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Israel - wohin führt der Weg?

55.528 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Kinder, Israel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Israel - wohin führt der Weg?

06.03.2026 um 10:24
Zitat von Larry08Larry08 schrieb:Terrorismus entsteht "immer" aus dem Gefühl heraus, dass man sich ungerecht behandelt fühlt oder Unrecht beenden will?

Sorry, was für ein Quatsch.

Und dann als Beispiel IS. Der Islamischer Staat wollte kein „Unrecht beenden“, sondern ein totalitäres Kalifat errichten, Menschen versklaven und hat u. a. einen Völkermord an den Jesiden begangen. Das ist religiöser Extremismus und Machtfantasie aber kein moralischer Befreiungskampf.
Vielleicht war meine Rhetorik missverständlich. Ich wollte nicht meine Meinung wiedergeben sondern vielmehr, so wie sich Terrororganisationen zumeist selbst legitimieren. Dem IS sein Argument war es gerade in der Rekrutierung immer wieder "... komm zum Islamischen Staat, hier kannst du deine Religion frei ausleben ohne westliche Unterdrückung etc."

Ich wollte also keinesfalls sagen, dass der IS eine tiefgründige Motivation hatte - vielmehr haben sie sich selbst so präsentiert.

@blueavian Danke für deinen Beitrag, habe da wenig hinzuzufügen. Endlich mal ein Beitrag der losgelöst von Emotionen fundiert auf genannte Punkte eingeht.


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10.03.2026 um 12:05
Zitat von blueavianblueavian schrieb am 06.03.2026:Ich denke bei sowas auch bei Themen wie bei der Türkei und den Kurden oder ähnlichen Konflikten, wäre eine Ein-Staaten-Lösung immer vorzuziehen. Da man sonst sich eingestehen muss, dass verschiedene Gruppen nicht zusammen leben können.

So eine Lösung wie Ahmad Mansour der Palästinensischer-Israeli ist und Muslim. Ich denke es wäre möglich die nach und nach die Leute auch in den Staat Israel zu integrieren. Wenn man bei bestimmten Siedlungen anfängt und dann sich vorarbeitet.

Das würde ich einer Zwei-Staaten-Lösung vorziehen. Aber das braucht wohl Zeit.
Oder wir im Westen hören auf, ständig Lösungen für andere Regionen zu entwerfen. Die Geschichte hat oft genug gezeigt, dass westliche Einmischung eher neue Probleme schaffen. Hinterher beschweren wir uns dann über die ganzen "unzivilisierten" Flüchtlinge.

Ein kurzes Beispiel: Die Absetzung von Mohammad Mosaddegh 1953 durch eine Operation der Geheimdienste aus den US & UK (Operation Ajax) ist ein klassisches Beispiel dafür, wie westliche Interventionen langfristige Instabilität erzeugen konnten. Der damalige britische Premierminister Winston Churchill unterstützte diese Politik stark, weil Mosaddegh die iranische Ölindustrie verstaatlicht hatte.
Das führte zur Stärkung der autoritären Herrschaft des Schahs, massiver Unzufriedenheit in der Bevölkerung und war ein wichtiger Faktor für die spätere Iranian Revolution, deren Folgen wir bis heute in der Region spüren.


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10.03.2026 um 13:42
Zitat von HelionHelion schrieb:Ein kurzes Beispiel: Die Absetzung von Mohammad Mossadegh 1953 durch eine Operation der Geheimdienste aus den US & UK (Operation Ajax) ist ein klassisches Beispiel dafür, wie westliche Interventionen langfristige Instabilität erzeugen konnten. Der damalige britische Premierminister Winston Churchill unterstützte diese Politik stark, weil Mosaddegh die iranische Ölindustrie verstaatlicht hatte.
So ein Quatsch, wahrscheinlich hat dich nur der schlecht geschriebene Wikipediaartikel zur Operation Ajax desinformiert.

In der Einleitung des Wikipediaartikels steht es so, als hätte der CIA die Absetzung des "demokratisch gewählten" Mossadegh durchgeführt.

