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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

54.231 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Flüchtlinge, Gesetze, Asyl ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 17:19
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Und bei über 3 Mio Arbeitssuchenden sollte es möglich sein die meisten vakanten Stellen zu besetzen.
Die Arbeitssuchenden lassen sich meist nicht in die Stellen vermitteln, das hat verschiedene Gründe, oft Krankheit usw.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Das Renteneintrittsalter wird steigen.. allerdings auf Grund der höheren Lebenserwartung.
Man kann es hier nachrechnen lassen, was die Gründe sind, Zuwanderung ist ein wichtiger Faktor:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-12/rentner-erwerbstaetige-rechner-demografie-entwicklung

Dabei spielt auch keine Rolle, dass viele Flüchtlinge nur geringen Lohn bekommen oder als Aushilfen haben, denn das sind oft Jobs, welche die Deutschen nicht machen wollen, die aber trotzdem gebraucht werden, allein um die Inflation im Rahmen zu halten.

Einige arbeiten auch nach Jahren immer noch nicht, vor allem Frauen. Die kriegen dann aber mehr Kinder als im Schnitt deutsche und gerade dies ist aus Gründen des Renteneintrittsalters wichtig.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 17:21
Zitat von OptimistOptimist schrieb:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und kannst du ein Land nennen was genauso viel wie D zahlt?
darf ich noch auf Antwort hoffen?
Das kommt auf die Art der Leistung drauf an, aber ich glaube, ich sagte bereits, dass die Leistungen für abgelehnte Asylbewerber in Deutschland höher sind als anderswo. Andere Länder haben aber natürlich auch Leistungen für Geduldete etc.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 17:26
Zitat von abberlineabberline schrieb:Genau das. Und man muss weder eine Diktatur einführen, das Grundgesetz abschaffen oder sonstiges. Das sind halt so Totschlagsargumente, mit dem lediglich der Status Quo verteidigt wird. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Ganz friedlich und ohne Polizeistaat.
Es ist genau das, was Merz aktuell tut (also die "Notlage" im EU-Migrationsrecht ausnutzen). Dies steht auch ausdrücklich sowohl in der GFK als auch im GG. Das Problem liegt in der EU-internen Personenfreizügigkeit, die aber solche Ausnahmen zulässt.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 17:56
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das kommt auf die Art der Leistung drauf an, aber ich glaube, ich sagte bereits, dass die Leistungen für abgelehnte Asylbewerber in Deutschland höher sind als anderswo
das glaube ich eben auch.
Deshalb gabs von mir hierzu den Einspruch: (jetzt mit Unterstreichung von mir)
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Deutschland ist auf keinen Fall das einzige Land, das ein gewisses Existenzminimum zahlt, und es ist gar nicht klar, ob deshalb viele nach Deutschland kommen
Wenn also die Leistungen in D höher sind, ist das ein Anreiz.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 18:07
Ja, das ist ein Anreiz, siehe: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/asylbewerber-vergleich-leistungen-europa-100.html

Aber die Frage ist, ob es der entscheidende Faktor ist:
„Ich kenne keine Studie, die Sozialleistungen oder Unterschiede zwischen Sozialleistungen als Pull-Faktor belegen kann“, sagt Niklas Harder, Abteilungsleiter Integration beim Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, der Abendzeitung. „Es ist nach allem, was wir wissen, nichts, was die großen Migrationsströme irgendwie leitet.“
Quelle: https://www.focus.de/politik/deutschland/von-wegen-nur-sozialleistungen-warum-fluechtlinge-wirklich-zu-uns-kommen_id_259486480.html


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 18:28
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Aber die Frage ist, ob es der entscheidende Faktor ist:
ja sicher kommen bei dem Einen oder Anderen auch noch andere Faktoren hinzu.
Nur denke ich schon, dass es ein großer Faktor ist.

Und zu der Studie (möchte den Link nicht erst aufmachen), wer hat diese denn gemacht?
Studien die ich nicht selbst gemacht habe, traue ich nicht immer (sind nicht immer unparteiisch) 😉


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 18:28
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Die Arbeitssuchenden lassen sich meist nicht in die Stellen vermitteln, das hat verschiedene Gründe, oft Krankheit usw.
Und Asylsuchende die nach D strömen sind vermittelbar? Komm... diese Ausflüchte das die meisten Arbeitssuchenden kaum zu vermitteln sind ist mager...
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:, denn das sind oft Jobs, welche die Deutschen nicht machen wollen
Aha... aber der Asylsuchende soll es machen. Du.. das passt genau in den Zeitgeist. Lieber andere machen lassen, lieber sollen die sich krumm und bucklig schuften, lieber sollen andere zur Wertschöpfung in einer Gesellschaft beitragen....


