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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

40.643 Beiträge, Schlüsselwörter: Flüchtlinge, Gesetze, Asyl
neugierchen
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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 11:51
@Tussinelda
Ja, jetzt durchlaufen aber viele in Deutschland das zweite Asylverfahren. Viele abgeschobene aus Skandinavien nutzen aus das unser Bamf nicht handlungsfähig ist. Nicht sehr prickelnd.


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wichtelprinz
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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 11:51
Optimist schrieb:(anscheinend jedenfalls besser als in D).
Ist ja klar das Dus nur einen Satz mit anscgeinend zu stande bringst. Mit Dir gibts wohl keine andere Art der Konversation.
Anscheinend sind in der Schweiz auch so Ausreisenbessenene wie anscheinend Du am werk. Sonst müsste sich nicht nur anscheinlich sondern faktisch Leute vor Gericht verantworten wenn eine Frau bei der Ausreise eine Todgeburt erleidet. Aber anscheinend soll sowas ja heissen das es anscheinend sehr gut klappt in der Schweiz mit den Ausreisen.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 11:54
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:Demnach verließen von Januar bis September knapp 39.000 abgelehnte Asylbewerber das Land, während nur knapp 35.000 Ausreiseentscheidungen gegenüber abgelehnten Asylbewerbern rechtsgültig wurden.
du möchtest doch jetzt nicht etwa diese Zahlen mit den Schweizer Abschiebe-Zahlen vergleichen?

Man muss die Abschiebungen ja irgendwie auch ins Verhältnis zu denen setzen die abgeschoben werden MÜSSTEN, wo es jedoch nicht gelingt.
Da denke ich nun schon, wenn die kleine Schweiz diese Zahlen zeigt die in die 1000ende gehen, dann ist das ein krass anderes Vehältnis zu den Abzuschiebenden als bei uns.

Alles in allem denke ich also schon, dass das alles in der Schweiz besser klappt.
Aber von den Abgeschobenen mal abgesehen, es ist nun mal so, dass die Schweiz die Asylpolitik anders handhabt und ich finde, daran könnte sich D ruhig ein Beispiel nehmen.
Die Schweiz ist nicht dafür bekannt, inhuman zu sein.
Optimist schrieb:(anscheinend jedenfalls besser als in D).
wichtelprinz schrieb:Ist ja klar das Dus nur einen Satz mit anscgeinend zu stande bringst
muss ich jetzt (abgesehen von der Rechtschreibung, wo ich mir noch was zusammenreimen kann) nicht verstehen, was du mir damit sagen willst.
Ich hätte auch "offensichtlich" schreiben können. Ist nun mal offensichtlich so, ob du das sehen willst oder nicht.

Funktionierts nun in der Schweiz besser als in D oder nicht?
Ich denke dort geht's besser.


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wichtelprinz
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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 12:01
Optimist schrieb:Funktionierts nun in der Schweiz besser als in D oder nicht?
Ich denke dort geht's besser.
Laut Dir anscheinend schon. Nur hast das vergessen nicht nur im konjunktiv zu mutmassen sondern auch faktisch darzulegen. Ah nein Du hast das anscheinend nicht vergessen sondern es gehört anscheinend einfach zu Deinem Stil Mutmassungen in threats zu kotzen ohne irgend ein Fundament welches dies hergeben könnte. Anscheinend besitzt Du weder Fähigkeit noch Wille dies mal zu ändern sonder nur frivole Muse es Tag ein Tag aus weiter zu betreiben. Hoffentlich ist dies wenigstens für Dich die anscheinbare, optimale Lösung überhaupt noch was zu sagen zu haben.ausser das Du Dich natürlich über Kauderwelch noch auslassen kannst, Du welche Deine Beiträge ja nie überarbeitest. -.-


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 12:03
@Optimist
Du hast den link nicht gelesen, ich zitiere noch etwas
Im europäischen Vergleich liege Deutschland an der Spitze, schreibt die Zeitung. Für das Jahr 2016 habe die EU eine Rückkehrquote von knapp 106 Prozent errechnet – dabei werde die Zahl der freiwilligen Ausreisen und Abschiebungen ins Verhältnis zu den rechtskräftig gewordenen Ablehnungsbescheiden gesetzt. Die Bundesrepublik liege damit vor Malta mit 101 Prozent. Im europäischen Durchschnitt würden knapp 46 Prozent erreicht. Allerdings habe die Bundesregierung erklärt, dass sie sich die Berechnungsmethode der EU und die sich daraus ergebenden Zahlen nicht zu eigen mache.
also was muss ich jetzt ins Verhältnis setzen?