Das ist ein völliges Zerrbild, denn Mossadegh wurde von den Iranern (darunter der Parlamentsmehrheit) und Massendemonstrationen der Bevölkerung abgesetzt, der Grund war, er wollte eine pro-sowjetische Diktatur im Iran errichten, und das ist ersichtlich wenn man den ganzen Wikipediaartikel liest.
AJAX ... war eine geheime Operation der CIA und des MI6 im August 1953 im Iran, mit der der demokratisch gewählte Premierminister Mohammad Mossadegh gestürzt und Fazlollah Zahedi als neuer Premierminister installiert werden sollte.
...Der Plan basierte auf einer Zusammenarbeit mit prominenten Geistlichen, der Unterstützung der iranischen Armee und einer Mehrheit der Abgeordneten des iranischen Parlaments sowie des Schahs.
...Am 3. August 1952 verabschiedete das iranische Parlament ein Ermächtigungsgesetz, nach dem alle von Mossadegh unterzeichneten Gesetzesentwürfe unmittelbar Rechtskraft erlangten, auch wenn sie vom Parlament und Senat noch nicht diskutiert und verabschiedet und vom Schah unterschrieben waren. Mossadegh begründete dies damit, dass sich das Land in einer Notsituation befände
Nach Ablauf der sechs Monate beantragte Mossadegh eine Verlängerung seiner Vollmachten. Nach heftigen Diskussionen verabschiedete das Parlament am 20. Januar 1953 eine Verlängerung der Vollmacht mit der Maßgabe, dass Mossadegh umgehend alle Gesetzesentwürfe, die er unterschrieben hatte, dem Parlament vorlegt, und weitere Gesetze in Zukunft spätestens nach drei Monaten dem Parlament zur Beschlussfassung vorlegt.[5] Auch diesen Vorgaben des Parlaments kam Mossadegh nicht nach.
Im Februar 1953 wuchsen die Spannungen zwischen der Regierung Mossadegh und dem Militär, als Mossadegh Generalmajor Mahmud Baharmast als Chef der Armee absetzen und durch Brigadegeneral Taqi Riahi ersetzen ließ...
Ab März 1953 stand die iranische Wirtschaft durch die ausbleibenden Öleinnahmen vor dem Zusammenbruch. Mossadegh erklärte, dass er Öl weit unter dem Weltmarktpreis verkaufen wolle, auch an Länder des sozialistischen Blocks...
Am 20. Juli 1953 schrieb die Führung der (kommunistischen) Tudeh-Partei einen offenen Brief an Mossadegh, in dem sie die Kündigung aller Abkommen zur militärischen und technischen Hilfe durch die USA und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit den USA forderte...
...Da entschied sich Mossadegh, das Parlament über ein Referendum aufzulösen...
... und so nahm das Unheil seinen Lauf
Wikipedia: Operation Ajax


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10.03.2026 um 14:14
Zitat von HelionHelion schrieb:Oder wir im Westen hören auf, ständig Lösungen für andere Regionen zu entwerfen. Die Geschichte hat oft genug gezeigt, dass westliche Einmischung eher neue Probleme schaffen.
Das sehe ich auch so.
Zitat von parabolparabol schrieb:Das ist ein völliges Zerrbild, denn Mossadegh wurde von den Iranern (darunter der Parlamentsmehrheit) und Massendemonstrationen der Bevölkerung abgesetzt
Das stimmt! Der Sturz folgte durch Absetzung.
Zitat von parabolparabol schrieb:der Grund war, er wollte eine pro-sowjetische Diktatur im Iran errichten
nicht allein! Du vergisst sicher das Öl! Kommunismus und Öl sind wohl gemeinsame Gründe für die Briten und USA gewesen.


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10.03.2026 um 16:37
Zitat von parabolparabol schrieb:So ein Quatsch, wahrscheinlich hat dich nur der schlecht geschriebene Wikipediaartikel zur Operation Ajax desinformiert.

In der Einleitung des Wikipediaartikels steht es so, als hätte der CIA die Absetzung des "demokratisch gewählten" Mossadegh durchgeführt.

Das ist ein völliges Zerrbild, denn Mossadegh wurde von den Iranern (darunter der Parlamentsmehrheit) und Massendemonstrationen der Bevölkerung abgesetzt, der Grund war, er wollte eine pro-sowjetische Diktatur im Iran errichten, und das ist ersichtlich wenn man den ganzen Wikipediaartikel liest.
Nicht so schnell, den ganzen Artikel brauche ich für mein Argument nicht, es war einfach nur ein kurzes Beispiel, es gibt noch viele andere Beispiele.
Was also die Motivation war ist also im Moment irrelevant, es geht mir um den westliche Einfluss und ihre langfristigen Folgen.
Operation Ajax wurde aktiv organisiert und unterstützt durch CIA und MI6, bestätigt durch freigegebene CIA-Dokumente und auch offizielle US-Erklärungen. Dass westliche Staaten sich in die Politik anderer Länder einmischen, ist also kein neues Phänomen.