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 18:44
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Und Asylsuchende die nach D strömen sind vermittelbar?
Zumindest die Männer haben nach mehreren Jahren mehrheitlich eine Arbeit, die Frauen weniger, aber dafür mehr Kinder.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 18:50
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und zu der Studie (möchte den Link nicht erst aufmachen), wer hat diese denn gemacht?
Aussage zitiert im Fokus (normalerweise eher ein Hetzblatt), demnach gibt es KEINE Studie, die sagt, dass Sozialleistungen ein pull-Faktor sind. Ich will nicht sagen, dass das, was du sagst falsch ist; aber wahrscheinlich auch nicht die volle Wahrheit.

Zudem ist die Zahl, die tatsächlich tatsächlich nur geduldet wird, weil die Herkunfstländer sie nicht nehmen, recht gering. Die, welche aktiv ihre Identität verweigen, sind ca. 16.500 (bis Mitte 2025): Beitrag von Optimist (Seite 2.744)


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

02.04.2026 um 20:37
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Zumindest die Männer haben nach mehreren Jahren mehrheitlich eine Arbeit
Ist das so? Oder eher ein .. Gefühl..
In den Jahren bis die Asylsuchenden arbeiten dürfen, entsprechend deutsch gelernt haben, entsprechend die Motivation haben sich selbst zu versorgen, .. in der Zeit könnten auch tausende der über 3 Mio Arbeitssuchenden eine Tätigkeit aufgenommen, notfalls sogar umgeschult haben.

Und viele der Asylsuchenden können im übrigen genauso wenig arbeiten wie die heimischen Arbeitssuchenden die lt. Deiner Aussage so gut wie nicht vermittelt werden können, wegen Krankheit oder anderen Gründen.

Oder meinst Du die Asylsuchenden haben keinerlei Traumata oder Krankheiten?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:die Frauen weniger, aber dafür mehr Kinder.
Auch so ein Klischee...


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 06:11
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das BVerfG interessiert leider nicht, ob Kommunen überfordert sein könnten, das entscheidet stur nach den Buchstaben des Gesetzes.
Dann brauchen wir ein Gesetz dass Kommunen keine Schulden für die Unterbringung/Unterhalt aufnehmen dürfen -> sprich Hilfe im Rahmen der Möglichkeiten, aus vorhandenen Mitteln. Was man dann das BVerfG? Schreibt die Höhe der Schulden doch vor, auf Basis von was?

Aber jetzt kommt GEAS:
Welche Neuerungen bringt das GEAS?

EU-Außengrenzverfahren: Künftig soll es möglich sein, dass Asylverfahren noch vor Einreise bereits an den Außengrenzen der Europäischen Union durchgeführt werden können. Für diese Verfahren gibt es einen unabhängigen Kontrollmechanismus, der sicherstellt, dass Grund- und Menschenrechte eingehalten werden.

Schnelle und einheitliche Verfahren: Entscheidungen sollen innerhalb weniger Tage oder Wochen fallen – nicht erst nach Monaten. Das bringt mehr Klarheit für Schutzsuchende und entlastet die Verwaltung.

Verantwortung und Solidarität in Europa: Staaten an den Außengrenzen sollen nicht alleingelassen werden. Alle EU-Staaten leisten ihren Beitrag – durch Aufnahme von Menschen oder durch finanzielle Unterstützung.
...
Zudem hatte das Kabinett Änderungen beschlossen, die über die Umsetzung der GEAS-Reform hinausgehen. Dazu zählen insbesondere:

Sekundärmigrationszentren: Bundesländer haben die Möglichkeit, sogenannte Sekundärmigrationszentren zu schaffen. Antragsteller, die bereits in einem anderen Mitgliedstaat internationalen Schutz erhalten haben und sogenannte Dublin-Fälle können dort zentral untergebracht werden und nach Abschluss des Verfahrens unmittelbar in die zuständigen Mitgliedstaaten zurückgeführt werden.