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 12:15
@wichtelprinz
Optimist schrieb:Funktionierts nun in der Schweiz besser als in D oder nicht?
Ich denke dort geht's besser.
wichtelprinz schrieb:Laut Dir anscheinend schon.
laut dir nicht?
Klang aber weiter vorne etwas anders. Aber hab ich sicher nur wieder falsch interpretiert.
Geht ja auch nicht darum, wie wir das finden.

Jedenfalls haben Asylbewerber weniger Anreiz in die Schweiz zu gehen, schon alleine weil es solche Zentren gibt.
Denn wie ich schon ausgeführt hatte - mir ist es zumindest logisch - dass nicht zuletzt das auch MIT bestimmend für die Anreize ist, ob Abgelehnte damit rechnen können, auf unbestimmte Zeit legal im Lande bleiben können...
... wie z.B. in D, indem sie untertauchen oder manche werden krank (die meisten sind sicher tatsächlich krank geworden, will ich gar nicht in Abrede stellen).

Deshalb sehe ich das hier nach wie vor so:
Optimist schrieb:es ist nun mal so, dass die Schweiz die Asylpolitik anders handhabt und ich finde, daran könnte sich D ruhig ein Beispiel nehmen.
Die Schweiz ist nicht dafür bekannt, inhuman zu sein.
wichtelprinz schrieb:Ah nein Du hast das anscheinend nicht vergessen
lies noch mal hier:
Optimist schrieb:Ich hätte auch "offensichtlich" schreiben können. Ist nun mal offensichtlich so, ob du das sehen willst oder nicht.
Deine Zahlen hatten es mir belegt, dass es in der Schweiz besser funktioniert, deshalb "offensichtlich" oder "anscheinend" !
-------------------------------------

@Tussinelda
Tussinelda schrieb:dabei werde die Zahl der freiwilligen Ausreisen und Abschiebungen ins Verhältnis zu den rechtskräftig gewordenen Ablehnungsbescheiden gesetzt
(Statistiken traue ich nicht immer über den Weg, aber nehmen wir an, es stimmt alles) - tja, dann müsste man vielleicht auch fragen, wieviele NICHT-rechtskräftige Bescheide im Grunde als rechtskräftig beschieden werden könnten/müssten, aber dies nicht können, weil z.B. keine Ausweise oder gefälschte existieren - kurz, weil es keine Beweise für die Unberechtigkeit gibt - im Zweifel dann immer für den Angeklagten.

Ob das die Schweiz mit den fehlenden oder gefälschten Ausweisen alles genauso handhabt? Und es so läuft wie bei uns, dass das Bamf die Fälschungen nicht anzeigt?
Möchte ich alles bezweifeln


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 12:23
Optimist schrieb:tja, dann müsste man vielleicht auch fragen, wieviele NICHT-rechtskräftige Bescheide im Grunde als rechtskräftig beschieden werden könnten/müssten, aber dies nicht können, weil z.B. keine Ausweise oder gefälschte existieren - kurz, weil es keine Beweise für die Unberechtigkeit gibt - im Zweifel dann immer für den Angeklagten.
selbstverständlich.....außerdem sind das keine Angeklagten.......wir haben Dir schon zig mal aufgezeigt, das es nicht immer nur der Böse Wille, das Ausnutzenwollen oder sonst irgendwas ganz Gemeines ist, warum Menschen nicht abgeschoben werden können, warum sie keine Papiere haben, warum das Aufnahmeland nicht mitspielt. Aber es ist sowieso egal....es kommen VIEL weniger Flüchtlinge, auch egal, überhaupt ist eh alles egal, so lange Du das Gefühl hast, wir schaffen es nicht, obwohl weder Du noch andere aufgrund der Flüchtlinge, entschuldige, der Unberechtigten finanziell leiden müssen. Es gäbe nicht mehr, wenn es weniger Flüchtlinge gäbe. Ich weiß nicht, wie oft man das noch verklickern muss.