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10.03.2026 um 23:19
Zitat von HelionHelion schrieb:Dass westliche Staaten sich in die Politik anderer Länder einmischen, ist also kein neues Phänomen.
Dabei geht es ja um die Verbreitung von Werten wie Demokratie und Gleichberechtigung.
Nicht jedes Land ist freiwillig durch die Vorteile der internationalen Marktwirtschaft von ihren alten Werten abzubringen.

Der Iran z.B. mag keinen Vorteil darin sehen Frauen nicht weiter unterdrücken zu dürfen.
Vor einigen Tagen las ich irgendwo, dass im Iran das Recht seine Frau zu schlagen
erleichtert wurde,
sofern man ihr dabei nicht die Knochen bricht.
Sollte das doch passieren muss der Mann ganze 15 Tage ins Gefängnis.

Da muss man etwas tun. Gewalt und Krieg ist das letzte Mittel nach gescheiterter diplomatischen oder sonstigen, friedlichen Bemühungen, aber leider notwendig wenn man so langfristig den Menschen mehr Frieden, Freiheit und persönliche Rechte bringen kann.
Es scheint in manchen Fällen keine andere letzte Lösung zu geben.

Solche Sachen wie Öl oder andere Rohstoffe sind nur ein notwendiger Baustein der Freiheitsfreimaurer, Demokratien, westliche Länder, wie mann es nennen will, weil Finanz- und Militärmacht solche Dinge eben benötigt um zu funktionieren. Es ist aber nur Mittel zum Zweck.

Israel ist eine Demokratie, die einzige dort unten und die müssen es sich nicht ständig gefallen lassen mit der Vernichtung bedroht zu werden.

"~Intoleranz zu tolerieren ist der falsche Weg, auch wenn es sich irgendwo gut anfühlt Frauen toll zu finden die stolz ihr Kopftuch der Unterdrückung tragen~". Kein Zitat aber wie Abdel-Samad mir das in etwa verständlich macht.

Und er kennt beide Seiten von seiner Mutter die Freiheit in Ägypten und dann Unterdrückung irgendwo in einem muslimischen Dorf erlebte und darunter einknickte.

Netanjahu und seine Hardliner werden schon verschwinden, wenn auch die umliegenden Länder gemäßigter und toleranter werden.
Vorher ist eine leichtere, lockere Regierung wohl nicht sicher für die Führung Israels und auch nicht denkbar, von sehr weit weg aus beurteilt.


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11.03.2026 um 09:28
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Dabei geht es ja um die Verbreitung von Werten wie Demokratie und Gleichberechtigung.
Oder um noch andere Sachen, wie Ressourcen und Einfluss, Weltmarktpreise und Territoriumsverfügbarkeiten für Militärbasen.

Die Demokratieverbreitung ist doch meist ein Vorwand. Sieh mal wie es um Demokratie auf der Welt gestellt ist, ggf fang in den USA an, was da abgeht.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Nicht jedes Land ist freiwillig durch die Vorteile der internationalen Marktwirtschaft von ihren alten Werten abzubringen.
Muss es ja nicht, die Menschen sollen doch selbst entscheiden, was Sie wollen, da muss kein Westler kommen um den zu erzählen wie geil Evian Wasser oder das neue IPhone ist..., Einmischung ist nicht demokratisch und soll Demokratie erzeugen? Könnte ein Denkfehler sein. Erzieh deinen Hund mit Schlägen, dann wird er ein lieber Hund?


