FrauZimt schrieb:Mein Statement: Super gute Aktion der Volksbühne.
Das Theater von innen nach aussen zu verlegen
Welche meinst du jetzt?
Also erst mal. Nu isses ja wieder zu.
Die zweite Schwimmrunde muss leider ausfallen. Wegen nicht funktionsfähiger Duschen wird der Badebetrieb am wenige Tage zuvor erst eröffneten „Volksbad“ in Berlin-Mitte für Dienstag und Mittwoch abgesagt. In der Instagram-Story, mit der die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz die kurzzeitige Schließung kommuniziert, steht außerdem noch: „Learning nach Woche 1: Es ist nicht so leicht, ein Freibad zu betreiben.“
Quelle:
https://taz.de/Volksbad-der-Berliner-Volksbuehne/!6203116/Dann, also so familienfreundlich isses ja nicht; ist das Becken für Kleinkinder nicht n bischen zu tief? Und Jugendliche? Da bin ich im Sommer lieber an den Badesee. In Berlin gibts da viele von. Der Plötzensee hat S-Bahn Anschluss.
FrauZimt schrieb:Das Publikum ist gespalten. Die einen finden das Volksbad toll, andere nicht.
So ist das nun mal. Das Theater ist zur Unterhaltung da, hat aber auch einen gesellschaftlichen Auftrag;
der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten.
Mei, und die Politik halt auch.
Auch vorab schon hatte das Volksbad die Gemüter erregt und aufgeteilt in diejenigen, die die Idee feiern, und in diejenigen, die sie für den größten Blödsinn aller Zeiten halten: für eine Verschwendung von Steuergeldern in ohnehin klammen Kassen, erst recht im Kulturhaushalt. 300.000 Euro kostet die Produktion des 25 Meter breiten und gut 1,30 Meter tiefen Volksbads. So viel, wie auch mal für eine aufwendigere Theaterproduktion benötigt wird.
Der größte Part davon, 210.000 Euro, sind für Personalkosten eingeplant, für Bademeister:innen und Wachpersonal. Kleinere Häuser hätten mit diesem Geld unterstützt werden können, Jugendtheater insbesondere, kritisierte etwa die SPD-Abgeordnete Dunja Wolff, deren Partei ja aber die Kürzungen in der Kultur selbst zu verantworten hat.
Quelle:
https://taz.de/Volksbad-der-Berliner-Volksbuehne/!6203116/Dass in Berlin zu viel gespart wird, meint Lilienthal ja auch. Nu, ich weiß ja nicht, ob Theaterintendanten die besten Haushaltsexperten sind. Vielleicht hats ja auch Gründe, dass in Berlin gespart werden muss? Und Andere sehen das halt n bissi anders.
Der Berliner Landesvorsitzende im Bund der Steuerzahler, Alexander Kraus, äußert sich zu den Berliner Schwarzbuchfällen: „Berlin plant, innerhalb von drei Jahren über elf Milliarden an zusätzlichen Krediten aufzunehmen und den Schuldenstand auf über 80 Milliarden Euro auszuweiten. Der Doppelhaushaltsentwurf 2026/27 sieht Ausgaben in Rekordhöhe vor. Dass aber wirklich ernsthaft gespart wird, können wir vor diesem Hintergrund nicht erkennen. Die öffentliche Hand gibt die Steuergelder mit vollen Händen aus, als ob es kein Morgen gibt.“ Das sollen die folgenden Beispiele zeigen.
Quelle:
https://www.morgenpost.de/berlin/article410122479/oeffentliche-verschwendung-die-berliner-faelle-im-schwarzbuch.html
FrauZimt schrieb:Trump soll sich das mal ansehen. Ich denke, so hätte er sich seinen Reflecting Pool
in Washington vorgestellt.
Öhm nö. Völliger Blödsinn. Der Reflecting Pool gehört zur Architektur der Hauptstadt. Seit 1922. March on Washington sagt dir was? MLK? Schau dir mal Bilder an. Von 1963. Auch da wurde im Reflecting Pool nicht geschwommen.
Zur Geschichten, mei
@ApexOne , lass gut sein. Hast du nichts Wichtigeres?
Scheiß Geschichte war das.
Wenn das Angebot angenommen wird bzw. worden wäre, lasst die Kinder doch schwimmen.
Da wird sich empört über ein Zeitfenster von 4 oder 6 Stunden? Meine Fresse, wie lächerlich.
Was ein Scheiß.
Freilich auch, der bessere Weg als Fick-Plakate wäre wohl: die Chose noch mal erklären.
Und dann noch mal nachholen.