Panaetius schrieb:Es gibt 27 EU-Länder, wobei z.B. die osteuropäischen sich mit den ukrainischen Flüchtlingen durchaus verbunden fühlen oder selbst fürchten, von Putin angegriffen zu werden
gut, da hatte ich mich zu ungenau ausgedrückt.
Ich hatte die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine gar nicht auf dem Schirm bei meiner Betrachtung, sondern nur alle anderen Flüchtlinge.
Dass die Ukrainer von den osteuropäischen Ländern bereitwillig aufgenommen werden liegt in der Natur der Sache.
Alle anderen Flüchtlinge nehmen sie nicht so gerne auf, aber die meisten Flüchtlinge wollen auch gar nicht so gerne zu denen, sondern wie gesagt, lieber in die nördlichen länder.
Insofern bleibe ich dabei:
Optimist schrieb:Ist für mich also ganz logisch, dass es für die meisten europäischen Länder keine große Rolle spielt
Panaetius schrieb:Was für eine "Asypolitik" eigentlich? Es wird ja keine aktive Politik betrieben, sondern Menschen kommen hierher
und es geht auch darum, wie die Politik im Weiteren damit umgeht. Z.B. gute Integration oder nicht usw.
Und zu "Menschen kommen hierher" -> das hatte damals Merkel zugelassen, sagte, die Flüchtlinge aus Ungarn dürfen nach D.
Vorher galt nämlich noch "Dublin".
Darauf hätte sie bestehen können und nicht das "Selbsteintrittsrecht" zulassen brauchen.
Und jetzt wirst du vielleicht sagen: hätte man die Flüchtlinge einfach so in Ungarn lassen sollen? (oder Ähnliches).
Darum gehts jetzt gar nicht bei meinem Argument, sondern darum, ob die Menschen zu uns kommen (dein Zitat).
Und da sage ich: man hatte es zugelassen, dass sie einfach so kommen.