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11.03.2026 um 10:52
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Die Demokratieverbreitung ist doch meist ein Vorwand. Sieh mal wie es um Demokratie auf der Welt gestellt ist, ggf fang in den USA an, was da abgeht.
Die frage ist doch ob es besser wäre mit sagen wir mal konservativen Verhältnissen wie im Iran.hättest du dann überhaupt die Möglichkeit zu gucken " was abgeht " ?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Muss es ja nicht, die Menschen sollen doch selbst entscheiden, was Sie wollen, da muss kein Westler kommen um den zu erzählen wie geil Evian Wasser oder das neue IPhone ist..
Armut macht nunmal lange Finger, frag doch mal ein Jungen pali ob er ein iPhone will oder doch lieber Briefe schreiben.
Selbst entscheiden was sie wollen ist nunmal nicht , schon witzig so ein Argument
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Einmischung ist nicht
Die letzten jahre hat sich nunmal der Iran an Israel rangekämpft nicht andersrum. Die Warnungen waren durchaus da dann kamen aber meist die moralfinger.
Jetzt kannste halt zu gucken und fertig
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Erzieh deinen Hund mit Schlägen,
Wenn der Hund dich auffressen will wirst du ihn wohl einschläfern


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Israel - wohin führt der Weg?

11.03.2026 um 11:14
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Die frage ist doch ob es besser wäre mit sagen wir mal konservativen Verhältnissen wie im Iran.hättest du dann überhaupt die Möglichkeit zu gucken " was abgeht " ?
Ich halte eine freie Demokratie für mich und uns als deutsche Gesellschaft für gut und passend, keine Frage. Ob für unsere Gesellschaft eine andere Form besser wäre kann ich nicht beurteilen, du etwa?

Rein spekulativ ist ja weder abzustreiten oder zu befürworten ob eine Monarchie oder Kommunismus für uns besser oder schlechter wäre.

Es bleibt ja dabei, das bei solche Konflikten die Demokratieerschaffung erstmal ein Vorwand ist.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Armut macht nunmal lange Finger, frag doch mal ein Jungen pali ob er ein iPhone will oder doch lieber Briefe schreiben.
Selbst entscheiden was sie wollen ist nunmal nicht , schon witzig so ein Argument
Also ist dein Argument ein System aufdrücken ist der beste Weg? Guck in die Geschichte wie oft das geklappt hat und setze es dem Gegenüber wie oft es nicht geklappt hat. Das ist kein 50/50 Verhältnis. Und ich meine Kriege und Konflikte, keinen gesellschaftlichen Wandeln von Innen heraus.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Die letzten jahre hat sich nunmal der Iran an Israel rangekämpft nicht andersrum. Die Warnungen waren durchaus da dann kamen aber meist die moralfinger.
Bitte nicht verwechseln, denn es sieht danach aus, ein (Präventiv-)Militärschlag um Krieg/Terror zu verhindern ist das Eine, ABER die Iranische Gesellschaft und dann ggf auch die Proxi-beherbergenden Länder zu verändern ist was Anderes. Da muss man sei bedacht, vorsichtig, umsichtig und weitblickend abwägen. Das zumindest kann ich mir beileibe nicht bei Trump oder Netanjahu nicht ansatzweise vorstellen.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Wenn der Hund dich auffressen will wirst du ihn wohl einschläfern
Du hast den Punkt nicht erfasst. Du holst dir den Hund ja nicht zum Quälen oder töten, sondern als Partner. Somit ging es um die Wirkung von Gewalt.


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11.03.2026 um 11:37
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich halte eine freie Demokratie für mich und uns als deutsche Gesellschaft für gut und passend
So richtig mit Freiheit und Grundgesetz dies das war aber auch Einmischung von aussen?!
Wie der Iran wollten wir unsern Faschismus expandieren?!
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:, du etwa?
Wenn wir in die Geschichte schauen aufjedenfall.
Es reicht auch 40 jahre ddr zur Bewertung dieser Frage. Ja , kann ich
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:bleibt ja dabei, das bei solche Konflikten die Demokratieerschaffung erstmal ein Vorwand ist.
Und dann wars das auch schon
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Also ist dein Argument ein System aufdrücken ist der beste Weg?
Der Iran drückt seins anderen Ländern auch auf , da stehst du im Wettbewerb.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Proxi-beherbergenden Länder zu verändern ist was Anderes
Da holt dich die Realität grad ein vermut ich , bisschen Orientierungslos