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14.03.2018 um 12:30
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:obwohl weder Du noch andere aufgrund der Flüchtlinge, entschuldige, der Unberechtigten finanziell leiden müssen. Es gäbe nicht mehr, wenn es weniger Flüchtlinge gäbe
darum geht es mir nicht.
Mir geht's um die Integrationsmöglichkeiten, die nun mal begrenzt sind, je mehr Menschen kommen (beim Wohnraum fängt es schon an und bei Bildung hörts auf).

Da möchte ich halt, dass wirklich hauptsächlich nur die Berechtigten kommen und die Unberechtigten weniger Anreize vorfinden (es geht um das "weniger" - um DAS was man vermeiden könnte, wenn man es anders machen würde).

Ich hatte hier nachtäglich noch was angefügt:
Optimist schrieb:Ob das die Schweiz mit den fehlenden oder gefälschten Ausweisen alles genauso handhabt? Und es so läuft wie bei uns, dass das Bamf die Fälschungen nicht anzeigt?
Möchte ich alles bezweifeln
Wie auch immer es in der Schweiz gehandhabt wird, es wird anders als in D gemacht (schon alleine wegen der Zentren) und ich wäre dafür, das für D zu übernehmen.
Wie gesagt, in der Schweiz geht's sicherlich nicht unmenschlich zu.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 12:36
@Optimist
in der Schweiz gibt es auch Unberechtigte. Es lässt sich nicht so einfach entscheiden, wer berechtigt und wer unberechtigt ist, wie Du Dir das so vorstellst. Und das mit dem Anreiz ist NICHT der Grund, warum hierher geflüchtet wird, wie oft denn eigentlich noch?

Auch Menschen aus sicheren Herkunftsländern haben Recht auf Asyl und das ihr Antrag geprüft wird.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 12:40
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:Und das mit dem Anreiz ist NICHT der Grund
ich hatte auch nicht geschrieben, dass dies der einzige Grund sei, aber bin überzeugt dass es MIT ein Grund ist.
Es ist für mich logisch, dass sich jemand sagt: in D wird es alles etwas lascher als in X gehandhabt, da habe ich es einfacher. Und ich schrieb auch, dass natürlich noch andere Gründe hinzu kommen (die du genannt hattest).
Tussinelda schrieb:in der Schweiz gibt es auch Unberechtigte
hatte ich auch nicht in Abrede gestellt. Wie ich das mit den Anreizen in der Schweiz im Gegensatz zu D sehe, schrieb ich schon.
Tussinelda schrieb:Auch Menschen aus sicheren Herkunftsländern haben Recht auf Asyl und das ihr Antrag geprüft wird.
stelle ich auch nicht in Abrede.
Jemand der politisch verfolgt wird, der weiß von sich selbst auch ganz genau dass er einen Asylgrund hat. Diese Menschen würde ich auch nicht abschrecken wollen (im Sinne von "weniger Anreize").
Es geht mir immer wieder nur um die, welche von sich selbst ganz genau wissen, dass sie keinen haben.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 12:57
@Optimist
auch die bekommen zwar kein Asyl, haben aber durchaus einen Grund zur Flucht und auch noch Gründe, bei denen wir (Deutschland) Mitverursacher sind. Da sehe ich diesen Einsatz von Dir aber nicht, was ständiges Wiederholen betrifft. Ich sagte die schon einmal, wir können nicht einerseits schuld daran sein, dass es Menschen schlecht geht (denn deshalb geht es uns ja unter anderem so gut!!) und dann die Tür zuschlagen, wenn sie es auch besser haben wollen. Das ist moralisch verwerflich.