Erweitertes Flughafenverfahren: Schon heute können Asylverfahren für bestimmte Gruppen direkt am Flughafen durchgeführt werden. Künftig wird diese Möglichkeit ausgeweitet – ein erster Schritt hin zu den geplanten Grenzverfahren.
Hei, an den Bürgern wurde auch gedacht:
Warum ist die Reform wichtig?

Das neue System bringt Ordnung, Sicherheit und Rechtssicherheit:

Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass Migration gesteuert wird.

Kommunen werden entlastet, weil Verfahren schneller abgeschlossen sind.

Geflüchtete erhalten verlässlich Schutz, wenn sie Anspruch darauf haben.
Jetzt bin ich gespannt:
Asylbewerberinnen und -bewerber dürfen bereits nach dreimonatigem Aufenthalt in der Bundesrepublik einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Nicht gelten soll dies für Ausländer, die „wiederholt oder in erheblicher Weise“ ihren Mitwirkungspflichten im Verfahren nicht nachkommen, also beispielsweise ihre Identität verschleiern. Damit wird ein weiteres Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt.
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/migration-geas-2382758#
...und die Beamten so: cool, weitere Möglichkeiten wo man versagen kann...


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 09:47
@ApexOne

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/migration-geas-2382758#
Schnelle und einheitliche Verfahren: Entscheidungen sollen innerhalb weniger Tage oder Wochen fallen – nicht erst nach Monaten. Das bringt mehr Klarheit für Schutzsuchende und entlastet die Verwaltung
ob es dann noch die gleichen Klagemöglichkeiten für Abgelehnte gibt?
Dann wären zumindest die Gerichte nicht entlastet.
... dürfen bereits nach dreimonatigem Aufenthalt in der Bundesrepublik einer Erwerbstätigkeit nachgehen.
Nicht gelten soll dies für Ausländer, die „wiederholt oder in erheblicher Weise“ ihren Mitwirkungspflichten im Verfahren nicht nachkommen, also beispielsweise ihre Identität verschleiern
Ob von diesen überhaupt Alle das Bedürfnis haben zu arbeiten? Falls für Manche nicht, wäre das ja gar keine Strafe.

Ich wäre sowieso dafür dass Alle arbeiten dürften und das nicht erst nach 3 Monaten.

Da wird sich darüber beklagt, dass Einige frustriert sind... Arbeit könnte gut davon ablenken und hilft bezüglich Integration.

Wer noch kein Deutsch kann, wäre nicht schlimm.
Im Fernsehen sah ich jetzt ein Projekt, wo Flüchtlinge in einer Kommune halfen, die Wege und Rasen sauber zu halten.

Wenn junge Männer beschäftigt sind, kommen sie weniger auf dumme Gedanken und zudem können sie sich gebraucht fühlen, mMn.
Ich fand es schon immer fragwürdig seitens der Politik, dass man junge Leute (in der Mehrzahl sind es ja diese) in den Flüchtlingseinrichtungen so viele Wochen "versauern" lässt.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 10:06
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ob es dann noch die gleichen Klagemöglichkeiten für Abgelehnte gibt?
Dann wären zumindest die Gerichte nicht entlastet.
Lol, die staatlich finanzierten "N"GO prüfen bestimmt wie sie dem Staat schaden können.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ob von diesen überhaupt Alle das Bedürfnis haben zu arbeiten? Falls für Manche nicht, wäre das ja gar keine Strafe.
Ich wäre sowieso dafür dass Alle arbeiten dürften und das nicht erst nach 3 Monaten.
Ich würde noch was hinzufügen, unabhängig vom Status:
- die Person führt den Nachweis wie es ein vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft wird
- die Person bekennt sich zur Verfassung und FDGO
- die Person akzeptiert die Geldkarte und verpflichtet sich sie sinngemäß zu nutzen
usw. usw. solche Sachen halt.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn junge Männer beschäftigt sind, kommen sie weniger auf dumme Gedanken und zudem können sie sich gebraucht fühlen, mMn.
Gilt das auch für Frauen oder muss ich männerfeindliches Zeug in jedem Thread hier lesen?