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11.03.2026 um 11:48
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:So richtig mit Freiheit und Grundgesetz dies das war aber auch Einmischung von aussen?!
Die Geschichte ist doch fast gänzlich anders. Vor der Diktatur des 3ten Reiches hatten wir ein Kaiserreich(bis 1918) und eine Demokratie(bis 1933), also ist das nicht einfach plakativ zu vergleichen mit Ländern wie Iran, Afghanistan usw usf
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Wie der Iran wollten wir unsern Faschismus expandieren?!
Der Faschismus des Mussolini und der Religiöse Extremismus ist nicht gleichzusetzen! Es gibt nur eine Konstante Verbindung -> Eine gleichartige Führerkultmentalität.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Wenn wir in die Geschichte schauen aufjedenfall.
Es reicht auch 40 jahre ddr zur Bewertung dieser Frage. Ja , kann ich
Wenn du die DDR als Beispiel nimmst, dann bezieht sich das ja nur auf den Sozialismus und nicht auf die vielen anderen Formen....
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Der Iran drückt seins anderen Ländern auch auf , da stehst du im Wettbewerb.
Weder ich noch wer anders hat einen Wettbewerb mit dem Iran. Das ist schon sehr kryptisch formuliert. Aber du kannst ja gern ausführen was genau du sagen willst.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Da holt dich die Realität grad ein vermut ich
Warum? Hast du meinen Vergleich nicht erfasst?


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11.03.2026 um 11:56
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Vor der Diktatur des 3ten Reiches hatten wir ein Kaiserreich(bis 1918) und eine Demokratie(bis 1933),
Ja , macht es nicht besser wenn die Menschen eine/die Demokratie abgewählt haben.
Gibt deinem Argument keinen drive
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Eine gleichartige Führerkultmentalität.
Faschismus ist bisschen mehr
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Weder ich noch wer anders hat einen Wettbewerb mit dem Iran. Das ist schon sehr kryptisch formuliert. Aber du kannst ja gern ausführen was genau du sagen willst.
Der Iran ist ein ganz gutes Beispiel für islamische Expansion.sie leisten sich " Revolutions"garden um macht und expansion zu steigern/vergrößern
Umso ulkiger erscheinen mir deine Argumente


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11.03.2026 um 13:18
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Ja , macht es nicht besser wenn die Menschen eine/die Demokratie abgewählt haben.
Gibt deinem Argument keinen drive
Eben doch, denn du redest von Einmischung von Außen und hattes D hinzugezogen und jetzt nach meinem Einwand in D war es anders, kommt so?


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11.03.2026 um 13:26
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Einmischung von Außen und hattes D hinzugezogen und jetzt nach meinem Einwand in D war es anders, kommt so
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich halte eine freie Demokratie für mich und uns als deutsche Gesellschaft für gut und passend
Dein Einwand was für dich gut und passend ist ist an mir ziemlich abgeprallt. Da gibt es wieder 80 Mio Bundestrainer wie ers/sie es gern hät.
Fakt ist wir hatten eine militärische Intervention von aussen nachdem wir expandieren wollten.
Gibt keinen grossen Unterschied zu den Revolutionsgarden.


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Israel - wohin führt der Weg?

11.03.2026 um 13:33
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Dein Einwand was für dich gut und passend ist ist an mir ziemlich abgeprallt.
Wie so ziemlich jede Aussage die du nicht selbst so getätigt hättest. Debatte zuende!
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Fakt ist wir hatten eine militärische Intervention von aussen nachdem wir expandieren wollten.
Gibt keinen grossen Unterschied zu den Revolutionsgarden.
Versuch dich mal in politischer Satire, da kannst du solche Vergleiche ziehen ohne diese begründen zu müssen, hier bleibt es eine unnachvollziehbare Aussage.


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11.03.2026 um 13:54
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Versuch dich mal in politischer Satire, da kannst du solche Vergleiche ziehen ohne diese begründen zu müssen, hier bleibt es eine unnachvollziehbare Aussage.
Ist auch komplett schwer zu verstehen das sich der Iran an Israel rangekämpft hat um das land von der karte zu tilgen.
Richtig Geile satire , niemand versteht das.dabei rufen sie schon deutlich death to israel

Ich sag mal Hauptsache du und ich leben in demokratischen Verhältnissen.der rest scheint dir bums

Debatte zuende Werte ich als bankrotterklärung.in diesem Sinne


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11.03.2026 um 14:31
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Ist auch komplett schwer zu verstehen das sich der Iran an Israel rangekämpft hat um das land von der karte zu tilgen.
Ne eigentlich nicht, nur deine kryptische, wahrscheinlich sarkastisch gemeinten Andeutungen sind schwer zu verstehen.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Ich sag mal Hauptsache du und ich leben in demokratischen Verhältnissen.der rest scheint dir bums
So einfach ist es nicht, so einfach machst du es dir aber nur aus deiner Sicht.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Debatte zuende Werte ich als bankrotterklärung
Wir können die Debatte gern weiter führen aber ich benötige dann mehr sachliches Detail und nicht markige Sprüche wo man erst suchen muss was du nun meinst.


