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Israel - wohin führt der Weg?

38.475 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Kinder, Israel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Israel - wohin führt der Weg?

24.07.2014 um 22:50
Ein interessanter Kommentar im Fokus


Das zeigt das eigentliche Problem des Gazastreifens und seiner gesamten Bevölkerung. Sie jubeln, wenn ein israelischer Soldat gefangen genommen wird, viele jubelten auch bei der Tötung der drei israelischen Jugendlichen. Solchen Menschen darf man keine Freiheiten lassen, denn sie bejubeln Entführer und Mörder. In jeder zivilisierten Gesellschaft würden solche Leute verfolgt und mit Mithilfe der Bevölkerung festgesetzt werden. Nur bei den Palästinensern geschieht das nicht. Sie sollten sich ein Beispiel an Israel nehmen, sie hatten die Mörder eines Palästinensers innerhalb von 24 Stunden gefasst.


http://m.focus.de/politik/ausland/nahost/jubelstuerme-sprecher-behauptet-kommentar_id_5866727.html


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Israel - wohin führt der Weg?

24.07.2014 um 22:54
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Ein interessanter Kommentar im Fokus
Dämlicher Kommentar..


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Israel - wohin führt der Weg?

24.07.2014 um 23:08
@Luminarah
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:eine Beteiligung weder dementiert noch bestätigt
Da hab ich verschiedene Sachen gelesen. Mal heißt es die Hamas sagt sie habe damit nichts zu tun, mal heißt es das sie weder bestätigt noch dementiert.
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Insofern spricht zumindest für eine Duldung eine ganze Menge ,da die Tat ja auch klares politisches Motiv hat.
Angenommen, dass die Hamas wirklich eine Verantwortung weder übernimmt noch ablehnt.
Es spricht dann doch trotzdem nichts dafür, dass wichtige Hamas-Figuren im Vorfeld den Auftrag oder zumindest ihr ok gaben?
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Sie sollten sich ein Beispiel an Israel nehmen, sie hatten die Mörder eines Palästinensers innerhalb von 24 Stunden gefasst.
Und die Häuser von deren Familien stehen noch immer, im Gegensatz zu den Häusern der Familien der palästinensischen Verdächtigen...
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Solchen Menschen darf man keine Freiheiten lassen, denn sie bejubeln Entführer und Mörder.
Sorry aber in Israel kriegst du auch an jeder Ecke Mossad-, IDF- und Guns ´n Moses T-Shirts... Ist zwar ästhetischer und wirkt nicht so martialisch, aber im Prinzip ist das vergleichbar, meine ich.


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Israel - wohin führt der Weg?

24.07.2014 um 23:18
@kofi
Zitat von kofikofi schrieb:Du strahlst ausgerechnet über Putin.
Ich strahle nich über Putin, was immer das in diesem Zusammenhang auch bedeuten mag. Ich bin nich mal Putin-Fan, seitdem er seine U-Boot-Fahrer auf der Kursk hat gnadenlos verrecken lassen.

Und ich leugne auch nich die Verbrechen die in Tschetschenien unter seiner Verantwortung passiert sind. Nur derzeit wird leider über dem ganzen Putingebashe allzusehr vergessen dass gerade im Gaza unschuldige Menschen massenhaft sterben und der Verantwortliche dafür wird nich mal namentlich erwähnt. Also erwähne ich ihn. Der Mann heißt Netanjahu, is genauso religiös wie Putin, gehört aber wohl einer anderen Religionsgemeinschaft an, was ihn aber keinesfalls von der Schuld freispricht, jede Menge Menschen auf dem Gewissen zu haben, genau wie es Putin immer vorgeworfen wird.
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Selektive Wahrnehmung is schon ne dolle Sache.
Ja da sie in meinem Fall das Gleichgewicht wiederherstellt. Wenn ihr Putin an den Pranger stellt, stelle ich eben Netanjahu daneben. Ganz einfach.
Zitat von kofikofi schrieb:Den pseudo Menschenfreund gegen Krieg und Gewalt zu spielen kann dir nach so einem Beitrag, wie den zitierten von dir, auch niemand mehr abnehmen.
Ich bin absolut gegen Krieg und Gewalt, aber ich habe nie behauptet das ich ein Menschenfreund bin. Ich persönlich halte den Menschen für eine Fehlkonstruktion, die dem Untergang geweiht is. Die Frage is für mich lediglich wann dieser Untergang eintritt. Und der wird kommen und dank vernunftfreier Individuen wie z.B. Netanjahu dauert es auch meiner Meiunung nach nich mehr allzulange. Deshalb genieße ich jeden Tag der mir bleibt und schreibe "peace in the valley". Wenn ihr darauf keine Lust habt und lieber Menschen sterben sehen wollt kann ich nichts weiter dagegen tun, denn wir sind nun mal alle Gottes Kinder und somit in seiner Hand. Er wird uns am Ende richten.
Zitat von kofikofi schrieb:Sag doch einfach, dass du Israel generell nicht magst und schwurbel nicht rum.
Was soll wieder diese dämliche provozierende Anmache mit dem Wort "generell"? Vielleicht solltest du auch mal das Wort "latent" verwenden. Das klingt auch ganz toll und macht sicher noch viel mehr Eindruck bei deinen Lesern.

