Ataraxie89 schrieb:Wohin das geführt hat sehen wir jetzt in Afghanistan, Syrien, Irak, Jemen, Jordanien und co - nichts aus der Vergangenheit gelernt würde ich sagen.
Nur dass Iran nochmal eine andere Niveau von Pulverfass ist mit all seinen Ethnien und auch der Quantität an Bewohnern.
Afghanistan ja. Ich würde sagen Irak hat sich stabilisiert wirtschaftlich und bezüglich Menschenrechten und stark verbessert in Bezug auf die Zeit von Saddam Hussein. Jordanien hat sich auch bezüglich Menschenrechten verbessert und im Jemen ist noch eine Terrororgenisation. da muss man warten bis sie besiegt ist. Klar haben die während Kriegen weniger Rechte. Und ich denke Syrien wird sich wohl so wie der Irak entwickeln...
Im Irak gibt es auch Sunniten, Schiiten und Kurden also verschiedene Gruppen. Und die Kurden haben sich noch nicht abgespalten oder sich Sunniten von Schiiten versucht zu trennen.
Hier sind die Menschenrechte aufgelistet:
https://ourworldindata.org/human-rights
Ataraxie89 schrieb:Das ist hier nicht die Frage, die Frage war ob es seitens der Israelis und der USA ein Angriffskrieg ist. Es ist eins, da der erste Angriff von den USA und den Isrealis kam.
Ja die Kriegsführung nennt sich Eskalation zur Deeskalation, so wie ich das mitbekommen habe. Wenn man immer wartet bis die Terrororganisationen angreifen hat man eben verloren, die halten sich nicht an Verträge oder internationale Regeln und warten bis sie sich im Vorteil sehen und beschwichtigen solange.
Ich glaube in religiösen Büchern wird das manchmal auch so praktiziert. Ich denke aber nicht, dass sie es deswegen so machen.
Ataraxie89 schrieb:Ist für die Fragestellung nicht entscheidend, egal wie oft du es auch wiederholst, ich habe das auch nie abgestritten. Ich streite auch nicht ab, dass die Mullahs wohl der größte Abschaum sind den es gibt. Das alles ändert nichts daran, dass es auch lt. Völkerrechtlern ein Angriffskrieg ist. Präventiv, selbstverteidigend, aber es ist einer.
Das muss man trennen.
Also was ich fürchte wäre, dass eben andere Länder die nicht unser Bestes im Sinn haben genauso handeln könnten. Also einfach Staatsführer umbringen oder Länder angreifen für was für Gründe auch immer.
Bei Russland waren es die angeblichen Nazis im Donbass, die man als Rechtfertigung herangezogen hat.
Ataraxie89 schrieb:Isolieren, die Grundlage nehmen. (Noch mehr) sanktionieren. Siedlungspolitik genauso sanktionieren und der anderen Seite auch mal zeigen, dass man einen objektiven Standpunkt besitzt.
Der einen Seite immer wieder auf die Finger zu schlagen, Bomben abzuwerfen der anderen Seite die Siedlung aber sanktionsfrei durchgehen zu lassen führt zu Frust im Volk und im erweiterten Sinne bietet dir der Terrorismus dann eben Ventil.
Ataraxie89 schrieb:Sehen übrigens auch internationale Politiker und Experten ähnlich, die immer wieder Israel gerügt haben für die Siedlungspolitik oder das massenhafte in Kauf nehmen von zivilen Toten.
Lass mich raten; Alles Hamas Propaganda?
RayWonders schrieb:leider ist es so, dass allein das so viel Hass hervorruft, dass es Tote gibt. Aber ist das Bauen von Siedlungen wirklich eine Aktion die Morde rechtfertigt?
wenn man die Golanhöhen nicht hergeben will wie wäre es dann mit eigenen Siedlungsbau dort mit z.b. dem Geld was sie in Geld stattdessen in Tunnelbau und Raketen gesteckt haben? dann würde man zeigen man will in Frieden leben neben- und miteinander?
Da sind gute Punkte bei euch dabei.
Ich denke bei sowas auch bei Themen wie bei der Türkei und den Kurden oder ähnlichen Konflikten, wäre eine Ein-Staaten-Lösung immer vorzuziehen. Da man sonst sich eingestehen muss, dass verschiedene Gruppen nicht zusammen leben können.
So eine Lösung wie Ahmad Mansour der Palästinensischer-Israeli ist und Muslim. Ich denke es wäre möglich die nach und nach die Leute auch in den Staat Israel zu integrieren. Wenn man bei bestimmten Siedlungen anfängt und dann sich vorarbeitet.
Das würde ich einer Zwei-Staaten-Lösung vorziehen. Aber das braucht wohl Zeit.