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11.03.2026 um 19:33
@Siegelschild
Damit mein Beitrag gut für die Augen ist habe ich Absätze in Zitate verwandelt, sind aber keine echte Zitate.

Ich bestreite gar nicht, dass Demokratie, Gleichberechtigung oder Frauenrechte wichtige Werte sind. Die Frage ist eher, ob westliche Interventionen tatsächlich primär aus diesen Gründen erfolgen oder ob diese Werte oft als moralische Begründung dienen, während geopolitische Interessen eine große Rolle spielen.

Wenn es wirklich konsequent um Menschenrechte ginge, müsste man ähnliche Maßstäbe überall anlegen. In der Praxis sehen wir aber, dass manche Staaten wegen Menschenrechtsverletzungen massiv sanktioniert oder sogar militärisch bekämpft werden, während andere, trotz ähnlicher Probleme, enge Partner bleiben.

Genau dieser selektive Umgang führt bei vielen Menschen zu dem Eindruck, dass Werte wie Demokratie und Menschenrechte nicht immer konsequent angewendet werden, sondern manchmal mit strategischen Interessen zusammenfallen müssen, um politisch relevant zu werden.

Das heißt nicht, dass autoritäre Systeme oder Unterdrückung akzeptabel wären. Aber die Geschichte zeigt auch, dass militärische Interventionen von außen selten automatisch zu mehr Stabilität oder Freiheit führen, manchmal sogar das Gegenteil.
Was mich schon lange stört, und da bin ich wohl nicht der einzige: Der Westen präsentiert sich gerne als Verteidiger von Demokratie, Freiheit, Menschenrechten und Völkerrecht. Gleichzeitig zeigt die Geschichte aber auch zahlreiche Fälle, in denen westliche Staaten durch Interventionen oder Einflussnahme selbst imperial oder neokolonial agiert haben. Und selbst heute scheint die moralische Empörung oft davon abzuhängen, wer beteiligt ist.
Manche Konflikte dominieren sofort Medien und Politik, es gibt sofort Statements und Distanzierungen, während andere deutlich zurückhaltender behandelt werden. Man sieht das etwa daran, wie unterschiedlich Kriege oder zivile Opfer wahrgenommen werden. Während etwa beim Krieg in der Ukraine jede Eskalation sofort massive politische Reaktionen und mediale Aufmerksamkeit auslöst (da kamen Aussagen wie "europäisch", "zivilisiert" oder "blond und blauäugig", "nicht wie im Nahen-Osten") werden, bleiben andere Konflikte, besonders im Nahen Osten oft deutlich leiser oder werden politisch vorsichtiger kommentiert oder auch ignoriert (weil braunhäutig? unzivilisierte? Muslime?). Ich habe nichts dagegen wenn die Menschen hier so denken, aber bitte dann auch offen zugeben das man Rassistisch und Muslimfeindlich ist. Dann sind die Grenzen klar definiert.
Diese Aussagen von den Reportern wurden später selbst stark kritisiert, zeigen aber dennoch, wie unterschiedlich Empathie manchmal ausgedrückt wird.
Genau solche Unterschiede erzeugen bei vielen Menschen den Eindruck, dass manche Opfer mehr Aufmerksamkeit und Mitgefühl bekommen als andere, besonders wenn Konflikte im Nahen Osten stattfinden. Und es bleibt nicht nur beim Mitgefühl oder bei der medialen Aufmerksamkeit, sondern zeigt sich auch teilweise in der praktischen Hilfe. Beim Krieg in der Ukraine haben in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern sehr viele Menschen spontan Wohnungen oder Unterkünfte für Geflüchtete angeboten, und der Staat hat relativ schnell besondere Unterstützungsregelungen geschaffen. Diese große Solidarität ist grundsätzlich etwas Positives. Gleichzeitig fällt auf, dass bei Geflüchteten aus anderen Regionen, etwa aus Kriegen im Nahen Osten (die ja zum Teil auch Folge westlicher Fehl-Politik und ihre Einmischung ist), die gesellschaftliche und politische Aufnahme oft deutlich konfliktreicher verlief.
Wenn man dann an Aussagen einiger Reporter zu Beginn des Ukrainekriegs denkt, in denen betont wurde, die Opfer seien „europäisch“, „zivilisiert“ oder „blond und blauäugig“, entsteht bei manchen der Eindruck, dass Nähe, kulturelle Zugehörigkeit oder auch äußere Zuschreibungen eine Rolle dabei spielen, wie stark Empathie und Hilfsbereitschaft ausfallen. In einer Zeit, in der Parteien wie die AfD oder ähnliche Bewegungen in mehreren europäischen Ländern Zulauf bekommen, wird deshalb auch häufiger darüber diskutiert, ob in Europa teilweise eine Art Zwei-Klassen-Wahrnehmung von Geflüchteten existiert oder doch ein versteckter Rassismus schon immer vorhanden war und ist.
Also machen wir uns mal nichts vor, die Frauen in Iran sind uns genauso egal wie die Frauen in Nord-Korea. Geopolitische Interessen sind uns doch wichtiger als genau diese Prinzipien (Menschenrechte, Freiheit, Demokratie), diese universelle Werte sind uns nur wichtig damit wir unter uns "zivilisiert" bleiben.
Ob die Khadijha in Afghanistan von ihrem Mann verprügelt und unterdrückt wird ist den meisten hierzulande doch völlig egal, oder warum sonst waren wir zusammen mit USA, UK und Co. so viele Jahre dort mit Null Ergebnis/Veränderung? Oder warum greifen wir nicht Nord-Korea an und befreien die Menschen dort? Oder warum bekommen wir nicht mit wie in Indien danke der BJP immer mehr Muslime gelyncht, vergewaltigt, ermordet und verfolgt werden? Und bitte nicht mit "wir können doch nicht jeden, alles und überall helfen...", entweder wir gehen es richtig an oder hören auf so zu tun als wären wir moralisch was besseres.
Und Israel ist als politisches System eine Demokratie, aber das bedeutet nicht automatisch, dass alle staatlichen Handlungen vollständig mit Menschenrechten oder Völkerrecht vereinbar sind. Es gibt zahlreiche Kritik an Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen, u. a. Besatzung und Siedlungen & Siedler-Terror (oft in Begleitung der IDF), oder Einschränkungen von Bewegungsfreiheit, Hauszerstörungen, administrative Haft ohne Anklage von Palästinensern. Klar darf Israel sich verteidigen, aber inwiefern sind illegale Siedlungen, Terror durch Siedler u. Vertreibung "Selbstverteidigung"?