Also extra für Dich:

Ich mag die israelische Regierung nich und solange sie ihre Politik gegenüber den Palästinensern nich ändert wird das auch so bleiben, egal welcher Netanjahu gerade an der Macht is. Und solange werde ich auch den größtmöglichen Abstand zu diesem Land halten und meine Kritik an dieser REGIERUNG weiter hier äußern.

Das Land an sich is mir mittlerweile deshalb schon vollkommen GLEICHGÜLTIG.

Das hat aber mit den Menschen die dort leben müssen überhaupt nichts zu tun, egal ob sie nun Juden, Moslems, Christen oder meinetwegen auch Atheisten sind. Ich bin nich gleich ihr Freund, aber ich mag sie genauso wie ich alle anderen Menschen, die ich nich persönlich kenne, überall auf der Erde eben mag. So als Fehlkonstruktionen. Da gibt es für mich keine Unterschiede, nich mal in Deutschland. Und ich wünsche garantiert auch niemanden von denen das Leid, das gerade die israelische Armee nach Gaza trägt.

Friede sei auf deinem Weg und der Herr möge Dich schützen.

Gruß greenkeeper


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Israel - wohin führt der Weg?

24.07.2014 um 23:19
@Luminarah

Aber auch ansonsten ist der Focus-Kommentar dämlich. Allein der erste Satz ist schon wirklich abartig:
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Das zeigt das eigentliche Problem des Gazastreifens und seiner gesamten Bevölkerung. Sie jubeln, wenn ein israelischer Soldat gefangen genommen wird
Ausdrücklich die gesamte Bevölkerung freut sich also wenn ein israelischer Soldat gefangen genommen wird? Jeder einzelne der über 1,8mio. Menschen? Feindbildpflege in Hardcore...


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Israel - wohin führt der Weg?

24.07.2014 um 23:42
@Luminarah
Hast dir wirklich ein schönes Bild deiner Feinde gemacht, habe noch nie gesehen das fast 2 Millionen Menschen auf die Strassen laufen und jubeln.

Die Hamas hat die entführung und ermordung der 3 Jugendlichen oftmals dementiert. Nur klar kannst glauben was du willst.


In diesem Video erzählen IDF Soldaten den Krieg von 2008 und ihre erlebnisse, solltet ihr euch mal anschauen und mal nachdenken und hoffentlich begreifen das nicht nur eine Seite schuld an diesem Krieg ist.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/live#/beitrag/video/2203590/Die-Soldaten-der-Gaza-Offensive-2008


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Israel - wohin führt der Weg?

24.07.2014 um 23:46
@greenkeeper

Der riesige Moralhype um Putin führt natürlich zu steigender Russenfeindlichkeit und Strassenschlachten :)


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Israel - wohin führt der Weg?

24.07.2014 um 23:54
Von Jürgen Todenhöfer per Facebook:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Netanjahu,
darf ich Ihnen mitten im Krieg ein paar Fragen stellen? Als Deutscher, der weiß, dass die Generation seiner Vorfahren den Juden Unverzeihliches angetan hat, der das Existenzrecht Israels akzeptiert und der Antisemitismus wie jede Form von Rassismus für eine Schande hält.

Haben Sie sich schon mal vorgestellt, wie es wäre, wenn Sie nicht in Tel Aviv, sondern in Gaza auf die Welt gekommen wären? Sie hätten dann nicht die besten Schulen und Universitäten der USA besuchen können, sondern wahrscheinlich nur die bescheideneren Schulen und Universitäten von Gaza und im Westjordanland. Auch Ihre Enkel hätten kaum dem Elend von Gaza entfliehen können. Stattdessen hätten sie in den letzten sechs Jahren drei grauenvolle Kriege erlebt und viele Schulfreunde durch israelische Bomben verloren.

Wären Sie auch in Gaza Politiker geworden? Dann säßen Sie jetzt vielleicht wie 23 gewählte palästinensische Abgeordnete in israelischen Gefängnissen. Im Ofer-Gefängnis bei Ramallah oder im Hadarim-Gefängnis im Norden von Israel. Für Palästinenser ist es riskant, sich politisch zu betätigen. Unterstellen wir daher, Sie wären ein angesehener Landwirt geworden und hätten begonnen Blumen zu züchten. Sie hätten harte Zeiten durchlebt. Wegen der von Israel verhängten Blockade könnten Sie nur noch drei Prozent der früheren Blumenmenge exportieren. Die gesamte Wirtschaft Gazas liegt am Boden. Sie hätten fast alle Mitarbeiter entlassen müssen. Die wären jetzt arbeitslos - wie mehr als die Hälfte der arbeitsfähigen Bewohner von Gaza. Und müssten von der UNO durchgefüttert werden. 80 Prozent der Bevölkerung erhalten alle drei Monate Essensrationen wie damals die Iraker unter den vom Westen betriebenen Sanktionen. So erhält eine achtköpfige Familie, um überleben zu können, von der UNO alle drei Monate : 103 Kilo Weizen, 4,70 Liter Speiseöl, fünf Kilo Zucker, 1,5 Kilo Milchpulver sowie etwa Dosenfleisch. Für acht Personen!

