Deutschland unter Kanzler Merz
09.07.2026 um 11:01Eigentlich sollte alles dem Staat gehören, alles andere sind doch Subventionen.ApexOne schrieb:Es wird Zeit für eine harte Einkommensdeckelung, alles über 2000€ wird abgeschöpft.
Eigentlich sollte alles dem Staat gehören, alles andere sind doch Subventionen.ApexOne schrieb:Es wird Zeit für eine harte Einkommensdeckelung, alles über 2000€ wird abgeschöpft.
Eine Mehrwertsteuererhöhung hat daher eine regressive Wirkung. Sie belastet die Reichen unterproportional.Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/mehrwertsteuer-preise-konjunktur-inflation-100.html
@Röhrichabberline schrieb:Und die sozial schwächeren natürlich besonders überproportional.
Schau dir mal die Staatsverschuldung von Japan an.Sherlock_H schrieb:Wer soll das bezahlen? Entweder es gibt einen Staatsbankrott, sprich eine Währungsreform, oder der Staat wird sich das Geld von uns allen holen müssen.
Oh, Fakten und ernste Gespräche, jetzt werde ich aber auch Professor:Optimist schrieb:Das obige ist nun mal ein Fakt. Daran ändern auch lustige Übertreibungen nichts 😉
Was nicht mehr als richtig ist. Fakt ist jedenfalls, dass eine erhöhte MwSt sozial schwächere am meisten trifft und die Regierung ein fatales Zeichen setzen würde.ApexOne schrieb:Ertragen es die in Watte getragenen Geringverdiener wenn sie erfahren dass sie massiv subventioniert werden und zwar von denen über die sie ständig lästern?
Ja, ich mache aus meiner Professur noch eine Studie:abberline schrieb:Was nicht mehr als richtig ist
Das liest sich fast so, als ob all die Geringverdiener selbst schuld wären. Was genau soll denn das Schicksal dieser Menschen sein, wenn man sie gar nicht mehr unterstützt? Was würde dir so vorschweben?ApexOne schrieb:Ich meine wie lange wollen Geringverdiener so massiv subventioniert werden?
So lange es nötig ist. Das sollte selbstverständlich seinApexOne schrieb:Ich meine wie lange wollen Geringverdiener so massiv subventioniert werden?
Um das Schicksal und Probleme der Gutverdiner und Finanzierer des Staates kümmert sich auch keiner, eigentlich wird denen auf den Kopf geschiessen.martenot schrieb:Das liest sich fast so, als ob all die Geringverdiener selbst schuld wären.
Weiss ich nicht, bin nicht betroffen...frag sie doch, was machen sie wenn sie nicht mehr subventioniert werden (können)?martenot schrieb:Was genau soll denn das Schicksal dieser Menschen sein, wenn man sie gar nicht mehr unterstützt?
In harten Zeiten wo wir Rekordschulden machen müssen sich alle beteiligen - Solidarität bedeutet auch Zusammenhalt und für einander einstehen...nicht nur paar die zwar alles zahlen aber sich alle dran reiben.martenot schrieb:Was würde dir so vorschweben?
Die Frage war nicht wie lange der Staat für sie zahlen sollten, sondern wann sie in die Puschen kommen, Hilfe zeichnet sich zB auch durch eine zeitliche Begrenzung aus -> aber daraus ist mittlerweile ein Karriere- und Lebensmodell geworden.abberline schrieb:So lange es nötig ist. Das sollte selbstverständlich sein
Habe ich mir schon gedacht. So nach dem Motto "Bin nicht betroffen, juckt mich nicht", oder? Oder das hinlänglich bekannte "Sollen sie doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben"?ApexOne schrieb:Weiss ich nicht, bin nicht betroffen...frag sie doch, was machen sie wenn sie nicht mehr subventioniert werden (können)?
Ein paar Kolletakschäden muss man einplanen. Auch dagegen virgehen.ApexOne schrieb:Die Frage war nicht wie lange der Staat für sie zahlen sollten, sondern wann sie in die Puschen kommen, Hilfe zeichnet sich zB auch durch eine zeitliche Begrenzung aus -> aber daraus ist mittlerweile ein Karriere- und Lebensmodell geworden.
Warum sollte man? Wenn es Gutverdiener sindApexOne schrieb:Um das Schicksal und Probleme der Gutverdiner und Finanzierer des Staates kümmert sich auch keiner,
Na ja, so richtig gehaltvoll ist dein Kommentar nicht, es ist nicht mal eine Frage trotz Fragezeichen.martenot schrieb:Habe ich mir schon gedacht. So nach dem Motto "Bin nicht betroffen, juckt mich nicht", oder? Oder das hinlänglich bekannte "Sollen sie doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben"?
Ich habe genug eingezahlt, da plagt mich das schlechte Gewissen überhaupt nicht - auch wenn ich jetzt in die Grundsicherung bis zum Lebensende gehe, ist es für den Staat immer noch Plus. Ich scheitere somit nicht an meinen Maßstäben.martenot schrieb:Übrigens zum Thema "bin nicht betroffen": das kann man nie fürs restliche Leben in der Zukunft wissen, ob man nicht doch irgendwann betroffen sein wird. Zumindest älter und kränker wird fast jeder im Lauf der Jahre, und niemand weiß, was einen dann erwartet.