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wichtelprinz
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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 12:58
Optimist schrieb:Jedenfalls haben Asylbewerber weniger Anreiz in die Schweiz zu gehen, schon alleine weil es solche Zentren gibt
Das ist schon so, ein Westafrikaner kuckt in die Glaskugel und denkt sich, scheisse Bundesansyzentrum da will ich nicht hin -.-

Hättest Du vielleicht auch irgendwas Konkretes zu bieten ausser einer Deiner berüchtigten Annahmen? Also irgendwas das plausibel darlegen kann das der Anreiz in der Schweiz Asyl zu beantragen durch die Bundesasylzentren geschmälert wird?
Optimist schrieb:Da möchte ich halt,
Jaja was Du möchtest und was Asyl sein soll sind zwei verschiedene Dinge wenn man Dich so liest.
Optimist schrieb:Ob das die Schweiz mit den fehlenden oder gefälschten Ausweisen alles genauso handhabt?
Wie wärs wenn Du endlich mal anstatt ständig solch Fragen in den Raum zu rotzen den Finger aus dem Arsch nimmst und sie eigenständig und fundiert nachprüfst um danach eine konkrete Aussage tätigen zu können und es nicht nur bei Deinen berüchtigem Spekulationen über Zustände bleibt? Wenns Dich interessiertsollte es doch möglich sein dies zu recherchieren und fundiert darzulegen
Ich glaub aber eher Dein Interesse liegt nicht an den Fakten sondern am rumschwafeln über Mögliches was sein könnte.so stellst Du Dich auf jedenfall in jeder Diskussion hier dar


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neugierchen
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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 16:20
Horst Seehofers große Aufgabe:

Von 2015 bis 2017 haben über 1,4 Millionen Menschen in Deutschland einen Asylantrag gestellt.
56,4 Prozent wurden im vergangenen Jahr abgelehnt. (Das heißt abschlägig entschieden, nicht etwa, dass die übrigen 43,6 Prozent genehmigt wurden.) Ende 2016 gab es etwa 200.000 ausreisepflichtige Asylbewerber (allein 63.000 in NRW), von denen 150.000 „geduldet“ waren.
Etwa 550.000 Asylbewerber hatten Ende 2016 eine „Aufenthaltsgestattung“, weil ihr Verfahren noch lief. Und weitere 68.000 wurden als „geduldet“ markiert, obwohl sie rechtskräftig ausreisepflichtig waren. Dann gab es weitere 23.600 „vollziehbar zur Ausreise verpflichtete“ Personen sowie 29.600 Familienangehörige als Leistungsempfänger. Sie alle waren „Empfänger von Asylbewerberleistungen“. Und dann waren da noch 44.000 Personen „ohne Angabe“ ihres Status.
Für die etwa 728.000 Asylbewerber wurden 2016 laut „Bild“ insgesamt 9,234 Milliarden Euro gezahlt, das waren vier Milliarden mehr als 2015, obwohl die Zahl der Leistungsempfänger gegenüber dem Vorjahr um rund 250.000 gesunken war. Grund: die gestiegenen Mieten für Asylunterkünfte und Fixkosten für leer stehende Unterkünfte (!). Pro Leistungsempfänger wurden mehr als 1000 Euro monatlich gezahlt.
Dann gibt es noch das Thema Familiennachzug: Bis Ende 2017 gab es 513.000 Familienangehörige mit Schutzstatus, darunter 215.000 „subsidiär Schutzberechtigte“ ohne die Flüchtlingseigenschaft nach der Genfer Konvention.
Ja, und nicht zu vergessen die etwa 70.000 „unbegleiteten minderjährigen Asylbewerber“, die wohl in der Gesamtzahl enthalten sind, aber ganz besonders viel Aufmerksamkeit beanspruchen. Wenn sie kriminell werden, gilt für sie das maßvolle Jugendrecht. Die Betreuungskosten sind höher, und das echte Alter wird selten ermittelt.

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article174490476/Abschiebungen-Horst-Seehofers-Masterplan-ist-eine-unloesbare-Aufg...

Irgendwie müssen wir da einen Dreh finden. Wenn man hochrechnet sind es mindestens 20 MRD Euro Kosten. Mal so zum Vergleich, der Bund gab im gleichen Zeitraum 16,4 Mrd für Bildung aus.

