Optimist schrieb:dass Flüchtlingen ihre Identität geglaubt wird und sie daraufhin einen Pass bekommen.
So ist es ja nicht. Es gibt ein langwieriges Verfahren, das in vielen Fällen negativ ausgeht. Insbesondere dann wenn die Identität ungeklärt ist.
ApexOne schrieb:Ja klar! Das kann jeder arabisch sprechender Milliardär oder Terrorist sein, jeder kann sagen dass er Flüchtling ist.
Das ist das was Du nicht verstehen willst.
Das stimmt überhaupt nicht. Du könntest dir mal die EU-Richtlinie dazu durchlesen, dann wird klar, dass bereits der Verdacht, jemand hat seine Ausweise selbst vernichtet, zur Ablehnung führen kann.
Optimist schrieb:...und vor allem auch behaupten, dass er z.B. angeblich aus Syrien kommt.
Gab ja auch schon Fälle von Betrug und falsche Identitäten.
Dann gib doch mal bitte einen Beleg, dass jemand, der behauptet hat, er käme aus Syrien, in Deutschland als Flüchtling anerkannt wurde bzw. dessen Asylantrag positiv beschieden wurde.
Ich hatte dies nur im Kontext davon gehört, dass Menschen mit dieser Begründung ein Asylverfahren bekommen haben (das ist auch rechtlich gesehen in Ordnung, sofern nicht offenkundige Unfugbehauptungen vorliegen), aber nicht, dass dies dann auch positiv beschieden wäre.
Und selbst wenn, könnte man diese Entscheidung bei nachträglich gefundenen Falschbehauptungen wieder rückgängig machen.
Also nicht falsch verstehen: ich bin nicht naiv, und natürlich gibt es nicht nur Missbrauch, sondern es wird sicherlich auch mal jemand damit durchkommen. Nur würde ich gerne mal eine Statisik o.Ä. dazu sehen (wie gesagt: es geht um POSITIV beschiedene Asylverfahren, nicht um eingeleitete). Sonst gibt es überalll Missbrauch. Oder meint Ihr, jeder Staatsbürger ist bei der Steuererklärung immer ehrlich?