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 10:31
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ich wäre sowieso dafür dass Alle arbeiten dürften und das nicht erst nach 3 Monaten.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn junge Männer beschäftigt sind, kommen sie weniger auf dumme Gedanken und zudem können sie sich gebraucht fühlen, mMn.
3 Monate sind also auch noch zu lange....Ok, Identität ungeklärt, fester Wohnort nicht zugeteilt, Papiere und Krankenversicherung noch nicht mal ansatzweise geregelt aber Hauptsache die Körper sind da und die Hände bewegen sich und die Lücken im Arbeitsmarkt werden irgendwie gestopft und der Flüchtling macht sich schnell nützlich damit er nicht auf dumme Gedanken kommt.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 11:22
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Ist das so? Oder eher ein .. Gefühl..
In den Jahren bis die Asylsuchenden arbeiten dürfen, entsprechend deutsch gelernt haben, entsprechend die Motivation haben sich selbst zu versorgen, .. in der Zeit könnten auch tausende der über 3 Mio Arbeitssuchenden eine Tätigkeit aufgenommen, notfalls sogar umgeschult haben.

Und viele der Asylsuchenden können im übrigen genauso wenig arbeiten wie die heimischen Arbeitssuchenden die lt. Deiner Aussage so gut wie nicht vermittelt werden können, wegen Krankheit oder anderen Gründen.

Oder meinst Du die Asylsuchenden haben keinerlei Traumata oder Krankheiten?
Es gibt da doch viele Studien zu, einfach mal suchen, statt Vorurteile ungeprüft zu veröffentlichen:
Die Beschäftigungsquote der 2015 zugezogenen Geflüchteten belief sich im Jahr 2024 auf 64 Prozent und hat sich damit an das durchschnittliche Niveau in der Gesamtbevölkerung von 70 Prozent deutlich angenähert. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Basis der mit Sozialversicherungsdaten verknüpften IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten.
Quelle: https://iab.de/presseinfo/10-jahre-fluchtmigration-beschaeftigungsquote-von-gefluechteten-naehert-sich-dem-durchschnitt-in-deutschland-an/

Wer es schafft, den beschwerlichen Fluchtweg zu überstehen, ist nämlich i.d.R. gesund genug, um einer Tätigkeitkeit nachzugehen. Die Studie wurde im August 2025 veröffentlicht.
90 Prozent aller beschäftigten Geflüchteten gingen 2024 einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung lag dieser Anteil bei 92 Prozent. Zählt man die Selbstständigen hinzu – rund 5 Prozent der 2015 Zugezogenen waren 2023 selbstständig –, ergibt sich eine Erwerbstätigenquote von etwa 70 Prozent. Die Beschäftigungsquote hat sich damit bereits bis auf 6 Prozentpunkte an das Niveau der Gesamtbevölkerung angenähert.
Quelle: s.o.

Bei den Arbeitslosen mit deutscher Staatsbürgerschaft gibt es neben Fällen, die z.B. wegen Krankheit nicht zum Arbeitsmarkt passen, vor allem das Problem der mangelnden Mobilität: https://www.dia-vorsorge.de/fachkraeftemangel-trotz-arbeitslosen-ein-widerspruch/

Das Problem haben Flüchtlinge so nicht. Sie bringen von Haus aus große Bereitschaft zur Mobilität mit.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:die Frauen weniger, aber dafür mehr Kinder.
Auch so ein Klischee...
Gerade das ist entscheidend:
Mit 76 Prozent lag die Beschäftigungsquote geflüchteter Männer vier Prozentpunkte höher als beim Durchschnitt der männlichen Bevölkerung in Deutschland. Bei Frauen betrug sie mit 35 Prozent nur die Hälfte des weiblichen Bevölkerungsdurchschnitts.
Quelle: https://iab.de/presseinfo/10-jahre-fluchtmigration-beschaeftigungsquote-von-gefluechteten-naehert-sich-dem-durchschnitt-in-deutschland-an/

Der männliche Teil unter den Flüchtlingen ist also im Vergleich zu den Indigenen überdurchschnittlich häufig in Arbeit!