Daher muss sich dringend etwas ändern. Der Traum man darf Kosten nicht beachten stellt sich als Trugschluss dar.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 16:27
@neugierchen

Würden die zig privaten Vermieter keinen schnellen reibach machen wollen, weil der Wohnraum nunmal knapp ist, so wären die Kosten auch wesentlich geringer. Immerhin wurde nun erkannt das vorallem Kommunen und Gemeinden selbst wieder vermehrt eigenen Wohnraum bauen und anbieten müssen.


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neugierchen
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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 16:44
@Bone02943
Denen jetzt den schwarzen Peter zuschieben zu wollen, naja. Das es sicherlich einige Gewinnler gibt, unbestritten, aber diese waren nicht ursächlich. Ich würde mich auch freuen wenn der Staat wider die Versorgung mit billigem Wohnraum in seine Hände nimmt.
Damit ist das Problem der Asylgesetzgebung aber auch nicht aus der Welt, es entlastet aber zumindest auch Billiglöhner und schafft mehr soziale Gerechtigkeit. Sind sie doch die Hauptleidtragenden des Zuzuges.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

14.03.2018 um 19:28
@Tussinelda
Tussinelda schrieb: Ich sagte die schon einmal, wir können nicht einerseits schuld daran sein, dass es Menschen schlecht geht (denn deshalb geht es uns ja unter anderem so gut!!) und dann die Tür zuschlagen, wenn sie es auch besser haben wollen. Das ist moralisch verwerflich.
ich verstehe ganz genau deine Gedanken.
Nur stehe ich auf dem Standpunkt, dass es bezüglich der Humanität Kompromisse geben muss, diese Welt ist leider nicht perfekt, korrupt und alles Mögliche.
Wenn man ganz kompromisslos sagen würde: Nur die Humanität zählt, dann müsste man sagen, kommt ALLE her, wenn es euch woanders schlecht geht - ohne wenn und aber.
Und wie ich schon immer sag, dann können wir die Asylgesetzgebung in die Tonne kloppen, die brauchen wir dann nicht mehr.

Ich bin also für einen Kompromiss bezüglich Humanität und dieser sieht so aus: Wir können nur begrenzt aufnehmen (an Zahlen mache ich das nicht fest) - worin ich die Begrenzung sehe ist ja bekannt.

Und wenn der Westen an allem Übel dieser Welt schuld ist, es gibt Millarden Menschen denen es elend geht...
... die können wir aber nun mal nicht alle aufnehmen.

Andererseits ist es in meinen Augen auch keine Lösung, zu warten, bis soundsoviele übers Meer von Schleppern geschleust werden, ein paar dadurch auch zugrunde gehen. Das ist für mich alles ein Unding.

In den Ländern selbst muss etwas getan werden.
Und auch die Länder selbst müssten da und dort evtl. umdenken. Ich denke nämlich nicht, dass nun wirklich ALLES was dort schief läuft, der Westen zu verantworten hat, sondern dass sie z.T. auch selbst ein paar Aktien dran haben.

Und noch mal kurz zur Schweiz:
wie immer dort die Asylgeschichte auch läuft, sie läuft zumindest anders als in D.
Kann man gut oder schlecht finden.
Und wenn alles gut läuft, dann wird vielleicht in D doch bisschen was abgeguckt.

Und nun könnt ihr mich halt unmoralisch, unchristlich und sonstwas finden.
Das ist meine Meinung und dazu stehe ich - dann bin ich halt ein schlechter Mensch (in Euren Augen, was solls)


