@SvenLE
SvenLE schrieb:Du machst den gleich Fehler wie andere auch. Ehe hat überhaupt nichts mit Familie zu tun!
Also sind eheliche Kinder nicht Normalfall, sondern seltene Zufälle?
In der Ehe übernehmen beide Partner füreinander finanzielle Verantwortung.
Für den Staat bedeutet das: Wird einer von Beiden bedürftig, wird das Einkommen des Anderen belastet. Das ist ja auch nachvollziehbar.
Wenn man nur diesen Teilaspekt bedenkt, ist die Ehe somit schlechter gestellt als 2 Singles.
Nur im Ehegattensplitting gibt es dafür einen Ausgleich. Man darf das nicht isoliert betrachten.
Es kann doch nicht sein, dass eine Ehe im Bereich Transfer als Wirtschaftsgemeinschaft gesehen wird und steuerlich lediglich als traditioneller Unfug ohne Bedeutung. Das könnte auch das BVerfG so sehen.