Da Sie Ihre Familie von den paar Blumen, die Sie noch verkaufen würden, nicht ernähren könnten, hätten sie sich mit einem Ihrer Brüder, der Fischer ist, zusammen getan. Allerdings wäre dieser auch in großen Schwierigkeiten. Israel hat den palästinensischen Fischern entgegen internationalem Recht verboten, außerhalb einer 3-Seemeilenzone zu fischen. Dadurch gehen den Fischern von Gaza 85 Prozent der Fischgründe verloren. Wer diese Grenze überschreitet, wird von der israelischen Kriegsmarine beschossen. Ein Freund Ihres Bruders hat es gewagt. Er kehrte nie mehr zurück. Wie ein Dutzend anderer palästinensischer Fischer in den letzten 5 Jahren.

Auch sonst wäre Ihr Leben in Gaza beschwerlich. Vor allem wenn Israel wieder einmal - wie seit einigen Tagen - seine Stromlieferungen einstellt und gleich noch das Elektrizitätswerk von Gaza bombardiert. Wie gestern. Und daraufhin auch die Wasserversorgung zusammenbricht, weil die palästinensischen Wasserpumpen mit Strom betrieben werden. Gaza ist zur Zeit ohne Strom und Wasser. Nichts geht mehr. Das Trinkwasser ist verseucht, das Abwassersystem zusammen-gebrochen. Wichtige Medikamente für Ihre Familie gäbe es schon seit längerem nicht mehr. Die Folgen wären auch für Ihre Familie verheerend. Wie für alle palästinensischen Familien.

Für einen die eigene Freiheit liebenden Menschen wie Sie wäre es sicher hart, Ihre winzige Heimat Gaza seit 2007 über den israelischen Grenzübergang Erez nur noch in medizinischen Notfällen und über den ägyptischen Grenzübergang Rafah nur dann verlassen zu können, wenn er ausnahmsweise einmal geöffnet ist. Was in den letzten Jahren selten der Fall war. Ich stand in Rafah auch schon stundenlang vor verschlossenen Toren. Sie würden im größten Freiluftgefängnis der Welt leben. Im Osten eingeschlossen durch militärische Todesstreifen, Stacheldraht und Betonmauern, im Westen zur Seeseite durch die Geschütze der israelischen Kriegsmarine. Die einzige Möglichkeit, alte Freunde in Ägypten wenigstens gelegentlich wieder zu treffen, war in den letzten Jahren, wie ein Maulwurf durch einen der vielen Erdtunnel ins ägyptische Rafah zu krabbeln. Für viel Geld. Für einen stolzen Mann wie Sie wäre das zwar demütigend, aber was macht man nicht alles für die eigene Freiheit? Doch die neue ägyptische Regierung hat auch diesen letzten Fluchtweg in die Freiheit verrammelt. Zur Freude Israels. Ohne Bodentruppen einzusetzen übrigens. Die haben viele der Tunnel einfach geflutet.

So bliebe Ihnen in diesen Tagen nur noch der Blick über das weite Meer, der noch immer wunderbar ist. Wenn man sich die israelischen Kriegsschiffe am Horizont wegdenkt. Und es bliebe der Traum von Freiheit. Vom Frieden, den Sie und Ihre palästinensische Familie lediglich vom Hörensagen kennen würden. Nur die Gedanken wären frei. In Ihren Gedanken und in Ihren Träumen könnten sie noch immer erleben, was Israels Regierung Ihnen als Palästinenser vorenthält.

Was würden Sie als Bürger von Gaza von Israels Ministerpräsident Netanjahu halten, dem Sie einen Großteil Ihres Leids verdanken? Wären Sie in diesen Tagen des israelischen Dauerbombardements Anhänger der gemäßigten Fatah, die seit Jahrzehnten durch Verhandlungen das Schicksal der Palästinenser zu verbessern sucht? Oder der radikalen, streng konservativen Hamas, die mit teilweise selbst gebastelten Raketen dilettantisch und in inakzeptabler Weise versucht, wenigstens ein paar Rechte der Palästinenser durchzusetzen. Oder hätten Sie wie viele Palästinenser von der Politik einfach die Nase voll. Weil der aktuelle israelische Ministerpräsident, der zufällig Ihren Namen trägt, den Palästinensern ohnehin nie gestatten wird, einen eigenen lebensfähigen und gleichberechtigten palästinensischen Staat aufzubauen? Und der nächste auch nicht. Ich befürchte, Sie würden mit der härtesten der sogenannten palästinensischen Terrorbewegungen, dem 'Islamischen Jihad' sympathisieren. Sie lassen sich ja nur selten von jemandem an Härte übertreffen. Doch wer weiß?