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14.03.2018 um 19:41
@Optimist
und ich sage Dir noch mal, es kommen ja auch keine Milliarden......es soll auch nicht jeder bleiben, da bin ich durchaus bei Dir....aber so zu tun, als ob wir wer weiß was leisten, wenn wir Menschen HIER ihr Asyl beantragen lassen, finde ich absolut übertrieben. Es steht für mich außer Frage, dass der Antrag im jeweiligen Asylland Land gestellt wird, dort geprüft wird und das die Menschen währenddessen ein Recht haben, anständig in diesem Land zu leben. Es steht für mich außer Frage, dass wir unserer Politik nicht nur vorwerfen, "alles zu schaffen", sondern wir ihr eben auch vorwerfen müssen, ihren Teil dazu beizutragen, dass Menschen flüchten müssen. Es ist nun einmal so, dass immer mehr Menschen flüchten müssen......es ist nicht deren Schuld, trotzdem müssen sie flüchten. Und auch wenn es nicht NUR die Schuld der westlichen/reichen Länder ist, so ist es ganz sicher nicht die Schuld der Menschen, die sich auf die Flucht begeben und DAS wird immer gerne unter den Tisch gekehrt.
Allein in Syrien mussten zwei Drittel der Einwohner ihre Heimat verlassen, berichtete das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) in Genf. Darunter waren 22,5 Millionen Menschen, die über Grenzen gingen und 40,4 Millionen Vertriebene, die in einem anderen Teil ihrer Heimatländer Unterschlupf fanden. Jede Minute des Jahres mussten irgendwo auf der Welt 20 Menschen fliehen. Jeder 113. Mensch auf der Welt war ein Flüchtling. Seit 1997 hat sich die Flüchtlingszahl damit praktisch verdoppelt.

Vier von fünf Flüchtlingen haben in Ländern Aufnahme gefunden, die selbst teils kaum das Nötigste haben. «Dies ist keine Krise der reichen Welt, sondern eine Krise der Entwicklungsländer», betonte der Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi. Deutschland kommt mit 670.000 Flüchtlingen nach UNHCR-Berechnung nach Ländern wie der Türkei, Pakistan, Uganda und Äthiopien erst auf Platz 8.
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article165676120/Mehr-Menschen-denn-je-in-der-Welt-auf-...

wer da davon spricht, sich abschotten zu wollen, wo wir als reiches Land nicht mal so viel tun, wie viel ärmere Länder, der denkt eben nur an seinen eigenen Arsch.......ich verstehe unter Menschlichkeit was anderes


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14.03.2018 um 19:55
@Tussinelda
Was soll ich noch groß sagen, unsere Meinungen sind konträr und das lässt sich nicht ändern.

Nur hierzu noch eine kleine Anmerkung:
Tussinelda schrieb:Es ist nun einmal so, dass immer mehr Menschen flüchten müssen......es ist nicht deren Schuld, trotzdem müssen sie flüchten.
Sicherlich ist es nicht die Schuld aller, aber ich bezweifle, dass wirklich ausnahmslos ALLE es unbedingt nötig hatten zu flüchten.
Und diejenigen die es tatsächlich richtig nötig hätten - welche am Verhungern sind - die können gar nicht flüchten. So schauts doch aus.


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14.03.2018 um 19:57
Tussinelda schrieb:der denkt eben nur an seinen eigenen Arsch.......ich verstehe unter Menschlichkeit was anderes
Ich glaube schon das sich viele auch um die "Ärsche" Gedanken machen die hier unterhalb der Armutsgrenze leben, insbesondere Kinder, Rentner, Alleinerziehende. In Deutschland leben immerhin 16 Millionen Menschen (ohne Asylbewerber) unterhalb der Armutsgrenze. 35 Millionen zahlen überhaupt nur Einkommenssteuer. Also grob 2 zu 1 ...

Da die zur Verteilung stehende Einkommenssteuer der 35 Millionen Zahler auch begrenzt ist, besteht ein sozialer Verdrängungskampf.

Der soll zwar immer unter den Teppich gekehrt werden. Aber es gibt ihn, und er wird stärker je mehr Personen in Deutschland unter der Armutsgrenze leben müssen.


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14.03.2018 um 19:58
Optimist schrieb:Und diejenigen die es tatsächlich richtig nötig hätten - welche am Verhungern sind - die können gar nicht flüchten. So schauts doch aus.
ach so, also flüchten keine Menschen, die es echt wirklich tatsächlich richtig nötig haben? Na das ist mal eine Aussage. Ich denke auch, wenn man es nicht nötig hat (was natürlich Du beurteilen kannst), dann macht man sich gerne mal auf den beschwerlichen, gefährlichen, gar tödlichen Weg, warum auch nicht, man hat ja offenbar nix Besseres zu tun.


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