Bei den Frauen ist es genau umgekehrt - und die Frauen reißen den Gesamtschnitt dann nach unten (obwohl dieser mit den Indigenen immer noch vergleichbar ist). Liegt aber daran, dass die Menschen aus Kulturen kommen, die andere Werte haben als die Leitkultur der Gleichberechtigung, vor allem aber - dies ist eine wechselseitige Kausalitätsbeziehung - weil sie mehr Kinder haben als die indigenen (die kulturellen Werte sind also vergleichbar denen mit Deutschland in den 1950er oder 1960er Jahren). Daher leisten diese Frauen für die Demographie langfristig ebenfalls ihren Beitrag.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 11:45
Laut Regierungsgutachten leben 78,2% der Frauen mit Fluchthintergrund in Deutschland mit Kindern im Haushalt. Mehr als ein Drittel haben mind. drei Kinder, die mit ihnen im Haushalt leben:

Screenshot 2026-04-03 113629

Bildquelle: https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/140756/d9b5173da1eca339f2507a4c60bcffdd/familien-mit-fluchthintergrund-aktuelle-fakten-data.pdf - S. 11

Das erklärt mMn die geschlechtsspezfiischen Unterschiede bei den Beschäftigungen im Vergleich zwischen Geflüchteten und Indigenen.
Nur 1,23 beträgt die Geburtenrate bei deutschen Frauen, bei ausländischen Frauen immerhin 1,84.
Quelle: https://www.dw.com/de/warum-die-geburtenrate-in-deutschland-weiter-sinkt-babys-frau-vereinbarkeit-beruf-familie-afd-v3/a-73477625


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 12:24
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn junge Männer beschäftigt sind, kommen sie weniger auf dumme Gedanken und zudem können sie sich gebraucht fühlen, mMn
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Gilt das auch für Frauen oder muss ich männerfeindliches Zeug in jedem Thread hier lesen?
nix Männerfeindlich, sondern es geht um die Unterschiede zwischen Männer und Frauen, die es nun mal gibt 😉

1.:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Laut Regierungsgutachten leben 78,2% der Frauen mit Fluchthintergrund in Deutschland mit Kindern im Haushalt
2.:
statistisch gesehen neigen Männer nun mal häufiger zu Gewalt als Frauen (wurde im Migrantenthread schon ausführlich nachgewiesen) -> mein Argument wegen "dumme Gedanken" bezog sich darauf. Unter Gewalt zähle ich z.B. auch Vandalismus aus Frust heraus.
Und Menschen die nichts zu tun haben, sind oftmals frustriert usw.

3.:
Es kamen seit 2015 vorwiegend junge Männer hier her.
Die Ukrainerinen die später kamen, lasse ich jetzt außen vor, die habe ich in meiner Betrachtung nicht inbegriffen und wie gesagt, Frauen neigen weniger zu Gewalt, wenn sie frustriert sind.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich würde noch was hinzufügen, unabhängig vom Status:
- die Person führt den Nachweis wie es ein vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft wird
- die Person bekennt sich zur Verfassung und FDGO
- die Person akzeptiert die Geldkarte und verpflichtet sich sie sinngemäß zu nutzen
usw. usw. solche Sachen halt
genau.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Hauptsache die Körper sind da und die Hände bewegen sich und die Lücken im Arbeitsmarkt werden irgendwie gestopft
Mir gehts darum, dass Menschen, welche hier ein größeres Frustpotential haben (aus diversen Gründen), etwas zu tun bekommen.
Außerdem ist das dann auch hilfreich für die Integration.
Oder möchtest du nicht, dass sich Flüchtlinge gut integrieren können?
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:und der Flüchtling macht sich schnell nützlich damit er nicht auf dumme Gedanken kommt
warum denn nicht, was ist daran auszusetzen?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Liegt aber daran, dass die Menschen aus Kulturen kommen, die andere Werte haben als die Leitkultur der Gleichberechtigung,
und das ist eben auch eins der Probleme, wenn viele solcher Menschen hier her kommen.
Deshalb sollte die Politik um gute und schnelle Integration bemüht sein - natürlich nur wenn die Bereitschaft der Flüchtlinge dazu besteht.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:weil sie mehr Kinder haben als die indigenen (die kulturellen Werte sind also vergleichbar denen mit Deutschland in den 1950er oder 1960er Jahren). Daher leisten diese Frauen für die Demographie langfristig ebenfalls ihren Beitrag.
Soweit sich die Kinder dann auch wirklich einbringen (können).
Ich denke da an solche Gegenden wie z.B. Marxlow