Stellen Sie sich vor, die Bomben der israelischen F16 Kampfjets hätten vor einigen Tagen auch Ihr Haus dem Erdboden gleich gemacht. Sie hätten dadurch wie unzählige Bewohner von Gaza zahlreiche Tote und Verletzte in Ihrer Familie zu beklagen und Ihren gesamten Besitz verloren. Eines der überlebenden, schwer verletzten Kinder im Shifa-Krankenhaus von Gaza, die kleine Maria, wäre Ihre Enkelin. Maria, an deren Krankenbett ich letzte Woche lange stand, hätte bei der Zerstörung Ihres Hauses schwere Verletzungen erlitten. Ein israelischer Raketensplitter steckt noch immer in ihrem Kopf. Durch die Schrecken der Bombennacht hat sie die Sprache verloren. Niemand in Gaza kann sie operieren. In den Krankenhäusern fehlt es an allem. Der israelische Ministerpräsident, der Ihren Namen trägt, interessiert sich nicht für die Krankenhäuser der Palästinenser. Er denkt nie an die Kinder von Gaza.

Wie würden Sie reagieren, wenn Sie aus den Nachrichten erfahren würden, dass Israel nun auch noch das Shifa-Krankenhaus bombardieren will, in dem Ihre schwerverletzte Enkelin liegt. Angeblich hat die Hamas in den Kellern dieses größten Krankenhauses Gazas ihr Hauptquartier. Wir alle dachten doch, Israel habe die Hamas-Führung weitgehend ausgeschaltet. Die israelische Luftwaffe hat doch angeblich alle Häuser der Hamas zerstört - neben unzähligen Häusern von Zivilisten. Das war doch die Begründung für die wochenlangen mörderischen Bombardements.

Was würden Sie als ausgebombter Bürger von Gaza von diesem israelischen Ministerpräsidenten denken, der unablässig von den Raketen der Hamas und des 'Islamischen Jihad' redet, die in zwei Kriegswochen zwei israelische Zivilisten getötet und 10 verletzt haben? Was auch ich schrecklich finde. Mord bleibt Mord, egal wer ihn begeht. Leider sieht das der israelische Ministerpräsident anders. Ihm sind die 600 ermordeten und 4000 verletzten palästinensischen Zivilisten völlig gleichgültig. Selbst die vier palästinensischen Kinder, die beim Fußballspielen am Strand von israelischen Kriegsschiffen erschossen wurden, die Kinder, die beim Hühnerfüttern vom Dach ihres Hauses geschossen wurden oder die 9 jungen Fußballfans, die in einem Strandcafé beim WM-Spiel Argentinien : Holland von israelischen Raketen getötet wurden. Auch das Beschießen von Behindertenheimen, Krankenhäusern, Ambulanzen, Schulen, all das stört ihn nicht. Noch nie hat dieser israelische Ministerpräsident über ein getötetes palästinensisches Kind geweint. Stattdessen höhnt sein Botschafter in den USA, eigentlich verdienten die israelischen Truppen wegen ihrer 'unvorstellbaren Zurückhaltung' den Friedensnobelpreis. Seine Regierung begeht Kriegsverbrechen und er fordert den Friedensnobelpreis. Unglaublich, würden wahrscheinlich auch Sie denken.

Sehr geehrter Herr Netanjahu, was würden Sie als Palästinenser von diesem israelischen Ministerpräsidenten und seiner Politik halten, wenn Sie Bürger von Gaza wären? Von einem Politiker, dessen Volk vor allem in Europa Jahrtausende lang barbarisch behandelt wurde. Fast immer als Menschen zweiter Klasse. Wie ist es möglich, dass ein Politiker mit dieser tragischen Vorgeschichte seines Volkes nun die Bevölkerung von Gaza als Menschen dritter Klasse behandelt? Hatte der Vater des Staates Israel, Theodor Herzl, nicht einen Musterstaat der Toleranz versprochen? Und geschrieben: "Und fügt es sich, dass Andersgläubige, Andersnationale unter uns wohnen, so werden wir ihnen einen ehrenvollen Schutz und Rechtsgleichheit gewähren". Wo in Palästina gibt es ehrenvollen Schutz und Rechtsgleichheit für die Palästinenser?

Sehr geehrter Herr Netanjahu, stellen Sie sich bitte wirklich einmal vor, Sie wären nicht in Tel Aviv, sondern in Gaza geboren! Nur einen Augenblick! Vielleicht würden Sie dann erkennen, dass in Gaza und im Westjordanland Menschen leben, die dieselben Träume haben wie die Bürger Israels. Sie, Herr Netanjahu, könnten mit einer Handvoll Menschlichkeit und Weitsicht wie Jitzchak Rabin ein echter Staatsmann werden. Läge das nicht auch im Interesse Ihres Landes? Israel wird in einer Welt von Feinden nicht überleben. Sondern nur in einer Welt von Freunden. Stellen Sie sich wenigstens einmal am Tag vor, sie seien in Gaza geboren und nicht in Tel Aviv!

Ihr Jürgen Todenhöfer


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Israel - wohin führt der Weg?

