der Prozess noch mehr Zeit in Anspruch nehmen, sofern er überhaupt möglich wäre. Mit anderen Worten: Trumps Versprechen hilft den Kriegsanstrengungen der Ukraine kurzfristig überhaupt nicht weiter.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/ausland/ukraine-krieg-patriot-raketen-trump-versprechen-engpass-100.html


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26.08.2026 um 13:56
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Mal sehen, ob und wann was aus der Ukraine kommend in Nordkorea einschlägt.

Träumen darf man ja noch...
Ich habe gelernt zu träumen, was den Krieg Russlands gegen die Ukraine betrifft.

Wenn ich die vielen verschiedenen Raketentypen und ihre Mengen anschaue, könnte ich schier verzagen. Was uns der Ukraine-Krieg lehrt, ist, dass verzagen nicht hilft und es immer Wege gibt aus engen Situationen, wenn das Volk einigermaßen geeint ist und Unterstützung von vielen Verbündeten kommt.

Die gute Nachricht heute ist, dass China anfängt, sein wahres Gesicht der Ukraine zu zeigen.
Ein weiterer Traum wird wahr! Wer hätte gedacht, dass China der Ukraine eines Tages gratulieren würde!
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt, er setze auf eine weitere Zusammenarbeit mit China und auf Pekings „starke diplomatische Rolle“ bei der Beendigung des russischen Krieges gegen die Ukraine. „Frieden kann unser gemeinsamer Erfolg sein“, schreibt Selenskyj auf X. Er danke dem chinesischen Staatschef Xi Jinping für seine Glückwünsche zum Unabhängigkeitstag der Ukraine. (Reuters)
Quelle: https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/wie-weit-sind-die-soldaten-aktuelle-karte-der-russischen-invasion-in-der-ukraine/

Mal sehen, ob China dementiert, es hätte keine Glückwünsche übermittelt, oder ob diese Nachricht so stehenbleibt in der Welt.

Ich denke immerzu an den russischen Staatsbanker und Professor Andrej Klepatsch, der sagte, er sähe Russland nicht auseinanderfallen. Da husten ja die Flöhe! Das ist die Art wie man in Russland seine Meinung sagt ohne anzuecken. Klepatsch wurde aus der Staatsbank entfernt. Er lebt wohl noch und sagt, dass er nicht wisse, was er machen werde. Ich vermute, ein Stratege wie Klepatsch weiß es längst, was er machen wird.

Ich interpretiere Klepatschs Nicht-Auseinanderfallen-Spruch so, dass Russland auseinanderfallen wird. China vermisst die Mandschurei, die Russland annektiert hat im 19. Jahrhundert. Hat China Hongkong vergessen? Nein. Also vergisst China auch nicht die Mandschurei.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.08.2026 um 17:41
Gestern gab es ein Gespräch nur auf Geheimdienst-Ebene zwischen US-Ratcliffe und den Russen. Putin wollte oder durfte Ratcliffe nicht sprechen.

Ob Putin im Nachhinein wohl alles erfahren hat, was die russischen und amerikanischen Geheimdienstler besprochen haben? Oder konnte er mithören? Sind Überwachungskameras installiert in den Besprechungsräumen? Werden geräuschlos Zettel beschrieben?

Putin lässt jedenfalls 2026 seinem Geheimdienst Spielraum, was er 2021 noch nicht tat. Oder andersherum: Der russische Geheimdienst beansprucht ab jetzt einen eigenen Spielraum.
Erst wollte der Kreml nichts davon gewusst haben, nun gibt es doch eine Bestätigung: Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, war tatsächlich in Moskau. Wie Kremlsprecher Dmitri Peskow der Washington Post sagte, kam Ratcliffe zu Kontakten "zwischen den Geheimdiensten" in die russische Hauptstadt.

Der russischen Nachrichtenagentur Interfax sagte Peskow, dass es kein Treffen zwischen dem CIA-Chef und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gegeben habe. Zu den Inhalten von Ratcliffes Gesprächen machte Peskow keine Angaben.
Am Vortag hatte der Kremlsprecher nach Landung eines US-Militärflugzeugs in Moskau noch behauptet, ihm sei nichts bekannt dazu. Russische Kommentatoren amüsierten sich über die Äußerungen, weil es Aufnahmen von dem Flugzeug in den Sozialen Netzwerken gab. Viele fragten sich, wie eine solche riesige Maschine ohne Wissen der Staatsführung mit dem CIA-Chef an Bord einfach auf dem Flughafen Wnukowo landen könne.

Zuletzt war ein CIA-Direktor 2021 zu Besuch in der russischen Hauptstadt - damals hatte den Posten William Burns inne, der auch mit Putin zusammenkam. Burns sollte im Auftrag von US-Präsident Joe Biden eine Eskalation im Ukraine-Konflikt verhindern. Putin begann dann seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar 2022. Auch danach gab es weiter Kontakte zwischen Geheimdiensten und Militär.
Über den Anlass des jüngsten Besuchs des CIA-Chefs gibt es bislang nur Spekulationen. So wurde vielfach gemutmaßt, dass Ratcliffe Russland vor einer weiteren Eskalation im Ukraine-Krieg warnen wollte.Die Ukraine hatte unter Berufung auf Geheimdienstinformationen mitgeteilt, Putin plane eine Mobilmachung nach der Parlamentswahl im September. Kremlsprecher Peskow wies das erst am Dienstag erneut als Falschinformation - als eine "Ente" - zurück, die nur das Ziel habe, die Lage in Russland vor den Wahlen zu destabilisieren.

Auch ein Zusammenhang mit dem Iran-Krieg erscheint manchen Experten möglich. Die Regierung in Moskau unterhält eine enge strategische Partnerschaft mit Iran. Teheran hat Russland unter anderem mit Drohnen für den Krieg gegen die Ukraine beliefert.

Am Dienstagabend hob das US-Flugzeug nach Berichten russischer Staatsmedien wieder in Richtung Riga ab. Auffällig war in Moskau, dass es am Dienstag keine ukrainischen Drohnenangriffe gab. Laut US-Medien hatten die Amerikaner Kiew gebeten, die Angriffe zeitweilig einzustellen.
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-cia-ratcliffe-russland-100.html


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26.08.2026 um 19:04
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Mal sehen, ob China dementiert, es hätte keine Glückwünsche übermittelt, oder ob diese Nachricht so stehenbleibt in der Welt.
Hier im Forum wurde schon manchmal angedeutet, dass China bloß drauf wartet, Russland den Ar*** aufzureißen. Geht wohl auch um russische Gebiete im Fernen Osten.

Keine Ahnung, inwiefern da was dran sein könnte. Für mich war das völlig neu. Aber man kann ja nicht alles wissen.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.08.2026 um 20:21
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Keine Ahnung, inwiefern da was dran sein könnte. Für mich war das völlig neu. Aber man kann ja nicht alles wissen.
Vertrag von Aigun und Vertrag von Peling. Da musste China Gebiete an Russland abtreten. Etwas was China nicht vergessen hat


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