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 12:35
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Liegt aber daran, dass die Menschen aus Kulturen kommen, die andere Werte haben als die Leitkultur der Gleichberechtigung, vor allem aber - dies ist eine wechselseitige Kausalitätsbeziehung - weil sie mehr Kinder haben als die indigenen (die kulturellen Werte sind also vergleichbar denen mit Deutschland in den 1950er oder 1960er Jahren).
Yes, jetzt sind sie aber in anderen Kultur und müssen sich anpassen....sie haben sich diese ausgesucht und flüchten aus der Alten, oder?
Was meinst was da los ist wenn Ehegattensplitting und Krankenkassen Zuzahlung für Hausfrauen kommt?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:nix Männerfeindlich, sondern es geht um die Unterschiede zwischen Männer und Frauen, die es nun mal gibt 😉
Waas? Unterschiede? Wenn es um gute Sachen geht sind wir gleich, wenn nicht, nicht. ..aha.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 13:35
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und Menschen die nichts zu tun haben, sind oftmals frustriert usw.
Oben war kritisiert worden, dass Menschen, die ohne zuverlässige Identitätsprüfung hierherkämen, ähnliche Rechte wie Staatsbürger hätten - dies hängt aber wesentlich an der Frage, ob ihre Identität geprüft werden konnte und sie u.a. deshalb asylberechtigt sind. Das stimmt ja nicht, denn ein sehr wesentlicher Punkt ist die Möglichkeit, eine Arbeit aufzunehmen. Wenn man die inflationär vergeben würde, wäre dies tatsächlich ein pull-Faktor. Das heißt, die angenommen Asylbewerber, deren Identität geklärt ist, können arbeiten und habe somit auch Anspruch auf Grundsicherung zu gleichen Bedingungen wie Indigene. Aber die abglehnten nicht. Sonst könnte ja jeder kommen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Soweit sich die Kinder dann auch wirklich einbringen (können).
Ich denke da an solche Gegenden wie z.B. Marxlow
Auch darüber gibt es Statistiken, dass die Gesamtgruppe von Kindern von Menschen mit Fluchthintergrund vergleichbare Werte mit den Indigenen erreicht, was Beschäftigungsquoten usw. angeht. Eine Kleinstgruppe auszuwählen bringt da nicht viel. Und wieso stört dich Marxloh (in Duisburg?) oder Berlin so, wohnst du da?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Yes, jetzt sind sie aber in anderen Kultur und müssen sich anpassen....sie haben sich diese ausgesucht und flüchten aus der Alten, oder?
Es ging mir darum, dass Männer mit Fluchthintergrund häufig beschäftigt sind und Frauen nur deshalb weniger, weil sie mehr Kinder haben (und somit einen Beitrag für die demographische Entwicklung leisten), also um das wirtschaftliche Argument. Es ging mir nicht um familiäre Werte. Wir sind auch nicht in der DDR, wo der Staat über die Erziehung von Kindern Kontrolle ausübt.


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Asylgesetzgebung: Muss sie angepasst werden?

03.04.2026 um 13:42
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Der männliche Teil unter den Flüchtlingen ist also im Vergleich zu den Indigenen überdurchschnittlich häufig in Arbeit!
Wahrscheinlich zählen dann aber Hilfsarbeiter Jobs mit... ich erinnere mich:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Dabei spielt auch keine Rolle, dass viele Flüchtlinge nur geringen Lohn bekommen oder als Aushilfen haben, denn das sind oft Jobs, welche die Deutschen nicht machen wollen
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:weil sie mehr Kinder haben als die indigenen
..und damit keinerlei Zeit dafür das eigene Leben zu finanzieren. Kindergeld ist auch gerne genommen und bis der Nachwuchs ( wenn überhaupt ) in Arbeit kommt ist schon viel Wasser den Rhein hinunter geflossen rsp. die Sozialkasse belastet.

Nein, darauf zu vertrauen das irgendwann in ferner Zukunft die nachfolgenden Generationen die notwendigen Arbeiten verrichten halte ich für falsch.
Wir leben im Hier und Jetzt. Jetzt müssen offene Stellen besetzt werden.. gerade von vielen Arbeitssuchenden die jetzt schon im Sozialsystem verharren.
Dann müssen sie halt auch Jobs annehmen die nicht so attraktiv sind.


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