25.07.2014 um 00:27
Les ich richtig?
Da maßregelt ernsthaft ein Deutscher einen Juden, dass nachdem sein Volk "[f]ast immer als Menschen zweiter Klasse behandelt" worden sei, er nun "die Bevölkerung von Gaza als Menschen dritter Klasse behandel[n]" würde und erklärt ihm dann auch noch wie er den Zionismus gefälligst richtig zu verstehen hat?

Da wird sich Netanjahu aber freuen...^^


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Israel - wohin führt der Weg?

25.07.2014 um 00:36
Scheinbar sind hier einfache Verlinkungen von irgendwelchen Leuten erlaubt. Daher mal einfach nur als Gegenentwurf ein Artikel, der zu einem der wirklich herzzerreißenden Artikel von Todenhöfer eingeht.

Todenhöfer:
https://de-de.facebook.com/JuergenTodenhoefer/posts/10152331064895838

http://lizaswelt.net/2014/07/21/demagoge-des-mainstreams/
Demagoge des Mainstreams

Wenn es stimmt, dass ein Bild oft mehr sagt als tausend Worte, dann charakterisiert dieses Foto, das Jürgen Todenhöfer vor wenigen Tagen auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hat, den früheren CDU-Politiker bereits hinreichend. Es zeigt ihn »inmitten von Trümmern«, wie der Historiker und Blogger Moritz Hoffmann schreibt, »nachdenklich, betroffen, zwischen Dreck, Zerstörung und Chaos. Und um ihn herum, fein säuberlich ins Bild komponiert, sauber wie direkt aus dem Geschäft, Kinderspielzeug. Bilderbücher, Puppen, Teddybären. Als hätte eine göttliche Fügung sie bei der Zerstörung dieses Hauses genau dorthin gespült.« Die allzu offenkundig gestellte Aufnahme illustriert eine Parole, die in diesen Tagen bei antiisraelischen Demonstrationen in Deutschland aus Tausenden von Kehlen zu hören ist und die die alte antijüdische Ritualmordlegende in modernisierter Form fortspinnt: »Kindermörder Israel!« Todenhöfer spricht sie nicht selbst aus, so schlicht formuliert er nicht. Aber er kann sich darauf verlassen, dass sein Publikum – der »Mainstream der deutschen Mittelschicht«, wie Hoffmann treffend zusammenfasst – auch so versteht. Zu Recht, wie zahllose Kommentare unter seinem Text beweisen.
Auf die tausend Worte möchte der Publizist trotzdem nicht verzichten, deshalb nutzt er vor allem seinen Facebook-Auftritt, der ausweislich der »Likes« mehr als 165.000 Nutzern dieser Plattform gefällt, für seine Botschaften. »Gaza: Die Verdammten dieser Erde« ist sein jüngstes Elaborat überschrieben, eine Anspielung auf Frantz Fanon und dessen 1961 erschienenes Hauptwerk. Der schmale, an Israel und Ägypten grenzende Küstenstreifen als Zentrum des Widerstands gegen Kolonialismus und Imperialismus also, seine Bewohner als revolutionäre Subjekte in einem gerechten Kampf gegen eine böse, brutale Militärmaschinerie, Todenhöfer selbst als Propagandist dieses Kampfes in Deutschland. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete weiß genau, welchen Ton er zu treffen hat und wie er sich inszenieren muss, um als sachkundiger Kenner, als Experte zu gelten und gleichzeitig zu Tränen zu rühren.
»Mit Panzern gegen die Eselswagen der Tunnelbauer! Es ist absurd«, klagt er die israelische Regierung an. Es ist dies die Fortführung der alten Mär von den »Raketen gegen Steinewerfer«, die von etlichen deutschen Medien während der ersten und zweiten »Intifada« gesponnen wurde. Todenhöfer spitzt sie sogar noch zu, indem er suggeriert, die israelische Armee ziehe gegen vormoderne, wehrlose, unschuldige Habenichtse zu Felde. (Lediglich am Rande sei angemerkt, dass die Hamas schon seit Jahren auch Tiere mit Sprengstoff belädt, um sie als Waffen in ihrem Krieg gegen Israel zu benutzen.) Das ist ein grotesker Einstieg, doch bevor er ihn wieder aufgreift, lässt er zunächst eine so knappe wie pflichtschuldige, vor allem aber taktische Distanzierung folgen: »Ich bin kein Freund der Hamas. Und werde es nie sein. Ich kritisiere die Ideologie und die ›Militärstrategie‹ der Hamas mit Nachdruck.« Gerne wüsste man, wo das denn geschehen sein soll, doch da folgt schon das »Aber«: »Aber ich bin ein Freund der Palästinenser. Ich weigere mich schweigend zuzusehen, wie ihre Rechte und ihre Würde mit Füßen getreten werden.« Von Israel, versteht sich, und nicht etwa durch das Terrorregime der Hamas. Ein echter Freund der Palästinenser, der Herr Todenhöfer.
