Ach, der außenpolitische Sprecher der SPD wollte ja D auf Sanchez Kurs bringen (da wollte in Brüssel auch Meloni nicht mitspielen), das meinte der wirklich so.
Aus einem Kommentar dazu:
Mittlerweile haben die Sozialdemokraten einen weiteren Helden gefunden: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez. Der fordert die Aufkündigung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel, da eine Regierung, »die gegen das Völkerrecht verstößt, kein Partner der Europäischen Union sein kann.« Er will, dass Israel wie Russland behandelt wird ...
»Die Bundesregierung«, sagte Ahmetović dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, »verhindert damit aktiv eine geeinte europäische Haltung in der Nahost-Politik – gerade auch als Reaktion auf die Destabilisierung durch die israelische Regierung im Gazastreifen, im Westjordanland und im Libanon.«
Will die SPD mehr Israelhass wagen? Nach den Erfolgen von Mamdani und der Linkspartei, die ebenfalls bei der Bundestagswahl 2025 mit Antisemitismus punktete, scheinen immer mehr Sozialdemokraten einen solchen Kurs ins Auge zu fassen. Dass der neue rote Held in Madrid zwar mit seinen Parolen gegen Israel die spanische Linke mobilisiert, aber in aktuellen Umfragen nach herben Verlusten mit seinen Sozialisten deutlich hinter der konservativen Partido Popular liegt, scheint seine Genossen in Deutschland nicht zu irritieren.
Brot-und-Butter-Themen
Die SPD würde sich, wenn sie Sánchez, Mamdani und der Linkspartei folgt, auf den Weg hin zu einer linken Szenepartei begeben. Im Wettbewerb mit der Linken würde sie immer verlieren, denn deren Radikalität wäre immer weitergehender als die antiisraelischen Forderungen der SPD ...
Das ist nicht so hip wie antiisraelische Parolen, aber Clinton hat Wahlen gewonnen. Eine SPD, die davon träumt, Szenepartei in Neukölln zu werden, wird das kaum gelingen.
Quelle:
https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/antisemitismus-und-israelfeindlichkeit-werden-die-spd-nicht-retten/Dazu gesagt sei, dass ihm da in der Partei durchaus widersprochen wurde. Nur ist er eben: der außenpolitische Sprecher. Und wer war da sein Vorgänger? Ralf Stegner (der letztes Jahr aus dem Geheimdienst-Kontrollgremium flog, Baku lässt grüßen ...). Von Rallf Stegner zu Adis Ahmetović, die SPD scheint außenpolitisch oft auf Irrwegen unterwegs zu sein, mitunter vielleicht zu oft.
Und dann kommt auch noch ... wer um die Ecke? Mützenich.
Mützenich schlägt nach US-Truppenabzug Abrüstungsgespräche mit Russland vor
Stand: 03.05.2026
Nach den Abzugsplänen der USA entbrennt eine erneute Debatte über Europas Sicherheit: SPD-Politiker Mützenich wirbt für Abrüstungsgespräche mit Russland, während Experten vor gefährlichen Lücken in der Abschreckung warnen.
Quelle:
https://www.welt.de/politik/ausland/article69f766e6805e0a5551a787ae/sicherheit-in-europa-muetzenich-schlaegt-nach-us-truppenabzug-abruestungsgespraeche-mit-russland-vor.htmlIrgendwie hinter der Zeit (wie lange?) ... Realitätsfremd wie ... unverantwortlich.
Dazu dagegen Nico Lange
Seit 2018 wisse man sicher, „dass russische Iskander-Raketen in Kaliningrad stationiert sind und uns bedrohen“, gab Lange zu bedenken. Wenn die Stationierung der US-Raketen jetzt nicht komme, dann „bleibt die Abschreckungslücke bestehen und Russland hat durch seine Raketen in Kaliningrad potenziell Macht über uns und wir könnten in die Erpressbarkeit rutschen“, warnte Lange.
Quelle: ebenda
Ja, das war der Ursprungsfehler, 2018, dass Merkel auf die Kaliningrad-Iskander-Raketen nicht reagierte. Da wüsste man immer noch gerne, warum sie da nicht reagierte, danach war sie noch 3 Jahre im Amt, das war ihr Job, weil Sicherheit. Wollte sie (mal wieder) nur beschwichtigen (wie Krankenschwester, bitte weiterschlafen, sie kennen mich ja ...). Oder lag es auch am Koalitionspartner? Dazu auch gut Jan Behrends 2019
SpoilerRückfall in den National-Pazifismus
Jan C. Behrends 23. Juli 2019
Die SPD und die deutsche Sicherheitspolitik
Quelle: https://www.salonkolumnisten.com/rueckfall-in-den-national-pazifismus/ . Als BuKa wäre das jedenfalls ihr Job gewesen, nach 2018.