Dein Kommentar war auch nicht außergewöhnlich gehaltvoll, weswegen ich dachte, dass es adäquat wäre. Zumal er bei mir so ankam, als ob es Dir vergleichsweise egal wäre, unabhängig davon, ob wir als Gesellschaft ja alle zusammenleben, und es für uns alle besser ist, wenn jeder Mensch irgendwie gut über die Runden kommt (trägt nämlich zu einer insgesamt stabileren und sichereren Gesellschaft bei, in der wir uns dann alle wohler fühlen können).ApexOne schrieb:Na ja, so richtig gehaltvoll ist dein Kommentar nicht
Und es wird ausgeblendet, dass diese viel weniger Prozente von ihrem Netto für den täglichen Bedarf ausgeben müssen und diese Gruppe eine Anhebung der MwSt (was bei mir zumindest Thema war) nicht allzu sehr jucken dürfte.ApexOne schrieb:Es wird so gerne vergessen dass diese weniger Netto vom Brutto haben, den Staat und die Sozialkassen mehr unterstützen.
darum ging's ja gar nicht, sondern nur um den einen Punkt.ApexOne schrieb:Willst Du dass wir rechnen wer dem Staat mehr bringt?
Das wäre tatsächlich die richtige Konsequenz, finde ich.Sherlock_H schrieb:Nun könnte man folgende Position für Deutschland vertreten: Wenn eh entweder eine hohe Inflation oder ein Zusammenbruch des Währungssstems kommen wird, dann sollte man jetzt auch noch schnell mehr Schulden machen und damit die Infrastruktur weitgehend in Ordnung bringen. Denn "danach" ist es ja egal, ob man mehr oder weniger Schulden hatte
abberline schrieb:Fakt ist jedenfalls, dass eine erhöhte MwSt sozial schwächere am meisten trifft und die Regierung ein fatales Zeichen setzen würde
richtig. Und es würde die Binnennachfrage schwächen.abberline schrieb:Und die MwSt Erhöhung wäre Gift
zu den "Schwachen" zählen auch z.B. Rentner mit Grundsicherung und Geringverdiener (also nicht nur die - von manchen verhassten und faulen Arbeitslosen).ApexOne schrieb:Die Frage war nicht wie lange der Staat für sie zahlen sollten, sondern wann sie in die Puschen kommen
deinem Denken nach wird es ja die Grundsicherung nicht ewig geben.ApexOne schrieb:- auch wenn ich jetzt in die Grundsicherung bis zum Lebensende gehe
Erkläre mir mal stringent wie Du drauf kommst es juckt sie nicht, gerne mit Zahlenbeispielen.Optimist schrieb:Und es wird ausgeblendet, dass diese viel weniger Prozente von ihrem Netto für den täglichen Bedarf ausgeben müssen und diese Gruppe eine Anhebung der MwSt (was bei mir zumindest Thema war) nicht allzu sehr jucken dürfte.
Wer hat Erspanisse mit MwSt vermischt ? Ich bestimmt nicht.Optimist schrieb:Weshalb vermischt du so vieles?
Jetzt gibt es die Aktivrente, bis zu 2000€ steuerfrei.Optimist schrieb:Wie sollen Rentner in die Puschen kommen? Arbeiten bis sie ins Grab fallen?
Was können Gutverdiener dafür dass Geringverdiener so wenig verdienen und es ausgleichen müssen?Optimist schrieb:Und was können Geringverdiener dafür, dass sie wenig verdienen?
Ja, es können auch nicht alle erwarten dass Gleiche wie die Genannten ausgeben zu können.Optimist schrieb:Es können nun mal nicht alle Menschen Ingenieure, Ärzte, Anwälte, Politiker und ähnliches werden.
Ja, dann arbeite ich wieder - und?Optimist schrieb:deinem Denken nach wird es ja die Grundsicherung nicht ewig geben.
Nach wie vor wäre die Frage, wie man das Thema Geringverdienst lösen könnte, denn immerhin brauchen wir diese Arbeitsplätze ziemlich dringend. Wäre das nicht sehr ungerecht, wenn man diese Menschen, die viel für die Gesellschaft leisten, völlig im Regen stehen lassen würde und sagen "Mir doch egal wenn ihr nicht klar kommt"?Optimist schrieb:Und was können Geringverdiener dafür, dass sie wenig verdienen?
Es nimmt sie aber in die Pflicht bzw der Soludargedanke sollte in Deutschland selbstverständlich sein, soziale Marktwirtschaft und so. Vieles ist halt seit den Neunzigern liberaler geworden und das war und ist nicht gut. Niemand will Verhältnisde wie in den USA, wie in Großbritannien seit Thatcher usw.ApexOne schrieb:Was können Gutverdiener dass Geringverdiener so wenig verdienen und es ausgleichen müssen?