»Natürlich hat Israel das Recht auf Selbstverteidigung«, beeilt er sich anschließend großmütig zu konzedieren, »gegen die sinnlose Ballerei der Hamas und anderer Widerstandsgruppen«. Schon die verniedlichenden, verharmlosenden Termini »Ballerei« (für den Beschuss mit Hunderten von Raketen) und »Widerstandsgruppen« (für Terrororganisationen, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israel ist) deuten an, dass Todenhöfer dieses israelische Recht nicht allzu weit gefasst sehen will. Und tatsächlich besteht es für ihn ausschließlich – er schreibt zwar »unter anderem«, doch weitere Beispiele nennt er nicht – in der »perfekte[n] Flugabwehr ›Iron Dome‹«. Das heißt: Die Israelis sollen den Raketenbeschuss dulden und sich ganz auf die »Eiserne Kuppel« verlassen, vielleicht noch auf ihre Schutzräume, für deren Erreichen sie fünfzehn Sekunden Zeit haben, wenn die Alarmsirenen heulen. Was sie nicht sollen: ihre Armee in Gang setzen, um Raketenbasen zu zerstören und Terroristen unschädlich zu machen, das heißt, den Beschuss zu verhindern. Das erinnert an einen legendären Vorschlag des Politologen Ekkehart Krippendorff, der vor über 20 Jahren in der taz allen Ernstes schrieb, die Juden hätten das »Dritte Reich« durch »passiven Widerstand«, etwa durch »Sitzstreiks« auf Bahnhöfen, locker in die Knie zwingen können. Wehren sollen sie sich jedenfalls nicht dürfen, wo kämen wir sonst hin?
Völkerrechtlich seien »die Bombenmassaker in Gaza« jedenfalls »Kriegsverbrechen« und »keine Selbstverteidigung«, doziert Todenhöfer weiter. Man dürfe »ein Volk nicht kollektiv bestrafen«, das lerne »ein Jurastudent in den ersten Semestern«. Nun wäre es für die israelische Luftwaffe ein Leichtes, den Gazastreifen flächendeckend unter Beschuss zu nehmen und so tatsächlich eine Kollektivstrafe zu verhängen. Nur tut sie genau das nicht und will es auch gar nicht. Im Gegenteil nimmt sie die Stellungen der Hamas gezielt unter Feuer und warnt zuvor die Zivilbevölkerung mit Flugblättern, Anrufen und Textnachrichten, wenn die Hamas diese Stellungen mal wieder – übrigens völkerrechtswidrig – mitten in einem Wohngebiet platziert hat. Es gehört zur Strategie der Gotteskriegerpartei, dass sie die Bewohner auffordert, diese Warnungen zu ignorieren und sich als »menschliche Schutzschilde« auf den Dächern zu versammeln. Auch der Einsatz israelischer Bodentruppen im Gazastreifen ist alles, nur keine kollektive Bestrafung: Mit ihm sollen – unter dem Risiko hoher eigener Verluste – vor allem die für Israel so bedrohlichen Tunnelsysteme zerstört werden.
Apropos Tunnel: Was sie betrifft, legt Jürgen Todenhöfer einen ganz besonders aberwitzigen Erfindergeist an den Tag. Die »Menschen von Gaza« hätten begonnen, »wie Maulwürfe Tunnel in Nachbarländer zu graben, um manchmal für ein paar Tage oder Stunden Freiheit zu schnuppern«, schreibt er. »Um nicht immer wie Untermenschen zu leben, gingen sie unter die Erde. Wie paradox! Natürlich gruben sie die Tunnel in erster Linie, um nicht auf Waren und Medikamente verzichten zu müssen. Und um sich verteidigen zu können. Oder so zu tun als ob.« Herzzerreißend, nicht wahr? Eine noch groteskere Verdrehung der Realität ist allerdings kaum denkbar. Denn in Wahrheit dienen diese durchaus nicht maulwurfartig, sondern sehr professionell angelegten unterirdischen Wege keineswegs humanitären Zwecken, sondern vor allem dazu, Waffen und Raketen zu lagern, Terroristen Unterschlupf zu gewähren und ihnen das Vordringen auf israelisches Gebiet (sowie den anschließenden Rückzug nach Gaza) zu ermöglichen. Die Tunnel – bei deren Bau bislang 160 Kinder umkamen – sind weitverzweigte Netzwerke und teilweise sogar mit Lastenaufzügen, Strom, Belüftungs- und Sprechanlagen sowie Schienen ausgestattet. Die »Freiheit«, die sie laut Todenhöfer ermöglichen, ist die Freiheit, Juden zu ermorden. Oder wenigstens zu entführen, wie den Soldaten Gilad Schalit vor acht Jahren.
