ApexOne schrieb:Geht beim Verfassungsgericht eh nicht durch.
Bin zwar kein Jurist aber auch als Laie fände ich das interessant. Man müsste den allgemeinen Gleichbehandlungssatz gegen den Bestandschutz/Gewohnheitsrecht abwägen. Letztes hat ja auch einen sehr hohen Stellenwert. Letztendlich keine Ahnung, wie da dann entschieden würde.
paxito schrieb:Ja. Klares Ja. Meine Kinder profitieren davon frühzeitig viel mit anderen Kindern und ausgebildeten Pädagogen Zeit verbracht zu haben. Das was in einer guten KiTa geboten werden kann, kann ich so nicht bieten. Auch weil ich z.B. überhaupt nicht der Typ fürs Basteln und Singen bin.
Sehe ich genauso. Eine gute KiTa hat so viel mehr zu bieten als das, was man zuhause so hat, allein die Abwechslung. Du kannst als Privatperson viel weniger vorhalten, Lesezimmer, Bauzimmer, Sandkasten/Klettergerüst, Werkstatt etc - da wird heute wirklich viel geboten. Und auch die Interaktion mit Gleichaltrigen, die auch mal keine Freunde sind, fehlt.
paxito schrieb:Aber eins ist auch klar: ich sehe es überhaupt nicht ein dauerhaft die Mutti zu Hause zu alimentieren. Wer das so leben will, soll das auch selbst finanzieren.
Die könnten ja eine große Reform anstreben, die die Freibeträge für unterhaltspflichtige Kinder anhebt und das Splitting abschafft. Wenn die Tradwife dann aber wenn die Kleinen aus dem Haus sind weiter zu Hause bleiben will, müsste man ihr dann auch Stütze zahlen, klar. Sonst ginge das sicher nicht durch.