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12.03.2026 um 12:22
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Danke dafür. Siehst du realistisch eine Chance, wenn man von diesen Plänen absieht dass es zur Deeskalation der Situation beitragen könnte?
Diese, wir wollen den ganzen Kuchen, Fraktion auf israelischer Seite gibt es so gesehen seit von Anfang an. Solange die Regierung dies selbst unterstützt ist da keine Besserung zu erhoffen. Deswegen war dieser Konflikt auch nie wirklich einseitig von den Palästinensern, beide Seiten haben Hardliner die alles wollen und es ist naiv zu glauben die würden sich bessern nur weil die Palästinenser plötzlich vollkommen friedlich wären.


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12.03.2026 um 13:06
Zitat von AhmoseAhmose schrieb am 04.03.2026:Schlechter Vergleich. Die Angst vor den Nazis war auch 1933 berechtigt. Die bestand ja nicht grundlos.
Flucht aus Angst ist immer noch keine Vertreibung. Was nach 1933 geschah, ist wieder was anderes.
Zitat von tarentaren schrieb am 04.03.2026:Falsch, es liegt aktuell und schon lange keine Fluchtursache mehr vor, können die Palästinenser deswegen zurück in ihre Heimat. Nach deiner Theorie müssten sie es können.
Danke für die Bestätigung. Es wurden also nicht alle vertrieben:
Die Vertreibung und Flucht von mehr als 700.000 Palästinensern
Nichtsdestotrotz konnten Neue israelische Historiker für ihre historiographischen Aufarbeitungen zu Fluchten und Vertreibungen in den Kriegsjahren reichlich aus den Archiven schöpfen,
Quelle:
Wikipedia: Vertreibung und Flucht der Palästinenser 1948


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