»Nur in Gaza herrscht Krieg, nicht in Israel«, glaubt Todenhöfer gleichwohl. Alles andere sei »Propaganda«. Zum Beweis rechnet er vor, dass die Zahl der Getöteten im Gazastreifen ungleich höher sei als in Israel und 75 Prozent davon »unschuldige Zivilisten« seien. Bei diesem Body Count übergeht er jedoch gleich mehrere Tatsachen sehenden Auges: Israel schützt seine Bevölkerung vor den Raketen der Hamas, die Hamas lässt ihre Raketen von der Bevölkerung schützen. Israel warnt die Bevölkerung von Gaza und ist bemüht, zivile Opfer zu vermeiden, die Hamas nimmt die Bewohner von Gaza als Geiseln und zielt mit ihren Raketen ausschließlich auf die Zivilbevölkerung in Israel. Dass drei Viertel der in Gaza getöteten Palästinenser zur Zivilbevölkerung gehören, ist außerdem eine Angabe, die man aus guten Gründen anzweifeln kann. Einmal abgesehen davon, dass die Hamas ideologisch gar nicht zwischen Kombattanten und Zivilisten unterscheidet, weil für sie jeder Palästinenser ein Kämpfer im heiligen Krieg gegen den zionistischen Feind ist.
Doch einmal in Fahrt, zieht Todenhöfer schließlich auch noch den Nazijoker: »Noch in Tausenden von Jahren wird man sich die Geschichte der Gefangenen von Gaza erzählen. Dieses gedemütigten und entrechteten kleinen Volkes, das von einem benachbarten Herrenvolk in einem großen Käfig gehalten wurde. Dem das Herrenvolk den Strom abdrehte, wann es ihm gefiel.« Mit anderen Worten: Die Israelis treiben es heute mit den Palästinensern wie weiland die nationalsozialistischen Deutschen, das »Herrenvolk« par excellence also, mit den Juden. Und wenn man einmal an diesem Punkt der Täter-Opfer-Verdrehung und der Holocaust-Relativierung angelangt ist – die keine Entgleisung im Überschwang, sondern eine wohlkalkulierte Pointe darstellt –, dann fügt sich alles wie von selbst ins Weltbild ein. Auch die Tatsache, dass es eine Rakete aus dem Gazastreifen war, die vor einigen Tagen israelische Hochspannungsleitungen traf und 70.000 Palästinensern in Khan Younis und Deir el-Balah die Stromversorgung kappte. Oder dass die Palästinensische Autonomiebehörde bei der israelischen Elektrizitätsgesellschaft mit 525 Millionen Dollar in der Kreide steht, wovon 62 Millionen Dollar auf den Gazastreifen entfallen.
Der Rest von Todenhöfers Pamphlet ist Pathos, Tränendrüse, Betroffenheitsprosa, Show. Niemand weine »mit den Menschen von Gaza«, mit den »Müttern, deren zu Tode gebombte Kinder in ihren Armen starben«, klagt er. Ewig werde man »über die Schande von Gaza sprechen«, über die »herablassende, respektlose Unterdrückung und Demütigung seiner Bevölkerung durch den Nachbarn Israel«, über das »Versagen der Weltöffentlichkeit angesichts ihrer Behandlung als Menschen dritter Klasse, Jean Paul Sartre würde sagen als ›Halbaffen‹«. Täglich erhalte er »Morddrohungen«, die er gar nicht mehr zählen könne, sagt Todenhöfer, und dennoch denke er »jede Minute an die Menschen in Gaza, an die Verdammten dieser Erde«. Am liebsten würde er »gleich wieder zu ihnen hinfahren«. Bis es so weit ist, gibt er, der »stets gut frisierte Posterboy der neuen, mittelalten Friedensbewegung«, der »begabteste Pressesprecher, den die Hamas je hatte« (Moritz Hoffmann), im gebührenfinanzierten Morgenmagazin der ARD das Leiden Christi. Oder begeistert eben auf Facebook seine zahlreichen Fans.
Jürgen Todenhöfer zieht – nicht zum ersten Mal – alle Register, die der moderne Antisemitismus zu bieten hat. Wortgewaltig und mit dem Zorn des scheinbar Gerechten dämonisiert und delegitimiert er Israel, legt an den jüdischen Staat Maßstäbe an, die er für kein anderes Land der Welt geltend machen würde, und geißelt dessen Wehrhaftigkeit im Angesicht der Bedrohung. Todenhöfer verharmlost den judenfeindlichen Terror der Hamas und verdreht ihn in einen Akt der Freiheitsliebe, er beugt die Wahrheit mit den Mitteln der Demagogie, er lässt Tatsachen aus, die ihm nicht in den Kram passen. Er geriert sich als Freund der Palästinenser, dabei dienen diese ihm vor allem als Projektionsfläche für seine Ressentiments gegen den jüdischen Staat, während es ihn offenbar kalt lässt, dass die Hamas ihnen das Leben zur Hölle macht. Das alles wäre nicht weiter der Rede wert, wenn es sich bei Todenhöfer um eine randständige Figur handeln würde, die kaum jemand ernst nimmt. Doch er bedient eben nicht bloß die Ränder, sondern auch und vor allem die »Israelkritik« in der vielbeschworenen »Mitte der Gesellschaft«. Vor allem das macht ihn nicht nur zu einem erfolgreichen Autor, sondern auch zu einem gern gesehenen Gast in Interviews und Talkshows. Er ist ein Demagoge des Mainstreams.


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25.07.2014 um 00:55
Tja schon scheisse das mit der UN Schule.
Aber da sind mal wieder beide Seiten schuldig.
Zum einen Israel das nicht verhandeln wollte und zum andern die Hamas die sich in solchen Einrichtungen verschanzt, was eben leider auch gegen das Menschenrecht verstösst. welches vorschreibt die Zivilbevölkerung zu schützen.


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25.07.2014 um 08:51
Das sagt die Vereinigung der Menschenrechte.EU -------->

http://www.menschenrechte.eu/index.php/meldung-im-detail/items/gaza_krieg.html

Auszug ....:
Derweil fordert Amnesty international dazu auf, weitere Kriegsverbrechen im Gaza-Konflikt zu verhindern. Amnesty International berichtet über zahlreiche Tote, die große Mehrheit unter ihnen Zivilisten, unter ihnen wiederum viele Kinder. Amnesty international schildert, dass Israel teilweise zivile Ziele ohne Vorwarnung angegriffen habe. Amnesty international spricht über eine durch die israelischen Angriffe und die Zerstörung von mehr als 1700 Häusern ausgelöste massenhafte Obdachlosigkeit und eine riesige Fluchtbewegung von Menschen, die nicht wissen, wohin sie fliehen sollen. 900000 Menschen, die Hälfte der Bevölkerung Gazas, seien ohne Wasser. Amnesty International berichtet über israelische Angriffe selbst auf Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen.


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25.07.2014 um 09:21
@Mystera
Ja eben leider zu einseitig.. die Israelis begehen ne Menge Verbrechen.. die Hamas aber nunmal leider auch.
Der UNO-Generalsekretär hatte erst am Mittwoch empört auf den Fund von Raketen in Schulen der Vereinten Nationen im Gazastreifen reagiert. Dadurch würden die Gebäude zu Angriffszielen gemacht und die dort aufgenommenen Flüchtlinge gefährdet, hiess es in einer Erklärung der UNO in New York.
Derweil im Westjordanland:
Im Westjordanland sind Proteste gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen in der Nacht auf Freitag in Gewalt umgeschlagen. Es gab Tote und Verletzte. Erinnerungen an die zweite Intifada werden wach
http://www.srf.ch/news/international/tote-und-verletzte-nach-protesten-im-westjordanland

Eh rosige Aussichten für den heutigen Tag:
Am kommenden Wochenende geht der Fastenmonat zu Ende. Heute ist das letzte Freitagsgebet im Ramadan. In Ostjerusalem haben die Palästinenser zu einem «Tag des Zorns» aufgerufen



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Israel - wohin führt der Weg?

25.07.2014 um 09:26
@Glünggi

Es ist einfach nur beschämend, das beiden Seiten die Menschen am Arsch vorbei gehen und gewisse politische Organisationen dies auch noch ausnützen. Und wem nützt dieser ganze Unfrieden??? Nur den Mächtigen, Konzernen usw, sie bereichern sich am Leid der Opfer!!!! und das bei allen Kriegen die weltweit vorzufinden sind!!!


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25.07.2014 um 09:27
@Mystera
So ist das ja.. seit Menschengedenken. Traurig aber wahr.


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25.07.2014 um 09:30
@Glünggi

Vielleicht ist es deshalb besser wenn wir alle KONFORM gehen so wie es gewisse Organisationen und Parteien, Systeme und Staaten wollen, denn so wie die Welt heute vorzufinden ist, hat der Mensch scheinbar seine Freiheit verwirkt und muss deshalb unter Beobachtung gestellt werden. Jaja das X Reich der Überwachung lässt grüßen, perfider, faschistoider und unberechenbarer als je zuvor.... Herzlich Willkommen lieber Mensch Krieg und Terror sind NORMAL geworden ....


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Israel - wohin führt der Weg?

25.07.2014 um 09:32
Egal wann egal wo es erwischt hauptsächlich sowieso immer die unschuldigen!

Ich hoffe es findet alles bald ein Ende dort.


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Israel - wohin führt der Weg?

25.07.2014 um 09:36
@Mystera
Du es gibt nen Grund wieso wir auf einer Kugel mitten Im Vakuum festsitzen umgeben von tödlicher Strahlung und Lichtjahre von möglichen Alternativen zur Erde entfernt.
Das ist ne geschlossene Anstalt und die ist so perfekt abgesichert, dass es keine Überwachung braucht.


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Israel - wohin führt der Weg?

25.07.2014 um 09:40
@Glünggi

Deshalb sag ich ja alles voll Normal, der Mensch brauch diese Kriege und Irrungen bis er erwacht ;)und ob deine Ausführung der Grund der menschlichen Existenz ist, möchte ich nicht beurteilen, ich sehe nur das Leid das verursacht wird und bin erstaunt das wir aus allen schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit, in der Vergangenheit, nichts gelernt haben... Schade ;)
Und mit Angst lässt sich jede Masse steuern... da geben die Menschen ihre Freiheit zur Selbstverantwortlichkeit freiwillig ab...


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Israel - wohin führt der Weg?

25.07.2014 um 09:46
@Mystera
Ne das ist nicht der Grund.. das ist Sarkasmus... weil bei mir ist das Erstaunen bereits der Resignation gewichen ist.
Eben weil der Mensch nichts dazulernt.


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